Gestrandet - XIII
von Aereth
nine88: Vielen Dank für dein Review! Ob du mit deiner Vermutung recht hast wird sich bald zeigen :)
XIII
„Schafft ihn nach oben“, sagte Severus energisch und ging zur Tür. Ron kümmerte sich noch immer um Lavender, doch Harry und Draco reagierten beide schnell. Sie packten den Mann jeder an einem Arm und zogen ihn die Treppe hinauf. Severus atmete tief durch und öffnete die Tür.
„Conner“, sagte er höflich, „Wie kann ich ihnen helfen?“ „Nun ja“, jetzt wo er vor Severus stand wirkte er etwas verlegen, „ich wollte sehen, ob bei ihnen alles in Ordnung ist.“ „Ja sicher“, entgegnete ihm Severus zuversichtlich und als Conner für einen Moment nichts sagte, war er schon drauf und dran die Tür wieder zu schließen.
„Was war das für ein Licht?“, platze es schließlich doch aus dem Mann heraus. Severus griff zu seinem Hosenbund. Er wollte es dem Mann zwar ersparen, aber scheinbar blieb ihm keine andere Wahl. Es würde gewiss nicht leicht werden den Oblivate richtig zu dosieren. Er hoffte nur, dass er sein Gedächtnis nicht zu arg beeinträchtigte.
Seine Hand suchte noch immer seinen Hosenbund nach dem Zauberstab ab. Wo war er verdammt. Mit einem Mal hielt Severus inne. Er hatte wieder den Rückstoß vor Augen. Es hatte ihn ziemlich hart erwischt, dabei lies er den Zauberstab fallen. Er musste also noch oben liegen.
Harry und Draco zogen den schweren Körper die Treppe hinauf, während Hermine und Neville seine Beine hinterher trugen um möglichst wenig Lärm zu machen. „Verdammt ist der schwer“, beschwerte sich Harry und auch Draco war, als sie oben angekommen waren, sichtlich außer Atem.
„Wer zum Teufel ist das eigentlich?“, brach es aus Draco heraus.
„Duncan Lannox“, antwortete Hermine knapp und sah reglos auf den Körper des Mannes.
„Und was wollte er hier oben oder wie kam er überhaupt hier her?“, wollte Harry wissen und wandte sich dabei an Hermine, doch sie schwieg und nahm ihren Blick nicht von Lannox. „Er war eingesperrt, dort im Labor“, sagte Lavender und zeigte mit dem Finger auf die offen stehende Tür. „Ja“, sagte Hermine knapp und wand ihren Blick nun zu Lavender, „und was wolltest du dort? Die Tür war mit einem Colloportus verschlossen.“
Ein leichter Rotschimmer färbte Lavenders Wangen und gab ihr wieder ein gesundes Aussehen. „Ich, na ja“, stammelte sie, „sag du doch auch mal was“, sie stieß Ron leicht mit dem Ellenbogen in die Seite, der selbst verlegen den Fußboden anstarrte. „Es war so“, begann sie schließlich doch selbst zu erzählen, „das Verhütungselixier, das ich von dir hatte. Es war alle und da hab ich gedacht...“ „Oh man“, fiel ihr Draco genervt ins Wort, „heißt das, nur weil Weasley und seine kleine Freundin es wie die Karnickel treiben müssen, haben wir hier jetzt eine Leiche rum liegen.“
„Oh, du dreckiger...“, bäumte sich Ron auf und wurde sogleich von seiner Schwester zurückgehalten. „Malfoy hat recht, die Tür war verschlossen und ihr hättet da nicht rein gehen dürfen“, sagte Ginny, „aber nichts desto trotz wüsste ich gerne was dieser Mann hier oben zu suchen hatte.“ Sie schaute nun mit fragender Miene zu Hermine und die anderen folgten gespannt Ginnys Beispiel.
„Severus hat ihn dort hingebracht“, sagte Hermine.
„Ach was du nicht sagst? Severus war das also?“, fuhr Harry sie an, „Ich dachte schon der liebe Neville war’s.“ Nevilles Kopf färbte sich feuerrot, doch keiner schien ihn zu beachten. Sie alle starrten zu Harry und dann zu Hermine. „An dem Abend als ihr hier ankamt, hat er versucht mich anzufassen. Ich konnte mich irgendwie losreißen und dann bin ich gerannt.“
„Wenn du mit ihm zusammen bist, hättest du dir ja denken können, dass er DAS irgendwann von dir will“, sagte Ron schadenfroh.
„Rooon“, entgegnete Ginny und rollte dabei die Augen, „sie spricht von Lannox.“ Etwas verwirrt sah der rothaarige Junge erst zu seiner Schwester, dann zu einer wütenden Hermine und schließlich zum toten Mann am Boden. „Ach so“, sagte er kleinlaut. „Lasst ihn uns ins Labor bringen, bis wir wissen, was wir mit ihm machen“, sagte Draco und griff nun wieder nach einem Arm.
Conner musterte ihn mit neugierigen Blicken, als Severus wieder bewusst wurde, dass er jetzt doch noch eine Erklärung schuldig war. „Das Licht?“, begann er und versuchte sich noch im letzten Moment etwas aus den Fingern zu saugen, „Meine Frau, ihr haben die alten Vorhänge nicht gefallen“, sagte er, „Sie wollte gerne etwas farbenfrohes. Das Licht muss durch sie grün durchscheinen.“
Conner sah ihn skeptisch an, doch er sagte nichts weiter, stattdessen bedachte er sein Gegenüber mit einem kurzen Nicken und einem schottischen Laut, der etwas zwischen Gleichgültigkeit und Argwohn ausdrückte. „Dann wünsche ich ihnen einen angenehmen Abend“, verabschiedete sich Severus und schloss die Tür wieder hinter sich.
Er ging die Treppe hinauf in den leeren Flur. Die Tür zu seinem Labor stand einen großen spaltbreit offen. Lannox lag am Boden, jemand hatte ihm ein Tuch über den Kopf gelegt. Sie standen alle um ihn herum und schauten nun gebannt zu Severus. „Was machen wir mit ihm?“, wollte Draco wissen. Severus kniff nachdenklich die Augenbrauen zusammen. „Er muss hier weg“, sagte er. „Und wo sollen wir ihn hinbringen?“, mischte sich nun auch Harry ein. „Ganz egal“, sagte Severus, „irgendwohin, von mir aus in den Wald, da fressen ihn die Tiere und keiner wird ihn je finden.“
Hermine zog schockiert die Luft ein. „Ihr könnt ihn doch nicht einfach irgendwo liegen lassen und an die Tiere verfüttern“, sagte sie empört und appellierte, mit ihrem bestürzten Gesichtsausdruck vor allem an Severus. Er musterte sie einen Moment lang. „Wir könnten schon“, antwortete er mit hochgezogener Augenbraue, worauf sich ihr Mund bereits zum erwidern öffnete. „Aber es wäre wohl besser ihn zu begraben“, endete er seinen Satz noch bevor sie etwas sagen konnte.
Er ging zum Fenster und schaute hinaus. In der Dunkelheit konnte er nichts erkennen. Der Mond war nur ein silberner Streifen am Himmel der kaum einen Lichtstrahl spendete. Er wusste nicht, ob möglicherweise noch jemand draußen war, doch die Wahrscheinlichkeit, von jemandem überhaupt gesehen zu werden, erschien ihm eher gering. Wie auch immer, die Leiche musste hier raus und das so schnell wie möglich.
Erst jetzt fiel ihm wieder ein, dass sein Zauberstab noch immer irgendwo im Flur lag. Er verließ das Zimmer zum Flur hinaus und suchte den Boden ab, bis er ihn schließlich in einer Ecke entdeckte. Schon beim Aufheben bemerkte er, dass er scheinbar etwas abbekommen haben musste. Langsam drehte er ihn zwischen den Fingern bis sein Blick auf einen kleinen klaffenden Riss im Holz fiel. Es war kein großer Schaden, nichts was sich nicht mit Hilfe eines „Reparo“ richten lies, zum Glück.
Er ging zurück ins Labor, wobei er geradewegs auf Hermine zuging und sie an der Taille packte und in beide Richtungen drehte, bis er scheinbar fand wonach er gesucht hatte. Ihr Zauberstab steckte an der linken Seite im Bund ihres Rocks. Er zog ihn raus und richtete ihn mit einem kurzen „Reparo“ auf seinen eigenen, bevor er ihn wieder an seinen Platz zurück steckte.
Der Riss war wieder zu, doch es blieb eine raue Unebenheit an eben dieser Stelle zurück. Wieder drehte ihn Severus zwischen den Fingern. Schließlich nahm er ihn am Griff und richtete ihn auf den kleinen Vorleger nahe dem Fenster und verwandelte ihn in ein großes graues Tuch. Gut, es schien also alles ok zu sein.
Sie wickelten den leblosen Körper darin ein. Es war eine ganz eigenartige Situation, eine so heimliche Stille, die niemand wagte zu durchbrechen, bis Severus schließlich wieder das Wort ergriff. „Draco, Potter, ihr beiden kommt mit.“ Seine Worte waren bestimmt und seine Haltung duldete keine Fragen oder Widerreden. Er legte einen gemurmelten Zauber auf das große graue Bündel und verließ, das Bündel vor sich herschwebend, das Zimmer.
Harry und Draco folgten ihm die Treppe hinunter. Es hätte keinen Sinn gehabt ihm zu widersprechen, auch wenn Harry es gerne getan hätte, nur um ihm zu zeigen, dass er nicht tonlos alles hinnahm was er ihm so erhaben auftrug. Diesmal sah er jedoch davon ab und beschloss diese Situation einfach nur hinter sich zu bringen.
Sie verließen das Haus durch die Hintertür, der vom Dorf abgewandten Seite. Ein einfacher Lumos lies die Enden ihrer Zauberstäbe aufleuchten und erhellte zumindest die wenigen Meter direkt vor ihren Füßen. Sie gingen eine ganze Weile schweigend nebeneinander her, bis sie endlich stehen blieben.
„Ok, lassen wir ihn hier und lassen die Tiere einfach der Rest machen“, sagte Draco. Severus sah den blonden Jungen prüfend an, als schien er über diesen Vorschlag nachzudenken. „Das können wir nicht tun“, meldete sich Harry zu Wort, „das wäre falsch und außerdem haben wir es Hermine versprochen“, fügte er hinzu und sah dabei in Snapes schwarze Augen. „ICH werde dem Schlammblut nichts sagen“, erwiderte Draco und sah Harry dabei drohend an.
Severus schwieg noch immer. „Wir begraben ihn“, sagte er schließlich und tat so, als hätte er Dracos genervtes Stöhnen überhört.
Ron, Lavender, Ginny, Hermine und Neville standen noch immer in dem kleinen Labor. Ginny war diejenige die das Schweigen brach. „Mädels“, sagte sie, „habt ihr nicht Lust mit auf mein Zimmer zu kommen? Wir können dort warten und außerdem hatten wir schon lange kein Gespräch mehr unter uns“, beendete sie und warf Lavender ein verstohlenes Zwinkern zu, die nun ganz offensichtlich im Kopf abwog, ob sie die Zeit lieber im Bett oder beim Tratschen und Lästern verbringen wollte und entschied sich für das Letztere, als sie auf Ron zuging, um ihm mit zuckersüßer Stimme zu erklären, warum er erst einmal ohne sie auskommen musste.
„Wir gehen schon mal vor“, sagte Ginny und schob Hermine durch die Tür, „komm einfach nach, wenn du soweit bist.“ „Was hast du vor?“, wollte Hermine wissen als sie in Ginnys und Harrys gemeinsames Zimmer eintraten und die Tür hinter ihnen ins Schloss fiel. „Ich hab da eine Idee“, sagte ihre rothaarige Freundin, „Wenn wir Lavender auf unserer Seite haben, dann haben wir auch Ron. Und wenn sich alle mit der Situation angefreundet haben, wird auch Harry früher oder später nachgeben müssen, vor allem wenn ich ihm den ganzen Tag damit in den Ohren liege“, sagte Ginny verschwörerisch.
Hermine sah ihre Freundin verwirrt an, doch schließlich kam ihr in den Sinn worauf sie scheinbar hinaus wollte. „Du meinst die Sache mit Severus und mir?“, fragte sie zur Sicherheit noch einmal nach, was ihr Ginny mit einem breiten Grinsen und einem heftigen Kopfnicken bestätigte.
Hermine setze sich auf das große Bett und zog ihre Schuhe aus, um weiter bis zur Wand zu klettern, als die Zimmertür aufging und Lavender hereinkam. Sie hatte eine verkorkte dunkle Flasche und drei Gläser in der Hand, von denen sie jedem eins in die Hand reichte. „Wir brauchen doch die richtige Stimmung“, sagte sie grinsend und krabbelte zu ihren Freundinnen aufs Bett. Ginny nahm ihr die Flasche aus der Hand und schenkte jedem ein volles Glas süßen Palmenweins ein.
„Mädels, ich habe diese Versammlung einberufen, weil wir ein wichtiges neues Ereignis zu bereden haben“, sagte Ginny mit gespielt ernster Miene, worauf die anderen beiden in Gelächter ausbrachen. „Ruhe bitte“, sagte sie und klopfte mit einer Holzbürste auf den kleinen Nachtisch auf dem sie diese gefunden hatte, wie es ein Richter sonst tat. Sie hatte sichtlich Mühe weiterhin ernst zu bleiben, also nahm sie einen großen Schluck von ihrem Palmenwein. „Der erste Punkt unserer Tagesordnung“, sagte sie weiter gespielt, „gibt es etwas Neues in diesem trostlosen Dorf? Wissen wir mehr darüber wie wir hier weg kommen?“
„Nein“, sagte Lavender gedehnt und schenke sich ein weiteres Glas Palmenwein ein, „alles beim alten. Ich hasse diesen Ort.“ „Wir haben heute mit Dumbledore gesprochen“, sagte Hermine beiläufig und hatte nun die volle Aufmerksamkeit ihrer beiden Freundinnen. „Ach ja? Was hat er denn gesagt?“, wollte Ginny wissen. „Wir sollen immer noch nach Boston“, berichtete sie, „aber wie es aussieht gibt es dorrt jemanden, der uns vielleicht helfen kann zurückzukehren.“
„Das klingt gut“, sagte Lavender und streckte sich genüsslich auf dem weichen Bett, „ich hoffe nur, dass es keine Probleme gibt, wenn wir versuchen durch dieses Tor oder was das auch immer sein mag, nach Boston zu kommen. Ich will endlich runter von dieser verdammten Insel, zurück in die schöne zivilisierte Welt.“
„Also dann, kommen wir zu den wirklich interessanten Themen“, unterbrach Ginny Lavenders Grübeleien und wandte sich mit einem breiten Grinsen an Hermine, die verständnislos zurück blickte. Daran, dass Hermine verstanden hatte, zweifelte Ginny nicht, eher daran, dass sie freiwillig mit sämtlichen Details rausrücken würde. „Na komm schon Mine, du weißt genau, was ich meine“, sagte Ginny und stützte sich auf ihren Ellenbogen ab. Sie nahm Hermine das fast leere Glas ab und drückte es Lavender in die Hand. „Hier nachschenken“, sagte sie, „Wir müssen sie wohl erst mal ein wenig warm laufen lassen.“
„Lass sie, wenn sie nicht will“, sagte Lavender betont gleichgültig und machte die Gläser, eines nach dem anderen, wieder voll, „über Snape will ich sowieso nicht reden.“ „Du kannst ja gehen, wenn es dich nicht interessiert“, sagte Ginny herausfordernd, „Vielleicht traut sich Hermine dann ja eher was zu erzählen. Wie er küsst? Was er so drunter zu bieten hat? Wie er im Bett ist?“
Lavender horchte auf, vor allem wenn es sich hierbei um ihr Lieblingsthema handelte und warf Hermine einen verstohlenen, neugierigen Blick zu. Ginny hatte kaum merklich mit dem Kopf zu Lavender genickt und strahlte nun Hermine auffordernd an, „Dann fang doch wenigstens mit den harmlosen Sachen an.“
Hermine schien noch immer abzuwägen, „Aber wehe ihr verliert auch nur ein einziges Wort“, sagte sie und sah ihre Freundinnen drohend an. „Also, er kann sehr zärtlich sein“, begann sie, bevor sie nach einem kurzen Moment, „wenn er will“, noch hinterher schob, „Meistens ist er allerdings eher fordernd. Er stellt nicht viele Fragen und er redet nicht viel Drumherum. Er nimmt sich was er will“, sagte sie und konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. „Und ja, er hat einiges zu bieten“, gab sie grinsend zu, als sie die neugierigen Blicke ihrer Freundinnen auf sich gerichtet sah, „Und mehr werde ich euch nicht verraten. Severus würde mich töten.“
Lavender starrte Hermine entgeistert an. „Ach, ist sie nicht ein Scherzkeks, unsere Hermine“, sagte Ginny mit einem aufgesetzten Lachen und gab Hermine einen festen Klaps gegen die Schulter.
***
„Na los“, sagte Ginny und schubste Hermine einen weiteren Schritt nach vorne, „wenn es so weiter geht, werden wir uns noch alle auf dieser Insel zu Tode langweilen, und außerdem kann es doch nicht schaden neue Leute kennen zu lernen.“ Sie bekam, sowohl von Harry als auch von Hermine, einen ihr widersprechenden Blick, wobei sie sich gegenseitig immer noch gekonnt ignorierten. „Na gut“, gab Ginny zu, „wir haben schon einige merkwürdige Gestalten hier getroffen, um so höher ist doch die Wahrscheinlichkeit, dass wir endlich mal auf ein paar normale Menschen treffen“, versuchte sie ihnen gut zuzureden. Sie standen im Hinterhof der großen Kirche und Ginny ging geradewegs auf einen Holztisch zu, der von beiden Seiten mit einer Holzbank bestellt war, auf denen vier junge Mädchen saßen. Harry, Hermine, Lavender, Ron und Neville folgten ihr, wenn auch nur widerwillig.
Eine Erleichterung breitete sich in Hermines Magengegend aus, als sie eines der Mädchen als Mary erkannte. „Hallo, dürfen wir uns dazu setzen?“, fragte Ginny freundlich und ignorierte die unverholt neugierigen Blicke, die ihnen die anderen drei Mädchen zuwarfen. Es war sehr unhöflich, wie Hermine im Stillen bemerkte, noch dazu hatten sie immer noch nichts gesagt und ließen die Freunde stehen.“ „Ja sicher“, sagte Mary schließlich und riss damit auch die drei anderen aus ihren Gedanken. Ginny lächelte ihr freundlich zu und setzte sich auf einen der freien Plätze worauf ihr der Rest folgte.
Es war interessant zu beobachten, wie Mary kaum merklich Neville zulächelte und im bedeutete, sich auf den freien Platz neben sie zu setzen. Einen Moment lang herrschte ein unangenehmes Schweigen, während die drei anderen Mädchen mit einander tuschelten und Harry dabei immer wieder Blicke zu warfen. Zwei der Mädchen erkannte Hermine als die beiden Schwestern Amy und Megan, die sie bereits einmal bei Mary angetroffen hatte. Es war erneut Ginny die als erste das Wort ergriff. „Hallo, ich bin Ginny und das hier sind Hermine, Lavender, mein Bruder Ron, Harry und Neville“, sagte sie und zeigte mit einer Hand auf jeden einzelnen.
Sie hatten aufgehört zu tuscheln. „Das sind Amy und Megan“, sagte Mary und zeigte auf die beiden rothaarigen Schwestern, „und das ist Charlotte.“ Sie nickten den anderen freundlich zu. Wieder kehrte ein drückendes Schweigen ein. Diese Schotten waren nicht besonders gesprächig, stellte Ginny fest und setzte zu einem erneuten Versuch eines Gesprächs an. „Was macht ihr denn so wenn euch hier langweilig ist?“, fragte sie. Die Mädchen sahen sich nachdenklich an. „Es gibt hier eine Menge zu tun“, sagte Amy schließlich, „wir kümmern uns um die Tiere, helfen im Garten mit, kochen und waschen.“ „Ja, aber was macht ihr um euch zu amüsieren“, unterbrach sie Lavender. Sie schienen erneut nachzudenken. „Was habt ihr denn jetzt gemacht?“, fragte Ron neugierig. Die Frage war wohl einfach, denn Megan, die andere Schwester antwortet direkt, „Wir haben uns über die bevorstehende Versammlung unterhalten“, sagte sie.
Hermine horchte auf. „Welche Versammlung?“ „Na die, die für heute Abend einberufen wurde, in der Kirche“, erwiderte ihr Megan ganz selbstverständlich. „Und was wird das Thema der Versammlung sein?“, hackte sie weiter nach. „Er“, sagte Megan und deutete dabei mit dem Zeigefinger auf Harry, der nun verwirrt das Mädchen anstarrte. „Das ganze Dorf redet über nichts anderes“, erklärte nun ihre Schwester wieder, „Weißt du schon wie du das machen willst? Wie wir von hier weg kommen?“, wandte sie sich an Harry, der sie etwas überrumpelt anschaute.
„Allerdings sind hier noch nicht alle einig, was die Sache angeht“, sagte Charlotte, die dritte von ihnen. Na also, scheinbar hatten sie ein Thema gefunden, bei dem noch selbst für schottische Verhältnisse Diskussionsbedarf bestand. Von allen Seiten waren fragende Blicke auf das Mädchen gerichtet und ermutigten sie weiter zu erzählen. „Na ja, es gibt einige die nicht daran glauben und manche wollen hier, glaube ich, nicht weg.“
„Also ich fände es sehr spannend“, sagte Mary mit einem verträumten Blick, „Ich war noch nie woanders und Vater hat mir von den großen Städten erzählt. Er sagte, in einer Stadt gibt es über tausend Häuser.“ Hermine musste bei der kleinen Ausführung schmunzeln, doch sie sagte nichts weiter. „Wann findet diese Versammlung denn statt?“, fragte sie stattdessen. „Kurz bevor der Abend anbricht“, antwortete ihr Mary, „aber Pastor Crawford wird, wie immer, vorher die Glocke läuten.“
Charlotte stand von ihrem Platz auf. „Ich muss los“, sagte sie, „Mutter wartet schon auf mich, dass ich ihr helfe.“ Die beiden rothaarigen Schwestern entschieden sich ebenfalls zu gehen. Sie saßen nun alleine mit Mary am Tisch. „Vielleicht sollten wir auch gehen“, sagte Hermine, „Es gibt noch eine Menge zu tun.“ Sie waren bis auf Neville alle aufgestanden und sahen ihn nun neugierig an. „Oh, geht nur“, sagte er etwas schüchtern, „Ich bringe Mary das Schreiben bei“, sagte er etwas verlegen auf die fragenden Blicke hin. „Geht ihr schon mal vor“, sagte Harry, „Ron und ich müssen noch etwas erledigen.“ Ginny musterte ihn misstrauisch, doch sie sagte nichts.
***
Sie saßen zu dritt in der Küche und unterhielten sich schon seit einer Weile, während Hermine bereits die kleineren Vorbereitungen für das Abendessen traf. Ginny ging zu einem der Schränke und holte drei Gläser und eine Flasche Palmenwein aus ihrem kalt gezauberten Vorratsschrank heraus und goss ihnen einen. Hermine nahm ihr das kalte Getränk dankbar ab, während Lavender es nur lustlos zur Seite schob. Ginny musterte sie mit fragender Miene und legte ihr spaßeshalber eine Hand auf die Stirn. „Fieber hast du keins, was ist denn los Lav?“, fragte sie amüsiert. „Ich fühl mich schon den ganzen Tag nicht besonders gut. Vielleicht war das letzte Glas Palmenwein gestern Abend doch zu viel“, gab sie zu.
Hermine sah sie prüfend an. „Ja vielleicht, wenig hast du ja nicht getrunken“, gab sie grinsend zu. „Warte mal“, sagte sie schließlich und verschwand im angrenzenden Behandlungszimmer. Es hatte nicht lange gedauert, da kam sie mit einem kleinem Fläschchen in dem eine violette Flüssigkeit schimmerte zurück und stellte es vor Lavender auf den Tisch. „Was ist das?“, wollte Lavender wissen. Sie sah tatsächlich etwas blass um die Nase aus, bemerkte Hermine. „Das ist was gegen Übelkeit“, antwortet sie ihr. Lavender nahm das Fläschchen und kippte den Inhalt mit einem Mal herunter. „Danke“, sagte sie mit heiserer Stimme und einem verzogenen Gesicht, während sie sich heftig schüttelte. – Na ja, keiner hat behauptet, dass es gut schmecken würde.
Sie schaffte gerade noch, das Fläschchen wieder auf dem Tisch abzustellen, dann rannte sie durch die Hintertür aus dem Haus. Die folgenden Geräusche verrieten eindeutig, dass sie sich übergeben hatte. „Alles in Ordnung?“, rief ihr Hermine zu. Lavender antwortet nicht, einen Moment später kam sie stattdessen mit blassem Gesicht wieder rein und nickte ihrer Freundin zu. „Vielleicht solltest du dich lieber hinlegen“, sagte Hermine. Lavender widersprach nicht. Sie ging die Treppe hinauf und verschwand in ihrem Zimmer.
Es hatte eine Weile gedauert, bis Ron und Harry endlich nach kamen. Ginny war sofort aufgesprungen und ihnen entgegen gestürmt. „Was habt ihr denn noch Wichtiges erledigen müssen?“, wollte sie neugierig wissen. Sie sahen sich kurz an, dann gingen sie zu dem großen Tisch und setzten sich. „Ich muss ihnen helfen“, sagte Harry schließlich. Hermine und Ginny sahen ihn neugierig an. „Na ja, die Menschen hier“, sagte er, „Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, was diese Frau gesagt hat.“ „Aber Harry“, unterbrach ihn Hermine, „das könnte doch alles nur ein Zufall sein.“ „Überleg doch mal“, sprach er weiter, „bisher war noch nichts, was mit dieser Narbe zu tun hatte, ein Zufall.“
Ginny nickte zustimmend, während Hermine noch immer skeptisch wirkte. „Aber Harry“, sagte sie, „wie stellst du dir das vor? Wir wissen selbst nicht genau, ob das mit dem Tor alles einwandfrei funktioniert. Und wenn haben wir nur ungefähr eine Minute Zeit um hindurch zu gehen. Wie willst du 100 Menschen in dieser Zeit da durch schaffen? Wie willst du ihnen das erklären und was wenn es nicht klappt? Was, wenn sie irgendwo anders landen?“ Harry sah sie nur kurz an, ignorierte sie dann allerdings wieder.
Hermine spürte die Wut in sich aufkochen. Sie ging ein paar Schritte auf ihn zu und stellte sich mit in die Seiten gestemmten Armen vor ihn. „Sieh mich an Harry“, sagte sie bestimmt. Er tat es nur widerwillig doch sah er sie mit mies gelaunter Miene an. „Du hast es doch selbst gehört“, sagte er schließlich laut, „Die Menschen hier verlassen sich darauf, dass ich ihnen helfe. Willst du sie hier zurücklassen, während wir uns einfach aus dem Staub machen? Hat er dich schon so kalt gemacht wie er selbst ist?“, fragte er bitter. Hermine sah ihn ruhig an. „Nein“, sagte sie schließlich, „aber wie hast du dir das gedacht? Hast du dir überhaupt schon darüber Gedanken gemacht?“
„Zufälliger Weise ja“, spie er sie an. „Uns hat ein magischer Sturm her gebracht, aber diese Menschen hier, waren mit einem ganz normalen Schiff unterwegs. Wenn es ein Schiff vor zwanzig Jahren also hier her geschafft hat, müssen wir genauso mit einem Schiff von hier wegkommen.“ Hermine verdrehte die Augen. „Du hast weder ein Schiff, noch kannst du eins steuern“, sagte sie barsch.
Harry wollte etwas erwidern, doch er wurde von einer Glocke, deren Klang aus der Ferne durch das offene Fenster drang, unterbrochen. Er stand auf und ergriff Ginny am Arm. „Lass uns zur Versammlung gehen“, sagte er, „Ich will hören was die Leute sagen.“ Ron sah den beiden hinterher, bevor er sich in der Küche umsah. „Wo ist eigentlich Lav?“, wollte er wissen. „Sie fühlt sich nicht gut und hat sich oben hingelegt“, antwortet ihm Hermine. Er schaute zur Treppe und dann wieder zur Haustür. „Ich bin mir sicher sie schläft“, sagte sie, „wir sollten lieber ohne sie gehen und ihr nachher von der Versammlung berichten.“ Ron nickte. „Ja, du hast recht“, sagte er nur knapp und verließ ebenfalls die Küche im Eiltempo um Harry noch einzuholen.
Hermine stand alleine in dem großen Raum. Sie sollte wohl besser auch gehen, dachte sie sich und ging durch die Haustür. Zu ihrer Überraschung stand Severus davor. „Los, lass uns zur Versammlung gehen“, sagte er und packte sie am Arm. „Du weißt davon?“, fragte sie überrascht. „Ja, Conner hat mir heute Morgen davon erzählt“, sagte er. „Ach und du hast nichts gesagt?“, sie war außer Puste, weil er einen so schnellen Schritt vorlegte, doch ihre Stimme schaffte es noch immer beleidigt zu klingen. „Keine Sorge, ich wäre schon nicht ohne dich gegangen“, sagte er und zog sie noch schneller hinter sich her.
Sie waren die Letzten, alle andern waren bereits drin. Leise öffneten sie die breite Holztür. Auf den Bänken saßen die Leute dicht aneinander gedrängt. Severus hielt noch immer Hermines Arm in seiner Hand und zog sie zu einem der Holzpfeiler. Oben auf dem kleinen Podest vor dem Pfarrpult stand Crawford, der sich einen Überblick zu verschaffen schien, wer alles gekommen war.
„Ruhe bitte!“, sagte der alte Mann mit lauter Stimme und brachte das Gemurmel zum Verstummen, „Bevor hier jeder seine eigene Meinung äußern darf, möchte ich erst ein paar Worte sagen. Ich weiß, dass viele von euch gerne von hier weg wollen. Vor knapp zwanzig Jahren haben wir alles zurück gelassen, um unser Glück in der neuen Welt zu suchen und Gott hat uns diesen Garten Eden geschenkt. Wir sind reich an Nahrung und an Kleidern und führen alle ein gutes Leben. Warum wollt ihr das aufs Spiel setzten? Nehmen wir mal an, der Junge schafft es tatsächlich und ihr kommt irgendwie aufs Festland. Was wollt ihr machen ohne Haus, ohne Hof und ohne Geld?“
Ein reges Gemurmel entfachte in der Menge, bis ein Mann sich irgendwo in der Mitte des Raumes erhob und es mit einem Mal wieder still wurde. „Ich bin kein Bauer und ich bin auch nicht auf dem Land groß geworden“, sagte der Mann. Es war Lindsay, der Mann von dem Hermine das Buch hatte. „Ich hatte eine gut laufende Druckerei und viele Bücher, bevor sie mir alles genommen hatten“, sagte er weiter, „Ich wollte in diese neue Welt und ich wollte von vorne anfangen. Und was hab ich jetzt? Nichts außer einer Ziege. Das hier, hätte ich auch in Schottland haben können. Ich weiß, dass meine Zeit schon vorbei ist, aber ich möchte zumindest, dass meine Söhne diese Chance haben.“
Es zog sich wieder ein Gemurmel durch den Raum. Hermine deren Hand noch immer auf Severus Arm lag, verstärkte nun ihren Griff während sie ihr Gesicht verzog und sich zusammenkrümmte. Er sah sie besorgt an. „Ist alles in Ordnung mit dir?“, fragte er sie, doch sich hatte keine Zeit mehr zum antworten, stattdessen rannte sie vor die Tür und übergab sich. Einige Minuten später kam sie wieder rein. Severus sah sie besorgt an. „Was ist denn los?“, wollte er wissen. Hermine zuckte mit den Schultern. „Ich weiß nicht“, sagte sie „Lavender hatte sich heute auch schon nicht gut gefühlt, vielleicht haben wir ja was Falschen gegessen.“ Sie sah blass aus. Er sah sie prüfend an, bis das Geschehen weiter vorne im Raum wieder ihre Aufmerksamkeit erregte.
„Und Nguvumali hat es gesehen“, rief eine Frau aus der Menge. „Wollt ihr wirklich auf die Worte dieser Hexe vertrauen?“, rief Crawford in den Raum. „Es wäre nicht das erste Mal, dass sie recht hätte“, sagte eine Männerstimme, die Hermine nicht zuordnen konnte, weil der Mann auf seinem Platz sitzen blieb.
Conner stand nun auf, er saß ganz vorne in der ersten Reihe und stellte sich neben Crawford. „Ich glaube nicht an Prophezeiungen oder Zauberei“, sagte er, „aber ich glaube, wir sollten es versuchen von hier weg zu kommen. Alle die dafür sind, eine Reise aufs Festland zu wagen, heben jetzt die Hand.“ Hermine wie auch Severus sahen sich aufmerksam um. Etwa zwei Drittel der Leute hatten ihre Hand gehoben, die anderen gehörten überwiegend zu den älteren Bewohnern des Dorfes.
„Lass uns gehen“, flüsterte er ihr zu. Hermine hatte sich bei ihm eingehakt, doch sie gingen nicht zur Tür, stattdessen schritten sie auf das andere Ende des Raumes zu. In einer Ecke sah sie Harry, Ginny und Ron stehen auf die Severus geradewegs zumarschierte. Er packte Harry am Kragen und zog ihn ohne auf seinen Protest oder die Beleidigungen zu reagieren nach draußen durch die Tür, während Ginny und Ron ihnen folgten. „Lassen sie mich los!“, schrie Harry ihn an, „Wir gehen“, sagte Severus und ließ seinen Kragen los. „Was bilden sie sich ein, sie mieser...“, fing Harry an. „Wenn du lieber hier bleiben willst, um den Leuten gleich zu erklären, wie du sie zu retten gedenkst, kannst du das gerne tun“, unterbrach ihn Severus barsch. Hermine hatte ihre Hand immer noch um seinen Arm, was ihm ermöglichte sie mit sich herum zu drehen und in Richtung des Hauses zu ziehen.
Sie drehte sich um und sah, dass Harry ihnen widerwillig und mit wütendem Gesicht zusammen mit Ginny und Ron folgte. „Folgt er uns?“, fragte Severus, was Hermine mit einem Nicken bejahte. „Hab ich‘s doch gewusst“, sagte er zufrieden. „Ich finde, wir müssen ihnen Helfen“, sagte Hermine als sie fast wieder am Haus angekommen waren. „Ich glaube nicht, dass das Schicksal dieser Menschen in unserer Verantwortung liegt“, antwortete Severus, „aber so wie ich dich kenne, wirst du von dieser Idee sicher nicht abzubringen sein.“ „Lass uns morgen darüber reden“, sagte er schließlich einen Moment später und öffnete die Tür zur Küche.
Die anderen hatten noch nicht aufgeholt. „Hast du eigentlich Draco gesehen“, fragte Severus. Hermine schien zu überlegen, dann schüttelte sie den Kopf. „Nein“, sagte sie, „aber das ist doch nicht ungewöhnlich oder? Er verkriecht sich doch sonst auch immer und sagt keinem was er macht oder wo er hingeht.“ „Ja, da hast du recht“, stimmte ihr Severus zu. Er nahm ihren Kopf in beide Hände und küsste sie auf den Mund. „Ich muss noch was erledigen“, sagte er dann und ging die Treppe hinauf.
Einen Moment später kam Harry wütend hineingestampft. Er hatte Hermine keines Blickes gewürdigt und marschierte geradewegs auf die Treppe zu. Ginny war ihm gefolgt und Ron ging ebenfalls nach oben um nach Lavender zu sehen.
Was soll‘s, dachte sich Hermine, dann mach ich das Abendessen eben alleine. Es war ja sowieso das Meiste schon vorbereitet. Sie ging zu dem großen steinernen Ofen und öffnete das kleine Türchen. Es lag nur noch ein verbrannter Haufen Asche darin, also musste Holz her. Sie hatte einen Stapel immer unter der geräumigen Küchentheke zurecht gelegt. „Es wäre wohl besser gleich etwas mehr Holz hineinzulegen“, dachte sie sich und packte so viele Scheite auf den Arm wie sie tragen konnte. Vorsichtig stand sie auf und ging mit kleinen Schritten, da ihr das viele Holz die Sicht versperrte, in Richtung Ofen. Sie hörte wie jemand die Tür geöffnet hatte und im nächsten Moment ein Klackern, als hätte sie etwas umgestoßen. „Oh warte“, sagte Mary, „dir ist was runter gefallen.“
Sie ging zu ihr. Direkt hinter Hermine lag ihr Zauberstab, der ihr aus dem Bund gefallen war. Mary bückte sich um ihn aufzuheben. Hinter Hermine sprühten Funken und ein Schränkchen stürzte klirrend von der Wand auf den Boden. Sie ließ das Holz fallen und drehte sich erschrocken zu Mary, die wie erstarrt mit Hermines Zauberstab in der Hand dastand.
Fortsetzung folgt…
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Samstag, 01.07.
Freitag, 02.06.
Mittwoch, 24.05.
Mein Vater lebt in Irland, und nun fahren Autos langsam um sein Haus, weil alle sagen, dass Harry Potters Großvater dort lebt. Er ist ganz und gar verwirrt durch diese Tatsache.
Fiona Shaw