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Fanfiction

Die Boxershorts am Fahnenmast - Der schmale Grad

von Sev

„[…] die reinblütige Rasse muss mit ihren ganzen Facetten und ihrer vollen Pracht erneut zu neuem Leben erwachen, um der ganzen Welt ihrer Macht zu demonstrieren. Dies geschieht nur, um die Weltordnung wieder herzustellen und keinesfalls, um eine Rasse der anderen vorzuziehen.
Wir vertreten die Meinung, dass…:

1) …nur Zauberer mit reinem Blut, das heißt Menschen, die ausschließlich von magiebefügten Eltern gezeugt wurden, ihre von Gott gegebenen Kräfte zu 100% kontrollieren können.

2) …nur reinblütige Kinder eine staatlich anerkannte Zaubererschule besuchen dürfen.

3) …Muggel, die sich Zugang zur Magie verschafft haben (sogenannte „Muggelgeborene“) schon im Kleinkindalter anderen Hexen- und Zaubererkinder die Magie gestohlen haben (siehe Artikel „Squibs“).

4) Nicht magische Menschen auf Grund einer Erbkrankheit geistig minderbemittelt sind und zum „Bösen“ tendieren (siehe: „Wie Adolf Hitler versuchte Magie zu sammeln“ und „Wieso Stalin Hexen tötete“).

5) Halbblütige Mitmenschen die Arbeiterklasse aufrecht erhalten und somit wertvolle Mitglieder unserer Gemeinschaft darstellen.



WIR ALS ZAUBERER SIND VERPFLICHTET, DIE NICHTMAGISCHE GESELLSCHAFT VON IHRER EIGENEN UNWISSENHEIT ZU SCHÜTZEN. DIES KÖNNEN WIR NUR ERLANGEN, INDEM WIR DIESE MENSCHEN UNTERTAN MACHEN, UM IHNEN SO EINE SINNVOLLE AUFGABE FÜR IHR LEBEN ZU BIETEN!“

Severus atmete tief durch, als er den kleinen gefalteten Flyer aus der Hand nahm und einige Sekunden fassungslos auf die gegenüberliegende Wand sah, nur um seine Gedanken irgendwie zu sortieren, die wild durch sein Kopf tobten.
Er war nicht der einzige gewesen, der dieses Rundschreiben bekommen hatte und den blassen Gesichtern derjenigen nach zu urteilen, die ebenfalls den grünbedruckten Flyer in der Hand hielten, unterschieden sich ihre Gedanken auch nicht allzu sehr voneinander.

Hier und da flüsterten einige Jugendliche, bezeichneten den Text als reinste Hassrede und lächerliches Gedankengut, das von einem Irren geschrieben wurde.
Andere hingegen murmelten zustimmend, nickten und erzählten sich gegenseitig, dass im Prinzip alle so dachten und es nur keiner gewagt hatte, es laut auszusprechen.

Auch die Zauberergemeinschaft hatte die Weltkriege gezeichnet.
Zwar hatten sie sich großteils heraus gehalten, allerdings war es auch bei ihnen verpönt gewesen, extremistische Äußerungen, zu denen dieser Flyer sicher gehörte, zu verbreiten. Alle Menschen sollten gleich behandelt werden, ohne jegliche Beachtung des Geschlechtes, der Religion, der Sexualität oder des Zauberergrades.

Tatsächlich wurde noch vor 1945 die sogenannten „Blutspässe“ abgeschafft, die einen Zauberer als Reinblut, Halbblut, Muggelgeborenen oder Mischblut identifizierten.
Alle Politiker, die zu dieser Zeit gefordert hatten, die Pässe beizubehalten, wurden als „hitlerähnlich“ und modernenfeindlich bezeichnet…

Severus war gewiss nicht liberal. Er hielt Schlammblüter für minderwertig und dumm. Ausnahmen gab es wenige, über die Severus sich allerdings schon lange keine größeren Gedanken mehr machte. Wieso sollte er auch? Er hatte schon lange seine Aufgabe gefunden, die ihn zu einem ‚wertvollen Mitglied der magischen Gesellschaft’ machte.

„Hey“, John hatte sich neben ihm auf den großen Ohrensessel gesetzt, der mit einem edlen, dunkelgrünen Leder überzogen war.
Das Feuer prasselte laut und tanzte in allen Himmelsrichtungen seinen betörenden Tanz. Wenn man ein bestimmtes Pulver hinzu gab, verwandelten sich die Flammen sogar in Frauen mit engen Kleider, die laut lachend versuchten, einen in das Feuer zu locken.
Eben in dieses starte John hinein, fast so, als würde er mehr als nur Frauen und heiße Flammen erwarten.
Severus folgte seinem Blick.
„Er hatte schon Recht, oder Sev? Der Mann… Was er alles gesagt hat, das stimmt.“
„Ich weiß nicht…“, Severus Erwiderung war leise gewesen. Er hatte Angst, dass jemand sie hören konnte. Immerhin wurde ihnen gesagt, ja fast schon befohlen, kein Wort über dieses Treffen zu verlieren.
„Doch, eigentlich schon…, aber weißt du, ich kann mir nicht vorstellen, dass… Ich weiß nicht!“, Severus hatte keine wirkliche Antwort auf die Frage.

Die Rede des Mannes war einprägsam gewesen. Er hatte über vieles geredet, was die Jugend bedrückte.
Die Angst vor dem Leben nach der Schule, die Gewalt, die in Hogwarts herrschte, der katastrophale Unterricht in Verteidigung gegen die Dunklen Künste und natürlich das Zaubereiverbot aller unter 17 Jährigen.
Würden alle Menschen über die Fähigkeiten wissen, die einige in sich hatten, musste kein Schüler mehr auf seine Volljährigkeit warten.
Und auch wenn Severus laut des Schriebs selber später nur den Beruf eines Arbeiters erlangen konnte, unterstützte er die Aussagen.

Bedrückt zog er seine braune Tasche zu sich heran, zog die Hausaufgaben, die er für Black noch zuerledigen hatte heran, und blätterte einige Seiten in dessen Schulbuch herum, das am Rand voller Schmierereien und Nachrichten an Potter besudelt war.

„Du machst echt seine Hausaufgaben?“, fragte John und blickte über seine Schulter, um Severus’ Profil besser beobachten zu können.
„Ja schon. Ich hab keine Lust auf Probleme. Das ist aber das letzte Mal. Da kann er sich auf den Kopf stellen, noch mal mach ich es nicht.“

Es vergingen einige Minuten des Schweigens, die nur von dem Federkratzen und dem Gekicher anderer Slytherinschüler unterbrochen wurde, ehe Severus die Feder langsam beiseite schob und seinen Blick auf John richtete.

„Ich kann mich nicht konzentrieren…“

Severus seufzte erneut. John war zwar ein guter Freund, aber ernsthafte Diskussionen konnte man nicht mit ihm führen. Also beschloss er, seine Gedanken, die er eh nicht in Worte fassen oder gar sortieren konnte, für sich zu behalten und selbst heraus zu finden, was diese Menschen mit all dem meinten, was sie in den letzten Tagen und Wochen heraus posaunt hatten.

Er griff sich das Buch und den Flyer, stopfte beides in die lädierte Tasche und schlug John auf die Schulter. Mit der Ausrede, er würde noch einmal schnell zur Bücherei gehen, um etwas Ruhe zu erhaschen, verschwand er aus dem Gemeinschaftsraum.

Sein eigentliches Ziel war jedoch nicht die Bibliothek, die zwar ihren Reiz hatte, aber für Severus’ Vorhaben kein gelungener Ort war, sondern suchte er die Zuflucht der Eulerei.
Die Eulerei lag ein Stück von dem Schloss entfernt und auch die etlichen Treppen, die man empor steigen musste, um zu dem Eulenverschlag zu gelangen, taten ihre beruhigende und erschöpfende Wirkung, die Severus brauchte, nachdem sein Kopf ein Irrenhaus glich.

Eigentlich hatte er nur kurz in den Turm gehen wollen, um nach Samuel zu schauen, der für gewöhnlich jedoch nicht anzutreffen war.
Er hatte sich schon wieder umdrehen wollen, als er ein helles Lachen, gefolgt von einem dumpfen „Hey, schon gut Süße“, vernahm. Zwar konnte er das Mädchen nicht einordnen, welches so peinlich berührt lachte, allerdings war ihm die Männerstimme durchaus bekannt.

Potter stand mit einer blonden Schönheit an einer Ecke gelehnt und verteilte kleine Küsse auf dem Hals des Mädchen, den sie grazil in die Luft streckte, um den ach, so gefeierten Quidditchstar besser heran kommen zu lassen.

Ihre Bluse war geöffnet und die Träger des BHs war zur Seite geschoben, so dass der BH langsam aber sicher verrutschte.
Potters Hand lag auf der rechten Brust des Mädchens, die er sanft zu massieren begann.

Nun, die Liebe zu Lily Evans schien groß zu sein, doch nicht so groß, um auf ein kleines Techtelmechtel mit einer Unbekannten zu verzichten.
Das Mädchen musste wohl aus Ravenclaw kommen und bei genauerem Betrachten erkannte er ihr Gesicht.
Zwar konnte er ihr noch immer keinen Namen zuordnen, allerdings wusste Severus, dass das Mädchen im selben Jahrgang wie er selbst war und sie ihn einmal um Hilfe bei den Hausaufgaben gebeten hatte.

Potters Hand nestelte an ihrem BH-Träger herum und ehe er sich versah, war das Kleidungsstück auch schon von ihrem Körper befreit und zwei große, runde Brüste taten sich vor ihm auf.
Oh – Severus hatte nicht vor, James dabei zu beobachten, wie er einem Mädchen seinen Penis in irgendeine Körperöffnung steckte.
Kurz entschlossen zog er seinen Zauberstab, richtete ihn auf den Umhangberg auf dem Boden und murmelte leise „Accio Potters Zauberstab“.
Ganz langsam flog er auf ihn zu. Geräuschlos und keine 5 Sekunden später, hatte er den dunklen Holzstab in der Hand.

Potter fummelte an seiner Hose herum und die Gürtelschnalle öffnete sich geräuschvoll. Das Zeichen zu gehen.
Fast schon fröhlich, aber dennoch leise, um ja keine schlafenden Hunde zu wecken, verließ Severus die Eulerei und flitzte schnellen Schrittes zurück in die Kerker, um dort seinen neu erworbenen Schatz zu verstecken.



„Wo hattest du ihn denn als letztes, Mann?“
Es war reiner Zufall gewesen, dass Severus just in dem Moment zu dem Gryffindortisch herübergelinst hatte, in dem ein völlig verzweifelter Potter den gesamten Inhalt seiner Tasche über das Frühstücksbuffett kippte.
Die Panik war dem jungen Mann ins Gesicht geschrieben und auch die anderen drei Rumtreiber sahen mit sorgenvollen Mienen auf den Haufen aus zerknülltem Pergament, Taschentüchern und alte Ferderkielen herunter.

Für Severus war es ein reinstes Fest. Noch während die kleine Gruppe den ganzen Gryffindortisch behelligte, erhob sich Severus langsam und freudig von seinem Platz. Der Gedanke daran, dass der rötliche Zauberstab unter seinem Bett lag, bereitete ihm doch mehr als diebische Freude.


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Wer gebeten wird, in einem Harry-Potter-Film mitzumachen, würde niemals ablehnen. Und mir hat die Rolle Spaß gemacht. Bellatrix’ Persönlichkeit ist offenbar ernsthaft gestört. Sie findet es richtig toll, besonders böse zu sein. Wahrscheinlich ist sie in Lord Voldemort verliebt; immerhin hat sie für ihn 14 Jahre im Gefängnis gesessen. Jetzt ist sie wieder draußen und noch fanatischer als je zuvor.
Helena Bonham Carter