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Fanfiction

My Ordinary Madness - Summertime

von Emma_Hermine

Hi meine lieben Schwarzleser =) !
Und hier kommt schon das nächste Chap geflogen ^^

Also dann, viel Spaß beim Pitel !
*Keksdose hinstell*
----------------------------------------------------------
ErzählerPOV:

Die Türglocke klingelte.
„Cora! Geh und mach die Tür auf!“ rief Stefanie.
Sofort erschien der Hauself und eilte zur Haustür.
Cora öffnete, und im Türrahmen stand Jacqueline.
„Oh Jacqueline! Schön dich zusehen! Wie war die Feier?“ freute sich Stefanie. „Cora, du kannst jetzt gehen!“ fügte sie an Cora gewandt hinzu. In ihrem Tonfall schwang etwas mit, was sich nach leichter Verabscheuung anhörte.
Rasch verschwand die Hauselfe in Richtung Küche.
„Hi Mum! Die Party war einfach großartig! Eileen hat das ganze wirklich bestens organisiert!“ antwortete nun Jacqueline.
„Das freut mich.“ Meinte Jacquelines Mutter nun freundlich.
Jacqueline wollte sich gerade auf den weg nach oben machen, als ihr noch etwas einfiel.
„Ach, Mum?“
„Ja?“
„Könntest du mir vielleicht noch Geld geben, ich wollte morgen noch mit Anjana, Eileen und Sasha in die Winkelgasse. Du weißt schon, Schulsachen und so kaufen.“

„Wie viel möchtest du denn haben, Jacqueline?“
„Ich weiß nicht… So fünfzig Galeonen wären nicht schlecht. Ich muss mir unbedingt auch noch neue Mascara und Klamotten kaufen. Meine Auswahl ist schon wieder so begrenzt geworden!“
„Aber gerne, fünfzig Galeonen sind doch ein Klacks! Aber nimm doch bitte Kayleigh mit, sonst müsste ich mit ihr noch los, und dafür finde ich nun wirklich keine Zeit.“
„Wenns sein muss, Mum…“ entgegnete Jacqueline genervt. Sie hatte nun wirklich keine Lust sich morgen mit ihrer Stiefschwester abzugeben.
Stefanie setzte gerade an, etwas zu sagen, als plötzlich ein lautes Platsch ertönte.
„Aaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhh“ ertönte der spitze Schrei ihrer Tochter.
Erst jetzt bemerkte Stefanie den Hauself, dessen Augen erschrocken geweitet waren. Das runzlige Wesen schien gestolpert zu sein, denn es lag auf dem Boden, kurz hinter einer umgeknickten Teppichfalte.

„Jacqueline! Ist dir was passiert?“, schrie Stefanie auf, und fügte an den Hauselfen, deutlich unfreundlicher, gewandt hinzu: „ Was sollte das denn? War das etwa Absicht?“, dann beantwortete sie sich selbst ihre Frage „Ach, natürlich war das Absicht! Was sollte es auch anderes sein?“

„Mum! Meine ganze Schminke ist verlaufen, meine Frisur ist zerstört und meine Klamotten sind jetzt auch hin!
„Was hast du nur getan? Du nichtsnutziges Ding! Hol Jacqueline sofort neue Sachen zum anziehen und ein Handtuch! Wenn du das nicht auf der Stelle tust, entledige ich dich deines Kopfes!“ keifte Stefanie. „Was ich ohne hin machen werde…“ fügte sie dann noch leise hinzu, was aber keiner mit bekam.
„Verzeiht Herrin! Das war sicher keine Absicht! So etwas wird nicht noch einmal geschehen.
Ich werde Sie nicht warten lassen Herrin.“ Erwiderte der Hauself unterwürfig und verschwand eilends.

KayleighPOV:
Was für ein Lärm war das da Unten denn? Das ist ja nicht zum Aushalten. Und das auch noch am frühen Morgen… Der Gedanke daran runter zugehen und herauszufinden was da los war gefiel mir zwar nicht sonderlich, aber es schien mir die einzige Möglichkeit zu sein, dass es dort Unten endlich ruhig wurde.
Also schob ich meine Decke weg und quälte mich extra langsam aus dem Bett.

Mit noch immer halb geschlossenen Augen und mit ziemlich zerzausten Haaren schlurfte ich nach unten.


Unten angekommen (Ein Wunder, ich hatte die Treppe überlebt!) fand ich eine völlig aufgelöste Jacqueline und ne ziemlich erzürnte Stefanie vor. Hilfe! Was war denn mit denen los? Gerade bekam ich noch mit, wie Jacqueline jammerte: „Und jetzt ist mein komplettes Outfit ruiniert!“, ehe sie mich bemerkten.

Erst jetzt viel mir auf, dass Jacqueline total durchnässt war. Ihre Schminke war zerlaufen und ihre Frisur komplett zerstört. Von ihren Klamotten ganz zu schweigen. Ehe ich mich erkundigen konnte, was passiert war, wandte sich meine ach so geliebte Stiefmum zu mir um: „Was glotzt du so? Mach, dass du in die Küche kommst oder wieder hoch gehst und weiter schlummerst! Ich hab grad keine Zeit für dich. Sag den Hauselfen einfach, sie sollen dir Frühstück machen!“, mit einem tadelnden Blick fügte sie hinzu „Und ich empfehle dir dringendst, deine Haare mal zu kämme! Das sieht ja grässlich aus.“

„Ähhm.. J-ja.. Klar doch! Ich. Ich wollte grad… In die Küche gehen! Jaa, genau! Ich war grad auf dem Weg in die Küche!“ stotterte ich. Warum schrie und motzte dich mich so plötzlich an? Ich hatte doch gar nichts gemacht! Ich stand doch nur auf der Treppe und… Ja, okay. Ich gebe es ja zu, ich hab vielleicht ein bisschen zu sehr gestarrt… Das könnten manche Leute (solche wie “Pinky“) vielleicht falsch verstehen. Aber immerhin, ich hatte nicht grundlos da so hingeschaut! Es passierte schließlich nicht alle Tage, eine vollkommen durchnässte Jacqueline zu Gesicht zu bekommen, das musste man ausnutzen (Jaaa, ich weiß, das klingt jetzt etwas fies, aber stimmt doch!)!

Schnell begab ich mich in die Küche. Noch einmal wollte ich nicht so angefahren werden. Den Hinweis auf die Hauselfen übersehe ich jetzt mal. Hatte ich schon erwähnt, dass ich mir mein Essen immer lieber selbst machte, als den Hauselfen noch mehr Arbeit auf zuladen? Nein? Okay, dann jetzt: Ich machte mir schon stets lieber mein Essen selbst, da ich der Meinung bin, dass man nicht alles die Hauselfen machen lassen muss.

Also holte ich mir Brötchen, Nutella und Käse aus dem Schrank, und setzte mich auf die Kochinsel. Rasch machte ich mir einen kalten Kakao und beschmierte ein Brötchen mit Nutella, auf welches ich zusätzlich noch eine Scheibe Käse legte. Ehrlich, das schmeckt hammer lecker! Könnt ihr mir glauben! Auch wenn es jetzt vielleicht etwas eklig klingt…

Die Sonne stand schon hoch am Himmel, woraus ich schließen konnte, dass es wohl bereits früher Nachmittag war. Das hieß, dass mein Vater schon bei der Arbeit war. Er ist Auror, genauso wie Nicolay.
In Miami war Dad sogar Chef der Aurorenzentrale, hat aber aufgrund des Umzugs diesen Posten aufgegeben.

Genüsslich biss ich in mein Brötchen rein und nahm einen Schluck Kakao.
Erst jetzt bemerkte ich, wie viel Hunger ich doch hatte. Komisch, vorhin war mir das gar nicht richtig aufgefallen. Naja, vielleicht lag das daran, dass die Müdigkeit meinen Hunger wohl überschattet hatte.

Die Sonnenstrahlen brannte nahezu vom Himmel herab. So einen heißen Tag hatte ich hier noch nie erlebt. Rasch lief ich hoch in mein Zimmer, um mir dort meinen Bikini anzuziehen und einen Zopf zu machen. -Fräulein ich bin ja so toll- und –Pinky- waren zum Glück nicht mehr im Flur.

In meinem Rotgelben Lieblingsbikini sprang ich jauchzend in den Pool.
Ja, endlich! Endlich von dieser Hitze erlöst! Meine gähnende Müdigkeit war wie weggeblasen.
Ihr solltet wissen: Ich bin eine absolute Wasserfanatikerin (auch wenn ihr dies gewiss schon erfasst habt).
In meiner alten Schule war Captain des Schwimmteams, das regelmäßig gegen andere (Muggel-)Schulen angetreten war.

Glücklich schwamm ich ein paar Bahnen. Genau DAS war meine Welt. Ich tauchte unter und drehte mich entspannt im Wasser. Es war perfekt.

Als ich wieder an die Oberfläche drang, hörte ich nur noch ein lautes >Platsch<, und das Wasser spritzte hoch auf.
Dann tauchte –Fräulein ich bin ja so toll- auf.
Ja, richtig geraten. Jacqueline.
Na da war meine Ruhe wohl vorbei.

„Hallo Jacqueline! Schön dich zu sehen.“ Begrüßte ich sie mit einem falschen Lächeln auf dem Gesicht.
„Oh. Kayleigh. Du auch hier? Ich hab dich nicht mal bemerkt. Wie ich sehe hast du deine Haare endlich geordnet. Das sah echt peinlich aus!“ erwiderte sie herablassend.
Oh, wie ich diese kleine, arrogante, Göre hasste!
„Ja, aber meine Haare sahen da immer noch deutlich besser aus als deine zu dem Zeitpunkt…“ erinnerte ich sie an das Geschehen von heute Morgen.
Na gut, eigentlich war es ja schon heute Mittag, oder eher heute Nachmittag? Für mich war es aber halt wie morgens!

Ist ja jetzt auch egal, oder? Inzwischen hatte Jacqueline sich schon auf eine, im Becken angebrachte, Bank gesetzt. Erst, als plötzlich laute Musik erklang, bemerkte ich den CD-Player. -Fräulein ich bin ja so toll- hatte inzwischen die Augen geschlossen und begonnen das Lied mit zu singen.

When I`m walkin` down the street
They say
Hey sexy (Hey sexy)
When I`m dancin` in the club
They say
Hey sexy (Hey sexy)
When I`m driving in the car
Or I`m standing in the bar
It don`t metter where I are
They say
Hey sexy (hey sexy)

Also schlecht singen tut die ja nicht. Eigentlich sogar recht gut. Das muss man ihr lassen.
Trotzdem war dieser Lärm echt nervtötend. Wie sollte ich mich hier noch entspannen können? Genervt zog ich mich aus dem Wasser. Aus Sonnen würde dann jetzt wohl ebenfalls nichts werden. Na klasse.
Was soll ich jetzt machen?
Hmh. Schwierig.
Mich langweilen? Nein. Zu langweilig.
Mal wieder die Zimmer zählen? Nein, das ist langweilig, wenn ich das Ergebnis schon weiß...

I ain`t got no time to walk
Silly Boys
Just shut up and watch me walk

Durch die Gegend laufen? Besser nicht. Keine Lust. Fernsehen gucken geht auch nicht, den besetzt mal wieder Pinky. Typisch. Aber - , yeah! Genau! Ich schnappte mir mein Handtuch und rannte in Windeseile
hinauf. In meinem Zimmer angekommen schnappte ich mir meinen Lapdop (Jaaa, ich hab so ein Muggelding!) und setzte mich auf den Boden.

Google – okay!


Die Türen des Busses öffneten sich und ich stieg mit meiner grünen Lieblingsumhängetasche aus. Suchend blicke ich mich um. Okay. Jetzt musste ich das ganze nur noch finden. Seufzend setzte ich mich in Bewegung. Irgendwie war das weiter als ich gedacht hatte. Links – Rechts – Rechts- Links – Rechts und wooow! Ein Wunder, Google hatte mich nicht im Stich gelassen! Vor mir tat sich das Tor eines großen Hofes auf. Auf beiden Seiten des Weges war eine Weide, auf der sich Pferde tummelten. Ein lächeln breitete sich in meinem Gesicht aus und ich trat an die Linke heran und streckte eine Hand mit Leckerlies aus, um sie anzulocken.

Eine süße Apfelschimmelstute spitzte die Ohren und trabte zu mir heran. Sie pustete gegen meine Hand und nahm gierig die Leckerei entgegen. „Na, meine Kleine? Hehe, ja, das ist lecker, nech?“ grinste ich und rieb ihre Stirn. Da kamen auch schon zwei weitere Pferde an und reckten ihre Köpfe in meine Richtung. Lachend zog ich zwei weitere Leckerlies aus der Hosentasche und gab sie den beiden Jungpferden. „So meine Süßen, jetzt muss ich aber weiter!“ mit diesen Worten wandte ich mich von den Dreien ab und trat durch das Tor auf einen großen Hof.

„Du bist bestimmt unsere neue Aushilfe, Kayleigh Loanes, habe ich recht?“ begrüßte mich eine Frau mit rundlichem Gesicht und blonden Locken.
„Ja, genau. Freut mich, dass ich so kurzfristig kommen durfte!“
„Ist doch selbstverständlich, wir suchen immer wen, der gut mit Pferden umgehen kann! Aber jetzt komm, ich werd dir erstmal alles zeigen!“

Nachdem sie mir eine Reithalle, den Reitplatz, die Sattel- und Futterkammer und sogar einen kleinen Roundpen gezeigt hatte führte sie mich endlich in die Ställe. „Im Moment sind die meisten Pferde auf der Wiese. Im Stall haben wir jetzt nur die, die heute noch bewegt werden müssen. Schau mal, das ist Darling, sie wirst du heute als erstes reiten.“
Ich trat an die Boxentür heran und rief die kleine Rappstute zu mir. Neugierig trat sie zu mir und ließ sich brav die Stirn kraulen.

„Hi, ich bin Marc! Wenn du willst, können wir ne runde ausreiten, dann lernst du auch gleich die Gegend kennen!“ meldete sich plötzlich eine Stimme.
Überrascht blickte ich auf und sah mich einem Jungen mit dunkelblondem Haar gegenüber, der etwas größer als ich war.
„Hi! Ähm. Ja, klar! Gerne.“ Oh man, war das peinlich! Ich hatte tatsächlich nicht bemerkt, dass er gekommen war und jetzt stotterte ich hier auch noch so nen Schwachsinn… Merlin, bring mich um!

„Ach, gut das du da bist, Marc! Das wichtigste hab ich Kayleigh schon gezeigt, es wäre aber schön, wenn du sie mit den Kleinigkeiten vertraut machst!“
„Klar, mach ich doch gerne, Mary!“
„Gut, dann lass ich euch mal alleine“ verabschiedete sich die Frau mit den Locken.


„Und du kommst aus-?“ fragte Marc mich grinsend.
„Miami“ beendete ich seinen Satz. Marc war ein durchaus angenehmer Gesprächspartner, und ein guter Reiter dazu! Seid bestimmt schon zwanzig Minuten ritten wir nebeneinander eine wunderschöne Allee entlang. Es überraschte mich immer noch, dass es hier so warm sein konnte, wo ich doch eigentlich davon ausgegangen war, dass es hier dauer regnete…
„Ah, cool!“
„Jaaah.“ Grinste ich zurück.
„Und dann ins kalte England…“ Er schüttelte theatralisch den Kopf. „Ne Runde traben?“
„Aber immer“ stimmte ich zu und trieb Darling in einen flotten Trab. Auch wenn ihre Bewegung nicht ganz so ausgreifend war, wie die Nathans war es ein wunderbares Gefühl endlich wieder auf einem Pferderücken zu sitzen.


Na, super! Natürlich war ich so intelligent gewesen, den Aufbruch vom Reitstall so lange hinauszuzögern, dass es schon dunkel wurde und mir nichts anderes übrig blieb, als hier zu apparieren. Hab ich schon mal erwähnt, dass Apparieren schrecklich war?

Nunja. Und toller Weise konnte man nicht mal direkt in die Villa apparieren (das war irgendiwe so eine Sicherheitsvorkehrung vor Todessern). Ich griff in meine Hosentasche um den Hausschlüssel raus zu holen, doch war er da nicht. Hatte ich ihn etwa beim Reiten verloren? Wenn das der Fall war, dann war die Wahrscheinlichkeit wohl sehr hoch, in nicht wieder zu finden. Verdammt.

Da blieb mir wohl nichts anderes übrig, als zu klingeln. Na klasse! Also drückte ich auf die Türglocke und wartete, dass jemand öffnete. Nach kurzem warten erschien auch schon ein Hauself in der Tür. Er machte eine kleine Verbeugung und ließ mich eintreten. Im Flur erwartete mich auch schon Stefanie.
„Kayleigh! Wo hast du gesteckt? Dein Vater und ich haben uns Sorgen gemacht!“ rief sie und kam schnell auf mich zu.
Als ihr Blick auf die Reitsachen und meine Tasche fiel, zog Pinky eine Augenbraue hoch.
„Ähm. Ich, war auf einem Reiterhof. Hier in der Nähe, und… Nun ja, ich arbeite da die letzte Ferienwoche als Bereiter und Pferdepfleger… “ erwiderte ich zögerlich. Autsch, das wird Ärger geben… Ich konnte mir bestens vorstellen, das Pinky alles andere als begeistert davon war.

Noch bevor sie etwas antworten konnte kam auch schon Dad auf mich zugehastet. Er sah wirklich besorgt aus.
„Kayleigh, Schatz! Mach so etwas nie wieder! Du hättest Stefanie bescheid sagen müssen. Ich habe mich schon halb krank gesorgt! Was dir alles hätte zustoßen können… Bis du dir darüber denn überhaupt im Klaren?“
„Jaa, Dad. Es wird nie wieder passieren, mir gehts gut!“ Hilfe war das nervig.
Dad schien wohl noch immer nicht wahr haben zu wollen, dass ich langsam Erwachsen werde.
Immerhin bin ich volljährig!

Gerade wollte ich mich verdrücken, als Stefanie noch etwas sagte: „Ach Kayleigh, sei bitte Donnerstag früh um zehn unten in der Küche. Du und Jacqueline, ihr werdet dann zusammen in die Winkelgasse gehen!“

Von der Winkelgasse hatte Nicolay mir schon erzählt, und ich denke mal ihr wisst genauso was es mit ihr auf sich hat?

Oh, nee. Nee, ne? Was sollte das denn jetzt? Ich sollte mit Jacqueline morgen in die Winkelgasse?! Also eigentlich sollte eigentlich die gesamte Woche am Stall sein. Aber dann auch noch mit –Fräulein ich bin ja so toll- in die Winkelgasse?

Der verlorene Schlüssel war gänzlich in Vergessenheit geraten.

Am nächsten Tag war ich schon in den frühen Morgenstunden (das hieß bei mir zehn Uhr) am Reitstall. Zu meiner Freude war auch Marc schon da. Gemeinsam übernahmen wir die Fütterung, bei der ich dann auch alle anderen Pferde, die gestern über Tag auf der Weide waren, kennen lernte. Darunter war auch die Apfelschimmelstute vom Gatter, und ich erfuhr, dass sie den Namen Cacy trug. Den Großteil der Pferde, insbesondere die Mutterstuten, brachten wir mit Hilfe von Bianca, einer fest angestellten Pferdepflegerin, auf die umliegenden Wiesen.

Zudem hatte ich an diesem Tag die große Freude, beim Ausmisten helfen zu dürfen (die Beschäftigung, die ich in Sachen Pferde schon immer am wenigsten leiden konnte…). Nun ja. Die Tatsache, dass ich danach mit Darling und einem Fuchswallach namens Robinson in die Reithalle durfte, glich das ganze allerdings wieder aus.

Bei der langwierigen Morgenarbeit brachte ich noch so einiges über Marc in Erfahrung. Er war einundzwanzig Jahre alt (jaaa, ich find das auch irgendwie ein wenig gruselig, ich meine hallo? Ganze vier Jahre älter als ich…), wohnt ebenfalls in London, reitet seitdem er vier Jahr alt ist, hat ein eigenes Pferd namens Jackstar, ist vom Beruf Lehrer (Merlin, das macht mir ehrlich angst! Denn wer ist mit einundzwanzig schon Lehrer? Normalerweise studieren Muggel in dem Alter doch noch, oder sind Referendaren, aber keine vollwertigen Lehrer…!), siegte schon an diversen Springturnieren der Leistungsklasse M und hat einen Golden-Retriever

Zu Mittag aß ich, direkt neben Cacys Box, mein selbst mitgebrachtes Lunchpaket. Danach gingen Marc und ich mit den Pferden ins Gelände. Und yeah! Ich hatte das große Glück Cacy reiten zudürfen! Glücklich trabte ich nun neben Marc, der sich Jackstar ausgesucht hatte, einen mit Gras bewachsenen Waldweg entlang.

Auch am nächsten Tag war ich schon früh im Reitstall und half tüchtig bei der Arbeit. Auf Marcs Vorschlag hin hatte ich meinen Bikini und ein großes Handtuch mitgenommen. Die Sonne knallte vom Himmel und es war mal wieder verdammt heiß, was dazu führte das ich bei der Arbeit mächtig schwitzte. So zog ich, genauso wie Bianca, die halbwegs kühle Reithalle vor.

Am späten Nachmittag, es war inzwischen ein wenig, wenn auch nicht viel, abgekühlt, ritten Marc und ich wieder mal mit Cacy und Jackstar aus. Diesmal jedoch hatten wir ein festes Ziel – den Biebersee (A/N: An alle die es interessiert, den gibt’s wirklich, und zwar im Emsland xD Genutzt wird er von den Reiterhöfen Junkernbeel, Rohe und Reiners).
„Und du bist wirklich schon Lehrer? Also, ich meine so richtig? Kein Referendar oder Studierender?“
„Jap, ich bin ein richtiger Lehrer. Mit allem drum und dran“ grinste Marc.
„Okaaay, mit einundzwanzig ein vollwertiger Lehrer. Wie soll das denn gehen? Ich dachte immer Mu- ähh, man muss vorher Ewigkeiten studieren?“ lachte ich. Verdammt. Soeben war mir fast das Wort Muggel rausgerutscht! Jetzt konnte ich nur hoffen, dass er diesen zwei Buchstaben keinerlei große Bedeutung zusprach und mich nicht fragte, was ich da fast gesagt hatte.

Marc schien einen kurzen Augenblick zu überlegen, bis er antwortete: „Ich hab in der Oberstufe schon mit einem Fernstudium begonnen“
Okay, ich hatte zwar kein Plan was ein sogenanntes Fernstudium war, aber das sollte ich mir wohl besser nicht anmerken lassen. Merlin, die Tatsache, dass er ein Muggel war, ist echt anstrengend!

Bei Merlins rotgelber Badehose, endlich waren wir beim See angekommen! Hilfe, warum konnte es hier bloß so heiß sein? In Windeseile streifte ich die Klamotten ab und trieb, dicht gefolgt von Marc, Cacy in den See. Lachend ließ ich mich von der wunderschönen Stute durchs Wasser tragen und machte mich über Marc lustig, der fluchend neben Jackstar stand, welcher sich grade einen Spaß daraus machte, sich mitten im (zum Glück niedrigem) Wasser zu wälzen. Merlin, die Erfrischung war regelrecht verdient! Schließlich schuftete ich schon den gesamten Tag im Stall und in der Reitbahn! Und das so ganz ohne Magie!

„Okay, wer als erstes beim Steg angekommen ist?“
„Aber immer!“
Die Pferde hatten wir schon vorhin im Schatten einer großen Buche angebunden, um nun selber ein paar runden zu schwimmen.

„Wenn du willst lass ich dir einen kleinen Vorsprung, dann hast du größere Chancen“ meinte Marc mit einem arroganten Unterton.
„Ach, nee, lass mal. Ich siege lieber in einem gleichwertigen Wettkampf“ gab ich genauso arrogant zurück.
„ Na wenn du unbedingt willst… Achtung, fertig los!“ rief Marc lachend und kraulte drauf los.
Blitzschnell tauchte ich unter und schwamm flink durch das seichte Wasser. Marc war gut, das musste ich zugeben. Aber nicht gut genug! Nun, genauso wie Marc fast beim Steg angekommen (allerdings mit dem kleinen Unterschied dass ich zwei Meter vor ihm war), tauchte ich auf und kraulte mich nun ebenfalls zum Ziel.

Lachend zog ich mich hoch und ließ mich auf dem Holz nieder. Inzwischen war auch Marc angekommen, der sich, wild atmend, neben mich setzte. Okay, zugegeben, auch ich war ganz schön aus der Puste. Marc war ein ziemlich starker Gegner gewesen.

„Du schwimmst verdammt gut!“ ließ ich zu hören.
„Du aber besser!“ gab Marc lachend zurück.
„Tja, ist das nicht die Pflicht einer angehenden Leistungsschwimmerin?“ grinste ich verwegen.
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Hoffe euch hats gefallen !!
Soo, krieg ich vlt. ein paar Reviwes ? *kulleraugen mach*

Na dann bis morgen !
Liebe Grüßeee


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