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Fanfiction

Secret Love And The Fastest Way To Loneliness - Kapitel VIII - Kein Ausweg in Sicht

von hbr_01

A/N: Wow, nach fast einem Jahr habe bin ich durch Zufall wieder auf diese Fanfiction gestoßen. Es tut mir leid, dass ich es nicht geschafft hatte sie zu Ende zu posten. Ich hab mir wieder alles durchgelesen und wow, ich wünschte ich könnte einiges ändern. Aber mir bleibt leider nichts anderes übrig als alles so zu lassen wie es ist und einfach weiter zu schreiben. :)
Es tut mir echt leid, dass ich nicht mehr an der FF weiter geschrieben habe. Also, ich hoffe, dass es noch jemanden gibt der diese FF ließt und ein Review hinterlässt. Ich freue mich über jede Art von Rückmeldung :)




Hermine war es gewohnt immer auf alles eine Antwort zu haben. Doch dieses Mal war es anders. Sie war ratlos. Sie konnte sich bestimmte Sachen einfach nicht mehr erklären. Emilia hatte sie einfach komplett aus der Bahn geworfen.
Es war Dienstag und Hermine konnte seit der Nacht in der Bibliothek keinen klaren Gedanken mehr fassen. Himmel sie hatte am Montag sogar ihre Hausaufgaben vergessen.

"Ach herrje. Die Jungs sind heute ja nicht besonders gut in Form", meinte Ginny und drehte sich zu ihrer Freundin um.

Hermine nickte zustimmend, obwohl sie nicht einmal auf das Training achtete. Auch wenn sie es wirklich wollte, schweifte ihre Aufmerksamkeit immer ab. Sie war verloren in einem Labyrinth ihrer Gedanken und sie fand keinen Ausweg. Verflixt, sie fand nicht einmal den richtigen Weg. Sie irrte die ganze Zeit auf an derselben Stelle herum. Sie drehte sich im Kreis, dessen Mittelpunkt Emilia war.

"Sag Mal, Hermine, kann ich dich etwas fragen?"
"Ja, natürlich"

"Geht's dir gut?"

Hermine nickte eifrig, sah ihre rothaarige Freundin jedoch nicht an. "Natürlich"

"Mit kommt es so vor, als würde dich etwas beschäftigen. Ist mit Ron und dir alles in Ordnung?", fragte Ginny besorgt und sah sie eindringlich an. Fast so, als würde sie eine Antwort von Hermines Augen ablesen können.

Hermine gab ein dumpfes "Ja" von sich, obwohl sie wusste, dass Ron und sie Probleme hatten und Emilia war der Auslöser. Emilia schien alles Schlechte aus zu lösen, aber dennoch war sie in Hermines Augen etwas Besonders. Sie war Speziell und
interessanter als jede andere Person die sie kannte. Das Mädchen hatte das schönste Lächeln und das Glitzern in ihren Augen ließ Hermine die Welt um sich herum vergessen. Es war sinnlos zu bestreiten, dass Hermine Gefühle für Emilia hatte. Seit der Nacht in der Bibliothek konnte sie es nicht mehr abstreiten.

"Das hört sich ja nicht besonders überzeugend an", murmelte Ginny bestürzt.

"Sollte es auch nicht. Uns geht es gut", erwiderte Hermine und zwang sich ein Lächeln auf ihre Lippen. Ginny erwiderte diese Geste nicht, sondern zuckte nur seufzend mit den Achseln.

"Du bist meine beste Freundin und Ron meinen Bruder. Ich will nur, dass es euch gut geht. Und mir kommt es gerade so vor, als wäre das nicht der Fall"

"Hör auf die Sorgen zu machen, Ginny. Vielleicht läuft es bei uns nicht gerade so wie bei dir und Harry, aber das bedeutet noch lange nicht, dass unsere Beziehung nicht funktioniert", erklärte Hermine und beobachtete, wie die Jungs von ihren Besen stiegen. Anscheinend war das Training für heute zu Ende.

Hermine begrüßte ihren Freund mit einem Kuss auf den Mund und freute sich dem unangenehmen Gespräch mit Ginny entkommen zu sein. Es war natürlich nicht richtig ihre Freunde zu belügen, aber was sollte sie sonst machen? Ihr war klar, dass sie mit der Wahrheit nicht nur ihre Beziehung mit Ron, sondern auch ihre Freundschaft mit Harry und Ginny zerstören würde und das wollte sie auf gar keinen Fall. Also blieb ihr nichts Anderes übrig außer vorzugeben, dass alles in Ordnung wäre.

"Na wie waren wir?", fragte Ron und ließ sich neben Hermine nieder.

"Ihr wart... Na ja... nicht so gut wie sonst immer", gab Hermine zu und Rons Lächeln verschwand sofort aus seinem Gesicht. Er stellte seinen Besen auf den Boden. Ihr Freund gab ihr keine Antwort darauf, sondern wirkte bloß etwas erschüttert.

"Damit meinte ich nicht, dass ihr schlecht wart. Ich meine..." Hermine atmete tief ein und aus und versuchte ihre Gedanken in richtige Sätze zu formulieren, aber es gelang ihr nicht so ganz. "Ich kenne mich in Quidditch eigentlich nicht aus"

"Ja genau und trotzdem meinst du wir waren mies", sagte Ron beleidigt und verschränkte seine Arme vor seiner Brust.

"Ron, Hermine hat Recht. Du hast kaum geschafft drei Quaffel abzuwähren", warf Ginny ein und stand von ihrem Platz auf. Ihr Freund stand noch unten am Platz und unterhielt sich mit den neuen Mitgliedern des Teams.

Ron brummte bloß etwas vor sich hin und lehnte sich sauer in seinen Sitz zurück. Hermine legte vorsichtig ihren Arm um seine Schulter. "Aber ich bin mir sicher, dass ihr bis zum ersten Spiel wieder topfit seit" Sie versuchte ihn aufzumuntern und er ging zu ihrem Glück auch darauf ein. Er zuckte leicht mit den Achseln und gab Hermine einen kleinen Kuss.


xxx


"Hey"

Wie konnte so ein kleines und gewöhnliches Wort Hermine in Exstase versetzen? Es war das vielleicht normalste Wort auf dieser Welt und es bedeutete beinahe Alles, wenn es aus Emilias Mund kam. Alles was das Mädchen sagte, schien in Hermines Ohren eine andere Bedeutung zu haben.

"Hallo"

Emilia setzte sich neben Hermine nieder und ihr entgingen die Blicke, die Ron und Harry unter sich austauschten, nicht. Der Duft von Vanille stieg in Hermines Nase und sie musterte das Mädchen. Ihr fiel auf, dass sie heute keine Augenringe hatte und anstatt einem leeren Gesichtsausdruck, schmückte ein kleines Lächeln ihre Lippen.

"Habe ich etwas im Gesicht, oder warum starrst du mich so an?", fragte sie plötzlich und Hermine wandte ihren Blick sofort von ihr ab. Ihr war es gar nicht aufgefallen, dass sie das Mädchen so offensichtlich angeschaut hatte. Aber verflixt, sie konnte nicht anders. Sie musste sie einfach ansehen.

"Ich hab gar nicht gestarrt", log die junge Hexe und schlug ihr Zaubertränkebuch auf. Schließlich musste sie sich ja auf den Unterricht vorbereiten.

Emilias Lächeln wurde größer und sie fing plötzlich an mit ihrer Feder etwas auf das Pergament auf dem Tisch zu kritzeln. Hermine versuchte es im Augenwinkel zu erkennen, aber vergebens.

Der Unterricht begann nur wenige Sekunden darauf, als Snape das Klassenzimmer betrat und der gesamte Raum verstummte.

Der restliche Tag zog sich hin wie Kaugummi, fand Hermine, deswegen war sie glücklich endlich in der Großen Halle zu sitzen und den Schultag hinter sich zu haben. Sie saß neben Ron und Harry am Gryffindortisch und füllte ihren Teller mit dem Salat vor ihr.

"Hast du heute vielleicht Lust auf einen Spaziergang?", fragte Ron plötzlich und Hermine ließ beinahe das Besteck auf ihrer Hand fallen. Sie hob ihre Augenbrauen und nickte, während sie einen Bissen von ihrem Salat nahm.

"Klasse"


xxx


Als Hermine das Eingangstor von Hogwarts erreichte, wartete Ron zu ihrer Verwunderung bereits auf sie. Er hielt ihr einen kleinen Strauß Blumen entgegen und gab ihr einen kleinen Kuss auf die Wange. Hermine nahm sie dankend entgegen, war aber verwundert über seine Geste.

Ron war niemals der Typ, der ihr Blumen schenkte, oder mit ihr spazieren ging. Gab es etwa einen besonderen Anlass? Hatten sie einen besonderen Monatstag? Hermine vergaß niemals etwas und schon gar nicht so etwas Wichtiges. Sie nahm Rons Hand und ging langsam mit ihm Richtung See.

"Ich habe heute mit Ginny gesprochen...", fing er dann an und drückte Hermines Hand fester. Sie schluckte, tat es ihm aber nicht gleich. Eine Wallung von Schuldgefühlen überkam sie auf der Stelle und sie drehte sich von ihrem Freund weg. Sie konnte ihm nicht in die Augen blicken.

"Worüber denn?", brachte sie leise hervor.

"Sie macht sich Sorgen um uns und ich ehrlich gesagt auch", fuhr er fort und blieb stehen. Er nahm auch ihre zweite Hand und sah mit einer traurigen Miene zu ihr hinunter. "Ich weiß, dass wir in letzter Zeit nicht gerade das perfekte Paar darstellen, aber ich liebe dich Hermine. Ich weiß ich stell mich oft ziemlich doof an und dass ich nicht gerade einfach bin, aber ich möchte, dass das hier funktioniert"

"Das will ich doch auch Ron" [style type="italic"]Lügnerin[/style].

Er lächelte und beugte sich zu ihr nach unten. Ihre Lippen trafen sich, aber anstatt einem Feuerwerk, herrschte gähnende Leere in ihrer Magengrube. Ganz anders als wie bei Emilia. Eine Berührung von ihr reichte Hermine aus der Fassung zu bringen.

Oh Gott, das war nicht richtig. Hermine löste sich von Ron und kämpfte damit ihre Tränen zurück zu halten. Sie konnte ihm das nicht antun, aber sie wusste nicht was sie sagen sollte. Ihr fehlten die Worte.

"Was ist denn los?", fragte Ron besorgt.

"Nichts, mir ist nur kalt. Könnten wir vielleicht zurück ins Schloss?"

"Ich kann dir meine Jacke geben", bot Ron mit einem schiefen Lächeln an, doch Hermine schüttelte den Kopf.

"Könnten wir einfach zurück gehen?"

"Ist wirklich alles in Ordnung?"

"Ja", log Hermine. Sie hätte "nein" sagen sollen. Sie hätte ihm die Wahrheit sagen müssen. Stattdessen aber ging sie mit ihm zurück ins Schloss.


xxx


Am nächsten Tag mied Hermine jeden den sie nur konnte. Sie beteiligte sich sogar kaum im Unterricht und war die Erste, die aus dem Klassenzimmer eilte. Nach dem Unterricht ging sie nicht einmal in die Große Halle, sondern ging geradewegs in den Mädchenschlafsaal um ihre Schulsachen abzulegen. Sie hoffte Ginny dabei nicht zu begegnen. Um ehrlich zu sein, hoffte sie heute niemanden anzutreffen.

Sie legte ihre Schulbücher auf ihr Bett und ihr flog plötzlich ein kleiner Zettel entgegen. Neugierig faltete sie ihn auseinander und ihr Magen verkrampfte sich schlagartig.

Komm nach der Schule zum See.

stand auf dem Pergament und sie wusste von wem es stammte. Diese Schrift würde sie immer wieder erkennen. Sie zerknüllte den Zettel und schmiss ihn in die Ecke des Zimmers. Sie verfluchte sich dafür, dass sie tatsächlich einen Mantel aus ihrem Schrank holte und sich auf den Weg zum See machte. Sie wollte es eigentlich gar nicht, aber sie konnte nicht anders. Sie wollte wissen, was das Mädchen zu sagen hatte.

Am See angekommen, sah sie Emilia schon an ihrem Baum sitzen. Richtig, ihrem Baum. Er gehörte Hermine. Sie verbrachte mehr Zeit an diesem Baum, als jede andere Person. Also war das beinahe schon ihr Baum. Das hörte sich wahrscheinlich idiotisch an, aber das machte Hermine nichts aus, weil es nichts an der Tatsache änderte.

"Du wolltest reden?", sagte sie dumpf, während sie noch ein paar Schritte auf das Mädchen zumachte, die zu ihrem erstaunen keine Zigarette an ihrem Mund hatte.

"Hallo zurück", gab Emilia sarkastisch von sich und griff in ihre Manteltasche. Und da war sie, die Zigarette. Sie hielt sie sich zu den Lippen und zündete sie an. "Was ist dir denn über die Leber gelaufen?"

Du. "Nichts, ich bin einfach nicht besonders gut drauf"

"Das sehe ich"

Hermine ließ sich dicht neben Emilia fallen und richtete ihren Blick auf den See. Beide schwiegen die nächsten paar Minuten. Es war eine ungewohnte, fast schon unerträgliche Stille. Nur der Klang des Sees war zu hören. Hermine drehte sich zu Emilia und schluckte.

"Kann ich dich etwas fragen?"

Emilia nickte und nahm einen weiteren Zug von ihrer Zigarette (sie hatte sich wieder eine Neue angezündet).

"Was ist das hier?"

"Was meinst du?"

"Na das hier. Wir beide", sagte Hermine und zeigte mit dem Finger zwischen sich und dem Mädchen hin und her. Es vergingen ein paar Momente, bis Emilia den Mund öffnete.

"Was sollen wir sein?"

Hermine hob die Augenbrauen und verschränkte die Arme vor der Brust. Wirklich jetzt? Was sollen wir sein? Hermine glaubte sie verhört zu haben. War sie etwa wie Blaine für Emilia? Nur eine Ablenkung? Nur jemand den sie ausnützte?

Beleidigt stand Hermine auf und wollte wieder zurück ins Schloss gehen. Sie konnte nicht glauben wie naiv sie eigentlich war. Natürlich nutzte Emilia sie nur aus. Für sie war doch alles nur ein Spiel und Hermine war einfach eine gute Spielfigur. Mehr nicht.

"Wo gehst du hin?", fragte Emilia und stand auf. Sie warf die Zigarette zu Boden und hielt Hermine im nächsten Moment am Ärmel fest.

Hermien riss sich von ihrem Griff los und sah das Mädchen wütend an. "Weiß nicht. Auf jeden Fall weg von hier"

"Bleib", flüsterte das Mädchen und Hermine schüttelte den Kopf.

Sie konnte nicht bleiben. Es war ihr einfach alles zu viel. Vor ein paar Wochen konnte sie das Mädchen nicht einmal leiden und heute stand sie da mit all ihren Gefühlen für sie. Sie wollte sie nicht empfinden, aber sie tat es. Sie konnte nicht dagegen ankämpfen. Sie hatte es oft versucht, ist aber bei jedem Versuch gescheitert.

Emilia nahm sanft ihre Hand und zog sie zurück zu sich, aber Hermine riss sich abermals los.

"Bleib", flüsterte sie erneut. Diesmal schüttelte Hermine nicht den Kopf, sondern sah das Mädchen nur fragend an. Sie wollte nicht bleiben, aber sie konnte sich einfach nicht vom Fleck bewegen. Ihre Gedanken waren wieder ein Labyrinth, wo es keinen Ausweg gab. Es gab nur einen Mittelpunkt und der war Emilia.

"Bin ich nur eine Ablenkung für dich?", fragte Hermine. Ihre Stimme hörte sich schwach an und wenn man nicht genau hinhörte, hätte man nicht mal gehört, dass sie etwas gesagt hatte.

"Definiere Ablenkung"

"Argh, du bist unglaublich!", zischte Hermine verletzt und hätte das Mädchen am liebsten in den See geworfen.

"Ja, du bist eine Ablenkung. Aber nicht [style type="italic"]nur[/style] eine Ablenkung"

"Wow, das ist ja beruhigend. Da fühle ich mich glatt besser"

Emilia seufzte. Sie war kein Mädchen großer Worte. Sie verbrachte die meiste Zeit in ihren Gedanken. Dort war einfach alles besser. Dort musste sie sich um nichts Gedanken machen, mit niemanden reden und alles war in Ordnung. Ja, in ihren Gedanken fühlte es sich besser an.

"Hermine", versuchte sie es erneut.

"Weißt du was? Vergiss es einfach. Ich war einfach idiotisch genug mir auf die ganze Sache mit dir etwas einzubilden"

Mit diesen Worten eilte sie zurück Richtung Schloss. Sie wartete auf keine Antwort von Emilia. Sie hatte Angst, dass es die falsche Antwort war. Alle Worte, die vor diesem Tag alle so Richtig in Hermines Ohren klangen, kamen ihr plötzlich so falsch vor. Alles kam ihr einfach so falsch vor. Falsch. Falsch. Falsch.


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