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Fanfiction

You belong to me - You belong to me

von Dracodormiens

If you please
if you want
won't you take me
in your arms

Als Dumbledore den Weihnachtsball ankündigte, sah Hermine unwillkürlich kurz zu Ron hinüber. Gleich darauf wollte sie sich selbst dafür ohrfeigen. Mit einem Ohr lauschte sie der entsetzten Diskussion, die Harry und Ron begonnen hatten. „Was für eine Schnapsidee von Dumbledore! Mit den Durmstrangs feiern?!” Nebenbei überlegte Hermine, wann sie eigentlich angefangen hatte, in Ron mehr als einen Freund zu sehen – und wann sie es sich selbst eingestanden hatte. Sie wünschte sich so sehr, mit ihm zu diesem Ball zu gehen! Auch wenn sein Festumhang aussah wie ein altes Kleid von Ginny – oder noch eher von seiner Tante Muriel. Hermine seufzte unbewusst auf. Er würde sie nicht fragen. Und sie würde wie immer das Mauerblümchen sein.

Sie stand auf und machte sich auf den Weg in die Bibliothek, um für Harrys zweite Aufgabe zu recherchieren.

Vertieft in einen dicken Wälzer über magische Methoden, Dinge zu öffnen, schrak sie zusammen, als ein Schatten über das Buch fiel und sie dann eine tiefe Stimme hörte. „Ist derr Platz hierr frrei?” Viktor Krum lächelte sie freundlich an. Verwirrt raffte Hermine schnell alle Informationen über die zweite Turnieraufgabe zusammen und bedeckte sie mit ihren Verwandlungshausaufgaben, dann nickte sie und deutete einladend auf den Stuhl ihr gegenüber. Viktor Krum setzte sich, und Hermine vertiefte sich in ihr Verwandlungsbuch, bis sie bemerkte, dass Krum keine Bücher bei sich hatte und sie die ganze Zeit beobachtete. Sie runzelte die Stirn und sah ihn misstrauisch an.

„Du heißt Herr-minne, rrichtig?” fragte er lächelnd. Sie nickte nur, unsicher, worauf er hinauswollte. „Bitte entschuldige meine Prrobleme mit die Sprrache”, sagte er. „Ich sehe dich oft in die Bibliothek. Du bist Frreundin von Harry Potter, oderr?” Hermine nickte erneut, und ihr Blick wurde noch etwas misstrauischer. Aber dann fuhr Krum fort: „Dieser Ball. Du gehst sicherr mit Harry Potter oder mit deinem rrothaarigen Frreund, nicht wahrr? Oder wurrdest du – ” Er schaute unauffällig auf etwas in seiner Handfläche. „Wurrdest du mirr die Ehrre errweisen, mich zu diesem Ball zu begleiten?” Hermine runzelte die Stirn und griff über den Tisch. „Was hast du da?” Krum wurde ein bisschen rot, als sie einen Zettel aus seiner Hand zupfte, auf dem eben dieser letzte Satz zu lesen war. Hermine jedoch musste lächeln. „Du hast dir einen Spickzettel für diese Frage gemacht? Wie süß!” Krum hob entschuldigend die Schultern. „Ich wollte alles rrichtig machen. Und nun? Kommst du mit?” Sie sah ihn mit schräggelegtem Kopf an. „Warum gerade ich? Du kennst mich doch gar nicht.” „Aber ich mochte dich gerrn kennenlerrnen.”

In diesem Moment regte sich in Hermine eine echte weibliche Genugtuung. Der berühmte Quidditch-Spieler und Durmstrang-Champion Viktor Krum wollte sie als Ballbegleitung! Nicht eine der kichernden Gänse aus seinem Fanclub, die auf sie herabsahen, weil sich keine Jungen für sie interessierten. Und sie hatte es nicht nötig, darauf zu warten, dass Ron sie ganz vielleicht doch fragen würde. Sie schenkte Krum ein strahlendes Lächeln. „Ja, ich gehe gern mit dir zum Ball!”

----

„Hermine geht mit mir, und Ginny, du kannst mit Harry gehen.”

Das durfte doch nicht wahr sein! Ron hatte tatsächlich endlich bemerkt, dass sie ein Mädchen war – aber auf welch wenig schmeichelhafte Art und Weise! Er war fest davon überzeugt, dass sie noch keine Verabredung hatte und verfügte einfach so über sie. Nein, so nicht. Bisher hatte Hermine einfach nur vorgehabt, einen schönen Abend mit Viktor zu verbringen, der wirklich nett war, aber in diesem Moment nahm sie sich vor, die Ballkönigin zu werden. Ron sollte sehen, dass sie tatsächlich ein Mädchen war!

Und wie ihr das gelang! Hermine hätte am liebsten laut losgelacht, als sie die Gesichter ihrer Mitschüler sah, als sie am Arm von Viktor Krum in die große Halle schritt. Viele Mädchen machten den Eindruck, als ob sie ihr am liebsten den Hals umdrehen wollten. Doch Hermines Blick suchte nach Ron. Er saß gelangweilt neben Padma Patil und ließ den Blick schweifen. Gleichgültig glitt sein Blick über sie hinweg. Hermine wäre beinahe gestolpert. Interessierte es ihn denn gar nicht, mit wem sie hier auftauchte?
Doch dann kehrten seine Augen zu ihr zurück. Weiteten sich. Sein Mund blieb offen stehen, bis Padma ihm energisch in die Rippen puffte. Und Hermine wurde klar, dass er sie einfach zuerst nicht erkannt hatte. Sie schenkte ihm ein triumphierendes Lächeln und schritt mit hoch erhobenem Kopf an ihm vorbei, bevor sie sich von Viktor elegant über die Tanzfläche schwenken ließ.

If you care
you really care for me
why haven't you taken me
in your arms?

Ihr Triumph wandelte sich nach dem Ball leider wieder einmal in Enttäuschung. Ron war eifersüchtig, ja. Das war absolut offensichtlich, sogar Harry schien das zu erkennen. Nur bemerkte Ron selbst es anscheinend nicht. Ärgerlich raffte Hermine ihr Kleid und stürmte aus der Halle.

You belong to me
don't you know
how rare this is
you belong to me
don't you know oh babe

Draußen wurde sie von Viktor Krum eingeholt. „Her-minne, was ist los?” Sie schnaubte wütend und wischte sich einmal über die Augen. Viktor legte ihr den Arm um die Schultern. „Du bist wunderrschon heute abend!” sagte er und sah ihr tief in die Augen. Hermine lächelte unsicher. „Danke... Das ist lieb, dass du das sagst.” Viktor zog sie ein wenig näher zu sich. „Wollen wirr ein wenig spazirrengehen?” Hermine stimmte zögernd zu. Ein bisschen frische Luft konnte ihr bestimmt nicht schaden. Und vielleicht lenkte Viktor sie ein wenig ab.

Oja, das tat er, musste sie kurz darauf feststellen. Hermine fröstelte in ihrem dünnen Kleid, und Viktor zog sie fest in seine Arme. Dann hob er ihr Kinn sanft mit dem Finger. Hermine schloss die Augen, als ihre Lippen sich trafen. Ja, sie mochte Viktor. Und er konnte wirklich gut küssen. Für einen Moment schmiegte sie sich tatsächlich enger an ihn, doch dann drückte sie ihm die Hand gegen die Brust. „Viktor, ich... es tut mir leid”, sagte sie hilflos. „Ich kann nicht...” Viktor nickte nachdenklich. „Ein anderer, nicht wahrr?” Hermine nickte, während sie auf den verschneiten Boden starrte. Dann fühlte sie wieder Viktors Arm um ihre Schultern und sah auf. Er lächelte. „Dieser anderre ist ein Idiot, wenn err dich nicht will”, sagte er energisch Er drückte sie kurz an sich. „Aber das muss ich rrespektierren. Ich mochte gern, dass wirr Frreunde sind! Ich mag dich!” Hermine umarmte ihn fest. „Freunde, ja, gerne! Ich mag dich auch, Viktor.”

***

„Oh Harry, du auch?! ” strahlte Hermine und hielt Harry ihr Vertrauensschülerabzeichen entgegen. Harry schüttelte rasch den Kopf und drückte Ron das Abzeichen in die Hand. „Nein, ich nicht. Ron.” „Oh.” Dann besann sie sich rasch. "Herzlichen Glückwunsch, Ron!" Doch es war zu spät.

Are you saying that I made it all up
I'm losing my self-esteem

Ron stopfte das Abzeichen wütend in seine Hosentasche. Warum traute sie ihm nicht zu, Vertrauensschüler zu werden?! Während Molly Weasley in den Raum gestürmt kam, um den vierten Vertrauensschüler unter ihren Söhnen zu beglückwünschen, sah er aus dem Augenwinkel, wie Hermine den Raum verließ. Er ließ die Glückwünsche seiner Mutter über sich ergehen, aber die Freude war ihm vergangen. Er starrte nachdenklich zu Harry hinüber. Wäre der nicht wirklich ein besserer Vertrauensschüler? "Unsinn, ich mache viel zu viel Ärger", sagte Harry mit etwas unnatürlicher Stimme jedoch, als Ron diesen Vorschlag äußerte. Misstrauisch sah Ron ihn an. Die eine traute ihm das Amt nicht zu, der andere missgönnte es ihm – tolle Freunde hatte er. Ärgerlich stapfte Ron aus dem Zimmer.

Vielleicht hat Hermine ja recht, dachte er niedergeschlagen. Er war zu nichts gut genug, am wenigsten für sie.

------

Als Neville, Ginny, Harry, Ron, Luna und Hermine durch die Mysteriumsabteilung schlichen, drehte Ron sich immer wieder um. Er hatte kein gutes Gefühl im Bauch. Irgendetwas stimmte nicht an dieser Sache. Irgendetwas würde gewaltig schiefgehen.
Wie schief, begriff er erst, als er sah, wie Hermine von den Gehirnen angegriffen wurde und er ihr nicht helfen konnte, weil er vollauf damit beschäftigt war, sein eigenes Leben zu verteidigen.
Ich muss sie beschützen, pochte schmerzhaft immer wieder derselbe Gedanke in seinem Kopf, während er einem Fluch nach dem anderen auswich und keinen Meter näher an Hermine herankam, die bewusstlos auf dem Boden lag. Sie darf nicht sterben, sie darf nicht sterben! hämmerte es hinter seiner Stirn. Und er fühlte sich so hilflos wie selten zuvor. Ich habe versagt, ich konnte sie nicht schützen...


Am I ever going to see you again
I'm losing my confidence

Als Hermine erwachte, lag sie im Krankenflügel von Hogwarts. Vor ihrem Bett standen zwei Stühle, auf denen zwei zusammengesunkene Gestalten saßen und schliefen. Eine schwarzhaarige und eine rothaarige. Eine Welle der Erleichterung durchflutete Hermines Brust, beinahe schmerzhaft, und eine Träne rollte ihr über die Wange. Sie hatten überlebt! Alle drei! Sie wandte den Kopf und sah zum Fenster. Es wurde langsam hell draußen. Zögernd streckte sie die Hand aus und berührte Ron am Arm. Sofort schreckte er hoch und sah sie verwirrt an. Doch eine Sekunde später wurden seine Augen klar, und er fiel ihr um den Hals. Ebenso schnell ließ er sie verlegen wieder los. "Du... lebst!", sagte er leise. Hermine lächelte unter Tränen. "Ihr auch!" Ron nickte. "Nur..." Er biss sich auf die Lippen. Hermines Lächeln verschwand so schnell wie es gekommen war. Sie schluckte. "Wer hat es nicht geschafft, Ron?" Ron fuhr sich nervös durch die Haare und wich ihrem Blick aus. Doch es gab keine Möglichkeit, es ihr schonend beizubringen.
"Sirius."

You're passing by
you've leaving me behind
all my dreams now
up the sky

***

"Won-Won!"
Aaargh. Hermine bekam Magenkrämpfe, wenn sie nur diese Stimme hörte. Lavender Brown, auf eine naive Art und Weise hübsch, wie Hermine zugeben musste. Schlafzimmeraugen und eine größere Oberweite als sie selbst. Warum mussten Jungs nur immer nach dem Aussehen gehen?! Seufzend versuchte sie, sich wieder in ihre Hausaufgaben zu vertiefen, ohne auf das Pärchen zu achten, doch ihr Blick wurde wie magisch von den beiden angezogen, und jedesmal spürte sie einen Schlag in die Magengrube. Energisch drehte sie schließlich ihren Sessel um, doch das Kichern und Wispern und die schlabbernden – anders konnte man es wirklich nicht bezeichnen – Kussgeräusche waren nicht zu überhören. Sie tauschte einen verzweifelten Blick mit Harry, dann warf sie sich ihre Tasche über die Schulter und machte sich auf den Weg in die Bibliothek.

Why not me
is it her the cause
you should have told me
long ago

Auf dem Weg dorthin kam sie jedoch am Bad der Vertrauensschüler vorbei. Sie zögerte kurz, dann öffnete sie die Tür. Langsam trat sie vor den Spiegel.
Hatte sie denn gar nichts zu bieten?

Hermine legte den Kopf schräg. Mit beiden Händen strich sie sich durch die Haare und seufzte. Mausbraun und buschig. Nicht kastanienbraun und wellig. Sie stellte sich seitlich und betrachtete ihre Brust. Umfasste sie mit den Händen und seufzte erneut. Gerademal eine Handvoll. Wen sollte so ein Dekolletee aufmerksam machen?
Sie trat näher an den Spiegel und sah sich selbst in die Augen. Wenigstens die gefielen ihr. Braun mit einem Hauch von Bernstein. Sie fuhr mit dem Finger ihre Lippen nach. Zu schmal. Kein Schmollmund, der – nein, lieber nicht darüber nachdenken, was Lavender zur Zeit mit ihrem Schmollmund tat.

Hermine stieß einen abgrundtiefen Seufzer aus. Sie hatte Ron zu Slughorns Weihnachtsfeier einladen wollen, aber wie es aussah, schien er da keinen Wert drauf zu legen. Mit wem sollte sie gehen? Sie wollte nicht als Mauerblümchen dort auftauchen, und diesmal war weit und breit kein Viktor in Sicht. Hermine schulterte ihre Büchertasche und schwor sich, den ersten Jungen, der ihr auf dem Weg zur Bibliothek begegnete, zu dieser Feier einzuladen. Sofern er gleichaltrig oder älter war, schränkte sie für sich selbst noch ein. Dann öffnete sie die Tür und wünschte, sie hätte noch zwei Minuten gewartet. Vor ihr stand Cormac McLaggen.

You belong to me
don't you know
how rare this is
You belong to me
don't you know
what it is

Auf Dumbledores Beerdigung endlich nahm Ron zum ersten Mal schüchtern ihre Hand. In ihrer Trauer und Angst vor der Zukunft schienen alle Streitigkeiten bedeutungslos zu werden.

***



Oft genug hatte Hermine sich selbst Geduld gepredigt, wenn Ron an der Reihe war, das Medaillon zu tragen. Seine schlechte Laune war beinahe nicht zu ertragen, er schien ein anderer Mensch zu werden. Immer wieder musste sie sich daran erinnern, dass dies nicht der wahre Ron war, ein Siebtel von Voldemorts verdorbener Seele beeinflusste ihn. Und doch, konnte er nicht etwas mehr Widerstand zeigen? Harry und sie hatten doch auch nicht solche Probleme!

"Ich hab Hunger!"

Hermine explodierte. "Ich kann auch nichts dafür, dass du noch nie was von Gamps viertem Gesetz der elementaren Transfiguration gehört hast! Wenn wir nichts haben, kann ich auch nichts vervielfältigen! Und wieso muss ich das überhaupt immer machen?! Du kannst nichts als Meckern und Jammern!"

Doch anstatt ebenfalls zu explodieren, blieb Ron merkwürdig kalt. Er griff nach dem Goldkettchen, das das Medaillon an seinem Hals hielt, und nahm es ab. "Ich kann ja gehen. Macht euren Scheiß doch alleine." Erstarrt sah Hermine zu, wie er das Zelt verließ. Ihre letzte Hoffnung auf eine leere Drohung verpuffte, als sie das Plopp seines Disapparierens hörte. Wie ein Häufchen Elend sank sie zu Boden. So fand Harry sie, als er zurückkehrte von seiner vergeblichen Suche nach etwas Essbarem.

Don't you know that you're tearing my soul
how far do you want to go
But I'll get up and walk on and on
I'm a different woman now

"Sie hat eine Woche lang geweint, nachdem du gegangen warst. Wahrscheinlich sogar länger, nur hat sie es mich nicht mehr merken lassen. Sie ist wie eine Schwester für mich!"

Nass, durchgefroren und erschöpft von der Horcruxvernichtung, dachte Ron dennoch, nie etwas Schöneres gehört zu haben. Hermine hatte ihn vermisst und um ihn geweint. Und soeben hatte er Harry das Leben gerettet und außerdem ein Horcrux zerstört. Vielleicht war er doch nicht so wertlos. Vielleicht war er sogar gut genug für ein Mädchen wie Hermine!

Selbst ihre fuchsteufelswilde Begrüßung konnte ihn nicht aus seiner Hochstimmung reißen. Sie hatte ihn vermisst und um ihn geweint! Mit diesem Wissen um ihre Zuneigung konnte ihn nichts mehr erschüttern.

You belong to me
don't you know
how rare this is
You belong to me
don't you know
what it is

"Und die Hauselfen? Ich meine, jemand sollte ihnen sagen, dass sie sich in Sicherheit bringen müssen!" Niemals hätte Ron mit einer derart durchschlagenden Wirkung dieses Satzes gerechnet. Vor allem, da er es nicht geplant hatte, er hatte in diesem Augenblick tatsächlich nur an die Hauselfen gedacht. Beinahe wäre er hintenüber gekippt, als Hermine ihm um den Hals fiel und ihn küsste. Ihre Lippen schmeckten genau so, wie er es sich in seinen geheimsten Träumen ausgemalt hatte. Einen Moment lang blieb die Welt stehen, bis Harry sich räusperte. "Da draußen tobt immer noch ein Krieg!" sagte er mit milder Ungeduld. Ron grinste und drückte Hermine noch einmal fest an sich, und sein Herz machte einen Hüpfer, als sie die Umarmung erwiderte. "Ich weiß, Kumpel, also heißt es, jetzt oder nie, oder?!" Doch dann löste er sich schweren Herzens aus Hermines Armen, und die drei machten sich auf die Suche nach dem Diadem von Rowena Ravenclaw.

Am I ever gonna find you out there
I'm losing my confidence

"Versprich mir, dass du am Leben bleibst!" flüsterte Hermine später und strich ihm über die Wange."Nur, wenn du mir das gleiche versprichst!" antwortete er und küsste sie noch einmal. Sie drückte seine Hand und schenkte ihm ein Lächeln. Dann rannten sie los und stürzten sich in die Schlacht.


***

"Avada kedavra!" "Expelliarmus!" Ein roter und ein grüner Blitz schossen aufeinander zu und trafen sich in der Mitte. Der grüne wich Stück für Stück zurück, bis er wieder an seinem Ausgangspunkt angekommen war. Und Voldemort fiel, fiel mit weit aufgerissenen Augen nach hinten und war tot. Und Harry lebte. Sie hatten gesiegt. Schweigend griff Hermine nach Rons Hand und drückte sie fest. Er hatte einen Bruder verloren, aber sie hatten gesiegt. Er vergrub das Gesicht in ihren Haaren und begann zu weinen.


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