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Fanfiction

Secret Love And The Fastest Way To Loneliness - Kapitel XII - Eingeschlossen

von hbr_01

Dieses Chapi ist wieder länger :)
@ ... Kommt nicht vor, ich bring das jetzt zu Ende. Ich hab nur aufgehört wieder zu schreiben wegen der Schule und weil niemand diese Geschichte reviewte. Also hab ich mir gedacht, die interessiert niemanden mehr :/
Danke für dein Kommi :)

@ Kathy 5x: danke für dein Kommi, dieses Kapitel ist so ziemlich doppelt so lang wie das vorherige :)


KAPITEL XII – Eingeschlossen

Dramatische Abgänge waren Emilias Spezialität – das würde Hermine zumindest sagen, wenn sie jemand nach einer Eigenschaft von Emilia fragen würde. Das Mädchen schien Konflikte gekonnt auszuweichen und darauf zu hoffen, dass sie von selbst in Luft auflösen (aber das taten sie natürlich nicht).
Obwohl Hermine nicht wusste, was sie falsch gemacht hatte, plagte sie den restlichen Tag ein schlechtes Gewissen.
In der Großen Halle war ihr Blick (wieder einmal) zum Slytherintisch gerichtet und sie wandte ihre Aufmerksamkeit erst dann von Emilia ab, als sich schließlich ihre Blicke trafen. Im Hintergrund hörte sie wie Ginny sich mit Ron und Harry über Quidditch unterhielt und sie versuchte sich im Gespräch einzuklinken.
Das Thema schien gerade "Besen" zu sein und Hermine sah die drei bloß mit verwirrter Miene an. Auch wenn sie den besten Willen hatte, sie konnte nicht einmal einen Satz zu diesem Gespräch beisteuern. Also wandte sie sich wieder ihrem Essen zu und seufzte.
"Kommst du mit nach Hogsmead, Hermine?", hörte sie Harry plötzlich fragen und sie zuckte bloß mit den Achseln.
"Komm schon, wo bleibt denn die Begeisterung?", fragte Ginny und tätschelte sie an der Schulter. "Das ist das letzte Wochenende vor den Ferien"
Hermine zwang sich ein Lächeln auf ihre Lippen und danach spürte sie plötzlich, wie Ron seinen Arm um sie legte. Er gab ihr einen kurzen Kuss auf den Mund lächelte sie an.
"Willst du vielleicht spazieren gehen, bevor wir nach Hogsmead gehen?", fragte er leise. Hermine wusste, dass sie nicken sollte, aber sie schüttelte stattdessen den Kopf. Bevor sie noch irgendetwas machen konnte, musste sie mit Emilia reden.
"Ich muss noch in die Bibliothek"
"Wieso, es sind gar keine Prüfungen mehr", wunderte er sich.
"Ronald, man kann auch etwas nachschlagen gehen, wenn man keine Prüfungen hat"
"Ja schon aber, es ist doch Samstagabend. Da sollte man nicht in der Bibliothek sitzen", meinte er schließlich. "Ich bin mir sicher, du kannst es auch morgen "nachschlagen"."
Hermine seufzte und nickte dann. Er hatte schließlich Recht. Außerdem sollte sie wieder mehr Zeit mit ihm verbringen. Sie waren ein Paar und er war ihr einfach viel zu wichtig um ihre Beziehung aufzugeben. Außerdem wusste sie, dass wenn sie mit ihm Schluss machen würde, auch ihre Freundschaft daran zerbrechen würde und das letzte was sie wollte war ihn zu verlieren. Natürliche machte sie, was auch immer das zwischen ihr und Emilia war, zu schaffen, aber sie musste sich auf das Wesentliche in ihrem Leben konzentrieren und das waren nun mal Ron und ihre Freunde.
Sie wollte sich nicht mehr von ihren Gefühlen für das Slytherinmädchen leiten lassen, denn sie wusste nicht, ob sie ernst waren, oder ob sie sich nur so zu ihr hingezogen fühlte, weil Emilia interessant war. Sie war einfach anders – etwas Besonderes.
"Ich hole noch schnell meinen Mantel und dann können wir gehen", sagte Hermine, denn Dumbledores Wärmezauber schloss Hosmead (leider) nicht mit ein.
Ron nickte und stand dann schließlich auf. "Okay, ich wart auf dich beim Eingang"
"Willst du dir nichts zum Anziehen holen? Es ist eiskalt draußen"
"Meine Jacke ist am Quidditchfeld. Ich hab sie mitgenommen, weil ich vergessen habe, dass es am Feld auch warm ist"
"Ich dachte, dass am Samstag Slytherin trainiert?"
"Oh... Nein wir haben mit Dumbledore geredet – also Harry hat mit ihm gesprochen und er hat uns erlaubt am Nachmittag zu trainieren", erzählte er und es war ihr unangenehm, dass Ron ihr gegenüber nichts davon erwähnt hatte. Schließlich hatten sie Wochen zuvor mächtig Drama deswegen gemacht.
Hermine wollte etwas wie "Sehr gut" oder "Freut mich" darauf antworten, aber stattdessen nickte sie nur und machte sich langsam auf den Weg in den Gryffindorturm.
Sie holte ihren Mantel aus ihrem Schrank und warf ihn sich über die rechte Hand, bevor sie wieder nach unten ging. Hermines Stimmung zu Weihnachten war noch nie so trüb wie dieses Jahr. Sie gab Emilia ein bisschen die Schuld dafür, aber wenn sie ehrlich war, würde sie nichts an den Geschehnissen ändern wollen.
In ihren Gedanken verloren, bemerkte sie beinahe nicht, dass sie plötzlich jemand an der Hand nahm und sie in die Bibliothek zog. Da sie bei der Berührung ein warmer Schauer durchfuhr, musste sie nicht einmal nachsehen um zu wissen, dass es Emilia war, die ihre Hand genommen hatte. Ihre Hand fühlte sich sanft an und sie passte perfekt in die von Hermine. Fast so, als wären sie füreinander geschaffen.
"Es tut mir leid", hörte sie das Mädchen plötzlich sagen und Hermine hob ihre Augenbrauen fragend in die Höhe.
Es vergingen einige Sekunden, bis das Mädchen wieder etwas sagte. "Warum starrst du mich so an?"
Hermine zuckten die Mundwinkel und sie legte ihren Mantel auf den langen Tisch in der Bibliothek. Wie (beinahe) immer war der Raum menschenleer.
"Es ist nur, das ist das erste Mal, dass ich diese Worte aus deinem Mund höre. Ich dachte es wäre wahrscheinlicher, dass mich ein Kobold entführt, als dich jemals so etwas sagen zu hören"
"Wie auch immer. Es war nicht fair von mir wütend zu sein", gestand sie und zuckte dabei mit den Achseln. "Ich wollte nur nicht alleine zurück nach York"
Es war ungewohnt, das sonst so selbstsichere Mädchen, so zerbrechlich zu sehen. Man sah ihr an, dass es ihr gar nicht gut ging und Hermine konnte sogar wieder Augenringe erkennen, die Emilia versucht hatte mit Make-up zu retuschieren. Sie sah trotzdem wunderschön aus, fand Hermine und ohne wirklich darüber nach zu denken, nahm sie sie in den Arm. Es war eine etwas lockere Umarmung, bis Emilia dann ihre Hände um Hermines Hüfte legte und sie an sich drückte. Alle Worte die sie auf der Zunge hatte, schienen in dieser Situation falsch zu wirken. Anstatt etwas zu sagen, strich sie ihr sanft durch die Haare und sie verharrten eine Weile lang in dieser Position. Ihre Haare fühlten sich sanft an und rochen nach Vanille. Emilias Duft verfing sich in ihrer Nase und ihr Herz begann schneller zu schlagen.
Sie war etwas enttäuscht, als Emilia sich von ihrer Umarmung löste.
"Es tut mir leid, dass ich nicht mit dir mitkommen kann", sagte Hermine und setzte sich auf die Bank vor ihr nieder. Ihr Körper war zu Emilia gerichtet, die nun vor ihr stand und sich seufzend durch ihre langen braunen Haare fuhr.
"Ist schon gut. Ich schaff das schon alleine", erwiderte sie dann und zwang sich ein Lächeln auf ihr Gesicht.
Hermine beobachtete, wie sie dann schließlich wieder einen Flachmann aus ihrer Tasche zückte und einen großen Schluck davon nahm.
"Du solltest wirklich aufhören so viel zu trinken", meinte sie dann.
"Wieso?"
"Wieso nicht? Ich meine es ist extrem schädlich und ich weiß gar nicht wann du nüchtern oder betrunken bist"
"Jetzt bin ich nüchtern. Zumindest noch für ein paar Minuten", erwiderte Emilia schlapp und nahm einen weiteren Schluck. Hermine lehnte ab, als sie ihr die Flasche hinhielt und verzog ihr Gesicht.
"Ich sollte jetzt gehen, Ron wartet bestimmt schon auf mich"
"Tu dir keinen Zwang an", murmelte Emilia.
Hermine stand auf und ging zur Türe, doch als sie sie öffnen wollte entkam ihr ein "Verflixt" und sie lehnte sich wütend mit dem Rücken dagegen.
"Du hast nicht zufällig deinen Zauberstab mit?"
Emilia schüttelte den Kopf und fing plötzlich an zu lachen. Obwohl Hermine eine mürrische Miene aufgesetzt hatte, musste sie lächeln. Es war ein schönes Gefühl Emilia Lachen zu sehen.
"Sieht so aus, als wären wir erneut in der Bibliothek gefangen"
Hermines Gesicht verfinsterte sich wieder und sie schlug ihren Kopf gegen die breite Holztür. Ron würde bestimmt ausflippen und denken sie habe ihn versetzt. Oder er würde denken, dass ihr etwas passiert sei und die ganze Nacht nach ihr suchen. Wie auch immer die Geschichte ausging, Ron würde auf jeden Fall böse auf sie sein. Wie hatte sie bloß wieder die Zeit übersehen können? Nach dieser Nacht würde sie bestimmt mit Dumbledore reden und ihm über diesen Unfug berichten. Diese Regelung war ganz und gar nicht gut. Wer weiß wie viele Schüler hier noch festgesessen sind, weil sie die Zeit übersehen hatten.
"Das ist nicht komisch", sagte sie, als sie sah, wie sich ein Grinsen auf Emilias Gesicht bildete.
"Doch ist es irgendwie schon"
"Nein"
"Doch"
"Nein"
"Wie auch immer"
Emilia nahm einen weiteren Schluck von ihrem Getränk und ging auf Hermine zu. Sie hielt ihr die Flasche erneut hin und die junge Hexe lehnte erneut ab.
"Ach komm schon. Ich finde dich niedlich wenn du betrunken bist"
Niedlich? "Niedlich?"
Emilia zuckte mit den Achseln und Hermine nahm einen Schluck aus der Flasche. Sie spukte es beinahe wieder aus, weil sie fand, dass es schmeckte, wie Nagellackentferner roch.
"Das ist ja ekelhaft"
"Man gewöhnt sich dran"
Es dauerte nicht lange, bis sie die Flasche geleert hatten und der Raum anfing sich langsam zu drehen. Das Gefühl als wäre alles surreal überkam Hermine und sie setzte sich erneut auf die Bank. Natürlich hätte sie niemals gedacht, dass sie jemand sein würde, die in der Schule alkoholische Getränke zu sich nahm, aber sie konnte nicht anders. Es fiel ihr schwer Emilia zu widersprechen. Sie konnte sich kaum vorstellen, wie enttäuscht Ron gerade war und sie schloss frustriert ihre Augen. Wenn er bloß wüsste, was sie gerade machte. Sie war betrunken in der Schulbibliothek mit einem Mädchen, für die sie offensichtlich Gefühle hatte.
Alles an der Situation war verkehrt, und es wurde noch verkehrter, als sie plötzlich spürte, wie Emilia sich auf ihren Schoß niederließ. Sie saß praktisch auf ihr oben und Hermine blieb in diesem Moment die Luft weg.
"Was machst du da?", fragte sie atemlos und spürte als Antwort plötzlich Emilias Lippen auf ihren. Sie war so perplex, das sie es gar nicht schaffte, sie zurück zu küssen, bis Emilia dann ihre Arme um Hermines Hals legte und sie sanft an sich drückte.
Hermine erwiderte den Kuss und ihre Körpertemperatur stieg rapide an. Sie hatte sie noch nie so Gefühlt. Ihr entfuhr ein Wimmern, als Emilia sie am Hals küsste und leicht an ihrer Haut saugte. Es fühlte sich unglaublich an und sie ließ ihren Kopf ein wenig nach hinten fallen, um dem Mädchen mehr Zugang zu gewähren.
Obwohl sie sich wünschte, dass dieser Moment niemals enden würde, stieß sie Emilia plötzlich ein wenig von sich weg. Ihre Gesichter waren sich trotzdem noch so nahe, dass sie Emilias Atem spüren konnte.
"Ich… ich kann das nicht", sagte sie dann und lehnte ihre Stirn gegen Emilias. Das Mädchen antwortete nicht, sondern sah sie bloß eindringlich mit ihren blauen Augen an.
"Ich bin mit Ron zusammen. Das ganze hier ist unfair ihm gegenüber"
Emilia nickte bloß leicht und erhob sich von ihrem Schoß. In diesem Moment wünschte sie sich, sie hätte nichts gesagt, aber ihr Gewissen hatte ihr einfach keine Ruhe gelassen.
Sie konnte Ron nicht dermaßen hintergehen. Das hatte er nicht verdient.
Emilia legte sich auf den Tisch nieder und zündete sich eine Zigarette an.
"Wie auch immer"
Hermine verdrehte die Augen und nahm dem Mädchen die Zigarette aus der Hand und schmiss sie zu Boden. Danach zerdrückte sie es und sah wieder zu Emilia hoch. Sie wusste nicht woher sie ihren Mut genommen hatte das zu tun (sie gab dem Alkohol die Schuld dafür), aber als sie plötzlich Emilias entgeisterten Gesichtsausdruck sah, wünschte sie sich, sie hätte sie einfach rauchen lassen.
"Was soll das?", fragte sie und setzte sich auf. Ihre Augen funkelten sie dabei an und Hermine konnte erkennen, dass sie kurz davor war zu weinen.
"Weinst du etwa?"
Emilia schüttelte sofort den Kopf und legte sich wieder nieder. "Natürlich nicht"
Das waren die letzten Worte, die sie in dieser Nacht noch miteinander wechselten und Hermine wünschte sich, sie hätte ihren Mund gehalten. Sie hatte so viele Wünsche, aber anstatt auch nur an sie zu denken, legte sie sich auf die Bank neben Emilia nieder und drehte sich von ihr weg. Ihr Kopf brummte und als sich der Raum erneut zu drehen begann, wusste sie, dass dies keine ruhige Nacht werden würde.


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