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Fanfiction

Gestrandet - V

von Aereth

Quitschkugel: Von Spam kann jawohl absolut nicht die Rede sein, ich freu mich über jeden deiner Kommis! Wenn es so ist, können mich ruhig noch mehr Leute zuspammen ;-)


V


Hermine saß mit Ginny und Lavender zusammen in der Küche. Es war Mittag und die brennende Sonne machte es ihnen unmöglich, vor die Tür zu gehen. Sie hatten die Fensterläden geschlossen und genossen ihre schattige Zuflucht. Das Wetter machte sie alle träge, nur Neville kümmerte sich selbst an solchen Tagen um seinen Garten. Hermine ließ ihren Blick rüber zu Harry und Ron schweifen. Sie spielten gerade eine Partie Schach, das taten sie immer wenn Snape nicht da war. Severus hatte nie etwas gesagt, er ließ das Schachspiel einfach in der Küche liegen, frei zugänglich für alle, aber sie trauten sich nicht, es in seiner Gegenwart zu nehmen. Einige Meter weiter, lag Draco ausgestreckt auf einer langen Bank. Er hatte die Arme hinter seinem Kopf verschränkt und starrte die Decke an.

Die Tür wurde ruckartig geöffnet und ein gehetzter Severus kam herein. Er schaute sich um, bevor er endlich etwas sagte.

„Draco, Potter, ihr kommt mit“, seine Stimme klang scharf und duldete keine Widerrede. Draco und Harry standen auf und gingen unsicher auf Severus zu.

„Was ist denn los, Professor?“, hörten sie eine Stimme hinter sich. Die beiden Jungs drehten sich um und schauten zu Hermine, die nun aufgestanden war. Ihre Frage lag noch in der Luft und ihr Gesicht nahm eine besorgte Miene an.

Severus blickte sie an, „Ich habe eine Ziege gesehen“, erklärte er ruhig, „Wenn wir sie einfangen haben wir Milch, aber wir müssen uns beeilen, bevor sie weg ist.“

Er beendete seinen Satz und verließ im selben Moment das Haus. Harry und Draco schienen zunächst wie angewurzelt. Sie sahen Snape mit einem Seil den Schuppen verlassen und eilten ihm hinterher.

Severus legte ein schnelles Tempo vor, das es Harry und Draco schwer machte, mitzukommen. Sie waren weit vom Haus entfernt ins Inselinnere vorgedrungen, wobei es lange bergauf ging. Die Vegetation wurde immer karger und graues Gestein dominierte die Landschaft. Draco ging neben Harry, er machte einen Schritt zur Seite und rammte Harry mit seiner Schulter beim Vorbeigehen, dann blickte er über die Schulter und schenkte ihm ein verächtliches Lächeln. Harry legte ein paar Schritte zu und rammte nun seinerseits Draco. Sie zankten sich fast den ganzen Weg lang, bis Severus sich endlich zu ihnen umdrehte. „Hört auf!“, fauchte er sie an. „Aber Professor, ich habe gar nichts gemacht“, beteuerte Draco, doch seine Erklärungen wurden ignoriert. Severus drehte sich wieder um und ging weiter. Sie gingen nun ruhig hinter ihm her und trauten sich nicht, einen Mucks von sich zu geben, bis sie endlich stehen blieben.

„Hier war es“, sagte Severus und ging nun einige Schritte herum, um sich umzusehen.

„Na Potter, machst du schon schlapp?“, fing Draco wieder an. „Halt die Klappe, Malfoy“, fauchte Harry zurück. Draco grinste angriffslustig und versuchte Harry weiter zu provozieren. Er holte aus und schubste Harry auf den Boden. Mit wutverzerrtem Gesicht stand Harry wieder auf und wollte auf Draco losgehen, als die Stimme ihres Professors ihren Adrenalinrausch durchbrach. „Kommt her!“, rief er und winkte ihnen geduckt aus einem nahgelegen Busch zu.

Sie gingen zu ihrem Professor und sahen eine junge Ziege das letzte bisschen gelbliches Gras fressen. „Also gut, wir werden sie einkesseln“, erklärte er, „Potter, sie gehen von links ran, Draco von rechts. Sie darf uns bis zum letzten Moment sich entdecken, dann kommen wir gleichzeitig aus unserer Deckung. Sie wird nicht wissen in welche Richtung sie abhauen soll, in dem Moment lege ich ihr das Seil um den Hals.“

Harry und Draco nickten mit dem Kopf und gingen vorsichtig, darauf bedacht unbemerkt zu bleiben, auf ihre Position.

Sie hielten sich versteckt und warteten auf ein Zeichen. Severus gab ihnen einen Wink, sie kamen zu dritt, wie aus dem Nichts, geschossen und umzingelten die Ziege. Sie schreckte auf und drehte sich zu allen Seiten, doch es gab keinen Ausweg, als ihr Severus auch schon die Schlinge um den Hals legte und das Seil fest in seiner Hand hielt.

Der Erfolg drückte ihn allen ein freudiges Grinsen auf und versetzte sie in eine euphorische Stimmung, aus der sie ein lautes, wildes Brüllen riss. Sie drehten sich in die Richtung aus der es kam und sahen einen großen Bären einige Meter entfernt.

Sie waren wie gelähmt. Severus ließ das Seil fallen und die Ziege floh in Windeseile. Den Bären schien das allerdings nicht zu interessieren, er hatte weitaus größere Beute gewittert. Langsam griff Severus nach dem Messer, das er an seinem Hosenbund befestigt hatte.

Der Bär kam einige Schritte näher und demonstrierte seine riesigen, gelben Zähne, indem er ein weiteres lautes Brüllen los lies. Er schritt auf Harry und Draco zu, doch Severus stellte sich vor sie. Das Messer hielt er fest in der Hand und starrte dem Bären tief in seine gelben Augen. Das Tier bäumte sich brüllend auf und stürzte sich auf Severus. Der Angriff warf ihn auf den Boden, wodurch ihm die Luft aus den Lungen gepresst wurde. Das Untier war nun über ihm und presste Severus’ Oberkörper nach unten, leider auch genau die Hand, in der er das Messer hielt. Wieder brüllte der Bär laut auf. Severus hob die andere freie Hand, schützend vor sein Gesicht und der Bär vergrub seine spitzen Zähne in seinem Unterarm. Draco nahm einen großen Ast vom Boden, während Harry noch wie angewurzelt dastand, und schlug mit all seiner Kraft auf den Bären ein. Der kräftige Schlag ließ ihn von Severus ablassen. Er bäumte sich wieder auf und versetzte Draco einen kräftigen Hieb mit seiner Pranke. Die Wucht des Hiebs stieß den Schüler den steilen Hang herab. Severus hatte, dank der Ablenkung, seine andere Hand befreien können und als der Bär sich wieder auf ihn stürzte, rammte er ihm das Messer durch die Kehle. Das Tier blutete stark und geriet nun ins Taumeln. Sein lautes Brüllen ließ die Wunde nur noch schlimmer bluten. Severus richtete sich auf und brachte einen dicken Baum zwischen sich und das Tier, das ihm noch immer wütend hinterher sah und erneut versuchte aufzustehen um noch einmal anzugreifen, es jedoch nicht mehr schaffte und auf den erdigen Boden fiel. Sein Blick wurde glasig und die Atemgeräusche wurden zu einem leisen Gurgeln, bis er ganz verstummte.

Harry ging zu Severus. Sein Gesicht schien noch immer bleich, doch er hatte wieder zu sich gefunden. „Er hat Malfoy da vorne den Hang runter gestoßen“, sagte Harry und eilte bereits in die entsprechende Richtung.

Sie gingen ein Stück bergab, bis sie Draco auf dem Boden sahen. Er hatte einige Kratzer und Schrammen im Gesicht, schien aber noch am Leben zu sein. Severus beugte sich zu ihm herunter und hob seinen Kopf an. Langsam regte Draco sich, öffnete die Augen und sein Gesicht verzerrte sich vor Schmerz. Mit der linken Hand fasste er sich an die rechte Schulter. Severus half ihm sich aufzusetzen, dann zog er Draco das Hemd auf der rechten Seite herunter und entblößte dessen Schulter. Es war kein schöner Anblick, die Schulter war blau und lila angelaufen und auf eine unnatürliche Weise geschwollen. Sein Arm hatte eine unnatürliche Position eingenommen. „Sie ist ausgekugelt“, sagte Severus schließlich und ließ von Draco ab.

„Potter...“, setzte Severus an und drehte sich um, doch Harry war weg. Er war den Hang weiter runter gestiegen. Severus ging ihm einige Schritte entgegen um zu sehen, was er vorhatte, da wurde auch er auf die junge Ziege aufmerksam, die nicht weit von Harry grast. Sie hatte sich wieder beruhigt und ließ sich auch von dem langen Seil, das noch immer um ihren Hals geschlungen war, nicht stören.

Langsam kam ihr Harry immer näher, bis er das Ende des langen Seils endlich zu fassen bekam. Die Ziege hatte Harry bemerkt und versuchte nun zu entkommen, doch er hielt das Seil fest umklammert. Severus sagte nichts, doch er schenkte ihm ein anerkennendes Nicken, dann widmete er sich wieder Draco. Außer an seiner Schulter schien er nicht verletzt zu sein. Draco richtete sich auf, sein Gesicht war immer noch schmerzverzerrt, doch er konnte problemlos laufen, also machten sie sich auf den Rückweg.


***


Der Abend war bereits angebrochen, Ginny und Hermine saßen in der Küche und unterhielten sich, während Ginny ihrer Freundin half das Essen vorzubereiten. Die Eingangstür wurde aufgestoßen und Severus kam herein. Er stützte Draco, dessen Zustand sich durch den langen Weg und die drückende Hitze verschlimmerte hatte. Severus setzte ihn auf einem Stuhl ab, Dracos Augen waren glasig und Schweiß stand ihm auf der Stirn. Nun kam auch Harry herein und schloss die Tür hinter ihnen. „Ich habe sie draußen angebunden“, sagte er nur kurz zu Snape gewandt, dann setzte auch er sich erschöpft.

„Was ist geschehen?“, fragte Hermine, sie war bereits aufgestanden und eilte zu Draco und Severus. „Ein Bär hat uns angegriffen. Seine Schulter ist ausgekugelt“, erklärte Severus, mit einem Blick auf Draco, „Es schien anfangs nicht ganz so schlimm zu sein, doch die Anstrengung hat ihn fiebrig gemacht.“

„Können sie ihm helfen Professor?“, meldete sich nun auch Ginny zu Wort. Severus schaute sie nachdenklich an, dann senkte er wieder seinen Blick. „Ohne Zauberstab kann ich leider nichts für ihn tun“, sagte Severus. Einen Moment lang herrschte ein bedrückendes Schweigen, dann wanderte sein Blick hoch zu Hermine. „Miss Granger, sie kennen sich doch aus mit Muggelmedizin, können sie nichts tun?“ Es war eigentlich keine Frage, sondern eher eine Feststellung, denn seinem Gesichtsausdruck zufolge würde er kein Nein akzeptieren.

„Na ja, ich...ähm“, fing Hermine an zu stottern. Severus blickte sie scharf an. Sie schluckte, dann setzte sie zu einem erneuten Versuch an. „Ich habe meinen Großeltern schon oft zugeschaut und auch das ein oder andere Mal, bei leichteren Verletzungen in der Klinik geholfen, aber ich habe so etwas noch nie selber gemacht. Ich weiß nur aus Büchern und vom Zusehen, wie man ein Gelenk wieder einrenkt, ich glaube nicht, dass ich das alleine schaffe.“

„Miss Granger“, Severus kam nun einen Schritt auf Hermine zu, dann zog er sie näher an den Stuhl auf dem Draco saß, heran, „schauen sie genau hin. Was sehen sie?“ Hermine beugte sich zu Draco herunter und betrachtete seine Schulter. Sein Arm stand in einem unnatürlichen Winkel ab und die dunkel violette Schwellung zog sich bis zu seinem Rücken. Dracos Blick war trüb und ein leichtes, aber konstantes Zittern durchfuhr sein Körper. Sein Zustand war schlimmer, als sie anfangs dachte.

„Was passiert, wenn wir den Arm einfach so lassen?“, wollte Severus nun wissen. Einen Augenblick schien Hermine nicht zu reagieren, dann antwortete sie. „Das Gewebe hält das nicht lange durch, es wird irgendwann reißen und sich dann entzünden. Schließlich wird er an den Folgen der Entzündung und dem Fieber sterben“, sagte sie betrübt und blickte zu Boden. Severus’ Blick war immer noch auf Hermine geheftet. „Werden sie es also versuchen?“, wollte er nun von ihr wissen. Sie sagte nichts, es war nur ein leichtes Kopfnicken mit dem sie antwortete.

Draco regte sich und hob nun seinen Kopf an, seine Augen wanderten erst zu Hermine, dann zu Severus. „Auf keinen Fall lasse ich dieses Schlammblut an meine Schulter“, sagte er mit hasserfüllter Stimme. Severus blickte zu Draco, dann schaute er eindringlich Hermine an. „Sie werden es trotzdem tun“, sagte er bestimmt. „Aber das geht so nicht“, protestierte sie, „Er muss still halten, ich kann das nicht machen, wenn er sich wehrt“. Sie schaute zu Severus und entdeckte eine tiefe Falte zwischen seinen Augenbrauen. „Bereiten sie schon alles vor, ich kümmere mich um Draco“, sagte er. Severus nahm einen Stuhl und setzte sich neben Draco, der ganz offensichtlich große Mühe hatte, sich aufrecht zu halten, weil er all seine Kraft für seinen Trotz brauchte. „Du wirst sie die Schulter richten lassen“, sagte er bestimmt. „Das werde ich nicht“, spie ihm Draco wütend entgegen. „Du wirst sonst sterben, Draco“, versuchte ihn Severus weiter umzustimmen. Dracos Blick wurde nun ernst, er sah seinem Patenonkel in die Augen. „Wenn sie's versaut, bin ich ein Krüppel und dann bin ich lieber tot, Onkel Sev“, sagte er wütend.

Severus packte ihn an seinem gesunden Arm und zog ihn dicht an sich heran. „Sie wird den Arm richten und wenn du es nicht freiwillig machst, dann werde ich dich eben dazu zwingen!“, Severus Worte klagen entschlossen, er ließ Draco los, „Falls sie's doch versaut und es dich nicht umbringt“, sagt Severus mit einer hochgezogenen Augenbraue, „ist es dir selbstverständlich freigestellt, dir selbst das Leben zu nehmen.“

Severus stand auf und ging zu einem der Schränke, aus dem er eine Tonflasche herauszog. Er löste den Korken und roch an dem Inhalt, was ihm von Hermine einen skeptischen Blick einbrachte. „Den wird er brauchen“, antwortete Severus auf ihre nicht gestellte Frage und holte einen Becher aus einem anderen Schränkchen, den er vor Draco auf den Tisch stellte und ihm aus der Tonflasche eine klare Flüssigkeit eingoss. Draco trank den Becher in einem Zug leer und fing heftig an zu husten, worauf ihm Severus direkt wieder nachschenkte.

Der Raum war eingehüllt vom süßlichen Duft des Alkohols. Draco schien er beruhigt zu haben und Hermine überlegte schon, ob sie nicht auch einen Schluck vertragen konnte, doch sie schüttelte den Gedanken sofort wieder ab. Sie ging zu Draco rüber, Severus hatte ihm schon das Hemd runtergezogen. Hermine schien nun nicht weniger bleich und zittrig zu sein, als Draco selbst. „Hermine“, sagte Severus nun so leise, dass nur sie ihn hören konnte, „keine Angst, ich werde dir helfen, sag mir nur was ich tun soll.“ Sie schaute ihm in die Augen und nickte nun etwas ruhiger, dann ging sie zu Draco rüber und nahm seinen Arm. „Sie müssen ihn gut festhalten. Es wird jetzt sehr weh tun, aber er darf sich nicht bewegen“, erklärte sie. Severus ging um Draco herum und packte ihn von hinten. Sie winkelte seinen Arm an und hob ihn hoch, die eine Hand umfasste fest seinen Ellenbogen und die andere seinen Oberarm. Das Bewegen des Arms bereitete ihm offensichtlich Schmerzen, aber es war nichts im Vergleich dazu, was er gleich fühlen würde, dachte sich Hermine und atmete noch einmal tief durch.

„Ich zähle bis drei“, sagte sie, „Eins...zwei...drei!“ Sie hob den Arm an und brachte ihn in die richtige Position, bevor sie das Gelenk ruckartig mit aller Kraft die sie aufbringen konnte, zurück in die Schulterpfanne drückte. Draco schrie heftig auf und Severus hatte Mühe ihn stillzuhalten, doch die Schulter saß wieder drin. Hermine überkam ein leichtes stolzes Lächeln und auch die akuten Schmerzen schienen nachgelassen zu haben. Sie nahm ein Döschen zur Hand, das mit in Fett zerstoßenen Minzblättern gefüllt war und verrieb die Paste auf Dracos Schulter. Die Minze wirkte kühl auf der Haut und verschafft Draco noch mehr Linderung. Sie hatte ein Laken in Streifen gerissen, mit denen sie seine Schulter verband und ihm seinen Arm an den Bauch band. „Du darfst ihn eine zeitlang nicht bewegen“, sagte sie und schaute ihn eindringlich an, doch Draco wich ihrem Blick aus.

Ginny hatte die Sachen vom Tisch bereits weggeräumt und stellte etwas zu essen auf. „Es wird uns allen gut tun, wenn wir etwas essen“, sagte sie und setzte sich. Auch Severus griff nach einem Stuhl und zog ihn an den Tisch heran, als Hermine ein entsetztes Aufkeuchen entfuhr. „Professor, sie sind ja verletzt!“ Alle Blicke wanderten zu Severus’ blutverkrustetem Unterarm, auch er sah darauf herab. „Er hat mich gebissen“, sagte er und stieß auf eine Reihe verwirrter Gesichter. „Der Bär“, fügte er noch hinzu und setzte sich an den Tisch, „Aber lassen sie uns doch erst mal essen, Miss Granger.“

Keiner sagte etwas, jeder aß für sich und starrte nur auf seinen Teller. Es war eine bedrückte Stimmung, vor der sie alle auf schnellstem Weg nach oben in ihre Zimmer flohen. Draco saß noch immer benommen vom Schmerz, Fieber und nicht zuletzt Alkohol, auf seinem Stuhl. Er hatte nichts gegessen und sie versuchten ihn auch nicht dazu zu überreden. „Am besten schläft er heute hier unten.“, sagte Severus, „Morgen sollte es ihm besser gehen.“ Er ging hinauf in Dracos Zimmer und holte seine Felle, Decken und Kissen. Sie breiteten sie auf dem Boden aus und legten Draco darauf. Es war keiner mehr in der Küche. Hermine nahm Severus’ Hand und zog ihn zu einem der Stühle, auf den er sich ohne Widerrede setzte. Sein Ärmel hing in Fetzen runter. Hermine schob ihn zur Seite und betrachtete den blutverkrusteten Arm. Sie hatte eine Schüssel Wasser geholt und wusch die Wunden mit einem Tusch sauber, um ihr Ausmaß besser sehen zu können. Es sah schlimmer aus, als es eigentlich war, die Verletzungen war tief, aber nicht besonders groß. Hermine ging zu der Tonflasche, aus der Severus vor kurzem noch Draco eingeschenkt hatte. Sie tropfte etwas auf ein sauberes Tuch und reinigte seine Wunden, bevor sie eine streng riechende Kräuterpaste auftrug und einen Verband um seinen Arm wickelte.

Severus sah zu Draco rüber und vergewisserte sich, dass dieser schlief, dann legte er seinen Arm um Hermines Taille und zog sie runter auf seinen Schoß. Es tat so gut, und mit einem Mal löste sich ihre Spannung. Sie legte ihren Kopf auf seine Schulter und hielt sich an ihm fest, als er aufstand und sie in sein Zimmer trug. Er legte sie auf sein Bett und setzte sich neben sie. Zuerst strich er ihr sanft mit den Fingerspitzen über das Gesicht, dann beugte er sich zu ihr runter und küsste sie. Nach einer Weile ließ er von ihr ab und sie rangen beide nach Atem. Severus' Erregung drückte unübersehbar gegen seine Hose und er begann hektisch die Knöpfe ihrer Bluse zu öffnen.

Wieder küsste er sie und wanderte mit seinen Händen zu ihren entblößten Brüsten die er kräftig massierte und schließlich ihre erregten Brustwarzen zwischen die Finger nahm und sanft zudrückte. Hermine konnte ihre Lust nicht mehr länger für sich behalten, ihr entwich ein leises Stöhnen, das Severus bestärkte weiterzumachen. Gerne hätte er dieses Spiel noch etwas länger heraus gezögert, aber die Anstrengungen des ganzen Tages stauten sich nun in seiner Lendengegend, dass er nicht anders konnte. Er öffnete seine Hose und schob ihren Rock hoch, bevor er sich zwischen ihre Beine kniete. Die offene Hose rutschte ihm herunter, er legte seine Hände auf ihre Hüften und hob sie an, dann drang er ruckartig in sie ein.

Hermine stöhnte augenblicklich auf, sie war noch nicht bereit gewesen, aber langsam wich der überraschende Schmerz, einem befriedigendem Gefühl. Severus stieß kräftig zu, während seine Hände ihr Becken stützten und sich seine Stöße in einem hastigen Rhythmus einpendelten, bis Hermine schließlich anfing mit lautem Stöhnen unter ihm zu beben und ihre Hände in das Bett krallte. Jetzt war es nicht mehr nötig sich zurück zu halten. Er warf jegliche Beherrschung ab, drang noch einmal kraftvoll in sie ein, bis die Vibration des Orgasmus seinen Körper flutete und er mit einem kehligen Laut kam.

Severus schloss die Augen und horchte dem lauten Pumpen seines Herzens als ein lautes Krachen und das nervöse Blöcken der Ziege, die noch immer draußen angebunden war, sie aus ihrer Ruhe riss. Er zog sich augenblicklich aus Hermine zurück und schlüpfte schnell wieder in seine Hose, bevor er nach draußen eilte, um nachzusehen, was los war. Hermine stand ebenfalls auf, sie knöpfte sich die Bluse zu und eilte Severus hinterher.

Sie standen beide draußen vor der Tür, doch da war nichts. Einige Zeit starrten sie ins Dunkel der Nacht, bis sich einer der Büsche im Mondlicht bewegte. Severus packte Hermines Arm und schob sie hinter sich.

Es raschelte stärker, als etwas Kleines aus dem Busch heraus kam. Es machte einige Schritte auf sie zu, bis der helle Schein des Mondes einen kleinen, dreckigen Jungen preisgab.

Fortsetzung folgt...


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