
von Ginny_93
Sooo, nach halber Ewigkeit kommt dann auch mal wieder ein neues Kapitel.^^ Ich habs eilig, deswegen einfach nur ein großes Danke an die (wenigen =[ !!) Kommischreiber und viel Spaß beim nächsten Kapitel, vielleicht gefällt es euch ja... ich versuch mich dieses Mal auch daran, alles etwas „genauer“ zu beschreiben, für die, die so was ganz gern lesen, ist zwar das erste Mal für mich dann (haha) aber ich hoffe es ist nicht allzu schlecht... Übung macht den Meister, wa? xD wem das nicht so gefällt: einfach den Teil überspringen, bei dem es „zur Sache“ geht =]
in diesem Kapitel geht es erst einmal wieder sehr viel um Sirius und Sally, weil ich das erst einmal "klären" muss, damit es richtig weiter gehen kann mit den anderen... nach diesem Kapitel wird wohl ein Sprung zu Weihnachten sein, mal sehen :)
Und weiter geht’s:
Baby Love?
James
Also lustiger ging es ja nun wohl nicht. Dass Pad allen Ernstes mit McAllistor schlief... Nein, was rede ich, dass ausgerechnet MCALLISTOR mit PAD schlief, DAS war ein Schock. Aber man lernt ja nie aus. Als McAllistor gegangen war, sank Pad nach groĂźem Rumgestammel wieder in seine Kissen und schlief ernsthaft noch DREI STUNDEN!! Schien ja eine sehr...energieraubende Nacht gewesen zu sein. Moony schien das Ganze nicht halb so lustig zu finden wie ich und Peter... Na ja, der war gar nicht da. Ob er im Raum der WĂĽnsche eingeschlafen war?
Volle drei Stunden später gingen wir dann auch endlich mal zum Frühstück. Man, hatte ich einen Hunger. Auf dem Weg zur Großen Halle begegneten wir Evans und ich handelte mir wieder einen schönen Streit ein...
“Naa, Evans, ist McAllistor noch gut in den eigenen Schlafsaal gekommen?“, lautete meine erste Frage, woraufhin Pad gequält aufstöhnte – er fand das alles auch weniger lustig als ich – und Remus mir den Ellenbogen ordentlich in die Seite stieß, woraufhin ich kurz aufkeuchen musste, mich jedoch sofort wieder fing und von Evans ‚bewundern’ ließ. „Hör mal zu, Potter, so lustig es für dich auch sein mag, dass dein toller Freund da wiederholt ein Mädchen verarscht hat – weshalb auch immer Sally auf ihn reingefallen ist – ich finde es jedenfalls NICHT lustig, klar?! Und ich glaube, so geht es auch deinen beiden Freunden da. Also warum tust du mir nicht den Gefallen und lässt mich in Ruhe weiter gehen, ich hab’s eilig, denn durch Blacks Wohltat muss ich Sally jetzt auch noch Frühstück in den Gemeinschaftsraum holen!“ Es war verwunderlich, dass uns niemand hörte, wirklich. Was dieses Mädchen doch für ein Organ hatte! Sie schrie ja so laut wie meine Mum! Nein, falsch... Sie schrie lauter. „Vielleicht hat es McAllistor ja auch einfach SPASS gemacht. Soll es ja auch geben, Mädchen, die so was auch nur zum SPASS machen“, lautete meine Antwort. Super, James. Das hast du wirklich klasse gemacht, bring sie noch ein bisschen mehr auf die Palme – aber ich kenne mich ja: wenn, dann richtig. „Willst du damit sagen, Sally gehört zu solchen Mädchen?!“, fauchte sie mich an. Oh-oh. „Na wer weiß, kann doch sei-“ Auf einmal klatschte mir jemand ordentlich auf den Hinterkopf und als ich mich umschaute, um zu sehen, wer es war, sah mich Pad wütend an. „Hör auf so einen Müll über Sally zu reden und mach Evans irgendwie anders an!“ Sprachs und zog von dannen. Was ging denn jetzt?! Ich dachte, für ihn war das Ganze nur ne Wette?! Auf einmal hörte man die Schritte von Pad verstummen und ihn rufen: „Evans, holst du mir bitte mal McAllistor aus eurem Schlafsaal in den Raum der Wünsche? Ich muss was mit ihr klären und ich glaube, das ist in unser aller Interesse!“ Ich blickte von Pad zu Evans und sah nur, dass sie ihm stumm zunickte. Okay, also jetzt reichte es mir aber. „Wollen wir uns dann auch irgendwo treffen und uns ne schöne Zeit machen?“, flüsterte ich ihr zu und kam immer näher und näher... und näher... und noch ein Stück... und... bämm, hatte sie mir eine geknallt. Hab ich’s nicht gesagt; wenn, dann richtig?! Na da seht ihr ja jetzt, was ich damit gemeint hab. DAS war richtig. Pad war längst verschwunden und Lily rauschte nun auch ab. Von der Seite her besah mich nur Remus eines strengen Blickes und ich zuckte nur mit den Schultern, murmelte ein „Was solls, einen Versuch war’s wert...“ und ging weiter mit ihm in Richtung Große Halle. Evans kam uns noch einmal entgegen – man war die schnell! – und hatte zwei Brötchen in der Hand. Sie strafte mich noch mit einem sehr wütenden und gleichzeitig auch wirklich ziiiemlich attraktiven Blick.
Na ja, das war dann also mein Morgen gewesen. Jetzt saß ich mit Remus und Peter, der hier schon auf uns gewartet und auch eine Attacke Lilys abbekommen hatte, als er sie fragte, ob wir noch kämen, und sprach mit Oliver, ein Junge zwei Stufen über uns, über Quidditch.
Sally
Ganz ehrlich... So etwas peinliches und demütigendes ist mir noch nie passiert. Wenigstens war niemand im Gemeinschaftsraum, denn zu meinem Vorteil hatte ich meine Unterwäsche bei den Jungs vergessen. Wenigstens war das T-Shirt lang genug, so dass es nicht ZU peinlich werden könnte. Lily hat mich im Schlafsaal dann allerdings ziemlich ausgeschimpft, während ich mich umzog. Die anderen haben noch geschlafen. Mary sprach kein Wort mit mir, seit sie die Geschichte gehört hatte... Ha – Alice nicht. Die fand das sogar recht... gut. Sie und ihr Freund – wusstet ihr, dass sie mit Frank Longbottom aus der sechsten zusammen ist? – haben den „Schritt auch schon gewagt“ und sie meint, das ist etwas, was niemand verpassen sollte. Ja, sie hatte es ja auch meinen Ansprüchen gerecht. Pff. Na ja, auf jeden Fall war Lily dann so nett und hat sich bereit erklärt, mir etwas Frühstück hoch zu holen, obwohl sie schon eine Stunde vorher einmal unten und selbst essen war. Lieb von ihr, aber so ist sie ja auch – außer, wenn Potter sie nervt. Sowieso ist sie in letzter Zeit oft zickiger, weil Potter sie irgendwo abfängt und zulabert. Idiot...
Ich erschrak, als auf einmal Lily in den Schlafsaal gestürzt kam. „Sally, du musst zum Raum der Wünsche. Ach so, hier, iss erst mal, und dann gehst du zum Raum der Wünsche, keine Widerrede, ihr müsst das klären, denn wenn das noch länger so geht, treibt mich Potter noch zum Wahnsinn“, sprudelte es aus ihr raus. Ich sah sie verständnislos an. „Was soll ich denn bitte mit Potter klären?“, fragte ich sie misstrauisch. „Ach so, nein, Black wartet im Raum der Wünsche auf dich, weil er was mit die „klären“ möchte. Da wir alle wissen, worum es dabei gehen wird und ich dieses Klärungsgespräch als äußert sinnvoll empfinde, isst du jetzt, gehst dich fertig machen und marschierst danach in den Raum der Wünsche.“ Und damit ließ sie sich auf ihr Bett fallen, zog ein Buch auf den Schoß, warf mir zwei Brötchen zu und begann zu lesen. Na toll, ich dachte, ich hätte vor Sirius – Back – ich meine Sirius... Bei Merlin, wie soll ich ihn denn jetzt nennen? – na ja, ich dachte halt, ich hätte noch etwas Schonzeit, bevor Sirius Black mit mir „etwas klären“ möchte. Super gelaufen, Sally. Auf zum Raum der Wünsche, hieß es dann wohl nur...
Sirius
Prongs hatte mich wirklich rasend gemacht. Ich war derjenige, der ihren Alkoholkonsum zu seinem Vorteil ausgenutzt hatte. Als ich mich nun auf den Weg zum Gemeinschaftsraum machte, begegnete mir mein Wettpartner, Victor Beldley. Na super, der hatte gerade noch gefehlt zu meinem Glück. „Na, Black, kannst du dich als Sieger küren und mir einen Beweis bringen?“, schmarotze er herum. Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich ein Arsch war? Ja? Gut, denn wie man jetzt gleich merkt, war ich wirklich einer. „Ja und ja.“ Das war alles, was ich sagte und zu diesem Satz zog ich Sallys – McAllistors – na ja, gut, ich denke nach letzter Nacht ist Sally angebrachter – Unterwäsche aus der Tasche. Ja, Arsch, ich weiß. Mein Gegenüber zog überrascht die Augen auf, was mir ein Grinsen entlockte. Ich packte die Unterwäsche wieder ein – ich hatte damit gerechnet, ihm von Zeit zu Zeit zu begegnen... Man sollte immer für den schlimmsten Fall vorbereitet sein, meint ihr nicht? „Wir besprechen alles Weitere später, ich muss los-“, fing ich an, wurde allerdings von seinem gegrinsten „Ach, Wiederholung von gestern Nacht?“ unterbrochen. Zuerst starrte ich ihn entsetzt, dann wütend, dann wissend an. „Na wer weiß, wenn sie Glück hat.“ Damit ließ ich ihn – ziemlich verdutzt – stehen.
Jetzt saß ich hier schon eine geschlagene Stunde und überlegte mir, wie ich wohl am besten anfing, mit ihr zu sprechen, als von draußen auf einmal ein Klopfen ertönte. Ich erhob mich. Das konnte ja nur Sally sein. Ich öffnete ihr und blickte einer verlegen dreinblickenden McAllistor – für solche Wortwendungen eignet sich der Nachname besser, meint ihr nicht?! – ins Gesicht.
Sally
„Hey“, flüsterte ich. „Hey“, flüsterte er zurück. Wir sahen uns einige Momente in die Augen, und es kam mir wie eine Ewigkeit vor. Ich war schnell hier her gekommen – irgendwie hatte ich es dann eilig gehabt. Und kaum, dass ich hier war, mit ihm, bei ihm... hatte ich das Gefühl, alle Zeit der Welt zu haben. Ich bekam Flattern im Bauch und mir wurde heiß und kalt. Die letzte Nacht hatte alles verändert. Hatte mich verändert, hatte ihn verändert. Und hatte meine Gefühle für ihn verändert. Ob es sich so anfühlte, wenn man auf bestem Wege war, sich so richtig in Sirius Black zu verlieben? Es schien mir wie eine Strafe, denn früher oder später würde er mir mein Herz brechen, doch damit musste ich jetzt wohl leben. Ich schien Gefallen daran zu haben, mir selbst Leid zu zufügen. Aber ging es so nicht jedem, der verliebt war? Zog nicht jeder den Kürzeren, wenn er Gefühle solchen Ausmaßes zuließ, sich ganz für jemand anderes öffnete und eben darum so verletzbar wurde? Auf einmal wurden meine Gedanken durch ein Räuspern seinerseits unterbrochen. Mist, er hatte bemerkt, dass ich ihn angestarrt hatte. Peinlich, peinlich. Er trat einen Schritt zur Seite und öffnete mir so den Eintritt in den sich von ihm gewünschten Raum.
Es sah ziemlich gemütlich aus, Gemeinschaftsraumähnlich. Der Raum war jedoch recht klein. In einer Ecke gab es einen Kamin, in dem ein Feuer prasselte. Dem Kamin gegenüber stand ein ziiiemlich großes Sofa, auf dem wohl fünfzehn Leute gleichzeitig Platz nehmen könnten. Neben dem Sofa stand noch ein Tisch, auf dem vier Flaschen Butterbier und eine Schale Obst, wofür auch immer, standen. Insgesamt machte der Raum einen sehr beruhigenden Eindruck. Ich merkte, wie er mich von der Seite her beobachtete und auf eine Reaktion wartete, doch alles, was ich heraus bekam, war ein „Nett...“. Er grinste. Natürlich grinste er. Ich lief leicht rot an – huch?! – und machte mich auf den Weg zum Sofa. Als ich mich nieder gelassen hatte, kam auch er langsam auf mich zu und ließ sich neben mir nieder. Dann schwiegen wir.
Sirius
Dieses Schweigen machte mich wahnsinnig. Aber ich hatte auch über vieles nachzudenken. Was war das für ein Gefühl gewesen, als ich die Tür geöffnet und sie angesehen hatte? Mein Magen hatte sich fast überschlagen und mir wurde heiß und kalt gleichzeitig. Ob ich wohl dabei war, größere Gefühle als für einen Besen für sie zu entwickeln? Ich blickte ins Feuer und bemerkte nach einiger Zeit, dass Sally es mir gleich tat. Dann räusperte ich mich. „Wie geht’s dir?“ Wie bescheuert war ich eigentlich? Da saß sie neben mir, weil ich sie gebeten lassen hatte, hier her zu kommen weil ich etwas mit ihr klären wollte, und alles, was ich raus bekam, war ein ‚wie geht’s dir?’?? Bin ich denn noch zu retten?! „Ähm. Es geht. Und dir?“, antwortete sie und durchbrach meinen Selbstverfluchungsschwall. „Na ja, auch so mittelmäßig“, war meine glorreiche Antwort. Und schon schwiegen wir wieder. Hatte ich dieses Schweigen nicht eigentlich unterbrechen oder erleichtern wollen? Statt dessen war es jetzt doppelt so bedrückend, hier still neben ihr zu sitzen. Dabei hatte ich mir doch so schöne Sätze zusammen geformt...
Sally
Das war ja mal wieder ne Glanzleistung von dir, McAllistor. Da redest du zuerst gar nicht mit ihm und als er dann eine Frage stellt, stammelst du etwas völlig uninteressantes vor dich hin. Super gemacht. Doch wollte er nicht eigentlich etwas mit mir klären? Dann sollte er eben weiter sprechen. Doch als ich nach kurzem Warten feststellte, dass nichts mehr kam, beschloss ich, selbst die Fäden in die Hand zu nehmen. „Du wolltest etwas mit mir besprechen?“ Er blickte mir in die Augen. So saßen wir da eine Weile. Schweigend nebeneinander, uns in die Augen blickend. Doch dieses Mal empfand ich das Schweigen alles andere als unangenehm, bis er schließlich doch anfing zu sprechen.
„Ja. Hör zu Sally, ich weiß, du denkst, ich hab letzte Nacht nur wegen der Wette mit dir geschlafen, aber... Ich bin mir da nicht so sicher. Zuerst ging es nur darum, ja. Es war einfach – entschuldige – die Gelegenheit. Aber mittlerweile... Ich bin mir nicht mehr ganz so sicher. Es war schon gestern Nacht mehr, hab ich das Gefühl. Du bist einfach so wunderschön und so anders als die anderen, die keine Ahnung haben wovon ich rede solange es keine Komplimente sind“, eröffnete er mir seine Gedankenwelt. Na super. Und jetzt? „Und wie soll es jetzt weiter gehen?“, fragte ich ihn. Er zuckte die Schultern. „Meinst du, wir können einfach so weiter machen wie bisher? Wohl kaum“, war seine schlichte Antwort. Und dann fügte er noch hinzu: „So wie du dich seit gestern Abend verhältst, scheint es für dich auch nicht nur wegen des Alkohols gewesen zu sein.“ Es war nur ein Flüstern gewesen, und doch ging mir dieser Satz durch jede Faser in meinem Körper. Ich war wie gefangen von seinem Blick und konnte kaum noch denken, als ich mich schließlich dazu entschloss, unvernünftig zu sein und meine Lippen hastig auf seine legte.
Sirius
Ich war so überrascht davon, dass sie mich küsste, dass ich nicht schnell genug reagieren konnte, als sich auch schon mein Gehirn ausgestellt und den Händen freien Lauf gelassen hatte. Ich umfasste mit der linken Hand ihre Wange, mit der anderen versuchte ich ihrer Hüfte den Weg auf meinen Schoß zu weisen, was eben diese auch sofort tat. Ich strich ihr mit der Hand über den Rücken und mich durchfuhr ein Schauer. Ich küsste ihre Wange und dann ihren Hals entlang und führte meine linke Hand weiter runter an ihrem T-Shirt entlang und kam an der Hüfte erst einmal mit beiden Händen zum Verweilen. Ich küsste ihr Dekolleté entlang und sie stöhnte leise auf, was mich kurz schmunzeln lies. Dann wanderten meine Lippen wieder zu ihren und ich begann, mit den Händen unter ihr T-Shirt zu streichen.
Sally
Ich wurde fast verrückt unter seinen Händen und Lippen. Er machte mich schier wahnsinnig. Er fuhr mit den Händen jetzt unter mein T-Shirt und zog es langsam hoch. Als er mit dem Stoff an meinen Armen angelangt war, streckte ich diese nach oben, damit er es mir über den Kopf ausziehen konnte, wonach ich ihn wieder begierig küsste. Er strich meine Schultern und meinen Rücken entlang und stoppte schließlich bei dem Verschluss meines BHs. Er löste sich von mir und sah mich fragen an, worauf hin ich die Augen verdrehte und dann grinsend nickte. Er grinste zurück und küsste mich wieder am Hals, während er mit den Händen meinen BH-Verschluss – natürlich Fehlerfrei – öffnete und ihn mir über die Arme abstrich.
Sirius
Ich besah mir kurz, was ich da soeben “ausgepackt” hatte und begann, mit meinen Lippen ihren Busen zu liebkosen, wobei sie heftig aufstöhnte. Nach kurzer Zeit wandte ich mich wieder ihren Lippen zu und versank in einen innigen Kuss mit ihr, wobei ich ihre Brüste mit meinen Händen knetete. Doch irgendwann – ich hatte gar nicht bemerkt, dass sie mit ihren Händen dorthin „gewandert“ war – zog sie am unteren Rand meines T-Shirts, sodass ich mich etwas aufrichtete, damit sie mir eben dieses auch ausziehen konnte. Dass ich dafür allerdings kurz von ihr ablassen musste, passte mir allerdings gar nicht. Kaum hatte sie das T-Shirt weggeworfen, legte ich meine Lippen wieder auf ihre und begann mit meinen Händen ihre Hose zu öffnen, doch da ich mit ihrem Gürtel nicht umgehen konnte – Meister Black am Werk – musste sie mir helfen. Dann richtete sie sich etwas auf, damit ich ihr die Jeans ausziehen konnte, was ich natürlich bereitwillig tat. Danach setzte sie sich wieder auf mich und begann auch meine Hose zu öffnen. Als sie offen war, stand ich mit Sally auf mir auf und hielt sie so fest, dass sie nur ihre Beine um mich legen brauchte, damit ich die Hose problemlos abstreifen konnte. Ich kickte die Hose eilig weg und begann, meine Lippen wieder ihren Hals hinab wandern zu lassen. Bald war meine Reserve an Selbstbeherrschung aufgebraucht, dann konnte ich für nichts mehr garantieren...
Sally
„Sirius, bitte...“, wimmerte ich, als er mich wieder liebkoste. Ich hielt es einfach nicht mehr aus, ich wollte ihn nur noch in mir spüren. Anscheinend schien dieses Verlangen in ihm auch so groß zu sein, dass er mich schnell auf der Sofalehne absetzte, sich die Boxershorts auszog, mich wieder an sich zog und begann, mir den Slip abzuziehen. Er schmiss ihn achtlos irgendwo hin und hob mich wieder hoch, so dass ich meine Beine wieder um ihn schlingen konnte. Als er mich mit dem Rücken aufs Sofa legte und nun auf mir lag, küsste er mich wieder und drang fast gleichzeitig in mich ein. Wir stöhnten beide gleichzeitig auf, und er begann sich in mir zu bewegen, immer schneller...
Ich hatte die Augen geschlossen, um meinem Herzen die Möglichkeit zu geben, sich wieder etwas zu beruhigen, doch plötzlich spürte ich, wie ich am Hals geküsst wurde. Ich grinste. „Sirius, nicht schon wieder!“, stöhnte ich auf. „Ich finde es kann nie schaden, wenn man an etwas Gefallen findet, es noch ein drittes Mal auszuprob- he! Halt, ich wollte dich anheizen, nicht du mich!“, murrte er, als ich mich auf ihn gedreht und gesetzt hatte. Ich beugte mich zu ihm hinab und begann, an seinem Kinn zu knabbern. Er schnurrte genüsslich, was mich grinsen ließ. „Wie geht das jetzt mit uns weiter?“, fragte ich ihn. Er stöhnte auf. „Und ich dachte schon, du würdest auf meinen Vorschlag tatsächlich eingehen. Nun gut, schön. Wie wär’s... Wenn wir es einfach erst einmal ausprobieren?“, fragte er mich. Ich runzelte die Augenbrauen, was er allerdings nicht sehen konnte, da ich immer noch mit seinem Hals- und Kinnbereich beschäftigt war, während er mir seich über den Rücken und die Beine strich. „Wenn wir was genau erst einmal ausprobieren?“, fragte ich deshalb zur Verständigung nach, woraufhin er seine Hände an mein Gesicht legte und mich somit zwang, von ihm abzulassen und ihm in die Augen zu schauen. Unsere Gesichter waren nur wenige Zentimeter von einander entfernt, als er mir flüsternd antwortete. „Wenn wir erst einmal ausprobieren, wie es ist, ein Paar zu sein.“ Seine Worte wollten mein Gehirn nicht wirklich erreichen. Während ich versuchte, einen klaren Gedanken zu fassen, blickte ich ihm in die Augen. Ein Paar? Wir zwei? Konnte das denn überhaupt gut gehen? War die Beziehung nicht von Anfang an zum Scheitern verurteilt? Konnte Sirius Black treu sein und starke Gefühle für ein Mädchen entwickeln? Konnte er für mich Gefühle entwickeln, die so stark waren, dass er mir nicht mein Herz brach? Und war es den Kummer wert, es auszuprobieren?
Sirius
Wir mussten schon Stunden in diesem Raum sein, so kam es mir vor. Und eben so lang erschien mir die Zeit, die sie nun nachdachte. War das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? Ich beobachtete ihre Reaktionen. Zuerst sah sie mich skeptisch an – definitiv kein gutes Zeichen. Dann wechselte ihr Blick von liebevoll – sehr gutes Zeichen – über nachdenklich zu verzweifelt – beides nicht unter den Top Ten der „guten Zeichen“. Doch dann sah ich ihre Augen auffunkeln und sie grinsen, woraufhin ich auch sogleich lächeln musste – für grinsen war einfach noch nichts perfektes passiert. Und dann, ohne jegliches Anzeichen, begann sie wieder mich zu küssen. Ich erwiderte den Kuss nur zu gern, doch trotzdem wäre mir eine sofortige Antwort lieber gewesen. Es war ein sanfter Kuss. Dann lies sie langsam von mir ab und sah mir wieder in die Augen. „Okay“, flüsterte sie, „versuchen wir es.“ Und da war es auch schon – das Grinsen.
Lily
Sally war schon seit Stunden weg. Seit drei einhalb, um genau zu sein. Was die wohl so wichtiges so lange besprachen? Ich saß im Gemeinschaftsraum mit Remus und Potter. Ja, mit Potter. Ich hatte mich mit Remus unterhalten, als sich Potter einfach dazu gesetzt und über seinen ebenfalls verschollenen besten Freund. Vorhin hatte Mary auch noch bei uns gesessen, doch als Potter einfach nicht aufhörte, über Black zu sprechen, war sie irgendwann gegangen. War klar, dass ihr das zu viel geworden war. Immerhin mochte sie Black – warum auch immer – ziemlich gern. Ich warf Sally nicht vor, dass sie dann was mit ihm gehabt hatte, aber so ganz nett war es dann ja doch nicht gewesen. Dass Mary jetzt verletzt war, verstand ich allerdings vollkommen. Es musste hart sein, zu versuchen, demjenigen den man mag aufzufallen, und letztendlich dann dabei zu versagen. Und wenn man dann auch noch gegen eine der besten Freundinnen verlor... Auf einmal öffnete sich das Portraitloch und eine strahlende Sally kam rein – mit einem strahlenden Black an der Hand. Was geht jetzt? Als die beiden sich neben meinem Sessel gegenüber Potters neben Remus setzten, sahen wir alle drei die Grinsbacken schweigend an, drei riiiesengroße Fragezeichen über uns in der Luft hängend. Nach einigen Minuten des Schweigens hielt ich es einfach nicht mehr aus. „Sally, jetzt sag schon, was euch beiden diese furchtbare Krankheit eingebracht hat!“ Jetzt war Sallys Grinsen noch stärker, als sie mich fixierte. „Wie sind zusammen.“ „WAS??“, kam es dreistimmig zurück. Ich konnte es kaum glauben und starrte Sally an, als wäre sie verrückt geworden, während Potter wohl dachte er selbst sei verrückt geworden – ich würde tatsächlich nichts gegenteiliges behaupten – und Remus einfach zu geschockt schien, um mit seinem Blick irgendetwas als diesen Schock auszudrücken. Black legte jetzt einen Arm um Sallys Schultern und sagte „Ja, wir wollen’s mal versuchen und werden sehen, ob es klappt“, lies eben dieser verlauten. Ja, sein Herz würde dabei, so, wie Sally strahlte, mit Sicherheit auch nichts bei kaputt gehen, sondern ihres. Ich konnte es einfach nicht fassen, dass sie sich darauf einließ. Potter schien sich mittlerweile wieder gefasst zu haben, während Remus wieder las. Ich war zu geschockt um etwas anderes zu tun, als Sally anzustarren, als Mary und Alice gemeinsam den Gemeinschaftsraum. Na klar, das hat gerade noch gefehlt. Wie Mary wohl reagieren wird?
James
Als Sirius die “frohe Botschaft” übermittelt hatte, war ich wortwörtlich baff. Sirius hatte seit drei Jahren über kein Mädchen gesagt, dass sie es „mal ausprobieren würden“. Er war ein entweder ja oder nein Typ – dachte ich zumindest bisher. Und bisher hatte er auch noch nie so gestrahlt, wenn er mit einem Mädchen zusammen gewesen war. Na ja, das konnte wohl aber auch an seinem neu entdeckten „Hobby“ liegen...
Als nun noch Alice, Freundin von Frank Longbottom, nettes Mädchen glaube ich, und diese andere... na die, die so auf Sirius abfährt, wisst ihr? Na auf jeden Fall, als die nun kamen, strahlte Alice McAllistor – oh hm, vielleicht sollte ich ab jetzt Sally sagen, oder? – an, während diese andere geschockt zu Pad sah. Ohoh. „Seid ihr zusammen?“, fragte Alice glücklich, während sie ihre nur wiederwillig mitkommende Freundin hinter sich her zog. Sally lächelte zuerst Alice an und richtete dann den Blick auf die andere. Diese betrachtete die ganze Zeit nur Pads Hand auf Sallys Schulter. Humpf. Ach du Schande.
Alice
Ich freute mich riesig für Sally, aber wie Mary fühlte, wusste ich nicht. Sie war wütend auf Sally gewesen, weil sie gedacht hatte, Sally hätte nur zum Spaß mit Sirius geschlafen, obwohl Mary doch klar gezeigt hatte, dass sie ihn mochte. Dass die beiden nun zusammen waren, änderte da natürlich einiges. Wie konnte sie Sally für ihre Gefühle und Taten verurteilen, wenn diese von Sirius erwidert wurden?! Mittlerweile schauten fast alle zu Mary, nur Sirius schaute Sally von der Seite an, was Mary nicht zu entgehen schien. Schließlich nickte sie. „Freut mich für euch. Wenn ihr entschuldigt, ich muss noch Hausaufgaben machen gehen. Du erzählst mir alles später, ja, Sally?“ Und damit verschwand sie in den Schlafsaal, wohin ich ihr folgte, während ich Lily mit einem Blick deutete, bei Sally zu bleiben und darauf zu achten, dass es ihr jetzt nicht schlecht ging.
Als ich oben in unserem Schlafsaal ankam, saß Mary weinend auf ihrem Bett. Ich ging schnell zu ihr und ließ mich neben ihr nieder. „Ach Mary, was ist denn mit dir?“, flüsterte ich, als ich sie in die Arme schloss. Sie schniefte bedrückt und murmelte: „Ich mag Sirius wohl doch mehr, als ich selbst gedacht hab. Ich weiß nicht, aber es tut weh die beiden jetzt gemeinsam zu sehen. Ich bin Sally nicht böse, aber ich kann nicht mit den beiden zusammen da sitzen und Witze reißen. Verstehst du?“ Ich nickte. „Ja, das versteh ich. Soll ich dich allein lassen oder bei dir bleiben?“ „Nein, geh du nur runter zu den anderen, ich werde wohl in die Bibliothek gehen und ein bisschen lernen. Ich wollte noch Geschichte fertig schreiben morgen, vielleicht fang ich damit einfach heute schon mal an...“ Ich nickte wieder nur. „Okay, dann geh ich jetzt und lass dich allein. Sei nicht zu traurig, ja? Dir wird auch noch jemand über den Weg laufen, irgendwann, wenn du nicht damit rechnest und dann macht es ‚Bumm’, wie als wenn tausend Bücher durch die Gegend fliegen und du mit einem Rumms auf dem Boden landest!“, versuchte ich, sie noch schnell aufzumuntern, was mir auch ein wenig gelang – immerhin lächelte sie mich an. „Ja, vielleicht hast du recht. Bumm und Rumms klingt doch schon mal ganz gut, nicht wahr?!“, scherzte sie und ich musste grinsen. „Nein, Mary, das klingt sogar sehr gut.“ Und damit verließ ich den Schlafsaal und ging die Treppe runter wieder zu den anderen in den Gemeinschaftsraum, wo jedoch nun ein freier Platz auf mich wartete, da Remus wohl gegangen war.
Remus
Ich saß gerade in der Bibliothek und dachte über die vergangenen Stunden nach. Dass Sirius eine Freundin hatte... Na ob das was Vernünftiges werden würde? Ich war da ja etwas skeptisch. Und Mary schien das Ganze ja ziemlich mitgenommen zu haben. Dass sie so sehr an Sirius interessiert war, hätte ich nicht gedacht. Sie tat mir leid. Aber im Nachhinein war es tatsächlich ziemlich auffällig gewesen. Komisch, dass mir das nicht aufgefallen war, wo mir doch sonst so weniges Offensichtliches verborgen blieb. Aber für jedes Mal gibt es ein erstes Mal, nicht wahr?! Ich musste gerade einen Aufsatz für Verteidigung gegen die dunklen Künste schreiben. Über „die dunklen Wesen unserer Zeit“. Klar, dass ich zumindest zu dem Thema Werwölfe eine Menge sagen konnte, so hatte ich auch schon eine Menge geschrieben und war so gut wie fertig. Nur noch zwei Sätze. Und... ich hatte es geschafft. Merlin sei Dank. Ich legte meine Feder beiseite, lehnte mich im Stuhl zurück und rieb mir schläfrig die Augen, danach packte ich meine Sachen inklusive Extrabücher zum Nachlesen zusammen und stand auf, doch gerade als ich meinen Blick vom Tisch auf das, was vor mir lag, heben wollte, stieß ich mit jemandem zusammen. Mir flogen alle Sachen aus der Hand und die Bücher machten einen Heidenkrach, doch nicht nur ich; auch die Person, mit der ich zusammen gestoßen war, hatte so einige Bücher bei sich gehabt, die nun auch laut krachend auf den Boden fielen. Ich murmelte ein „Oh, Entschuldigung“ und sammelte meine Bücher wieder zusammen, als ich bemerkte, dass die helfenden Hände wohl einem Mädchen gehörten. Ich blickte auf – vielleicht kannte ich sie ja? – und lies vor lauter Schreck die eben beisammen gehabten Bücher wieder fallen. Es war Mary. Doch sie hatte rot geweinte Augen und sah gar nicht glücklich aus. „Hey, Mary. Alles in Ordnung mit dir?“, fragte ich sie. Was für eine dumme Frage, doch sie nickte nur stumm und sagte „Ja, mit mir ist alles in Ordnung, ich hab ne Allergie...“ Natürlich glaubte ich ihr kein Wort, doch wollte ich sie nicht drängen, mit mir über etwas zu sprechen, über das sie nicht sprechen wollte, also sammelte ich schnell meine Sachen zusammen, murmelte „Na ja, du, ich muss dann auch mal wieder in den Gemeinschaftsraum. Wir sehen uns“, und verließ die Bibliothek.
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Soo, hoffe es hat euch gefallen… schreibt doch biiiiiiiiiiiiiiitte ein Kommi, ich würd mich echt wahnsinnig freuen! Na ja, ich versuche das nächste Kapitel weitaus schneller zu schreiben. Bis dahin liebe Grüße
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