Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum
Anzeige

Fanfiction

Secret Love And The Fastest Way To Loneliness - Kapitel VII - Nachts in der Bibliothek

von hbr_01

Am nächsten Tag fühlte Hermine sich nicht allzu gut. Sie glaubte sich erkältet zu haben, als sie gestern im Regen mit Emilia zurück ins Schloss gelaufen war.
Außerdem ging ihr Emilias Geschichte nicht mehr aus dem Kopf. Sie konnte sich nicht vorstellen, wie sie sich fühlte. Hermine wüsste selbst nicht was sie machen würde, wenn sie ihre Eltern verlieren würde.
Es war schon zwölf Uhr und Hermine lag immer noch im Bett, aber da sie Ron versprochen hatte heute beim Quidditch Training zuzusehen, stand sie langsam auf und streckte sich.
Sie hatte schon lange nicht mehr so viel Zeit im Mädchenschlafsaal verbracht. Sie ging ins Bad und machte sich fertig. Danach zog sie sich um und versuchte mit einem Zauber ihre Haare glatt zu bekommen – aber vergebens. Manchmal wünschte sie sich, dass ihre Haare so glatt wie von Emilia wären. Denn sie fand ihre Haare wunderschön. Sie mochte den Glanz, den sie bekamen, wenn die Sonne draufschien und den Kontrast, den ihre dunkelblauen Augen dazu verursachten.
Emilias Figur, ließ sie etwas gebrechlich wirken, aber ihre Persönlichkeit war ziemlich stark. Sie schien sich nicht über die Meinung anderer Gedanken zu machen, noch schienen sie Konsequenzen zu interessieren. Wenn man es so nahm, war sie das komplette Gegenteil von Hermine.
Aber dennoch schien Emilia das nicht viel auszumachen – Hermine eigentlich auch nicht.
Sie zog ihren Mantel an und ging danach nach unten in den Gemeinschaftsraum. Sie blieb stehen abrupt stehen, als sie plötzlich Ron und Harry auf der Couch erblickte.
„Was macht ihr denn noch hier?“, fragte sie erstaunt und gab Ron einen leichten Kuss auf den Mund. Beide hatten eine traurige Miene aufgesetzt und sahen erst nach einigen Sekunden zu ihr hoch.
„Die Slytherins haben den Platz besetzt. Diese bescheuerten Schwachköpfe!“, murmelte Ron wütend und fuhr dich durch seine roten Haare.
„Was, wieso das denn?“, wollte Hermine wissen und setzte sich zwischen den beiden nieder, nachdem sie den Mantel ausgezogen hatte.
„Malfoy hat mal wieder eine spezielle Erlaubnis bekommen. Dieser Vollidiot“
„Könnt ihr nicht woanders trainieren?“
Ron sah sie mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Wo sollen wir sonst trainieren? Im Verbotenen Wald?“
Hermine zuckte mit den Achseln.
Ron verdrehte die Augen und es entstand eine peinliche Stille. Obwohl Harry dies nicht wirklich mochte, sagte er Nichts und sie saßen mindestens fünf Minuten lang da und starrten in verschiedene Richtungen.
„Wir könnten doch was anderes machen? Ich meine, es ist Samstag…“, versuchte Hermine die Beiden ein wenig aufzuheitern.
„Hermine, es ist jede einzelne Minute Training wahnsinnig wichtig für das Team! Wir sind so schlecht wie noch nie zuvor! Und Malfoy hat’s geschafft, dass sie jeden Samstag den ganzen Tag für das Training nutzen können. Uns bleibt dann nur noch der Dienstag, wo wir nur nachmittags können!“, beschwerte sich Ron.
„Und was ist mit Morgen?“
„Da trainieren Hufflepuff und Ravenclaw“, erwiderte Harry dumpf.
Hermine seufzte und stand auf. „Also wollt ihr beiden jetzt den ganzen Tag da sitzen bleiben?“
Ron sah sie etwas wütend an, da sie anscheinend ihre Lage nicht ganz verstand.
„Ja Hermine, genau das wollen wir“

Sie hatte nicht vor den ganzen Tag im Gemeinschaftsraum zu verbringen. Sie traf sich mit Ginny, die sich mit Harry davor gestritten hatte.
Sie hatten vereinbart nach dem Quidditsch Training einen Spaziergang zu machen, jedoch wollte jetzt Harry nicht einmal mit ihr reden.
Anscheinend war Hermine nicht die Einzige, die nicht verstand, warum Ron und Harry so einen Aufstand deswegen machten.
Also gingen sie zu zweit nach Hogsmead und redeten über alles Mögliche. Hermine sagte Nichts über Emilia, denn es wusste niemand, dass sie ihre Freundin war, geschweige denn mit ihr sprach.
Es war Abend, als sie wieder zurück nach Hogwarts gingen. Ihre Wege spalteten sich bei der Bibliothek. Hermine wollte unbedingt noch etwas erledigen, bevor Madame Pince sie schloss. Es gab nämlich eine neue Regelung und zwar, dass die Bibliothek um zehn Uhr geschlossen wurde.
Einige Schüler hatten sich den Spaß gemacht in der Nacht einige Bücher zu ruinieren, indem sie Seiten ausrissen und die Bücher auf den Boden zerstreuten hatten. Sie wussten immer noch nicht wer das gewesen war, aber viele verdächtigen die Drittklässler, weswegen auch immer.
Es war acht Uhr und die Bibliothek war menschenleer – nicht dass ansonsten viele sich an einem Samstagabend in die Bibliothek setzten.
Wenigstens hatte Hermine somit ihre Ruhe, als sie ein paar Bücher aus den Regalen holte. Sie las sich einige Seiten durch und versuchte sich so viel wie mögliche für ihre Hausübung zu merken, weil sie kein Feder oder Pergament mitgenommen hatte.
„Komisch. Die Slytherins schienen mit einer Sache sogar Recht zu haben“
Hermine zuckte erschrocken zusammen und sah verwundert hoch. Emilia stand mit einem Buch in der Hand gegenüber von ihr und lächelte leicht.
„Ich scheine wohl Thema Nummer eins zu sein“, meinte Hermine und wandte sich wieder ihrem Buch zu.
Emilia schwieg, was Hermine nicht wunderte. Sie redete eben nicht viel.
„Ja, es wird über Einiges gesprochen“, sagte sie dann doch.
Obwohl Hermine wissen wollte was, fragte sie nicht nach, sondern warf bloß einen Blick auf die Uhr. Es war kurz vor Zehn und sie stand fast erschrocken auf.
Emilia sah sie verwundert an. „Was ist los?“
„Die Bibliothek sperrt in wenigen Sekunden zu“
Nachdem sie die Bücher wieder auf ihren Platz zurückgegeben hatte, wollte sie zur Türe gehen – aber diese war schon geschlossen.
„Verflixt!“, murmelte sie und trat gegen die Tür. „Das gibt es nicht!“
„Pince wird die Bibliothek doch nicht zusperren, wenn wir hier noch drinnen sind“, meinte Emilia und sah sich um.
„Sie sperrt automatisch zu. Am Samstag hat sie nur bis acht Uhr Aufsicht“, erklärte Hermine und seufzte.
Emilia hob die Augenbrauen.
„Hast du deinen Zauberstab mit?“
Emilia schüttelte den Kopf, fragte aber nicht wieso.
Hermine strich lehnte sich genervt gegen die Türe und wollte am liebsten schreien. Sie hatte wirklich keine Lust die ganze Nacht in der Bibliothek zu verbringen.
Wenn sie sich schon in dieser Situation befand, versuchte sie wenigstens das Beste daraus zu machen.
„Sag nicht, du möchtest die ganze Nacht durchlesen“, hörte sie Emilia plötzlich sagen, als sie gerade dabei war nach den Büchern zu suchen, welche sie davor wieder eingeordnet hatte.
„Doch genau das möchte ich machen“ Komisch, dass hörte sie genauso an wie Ron.
Obwohl sie nicht zu Emilia schaute, konnte sie erkennen, wie sie ihre Augen verdrehte.
„Na schön“
Danach roch sie Rauch und sie drehte sich mit einem beinahe entsetzten Gesichtsausdruck zu Emilia um.
„Verflixt, mach das aus!“
Emilia schüttelte den Kopf und zückte auch eine kleine Flasche hervor.
„Du darfst hier nicht Rauchen und schon gar nicht Trinken!“
Hermines Stimme hörte sich wütend an und Emilia sah sie bloß belustigt an.
Emilia zog die Augenbrauen in die Höhe und trank provokant von ihrem Getränk. „Willst du auch einmal?“
Hermine schüttelte entgeistert den Kopf. „Nein natürlich nicht!“
„Ach komm schon, Hermine. Warst du schon einmal betrunken?“
Erneut schüttelte sie den Kopf. „Nein“
„Dann wird es einmal Zeit, meinst du nicht auch?“
„Nein, das meine ich nicht. Ob du’s glaubst oder nicht, ich habe keine Lust darauf mich mit Alkohol zu zuschütten“
Emilia lächelte belustigt. „Wie auch immer. Ich hab‘ grad wahnsinnig Lust darauf“
Sie nahm einen weiteren Schluck und nahm danach noch einen Zug von ihrer Zigarette.
„Wann hast du einmal nicht Lust darauf?“, fragte Hermine aufsässig.
Emilias Lächeln wurde kleiner und sie stand auf. Danach hielt sie die Flasche zu ihr hin.
„Versuch es einmal. Versuch einmal Spaß zu haben“
„Spaß? Wie soll man in der denn Bibliothek Spaß haben?“
Emilia grinste und sie drückte Hermine die Flasche in die Hand. „Trink und ich zeig’s dir“
Sie wusste nicht genau, was sie sich dabei dachte. Vielleicht einfach ‚Scheiß drauf‘, obwohl sie sowas eigentlich nie dachte. Ohne Emilia anzusehen, trank sie eine Menge und verzog angewidert ihr Gesicht.
„Das ist ja ekelhaft“ Trotzdem nahm sie noch einen Schluck, sodass die kleine Flasche beinahe leer war. Sie hatte noch nie so viel Alkohol getrunken und schon gar nicht so etwas Starkes.
Ihr brannte es bis zum Magen hinunter und sie fühlte sie augenblicklich etwas unwohl – beinahe schon schwindelig. Dieses Gefühl war ungewohnt und sie hätte nie gedacht, dass die Wirkung von Alkohol so bald einsetzen würde.
„Na schön“, begann Hermine. „Und was soll daran spaßig sein?“
Emilia lächelte bloß und trat einen Schritt auf sie zu. Sie nahm ihr die Flasche aus der Hand und schmiss sie zu Boden. Hermine war zu sehr mit dem Gefühl beschäftigt, welches sich gerade in ihr breit machte, als an das zu denken, was Emilia nun vorhatte.
Schon im nächsten Moment spürte sie ihre Lippen auf ihren und sie stieß sie sofort von sich weg.
„Was machst du da?“, fragte Hermine und versuchte ihre Gedanken zu sortieren.
„Entspann dich“, erwiderte Emilia und strich Hermines Haare vorsichtig hinter ihre Ohren.
Hermines Herz begann wie verrückt zu pochen und sie schaffte es einfach nicht etwa darauf zu antworten. Sie schluckte, als Emilia sich langsam nach vorne beugte.
Sie konnte ihren Atem auf ihrem Gesicht spüren.
Sie hätte nicht trinken sollen, denn jetzt war sie diejenige, die Emilia küsste. Sie spürte wie Emilia sie gegen das Bücherregel drückte, wobei einige Bücher von ihren Plätzen fielen.
Dieser Kuss war alles andere, als der vorsichtige Kuss, den sie zum ersten Mal hatten. Dieser war um vieles intensiver und Hermine hatte die Hand um ihren Hals gelegt, um sie näher an sich drücken zu können.
Es fühlte sich so gut an. Plötzlich spürte sie, wie Emilia ihr langsam unter ihre Bluse fuhr und sie anfing am Hals zu küssen. Sie berührte vorsichtig ihren Bauch und fuhr immer weiter nach oben.
Doch dann drückte Hermine sie von sich weg und Emilia öffnete ihre Augen.
„Ich…ich kann das nicht“, sagte Hermine dann. Sie wunderte sich, wie sie trotz des Alkohols noch so denken konnte.
„Was kannst du nicht?“, fragte Emilia.
„Das hier. Ich… Ich bin mit Ron zusammen. Ich bin nicht lesbisch“
„Ja, ihr scheint ein verdammt glückliches Paar zu sein“
„Ja, das sind wir auch“
Emilia verdrehte die Augen. „Wie auch immer“
Danach schwiegen beide und es dauerte kaum zehn Minuten, bis sich die Bibliothek komplett verdunkelt hatte. Da beide keinen Zauberstab mithatten, konnten sie mit gar nichts Licht machen, außer mit dem Feuerzeug, welches Emilia täglich bei sich trug.
Hermine fühlte sich wegen dem Alkohol immer noch benebelt und immer wenn sie die Augen schloss, schien sich der ganze Raum zu drehen. So als würde sie das Rotieren der Erde spüren.
Sie hatte sich auf den Tisch gelegt und Emilia saß auf der Bank. Das Mädchen spielte sich mit ihrem Feuerzeug und zündete es die ganze Zeit an und aus.
„Könntest du bitte damit aufhören?“, fragte Hermine genervt.
Emilia antwortete nicht und Hermine richtete sich auf. Sie saß genau neben ihr auf der Bank und hatte ihr Feuerzeug eingeschaltet, sodass sie sich genau sehen konnten.
Im Raum war es absolut ruhig, sodass man sogar eine Nadel auf den Boden hätte fallen hören. Außerdem war es stockdunkel, obwohl nur das Mondlicht einen kleines Licht in den Raum warf.
„Als meine Eltern gestorben sind…“, fing Emilia plötzlich an und schaltete das Feuerzeug aus. „…dachte ich, ich könnte nie wieder glücklich sein. In York erinnerte mich alles an sie. Wirklich alles. Deswegen bin ich nach London gekommen – um neu anzufangen. Aber komischerweise bin ich hier noch unglücklicher außer-“
„Außer?“
„Außer wenn ich bei dir bin“
Hermine schluckte und wusste nicht ganz, was sie darauf sagen sollte. Denn sie wusste ganz genau, dass sie sich selbst unheimlich wohl in Emilias Nähe fühlte.
Emilia schien keine Antwort zu erwarten, denn Hermine konnte hören, wie sie sich auf die Bank niederlegte.
Hermine wusste nicht ganz, warum sie das machte, aber sie nahm Emilias Hand und drückte sie sanft.
Schon nach wenigen Minuten hörte Hermine, wie Emilias Atem regelmäßig wurde und sie wusste, dass das Mädchen eingeschlafen war. Dennoch nahm sie ihre Hand nicht weg.

______________

Ich mag dieses Kapitel nicht so und das obwohl ich es mindestens fünf Mal umgeschrieben habe.
Aber ich hoffe, dass es euch trotzem irgendwie gefällt :)


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Twitter
HPXperts-Shop
Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Unerschöpflich detailversessen und zum Schreien komisch ist Joanne Rowlings Fantasie.
Mannheimer Morgen