
von Feenflügel
****Vorwort:Jaja, ich konnte es nicht lassen. Aber ich bin mir fast sicher, dass dies ein Twinshot bleibt.****
Tonks saß da und starrte dem Himmel entgegen, wie er sich langsam von einem unheimlichen schwarz zu einer gewissen Röte verfärbte. Tage, die Tage waren da schlimmste, an dieser Liebe. Im grellen Sonnenlicht verfremdeten die Menschen, sie sahen glücklich aus. Doch Nachts weinte die Welt. Ihre Gedanken waren düster und genauso war es auch ihr Herz, eine gebrochene Frau saß hier und wusste nicht wohin mit sich selbst. Sie wusste auch nicht, woher aufeinmal das Brennen in ihren Augen kam, es schien aus der Leere in ihr zu entstehen. Die Tränen flossen und sie wusste nicht einmal genau, ob sie wirklich weinte. Es war falsch. Ein riesiger Fehler, denn diese Tränen schrien ihr die Wahrheit zu.
Remus würde sie niemals lieben, niemals. Er würde nie ihre Hand nehmen oder sie küssen.Und das alles nur, weil er gefährlich war. So ein Schwachsinn, dachte sie. Es gab schlimmere Dinge als die Gefahr oder den Tod.Unerwiederte aber dennoch wahre Liebe. Dieses Gefühl war grauenhaft und schön zugleich. Man ist zwischen Freude und Tränen geteilt, zwischen Liebesleben und Todeswunsch. Ächzend ließ sich Tonks ins Gras fallen. Ich will sterben!, wünschte sie sich. Nichts geschah, ausser das eine Brise über ihr hinwegfegte.
Es dauerte so lange, bis sie sich wieder aufsetzen konnte, dass die Sonne schon hoch am Himmel stand. Fremde, nun waren alle Fremde. Nur einer war ihr nicht fremd, der Mann der sich leise an sie heranschlich. "Tonks?" Sie zuckte zusammen. "Was tust du hier?" Er wies mit einer ausladenden Geste über den Wald hinter ihnen. Sie zuckte die Schultern. "Ich warte auf die Nacht." Bei dem Gedanken an die Nacht, die hinter ihnen lag, verzog er die Miene. "Wozu?" "Weil mir die Tage wehtun, sie zeigen mir das Leben." Er schluckte und sah sie betroffen an. "Du- Du sollt ja auch leben." "Ich will aber ohne dich nicht leben." "Hör auf damit", zischte er. "Womit?Glaubst du ich kann meine Gefühle einfach abstellen?" Wutschnaubend erhob sie sich. "Ich hasse diese Gefühle genauso sehr wie du, aber ich kann sie trotzdem nicht abstellen!" Und sie lief, lief weg von ihm und auch vor ihren Problemen. Auch wenn sie sie einholen würden, fürs erste fühlte sie nichts, ausser die Hitze auf ihrer Haut und den schnellen Luftzug der sie umgab.
Ich weiß, es war kurz,tut mir leid.
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.