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Fanfiction

Teds little sister - Ein Mädchen, viele Gesichter

von Feenflügel

****Vorwort: Da bin ich nach laaaanger Zeit auch wieder hier zurück, verzeiht mir meine Treulosigkeit, doch ich habe viel zu tun gehabt. Und beinahe eine Schreibblockade erlitten. ( Das meiner Meinung nach schlimmste, was mir passieren kann.) Jetzt ist aber genug geredet, ich will euch keineswegs auf die Folter spannen, also geht es los.****


Ich stand am nächsten Morgen völlig fasziniert auf. Eigentlich hatte ich eine völlig absurde Frisur erwartet, wegen meines Gefühlsdurcheinanders, doch es lagen lange, blonde Locken auf dem Kissen. Ich stand auf und schüttelte die Haare einmal. Meine Augen waren von einem hellen Blaugrün. Lächelnd suchten meine Blaugrünen Seelenspiegel die Gesichter meiner Freunde nach einem erwachenden Zucken ab, doch sie atmeten immer noch ruhig und schliefen tief und fest. Also entschied ich mich, einfach im Bad zu verschwinden und danach schon zum Frühstück vorzugehen.

In der Großen Halle drehten sich viele Köpfe (überwiegend männliche) nach mir um. Augenverdrehend setzte ich mich neben meinen Bruder. Ted hatte heute braunes Haar, durch das sich kleine, feine Honigblonde Strähnchen zogen. Seine azurblauen Augen waren voller Wärme als er mich in die Arme schloss. Auch wenn wir Beide manchmal streiten, im Grunde haben wir uns doch sehr gern. "Du siehst gut aus, Schwesterherz." Ich lachte. Anstatt ihm das Kompliment zurück zu geben, kuschelte ich mich einfach an seine Schulter und murmelte ein: "Auch." Ted sah besorgt zu mir hinab. "Alles ok?" Ein Nicken. Damit gab er sich nicht zufrieden. Seine Stirn wölbte sich in nachdenklichen Falten und ich konnte es mir nicht verkneifen zu sagen. "Wenn du das zu oft machst, dann bleiben die Falten irgendwann für immer." Er knuffte mich in die Seite, worauf ich verärgert quietschend ein Stück von ihm weg rutschte. Sammy und Nora betraten gerade die Halle und ich winkte ihnen zum Zeichen, dass sie herkommen sollten. Sammys Gesicht wurde gleich von einem Lächeln geziert, als ihr Blick auf meinen Bruder fiel. Nora setzte sich neben mich, während Sammy sich zwischen Ted und mich quetschte. Nora und ich kicherten zur gleichen Zeit los. "Worüber lacht ihr?" Sammys Gesicht, so ratlos und unschuldig, war Gold wert. "Hahaha...Über...Nichts", würgte ich einigermaßen verständlich hervor. Nora klammerte sich an die Tisch kannte, um vor Lachen nicht zu Boden zu rutschen. Deren lief gerade an uns vorbei und genau in dem Moment ließ sie los.


Es kam, wie es kommen musste, völlig überdreht lachend fiel sie zurück. Deren, der anscheinend hervorragende Reflexe besaß, fing sie auf, bevor sie endgültig hinplumpste. Seufzend und wohl wissend, dass das zu ihrem genialen Plan gehörte, stand ich auf und half Deren, Nora wieder auf die Beine zu ziehen. "Entschuldige, Deren." Ihre Stimme war vom Lachen gepeinigt. Sowie ihr ganzer Körper. Schwerfällig hing sie sich um meinen Hals. Deren lachte über den Anblick kurz auf. "Schon gut." "Nora, jetzt lass den Quatsch, setz dich." Ich machte ihre Arme um meinen Nacken los und schubbste sie sanft Richtung Sitzbank. Sie ließ sich darauf nieder und schaute auffällig zwischen mir udn dem Erstklässler hinterher. Steif nickte ich ihm zum Abschied zu, bevor ich mich zu Nora hinunterbeugte und ihr zuflüsterte: "Spinnst du? Der Kerl ist ERSTKLÄSSLER, was glaubst du wieviel Ärger ihm das bringen würde, zu uns zu gehören?" Ihr Grinsen verhieß mir schon eine schlagfertige Antwort. "haben wir nicht auch shcon in der ersten Klasse damit angefangen?" "D- Da- Das war spontan und nicht gezielt!" "Komm, gib zu das der Kleine einfach perfekt zu uns passt." "Er ist elf!" Sie zuckte die Schultern. Wutschnaubend und mit heftig schütelndem Kopf verließ ich die Halle.


Deutlich schlecht gelaunt ließ ich mich am Verwandlungsklassenzimmer gegen die Tür fallen. Der Kleine würde seinen Rauswurf riskieren, bei den ein oder anderen Dingen, die wir anstellen. Wie konnte Nora das bloß so dermaßen egal sein? Natürlich hatten auch wir schonmal alles riskiert, nur um ein bisschen Spaß zu haben, aber wir hatten uns gemeinsam, vor einiger Zeit dazu entschieden. Ich würde nicht einen kleine Jungen dazu bringen, dasselbe zu tun. Wie von selbst rutschte ich die Tür hinunter und meine Beine streckten sich auf dem kalten Steinen aus. Deren hatte mcih gefragt wer ich bin. Nun, wer war ich? Unvernünftig und doch manchmal vernünftig. Laut und doch manchmal ruhig. Ich war vieles. Viel zu vieles. Ich konnte jeden Tag eine andere sein. Und riskierte damit, mich selbst in mir zu verlieren. Ich stöhnte gequält auf und schloss die Augen. Mein Kopf fühlte sich an, als würde er jeden Moment in Fetzten fliegen. Hilfe!

Ich liebte das Abenteuer und die Gefahr.
Ich war ein leichtsinniges Mädchen.
Deren durfte nicht zu ihnen gehören.
Ich war die Besorgte Fremde.
Sammy und Nora mussten das verstehen.
Ich war die bettelnde Freundin.
Mein Bruder würde mich verstehen.
Ich war die gekränkte Schwester.
Und dann noch das Problem mit Mitch.
Wer war ich für Mitch? Wer war ich wenn ich neben ihm stand?
Ich konnte keinen Ausweg mehr sehen, es musste doch etwas, jemanden geben, durch das oder den ich mich ablenken konnte.
Und da, gerade als ich am verzweifelsten war, viel es mir wie Schuppen von den Augen. Mom und Dad.
Ich war die Tochter.


Eilig lief ich zur Eulerei, kramte nebenbei noch ein Stück Pergament, Tinte und eine Feder heraus. Als mir die ersten Eulen entgegenflogen, setzte ich mich einfach hin und schrieb einen Brief.

>Hi Mom, hi Dad,
wie geht´s euch? Mir geht es nicht so gut, hier ist zu viel los. Ted geht es glaube ich, dafür sehr gut. Sammy himmelt ihn unheimlich an. Ich weiß nicht, was ich euch sonst noch schreiben soll. Ich wollte mich nur mal wieder bei euch melden.
Machts gut und liebe Grüße,
Juli.<


Ich faltete den kleinen Zettel zusammen und schnappte mir einfach die erstbeste Schuleule. Mit flinken Fingern band ich den Brief am Bein der Eule fest und ließ sie dann davon fliegen. Ein Blick auf meine Uhr reichte um mein eben noch erleichtertes Herz in meine Hose sinken zu lassen, ich kam zu Spät zu Verwandlung.

"SHIT!" Und so schnell wie noch nie, rannte ich von der Eulerei zurück in die Korridore von Hogwarts, die verlassen waren. "Oh nein, oh nein." Abprubt bremste ich am Klassnezimmer ab. Einmal atmete ich tief durch, schluckte und klopfte dann sachte an das schwere, dunkle Holz. Ein dröhnender Laut ging von meinen Knöcheln auf dem Holz aus und ich hörte ihn, als wäre er mein Untergang. Ich hatte eine Seite von mir Vergessen. Ich war die unumsichtige Schülerin. "Herein." McGoonis Stimme klang gar nicht gut. Ich öffnete die Tür und alle Blicke richteten sich auf mich. "Oh, Miss Lupin. Schön, dass sie sich auch dazu entschieden haben, am Unterricht teilzunehmen." Mit finsterem Blick, gab ich als Anwort: "Es freut mich, wenn sie sich freuen." Die halbe Klasse fing lauthals zu lachen an, die anderen grinsten breit. Unter Gelächter und Grinsen setzte ich mich auf meinen Platz.


Sieht so aus, als wäre ich tief in meinem Inneren doch nur eine Person, nähmlich ich, Juli April Lupin.


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