
von Feenflügel
Es ist eine alles entscheidende Zeit, in der wir leben. Draußen, an irgendwelchen Grenzen herrscht Krieg und ich sitze hier und schreibe. Muss ich mir jetzt Sorgen machen, dass irgendetwas mit mir nicht stimmt? Muss ich jetzt denken, nur weil ich nicht immer davon Notiz nehmen kann, dass gerade jemand vielleicht verletzt wurde, bin ich ein schlechter Mensch? Oder was ist mit der globalen Erderwärmung? Wenn ich nicht jede Sekunde daran denke, bin ich dann schlecht? Kann ich nicht auch einfach ein Leben führen, indem es mal so ist, dass ich daran denke, und trotzdem GUT sein?
Oder wie ist das mit den weniger weichtigen Dingen? Wie Geschichten? Wenn ich jetzt zwei völlig verschiedene Bücherreihen mag, die irgendwie immer in Zusammenhang gebracht werden, auf der einen Seite verhöhnt und auf der anderen geliebt werden, bin ich dann schlecht? Wenn ich beide gerne mag? Kann man nicht einfach einen freidlichen Weg finden, zwei Wege zu gehen?
Vielleicht können das Zauberer, nachdem die dunkle Herrschaft von Lord Voldemort in sich zusammen gefallen ist. Nachdem das gute triumphiert hat. Können sie dann friedlich mit der bösen Seite abschließen und gut sein, einfach gut sein, mit vielleicht dem ein oder anderen, der verschieden ist. Der andere ansichten hat. Oder muss immer, eine Seite im Kampf triumphieren und die andere, restlos nieder trampeln? Muss das wirklich immer sein?
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