
von DM-Potter
Lang ersehnte Rückkehr
Es war das 7. Schuljahr in Hogwarts und es näherte sich der Beginn der Weihnachtsferien. Normalerweise war dies in Hogwarts ein freudiges Ereignis und im Schloss sollte festliche Stimmung unter den Schülern und Lehrern herrschen, doch dem war nicht so.
Im ganzen Schloss und auf den Ländereien herrschte zwar hektisches Treiben, doch das kam nicht wegen des kommenden Festes. Nein, an Weihnachten war für die Bewohner des Schlosses dieses Jahr nicht zu denken.
Die Vorbereitungen die derzeit im Schloss betrieben wurden, waren Vorbereitungen auf eine bevorstehende Schlacht. Eine große Schlacht gegen Voldemort und seine Todesser.
Eine Woche zuvor hatten die Kundschafter des Phönixordens die schockierende Nachricht überbracht, dass Lord Voldemort mit seinen Truppen am Weihnachtsabend die Schule stürmen würde.
Wenn dies noch nicht genug wäre, war auch noch ihre größte Hoffnung seit Anfang des Schuljahres verschwunden.
Ja, Harry Potter, der Auserwählte, der einzige der Lord Voldemort besiegen könnte, war zur großen Sorge seiner Freunde und dem Rest der Zaubererwelt seit einigen Monaten auf geheimer Mission unterwegs und keiner wusste wo er war oder ob er überhaupt noch lebte.
Lediglich seine besten Freunde, Ron und Hermine und seine Freundin Ginny, wussten dass Harry in Dumbledores Auftrag auf der Suche nach Voldemorts Horkruxen war. Zu ihrem Bedauern war Harry einfach los gezogen ohne sie, wie besprochen, mitzunehmen. Er hatte ihnen lediglich einen Brief mit Entschuldigungen zurückgelassen, ohne mitzuteilen, wo er war, oder wie lange er unterwegs sein würden.
Inzwischen rückte der Tag der Schlacht näher und alle die noch auf Hogwarts waren, wurden zunehmend unruhiger.
Die Schüler sollten erst kurz vor der Schlacht evakuiert werden, um kein Aufsehen zu erregen. Da allerdings die meisten der Schüler in der neuen DA trainiert wurden, welche seit beginn des Jahres von Ron, Hermine und Ginny geleitet wurde, blieben alle Schüler des 6. und 7. Jahrgangs um zu kämpfen.
Zusätzlich war der Orden des Phönix mit ca. 50 Mitgliedern vertreten. Zusätzlich zu den Hogwartslehrern waren auch einigen Auroren des Ministeriums heimlich auf Hogwarts stationiert worden.
Inzwischen war es früher morgen und noch dunkel und die Vorbereitungen waren abgeschlossen. Nun wartete man angespannt, da die Schlacht bei den ersten Sonnenstrahlen beginne sollte.
Während die Auroren, der Phönixorden und die DA draußen Stellung bezogen und sich durch Tarnzauber getarnt hatten, war die DA-Führung, mit den Lehrern und den Führern des Phönixordens, in der großen Halle und warteten auf das Zeichen der Späher, dass die Todesser auftauchten.
„Sind Ihre Leute bereit Miss Granger?“ fragte Moody Hermine.
„Hm.“ Schnaubte sie. „Wer ist denn schon für so etwas bereit? Aber ja, die DA ist vorbereitet für den Kampf. Dank Ihrer Hilfe und Ausbildung.
Moody nickte und Remus sagte:
„Ich kann nur hoffen dass dies nicht die Hauptarmee von Voldemort ist. Denn wenn dies so ist, dann ist ER auch dabei und ich glaub nicht dass wir dann eine Chance haben. Ohne Harry.“
„Er wird kommen. Harry wird rechtzeitig da sein.“ reif Ron, der sich gerade auf eine Stufe gesetzt hatte.
Professor McGonagall mischte sich nun ein und sagte:
„Mr. Weasley, bleiben Sie doch realistisch. Mr. Potter ist schon seit Monaten verschwunden. Wir wissen nicht mal ob er noch lebt.“
Sie zuckte zusammen, als sie von Ginny unterbrochen wurde:
„SEIEN SIE STILL. Hören Sie auf so etwas zu sagen.“ Schrie sie ihre Professorin an.
Selbst Moody, der neben McGonagall stand war zusammen gezuckt.
Nun mischte sich Molly ein.
„GINNY. Ich bitte dich. Wie redest du mit Minerva? Sie ist immerhin deine Lehrerin und außerdem….“ Weiter kam sie nicht.
„Das ist mir im Moment ziemlich egal. Ihr alle tut so, als ob wir die Schlacht schon verloren hätten.
Ihr alle denkt anscheinend Harry hat uns im Stich gelassen. Habt ihr alle so wenig vertrauen in ihn? Ich jedenfalls vertraue ihm und er wird es schaffen und rechtzeitig wieder hier sein.
Oder glaubt ihr dass er gar nicht mehr lebt?
Eins sage ich euch. Ich weiß dass Harry lebt und irgendwo da draußen ist. Ich fühle es. Ich hätte es gespürt, währe er tot.“ Zum Schluss hatte sie angefangen zu weinen.
Alle Anwesenden blickten betreten zu Boden. Ginny war von Ron in den Arm genommen worden. Er wollte seine Schwester beruhigen.
Kurze Zeit später sagte Ginny mit trauriger Stimme:
„Tut mir Leid Professor, dass ich sie angeschrien habe.“
„Schon gut. Ich kann sie ja gut verstehen. Das können wir alle.“
Moody wollte gerade etwas sagen, als sie von oben ein Flügel schlagen hörten. Alle sahen von der Hallendecke eine Schneeeule herab schweben.
Alle blickten wie erstarrt auf das Tier. Moody hob seinen Arm, damit die Eule landen konnte, doch sie ignorierte den Auror und landete auf Ginny´s Schulter.
„Hedwig.“ Sagte sie erstaunt.
„Miss Weasley, ist das… ist das wirklich Potters Eule?“ frage Moody.
„Ja, ist sie. Seht mal her. Ein Brief.“
Sie nahm den Brief von Hedwig´s Bein und las ihn.
// Sie kommen.
Macht euch bereit und haltet durch.
Ich werde da sein.
Ihr habt eine Stunde
Habe 6 von 7 erledigt.
PS: Ginny, ich liebe dich.
Harry. //
Ginny hatte den Brief für sich gelesen. Nun hatte sie endlich eine Nachricht erhalten und das machte sie glücklich.
Ein kurzes räuspern von Moody holte sie aus ihren Gedanken zurück. Sie wusste sofort was er wollte.
„Er ist von Harry. Wir haben eine Stunde Zeit, bis der Angriff beginnt.“
„Was?“ fragte er. Sie gab ihm den Brief, bekam ihn aber kurz darauf zurück.
„Alle auf Ihre Posten. Der Kampf beginnt. Los.“ befahl er allen und rannte voran aus der großen Halle hinaus.
Draußen teilten sie sich auf und liefen zu ihren Gegnern. Moody würde die Auroren anführen. Sie hatten im Wald Stellung bezogen und würden den Todessern in die Flanke fallen.
Professor NcGonagall führte mit Lupin den Phönixorden. Er wurde vor dem Tor postiert, ebenso wie die DA, welche von Ron, Hermine, Luna, Ginny und Neville befehligt wurde. Diese Gruppen kämpften an mit den Lehrern an vorderster Front.
Ron, Hermine, Ginny, Luna und Neville waren bei der DA angekommen und hatten sich zu ihren Gruppen begeben. Hermine sprach noch kurz auf sie ein.
„Okay. Ich weiß das wird gleich nicht leicht, aber ich weiß dass wir es schaffen. Ihr habt alle eine gute Vorbereitung erhalten. Ich wünsche euch viel Glück. Nun geht auf eure Stellungen.“
Ron war bei ihr geblieben und sie sagte:
„Ich hoffe dass wir so lange durchhalten bis Harry kommt. Ehrlich gesagt habe ich Angst.“
„Mach dir keine Sorgen. Er wird kommen.“ Er nahm sie in den Arm, gab ihr anschließend einen Kuss und ging an seinen Platz.
Sie warteten ca. eine Stunde bis sie plötzlich ein leises Rauschen hörten. Zusätzlich spürten sie zunehmende Kälte. Sofort wussten sie was kam.
„Dementoren!“ sagte Hermine leise.
Sie blickte über das freie Feld und sah sie. Es waren an die 100 Dementoren und unter ihnen marschierten schon ca. 30 Todesser auf das Schloss zu. Anscheinend dachten sie auf keinen Widerstand zu stoßen, da man die Verteidiger nicht sehen konnte.
„Last sie kommen. Au mein Zeichen hin verjagt Gruppe 1 und 2 die Dementoren, der Rest feuert auf die Todesser.“ befahl Hermine.
Sie ließen sie noch einige Meter heran kommen, dann griffen sie an. Die Dementoren wurden von den vielen Patronusgestalten sofort vertrieben.
Die erste Angriffswelle der Todesser fiel beinahe komplett dem ersten Angriff zum Opfer, als unzählige Schock-, Fessel- Lähm- und auch einige Todesflüche sie überraschten. Nur wenige konnten fliehen.
Zeit zu freuen hatten die Verteidiger Hogwart´s nicht, denn kaum war der erste Angriff vorüber, ertönte eine laute und Angsterfüllende Stimme. Es war Voldemort persönlich der Sprach.
// Verteidiger von Hogwarts. Ergebt euch und schließt euch mir an. Ihr habt keine Chance. Liefert mir Harry Potter aus und niemandem passiert etwas. Kapituliert oder sterbt. Entscheidet euch. Ihr habt 10 Minuten. //
Als diese Zeit verstrichen war, erklang die Stimme erneut.
// Wie ihr wollt. Ich habe euch die Chance gegeben. Jetzt kenne ich keine Gnade. //
Kaum war die Stimme erloschen, konnte man schon das Fußgetrampel der anrückenden Todesser hören.
„Anscheinend schickt Voldemort nun alles was er hat. Hoffentlich könne wir ihn solange abwehren, bis Harry kommt.“ Sagte McGonagall zu Remus.
„Ja. Es wird schwer, aber wir werden es schaffen. Heute geht es zu Ende.“ Antworte er und kurze Zeit später flog auch schon der erste Fluch nah an seinem Kopf vorbei. „Dann los!“
Während sich die Verteidiger vor dem Schloss in Gräben und hinter Barrikaden verschanzten um Schutz zu haben, marschierten die Todesser ohne Schutz und ohne auf Verluste zu achten über das offene Gelände weiter vor.
Auch das ständige Fluch-Feuer der DA oder des Ordens, nicht einmal der Flankenangriff der Auroren bei dem etliche Feinde fielen, hinderte sie daran weiter vorzudringen. Offenbar war ihre Zahl so groß, dass sie sich um Verluste nicht sorgten.
Während die Auroren die Todesser schon in Nahkämpfe verwickelt hatten, war die DA und der Orden noch in ihrem Verschanzungen. Als die Todesser sie jedoch fast erreicht hatten, wussten sie dass es Zeit war, in den Nahkampf zu gehen.
Ginny, die in ihrem Graben war, und das näher rücken der Feinde sah, wusste dass sie nun zum Nahkampf übergehen mussten.
Sie suchte Blickkontakt zu Hermine, die etwas entfernt stand. Sie nickte und Ginny rief:
„Es geht los. Macht euch bereit. Für Hogwarts, für die Freiheit. Dumbledores Armee, foglt uns“
Ron, Ginny, Hemine, Luna und Neville waren die ersten die ihre Stellung verließen, gefolgt von dem Rest der DA.
Die DA und der Phönixorden vermischten sich mit den Auroren und den Todesser. Kaum waren Ginny und ihre Freunde los gerannt, trafen sie auch schon auf ernst zu nehmende Gegner.
Es waren Lucius Malfoy, Bellatrix Lestrange, Snape und Fenrir Greyback.
„Ach, wen haben wir denn da? Wenn das nicht Potters Freunde sind“ sagte Malfoy.
„Na, wo ist denn euer kleiner Freund? Nicht hier?“ fragte Bellatrix lachend.
„Halten sie den Mund.“ Schrie Ginny.
„Ich nehme mal an, dass sich Potter aus dem Staub gemacht hat. Nicht wahr?“ sagte Snape mit öliger Stimme. „Er ist genau wie sein Vater.“
„Seinen sie endlich still, sie Verräter.“ Schrie Hermine.
„Und was wenn nicht, Miss Granger? Was wollen sie dann tun? Mich angreifen?“
„Keine schlechte Idee“ saget Hermine zu sich selbst und griff ihn an, was er jedoch kommen sah.
Nicht nur Hermine griff an, auch die anderen suchten sich Gegner. Ron und Luna griffen Malfoy an, Neville hatte nun die Gelegenheit sich an Bellatrix für seine Eltern zu rächen und Ginny kämpfte gegen Greyback um sich für Ihren Bruder Bill zu rächen.
Keiner der anderen Todesser mischte sich in die Kämpfe ein, um Ihren Anführern nicht im Weg zu stehen.
Die vier Gruppen kämpften schon eine ganze Weile. Bellatrix war gefallen, Neville hatte sie recht schnell mit dem Todesfluch getötet und sich für seine Eltern gerecht. Kurz darauf ertönte ein gewaltiger Knall.
Nahe des schwarzen Sees hatte eine gewaltige Explosion stattgefunden. Die Kämpfer blickten in die Richtung und sahen noch kurz ein helles Licht, welches aber schnell erlosch.
Keiner wusste was dies war, außer Ginny und Ihre Freunde.
// Das kann nur eines Bedeuten. Harry! // dachte Ginny.
Von dem Ereignis abgelenkt, waren Malfoy, Snape und Greyback nicht mehr bei der Sache, sodass Ron und Luna seine Unaufmerksamkeit nutzen konnten und Malfoy entwaffnen und schocken konnten.
Ginny schaffte es in diesem Greyback trotz seiner Wolfsreflexe mit einem Sectumsempra schwer zu treffen, sodass dieser zu Boden ging.
Als Hermine jedoch Snape außer Gefecht setzen wollte, passierte etwas womit Sie nie gerechnet hätte. Snape lächelte leicht und sagte:
„Endlich geschafft.“ dann ließ er seinen Zauberstab fallen und ging vor Hermine auf die Knie.
„Ich ergebe mich, Miss Granger. Sie haben gewonnen.“
Hermine und die anderen blickten sich verwirrt an.
„Ist das ein Trick?“ fragte Ron.
„Nein, Mr Weasley. Dies ist kein Trick. Es ist vorbei.“ Sagte der Tränkemeister.
In diesem Moment kam Kingsley zu ihnen und sagte:
„Irgendetwas ist passiert. Die Todesser ziehen sich panisch zurück oder ergeben sich. Wisst Ihr was das heißen soll? Oh, Serverus Snape. Sieh mal einer an.“
„Hallo Kingsley. Schön dich zu sehen.“ Sagte Hermine. „Leider wissen wir nicht mehr als du. Wir…“ sie wurde von Snape unterbrochen.
„Kommen Sie sich das nicht denken? Die Explosion vorhin, die Flucht der Todesser. Denken Sie doch nach Miss Granger.“
„Soll das heißen…“
„Ja, Voldemort ist gefallen. Jedenfalls vorerst.“
Die 5 Freunde jubelten und umarmten sich, was Kingsley und Snape wunderte.
„Haben Sie nicht verstanden? Er wird wieder kommen. Es ist noch nicht vorbei.“
„Doch es ist vorbei und zwar endgültig. Harry hat es geschafft. Er hat Dumbledores Aufgabe erledigt. Voldemorts Horkruxe sind zerstört.“ Sagte Ron.
„Unglaublich.“
„Okay. Dann werde ich Sie jetzt festnehmen. Kommen Sie mit Snape.“ Sagte Kingsley und führte ihn ab.
„Warte, sag bitte, gibt es Tote? Auf unserer Seite?“ fragte Hermine.
„Ja. Leider. Ca. 20 Auroren sind gefallen. Darunter Alastor Moody. Vom Orden sind 5 Mitgelieder gefallen, aber keiner aus eurem Bekanntenkreis.
Von der DA haben es alle geschafft, keine Toten, bloß leicht verletzte. Euren Familien geht es gut. Habt Ihr eigentlich irgendwas von Harry gehört?“
„Leider nein!“ sagte Ginny traurig.
„Nun gut. Wir sehen uns später.“ Dann ging er davon.
„Ein Glück, endlich ist es vorbei.“ Sagte Ron.
„Ja, endlich, aber wo ist Harry? Warum ist er nicht hier?“ fragte Ginny.
Gerade als Hermine etwas sagen wollte, spürte Ginny eine Hand kräftig ihren Arm greifen und sah erschrocken in das Gesicht von Fenrir Greyback. Er war doch nicht tot.
„Auch wenn der dunkle Lord gefallen ist, werde ich mich nicht kampflos ergeben. Ich weiß wir haben keinen Vollmond, aber ich kann eurem geliebten Harry Potter ein andenken hinterlassen, in dem ich seine Freundin beiße.
Ich kann sie zwar nicht zu einem Wehrwolf machen, aber trotzdem wird mein Biss ihr bei Vollmond höllische Schmerzen bereiten.“
Ginny versuchte die ganze Zeit sich los zu reißen, hatte aber keine Chance. Hermine und die anderen waren zu geschockt etwas zu unternehmen und blickten wie versteinert auf die Szene vor Ihnen.
Dann setze Greyback zum Biss an. Ginny schrie und versuchte sich zu befreien. Kurz bevor Greyback beißen konnte, zuckte er zusammen, ließ Ginny los und starrte Sie mit großen Augen und schmerzverzerrtem Gesicht an. Dann sackte er zusammen und blieb regungslos liegen.
Kaum hatte Greyback Ginny losgelassen, hatte Ron seine Schwester in den Arm genommen, um sie zu beruhigen.
„Alles okay Ginny? Hat er dir was getan?“
„N- Nein. H- Hat er nicht. Mir geht es gut. Ich hatte solche Angst.“ Sagte sie ängstlich und geschockt.
„Ist ja gut. Jetzt brauchst du jedenfalls keine Angst mehr zu haben. Er ist tot.“ Sprach Ron auf seine Schwester ein und strich ihr über den Rücken um sie wieder einigermaßen zu beruhigen.
Dann fragte sie: „Was ist eigentlich passiert? Warum ist er plötzlich tot umgefallen?“
Hermine, die sich Greyback genauer angesehen hatte, sagte:
„Er hat etwas im Rücken. Seht doch, es ist ein Schwert.“
„Aber nicht irgend ein Schwert. Es ist das Schwert von Godric Gryffindor.“ Sagte Neville und zeigte auf den eingravierten Namen in der Klinge.“
„Was? Aber woher kam es? Kann es sein dass….“ Sagte Hermine, stoppte jedoch als sie Flügelschlagen hörte.
Sie blickten in die Richtung aus der das Geräusch kam und erblickten ein großes Tier in der Luft, welches auf sie zu kam.
Als es näher kam, sahen sie, dass es ein weiß – grauer Hippogreif war, auf dem eine Person mit Kapuze ritt.
Das Schwert in Greybacks Körper bewegte sich plötzlich, glitt aus der Leiche und flog durch die Luft, direkt in die Hand des Reiters.
Sofort richteten alle Ihre Zauberstäbe auf das Tier und den Reiter, als er landete.
„Alles okay bei dir? Hat er dir was getan?“ fragte er.
„Keine Bewegung. Wer sind Sie, was wollen Sie?“ fragte Hermine.
Bevor die Person jedoch etwas erwidern konnte, hörte man Hagrids Stimme aus der nähe donnern:
„Seidenschnabel, alter Junge. Bist du es wirklich?“
Der Hippogreif reagierte sogar auf den Ruf und rannte , ohne auf seinen Reiter zu achten, los. Die Person konnte gerade noch rechtzeitig abspringen, bevor er fiel.
Die Blicke der anderen waren noch auf das Tier gerichtet, das Gerade bei Hagrid angekommen war. Sie sahen dass auch Minerva McGonagall, Kingsley, Mr und Mrs Weasley, Remus und Tonks auf dem Weg zu Ihnen waren.
Bei Hermine und den anderen richtete sich die Aufmerksamkeit wieder auf die Person mit der Kapuze.
„Wer ist das?“ fragte McGonagall Hermine.
Die 5 erschraken und richteten Ihre Zauberstäbe auf die Person, was alle verwirrte.
„Also gut, wer sind sie?“ fragte Minerva ernst.
Der Mann grinste und pfiff kurz. Darauf folgte ein wunderschöner Gesang. Der Gesang eines Phönix.
Alle blickten zum Himmel und sahen einen Phönix auf sie zuschweben.
„Fawkes. Das ist Fawkes.“ Sagte Ginny.
Alle schauten Fawkes verwundert hinterher. War der Phönix dich seit Dumbledores Tod nichtmehr nach Hogwarts zurückgekehrt.
Fawkes landete auf der Schulter des Mannes, was alle sehr verwunderte.
Die alte Professorin war als erste wieder in der Lage zu sprechen:
„Was hat das alle zu bedeuten? Zuerst das Schwert Godric Gryffindors, dann Hagrids Hippogreif. Jetzt auch noch Fawkes. Wer sind Sie?“
Der Mann lächelte wieder, schüttelte kurz den Kopf und sagte:
„Also wirklich, Professor. Ich hatte gedacht sie würden drauf kommen, oder dass zumindest die klügste Hexe von Hogwarts mich erkennen würde. Nicht wahr Hermine? Oder du Ginny?“
„Woher wissen Sie unsere Namen?“ fragte Ginny.
„Hm. Schade. Echt schade, dass mich meine besten Freunde und vor allem meine Freundin nicht erkennen.“
Sagte er und warf sich die Kapuze vom Kopf.
„Trotzdem bin ich froh euch alle Gesund und munter hier zu sehen.“
Er blickte seine Freunde an, die sich im Moment nicht rühren konnten.
„Was ist? Erkennt ihr mich immer noch nicht? Ich…“ weiter kam Harry nicht, er wurde von Ginny, welche auf ihn zu gerannt kam, umgerissen. Beide landeten auf dem Boden
„Oh Harry, ich bin so froh. Ich hab mir solche Sorgen gemacht.“ Sie weinte vor Freude und Harry hielt sie fest im Arm.
„Ich bin auch froh Ginny. Alles wird gut.“ Versuchte er sie zu beruhigen. „Ich liebe dich!“
Sie Antwortet nicht, sondern gab ihm einen langen Kuss. Dies war Antwort genug für Ihn.
Kurz darauf hörten sie ein räuspern und blickten ihre Freunde und Familie an.
„Oh, Entschuldigung.“ Sagten beide gleichzeitig und standen auf. „Aber dir geht es wirklich gut? Ich mein wegen Greyback?“
„Ja, mir geht’s gut, dank dir.“
Harry hatte seinen Arm um Ginny´s Schulter gelegt und blickte Remus und Kingsley an.
„Was ist?“
„Woher sollen wir wissen, ob du wirklich Harry bist?“ fragte Remus.
„BITTE? Hat dir sein Auftauchen nicht gereicht? Dass er mit Seidenschnabel kam? Dass Fawkes auf seiner Schulter gelandet ist? Remus ich bitte dich.“ Meinte Molly Weasley leicht verärgert.
„Nein, mir reicht es auch nicht.“ Sagte Kingsley.
„ALSO..:“ wollte Mrs Weasley gerade aufbrausen.
„Schon gut Mrs Weasley. Okay fragt mich etwas.“ Sagte Harry. „Oder wartet, ich zeig es euch.“
Er konzentrierte sich kurz und rief: „ – Expecto Patronum – “
Ein strahlend weißer Hirsch stand kurz vor Ihm und verschwand wieder.
„Na? Glaubt ihr mir jetzt? Eine Patronusgestalt kann man nicht kopieren.“
„Ja, Harry. Jetzt glauben wir dir. Verzeih bitte. Wir mussten jedoch sicher gehen. Ich bin froh dass es dir gut geht.“ Sagte Remus.
„Ich auch.“ Sagte Harry. „Ich ja. Professor McGonagall, ich muss ihnen etwas geben.“
Er zog einige kleine Gegenstände aus der Tasche und warf sie auf den Boden. Dann vergrößerte er sie.
„Das sind, oder besser gesagt waren Voldemorts Horkruxe. Slytherins Amulett, Hufflepuffs Becher, Ravenclaws Diadem, ein Tagebuch von Tom Tiddle, der Ring den Prof. Dumbledore zerstört hatte. Dies sind 5 Horkruxe, das 6. war seine Schlange Nagini, die liegt dort hinten am See.
Das 7. und auch letzte Horkrux war er selber, es hatte sich vor 17 Jahren aktiviert, als er mich töten wollte.
Seine Leiche, oder die Reste liegen ebenfalls am See hinter diesem Wald.“ Er zeigte in die Richtung aus der er gekommen war.
„Und hier Professor.“ Er reichte ihr nun sein Schwert. „Das Schwert von Godric Gryffindor. Damit konnte ich die Horkruxe vernichten.“
„Dann ist es jetzt endlich vorbei? Oder?“ Voldemort ist ein für alle mal besiegt?“ fragte Kingsley.
„Ja, ist er. Jetzt beginnt eine Zeit des Friedens.“ Antwortete Harry.
Sofort lagen sich alle in den Armen und Ron und Hermine fielen sofort Harry und Ginny um den Hals.
„Du hast es geschafft, Wir sind so froh dass du wieder da bist.“
Ja, jetzt können wir alle ein ruhiges und normales Leben führen.“ Sagte Harry. Dabei griff er Ginny´s Hand, welche den Druck erwiderte und ihn anlächelte.
Eine weile herrschte Schweigen. Dann fragte Harry: „ Was machen wir jetzt?“
„Nun“. Sagte Kingsley. „Ihr macht gar nichts. Du Harry und deine Freunde habt schon genug getan. Überlasst die Aufräumarbeiten den Auroren und den Heilern des St. Mungos.“
„Aber ich…“ wollte Harry widersprechen.
„Kein aber. Ihr geht jetzt. Du musst dich ausruhen.“ Sagte Remus bestimmend.
„Ja, okay.“ Sagte Harry.
„Dann kommt. Flohen wir zum Fuchsbau.“ Sagte Molly. „Kommt ihr, Harry, Ginny?“
„Ja, danke Mrs. Weasley. Das hört sich gut an. Ich bin nämlich sehr erschöpft.“
Molly und die anderen gingen vor während Harry und Ginny noch zurückblieben. Harry blickte ihr in die Augen und sagte:
„Ginny ich bin wirklich froh dass alles vorbei ist und du unversehrt bist. Ich liebe dich sehr und ich hoffe du kannst mir verzeihen, dass ich dich damals bei der Beerdigung einfach so verlassen habe und ich hoffe auch dass du mir meinen Alleingang in den letzten Monaten verzeihen kannst.“
„Harry ich liebe dich auch sehr. Natürlich verzeihe ich dir. Ich kann nicht anders. Lass uns das einfach vergessen und neu anfangen. Okay?“
„Ja, gerne.“ Sagte Harry und beugte sich zu ihr herunter und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss, den Sie lange erwiderte.
Als sie sich nach einiger Zeit voneinander lösten, sagte Ginny:
„Sollen wir?“
Harry nickte und beide gingen langsam und eng aneinander geschmiegt ins Schloss und zum Fuchsbau zu reisen.
Beide waren froh endlich wieder den anderen zu haben und nun endlich ein gemeinsames ruhiges Leben beginnen zu können
ENDE
(( Ich hoffe die Geschichte hat euch gefallen. Über ein paar Kommis würde ich mich freuen.
Lest doch auch mal meine anderen Geschichten.
- Ende des Krieges
- Ein ereignisreicher Tag
- Ein altes Versprechen ))
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