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Fanfiction

Gestrandet - XVI

von Aereth

Nivi: Danke :) *rotwerd* So heute gibts die Auflösung...mal sehn ob sich hier die ein oder anderen Vermutungen bewahrheiten ;)


XVI


Severus nahm den Schreiblock in die Hand. Die Feder legte sich flach auf den Schubladenboden. „Ein Fremder zog die Logbox heraus“, las er laut,

„Er hat sie geöffnet“, stand einen Absatz weiter, also blätterte er eine Seite zurück.

„Das Schiff ist gesunken, hieß die letzte Zeile.“ Er blätterte noch ein paar weitere Seiten zurück, bis er fand wonach er gesucht hatte. Seine Augen überflogen rasch die Passagen, dann begann er laut vorzulesen:

Eintrag Kapitän Hanphret Horkins:

Die Instrumente spielen noch immer verrückt. Bereits seit einigen Stunden dreht sich die Kompassnadel wild im Kreis herum und oben am Himmel scheint sich etwas Unangenehmes zusammen zu brauen. Der Farbe des Himmels nach werden, wir wohl kaum mit einem gewöhnlichen Sturm rechnen dürfen. Meine Männer haben bereits die nötigen Vorbereitungen getroffen, doch was mir wirklich Sorgen macht ist das blinde Manövrieren in dieser unbekannten Gegend. Wenn ich die wenigen Sterne, die uns heute Nacht den Weg erleuchteten, richtig gedeutet habe, sind wir bereits einige Meilen von unserem Kurs abgekommen.

———

Es regnet bereits seit drei Tagen ununterbrochen. Es erwischte uns nachts, schon fast hatten wir die Hoffnung, wir würden dem eigentlichen Unwetter entkommen. Ständig entlädt sich magische Energie über uns, fast als wäre hier eine gewaltige Magiequelle in der Nähe, die die Blitze anzieht. Bedauerlicherweise hat uns eine dieser Ladungen getroffen, was zum Verlust des Hauptmastes führte.

———

Es folgte ein leerer Absatz, bevor die unordentliche Schrift mit einer neuen Passage ansetzte.

———

Einer der Männer hat Land vor uns gesehen. Es ist schwer etwas in der Dunkelheit während dem Sturm zu erkennen, doch auch ich bin mir sicher, dass da irgendwo vor uns Land ist! Wir haben den Kurs aufgenommen, es ist sicherer den Sturm an Land au…

Erneut brach er ab und nur eine Zeile tiefer setzte eine strenge und auffallend ordentliche Handschrift ein, die von der Logfeder stammen musste.

———

Das Schiff durchquerte eine große magische Barriere, die eine unmittelbare Wirkung auf die komplette Besatzung ausübte.
Jeder Mensch verlor im Augenblick des Kontaktes das Bewusstsein.
Der Sturm hatte im inneren der Barriere nie getobt.
Vor dem Schiff liegt noch immer das Festland. Ein weiter Strand mit einem breitem Riff, dessen scharfe Felsen deutlich durch das klare blaue Wasser zu sehen sind.
Ein kräftiger Ruck erschüttert den kompletten Rumpf. Das Schiff auf einem der Felsen aufgelaufen.
Das Schiff läuft voll mit Wa…



Hermine sah ihn fragend an. „Hier hört es auf“, erwiderte Severus.
„Aber wieso hat die Logfeder aufgehört weiter aufzuzeichnen?“, fragte sie sich laut. Severus überlegte einen Moment, bevor er das Logbuch zu Seite legte. „Einer von ihnen muss endlich aufgewacht sein“, sagte er, „denn schließlich hat auch irgendjemand das Logbuch zurück in seine Schublade gesperrt.“

Sie saßen beide einen Moment nur da und dachten jeder für sich nach. „Diese Barriere, muss eine Art Schutzschild sein, ähnlich wie das, das über Hogwarts liegt. Es hat die Insel vor dem Sturm abgeschirmt“, dachte Hermine laut. „Nur dass die Barriere über Hogwarts keine Menschen bewusstlos werden lässt“, entgegnete ihr Severus mit einer hochgezogenen Augenbraue.

Hermine stand auf und schritt unruhig vor dem Bett hin und her. Severus hatte ihre Schritte mit den Augen verfolgt, bis sie endlich wieder stehen blieb. “Das ergibt alles überhaupt keinen Sinn”, sagte sie und sah ihn erwartungsvoll an, als wartet sie darauf, dass er ihr endlich die Lösung des Rätsels verriete.

„Ich werde morgen mit Dumbledore darüber reden, vielleicht weiß er ja etwas, das uns weiterhilft, aber jetzt lass und erst mal was essen”, sagte er. Er stand auf und ging auffordernd zur Tür.

Sie hatten sich Zeit gelassen mit dem Essen und Vermutungen über die neuen sonderbaren Funde angestellt, bevor sie sich endlich gesättigt wieder nach oben Richtung Bett machten. “Ich komm gleich nach”, sagte Hermine vor ihrer Zimmertür und schritt den Gang weiter durch bis sie am Badezimmer angekommen war.

Sie ging hinein, wo sie Lavender mit einem fahlen Gesichtsausdruck über der Toilette knien sah. Lavender hatte nur kurz aufgeschaut und drehte sich wieder weg. “Alles in Ordnung?”, erkundigte sich Hermine. “Sieht es so aus?”, blaffte ihre Freundin sie an. Hermine ignorierte den spitzen Ton. “Wie lange?”, fragte sie stattdessen. Lavender schloss die Augen und keuchte bevor sie antwortete. “Zwei, drei Tage.”

„Warte hier”, sagte Hermine und verließ das Bad. “Keine Sorge, ich lauf’ schon nicht weg”, murmelte sie vor sich hin und beugte sich wieder über die Toilette. Sie konnte nicht sagen wie lange Hermine weg war, als das Geräusch der Tür sie wieder aus ihren Gedanken riss. Hermine hatte ein Glas mit einer blauen Flüssigkeit in der Hand. Sie kniete sich neben sie, stellte das Glas auf dem Boden ab und griff nach Lavenders Hand. Ohne ihr große Beachtung zu schenken ließ sie ihre Freundin gewähren, bis sie ein stechender Schmerz im Zeigefinger mit einem lauten Schrei auffahren ließ.

„Spinnst du?”, schrie sie Hermine an, die ihr gerade mit einer Nadel in den Finger gestochen hatte. Sie versuchte ihre Hand aus Hermines Griff zu bekommen, doch Hermine hielt sie fest umklammert, führte den Finger über das Glas und ließ zwei Tropfen Blut in die Flüssigkeit tropfen. Der Schmerz war längst vergessen. Hermine und Lavender starrten beide gebannt auf die blaue Flüssigkeit, die sich mit einen Schlag rot färbte.

„Ist das jetzt gut oder schlecht?”, fragte Lavender nach einem Moment der Stille. „Das musst du wohl selbst entscheiden, du bist schwanger”, antwortet ihr Hermine.

Lavender hatte keine Zeit zu antworten, stattdessen beugte sie sich erneut über die Toilette, um sich zu übergeben. „Und du bist dir ganz sicher?”, fragte sie als sie wieder im Stande dazu war. Hermine nickte. Sie stand neben ihr und reichte ihr die Hand um ihr aufzuhelfen. „Woher weißt du?”, sie hielt in der Frage inne und betrachtete stattdessen Hermines Gesichtsausdruck, der sich auf merkwürdige Weise verändert hatte.

„Du auch?”, fragte sie schließlich. Erneut nickte Hermine als Antwort. „Du solltest mit Ron reden. Wir unterhalten uns morgen”, sagte sie und öffnete auffordernd die Tür.

***



Die drei Freundinnen saßen am nächsten Tag gemeinsam beim Frühstück. Es war merkwürdig still. Von Hermine kannte Ginny ja bereits diese eigenbrötlerische Art, die sie manchmal an den Tag legte, aber für Lavender war das absolut untypisch. Normalerweise konnte sie keine zwei Minuten stillhalten und bemühte sich stattdessen, jeden einzelnen Gedanken ihren Mitmenschen mitzuteilen. Wenn Ginny genauer überlegte, konnte sie sich nicht erinnern, dass sie heute überhaupt etwas anderes gesagt hätte, als ein gequältes „Morgen“.

„Also gut, was ist los?“, wollte sie von Lavender wissen, als sie endlich aufgegessen hatten. Doch Lavender schien ihr keine große Beachtung zu schenken, stattdessen stützte sie sich auf ihre Handflächen und machte ein verzweifeltes Gesicht. Ginny stellte sich vor sie, stemmte ihre Arme in die Hüften, was deutlich machte, dass sie keine Ruhe geben würde, bis sie nicht wüsste was los ist.

„Wir sind schwanger“, antwortete Lavender schließlich in einem teilnahmslosen Ton. Ginnys Blick wanderte mit geweiteten Augen zu Hermine. „Der Test ist hundertprozentig sicher“, versicherte ihr ihre diese.

Ginny stand noch immer überrascht da, bis ihr scheinbar ein anderer Gedanke kam. „Und was sagen...? Na ja ihr wisst schon? Hat Ron diesen Schock überstanden? Hast du‘s ihm überhaupt gesagt und ist Snape sauer?“ Ginny hatte in einem unglaublichen Tempo gesprochen und ihre Neugier stand ihr deutlich ins Gesicht geschrieben. „Nein, ist er natürlich nicht“, tat Hermine diese Sache ab, als wäre das eine absolut absurde Idee, wo sie sich doch bis vor kurzem selbst noch nicht so sicher war und schaute nun eben so neugierig wie Ginny zu Lavender.

„Ja, ich habe es ihm gesagt“, antworte sie schließlich. „Und?“, folgte die direkte Frage von ihren beiden Freundinnen. „Und ich glaube ein Stupor wäre ihm lieber gewesen. Ich hatte schon einen Moment Angst, er würde in Ohnmacht fallen.“ Ginny und Hermine mussten beide grinsen, scheinbar konnten sie sich genau Rons Gesichtsausdruck vorstellen.

Ein langsames Schlurfen auf der Treppe, verriet, dass eben dieser unterwegs zu ihnen in die Küche war. Unbeholfen stand er auf der untersten Stufe der Treppe. „Wie geht es dir?“, fragte er schüchtern. Lavender zuckte nur mit den Schultern. Sie wollte gerade aufstehen und ihren Teller wegräumen, doch Ron eilte zu ihr und nahm ihn ihr aus der Hand. „Bleib du lieber sitzen, ich mache das“, sagte er während er die Sachen wegräumte.

„Ich wusste gar nicht, dass er überhaupt weiß wo die Sachen hinkommen“, flüsterte Ginny Hermine mit einem hämischen Grinsen zu. Nur wenige Minuten später kamen auch Harry, Neville und Draco in die Küche herunter.

Draco setzte sich ein wenig abseits hin, er war selbst für seine Verhältnisse heute besonders fein rausgeputzt, und beobachtete das Geschehen von der Seite, während er in enormen Tempo das Frühstück verschlang. Es schien als beachtete er sie gar nicht, bis Ron das Gespräch wieder auf Lavenders aktuellen Zustand lenkte. Draco gab ein verächtliches Schnauben von sich, das die Aufmerksamkeit der Freunde auf ihn zog. „Weasleynachwuchs“, spottete er und starrte zu Ron, „Ihr vermehrt euch wie die Karnickel. Wir sind kaum zwei Monate hier, schon ist sie schwanger!“

„Ruhe!“, Severus Stimme durchschnitt den Raum. Er stand vor ihnen in der Eingangstür. Zwar hatte er nicht alles mitbekommen, aber das was er gehört hatte, war vollkommen ausreichend. „Ich verbitte mir, dass du auf diese Weise mit ihr redest!“ Verblüfft sah Draco seinen Paten an. Severus stand nun direkt vor ihm. „Willst du dich nicht entschuldigen?“ fragte Severus mit Nachdruck. Draco schluckte wütend, doch er kam nach kurzem Zögern der Aufforderung nach. „Tut mir leid Lavender, du darfst dich natürlich schwängern lassen von wem und wann du willst“, sagte er spitz.

Ron Gesichtsfarbe näherte sich stark der Farbe seiner Haare an und er ballte seine Hände zu Fäusten zusammen. Severus hatte sich die unterschwellige Beleidigung noch gar nicht bewusst gemacht, stattdessen schaute er verblüfft mit angehobener Augenbraue zu Lavender. „Sie sind schwanger Miss Brown?“, sprach er seinen Gedanken letztendlich aus.

„Ja, wer denn sonst?“, fauchte Ron ärgerlich. Für einen Moment herrschte eine unangenehmen Stille, die nach kürzester Zeit bereits von Harry durchbrochen wurde.

„Hermine“, Harry packte sie am Arm, was Severus zähneknirschend hinnahm, „du bist auch schwanger?“ Alle Blicke waren auf Hermine gerichtet. Ihr Gesicht hatte sich in ein zartes Rosa verfärbt und ihr Schweigen hatte die Frage bereits zu Genüge beantwortet. Dracos breites Grinsen verschwand unter Severus kaltem Blick und er beschloss, dass es für ihn auch schon Zeit war zu gehen, schließlich hatte er ja noch eine Verabredung einzuhalten.

Severus besah die jungen Leute vor sich kritisch und entschied man sollte diese kleine Versammlung so schnell wie möglich auflösen, also machte er den Anfang und ging die Treppe nach oben in der Hoffnung Hermine würde seinem guten Beispiel folgen.

Harry blickte Hermine noch immer fragend an und auch aus Rons und Nevilles Gesichter war noch keine Spur Neugier gewichen. „Was erwartest du von mir zu hören, Harry?“, erwiderte sie kalt und war bereits auf dem halben Weg zur Treppe. „Falls du wissen willst wie man Kinder macht, solltest mal mit Ron reden“, fügte sie hinzu und lies Harry mit perplexem Gesichtsausdruck stehen.

„Das müssen die Stimmungsschwankungen sein“, sagte Ron bedeutungsvoll zu Harry, worauf er einen Klaps von seiner Schwester auf den Hinterkopf kassierte, gefolgt von einem „Halt die Klappe Ron!“

***



Hermine betrat ihr Schlafzimmer in welchem Severus bereits eine große Wasserschale vorbereitet hatte. „Ich möchte mit Albus reden“, antwortete er auf ihren neugierigen Blick. Es hatte nicht lange gedauert bis endlich das Bild des Schulleiters auf der Wasseroberfläche erschien. „Guten Morgen Severus“, begrüßte ihn das Abbild des alten Mannes. Severus schnaubte, schließlich war es schon beinahe zwölf Uhr. „Es gibt Neuigkeiten“, kam er gleich zum Punkt. Dumbledore sah ihn mit neugieriger Miene auffordernd an.

„Das Schiff mit dem die Schotten hier gestrandet sind, war die Black Bird und“, verwundert über Dumbledores Gesichtsausdruck hielt er inne. „Du kennst das Schiff?“, schloss er daraus. Dumbledore nickte. „Ja, aber die Black Bird war ein Zauberschiff“, sagte er, „Nicht besonders groß, ihre Bekanntheit hatte sie nur ihrem tragischen Schicksal zu verdanken. Das alles passt aber nicht zu dem was du mir bisher über dieses Dorf erzählt hast.“

„Was das angeht“, sagte Severus, „bin ich mir auch nicht mehr sicher. Ich bin nach dem Wrack getaucht“, erzählte Severus weiter, „und neben einer vermoderten Ausgabe von ‚Magische Pflanzen der Südsee‘, einem kaputten Zauberstab und einem magischen Kompass habe ich auch das Logbuch gefunden.“ Dumbledore wirkte nachdenklich, doch bedeutete Severus weiterzuerzählen.

„Sie sind während eines Sturms vom Kurs abgekommen und steuerten direkt auf die Insel zu. Dabei haben sie irgendeine Barriere passiert, die bei jedem Passagier eine sofortige Ohnmacht auslöste, wodurch sie schließlich irgendwann auf eines der Riffe vor der Insel aufliefen.“

Seit einigen Minuten durchsuchte Dumbledore bereits seinen Schreibtisch. Hermine und Severus sahen ihm zu, bis er triumphierend ein sehr großes Buch hochhielt, dessen Titel sie in dem unscharfem Bild auf der Wasseroberfläche nicht erkennen konnten. „Das ist ja unglaublich“, murmelte Dumbledore immer wieder während er mit dem Finger auf eine Stelle im Buch tippte. Endlich wandte er sich wieder an Severus und Hermine. „Es waren immer nur Gerüchte und seit Jahrzehnten hatte man es als eine der vielen obskuren Verschwörungstheorien abgetan. Es steht genau hier“, er deutet auf einen Absatz in dem Buch, „gleich nach der Behauptung des Autors, der erste Zauberstab wäre von Außerirdischen auf die Erde gebracht worden. Kein Wunder, dass das nie einer ernst genommen hat, vielleicht war es aber auch einfach nur ein Glücksgriff.“ „Albus!“, unterbrach ihn Severus in seinem Gedankengang. „Oh ja, entschuldigt. Wo war ich noch mal? Ach ja die Barriere! Es gibt sie wirklich!“ „Dass es sie geben muss, so weit war ich auch schon“, knurrte Severus, „aber was macht sie?“

„Ah ja, das ist eine ausgezeichnete Frage“, begann Dumbledore wieder, „im Grunde ist es ganz einfach. Einen sehr starken Amnesia, auf eine nicht ganz legale Art. Es war einer dieser Versuche die Insel fluchtsicher zu machen.“ „Und was genau soll man dadurch vergessen?“, fragte Hermine. „Da gibt es mehre Theorien“, erklärte Dumbledore, „Eine davon besagt, damit wurden jeglichen bösartigen Gedanken aus dem Kopf gelöscht, ich glaube aber, dass auf Grund der Ereignisse eher eine andere zutrifft. Man sagt, dass die Barriere jegliche Erinnerung an Zauberei löschte und man gezwungen war, für den Rest seines Lebens als Muggel auf der Insel zu leben. Allein das reichte den meisten schon als Abschreckung.“

Severus und Hermine sahen sich wissend an. „Die Black Bird, was für ein tragisches Schicksal hatte sie ereilt?“, wollte Severus nun wissen. „Sie ist auf See verschollen“, erklärte Dumbledore, „und mit ihr 83 Passagiere. Alles muggelstämmige Zauberer, die wie die meisten in dieser Zeit, in die neue Welt immigrierten um ihr Glück dort zu versuchen. Dort war man im allgemeinem Muggelstämmigen gegenüber toleranter als in Europa und insbesondere in England.“

„Und wenn diese Schotten, die Hinterbliebenen der Black Bird sind, die sich an Zauberei entweder nicht erinnern können oder da sie hier geboren wurden, noch nie etwas davon gehört haben?“, hakte Hermine nun nach. Dumbledore kniff die Augenbrauen zusammen, wodurch seine Brille weiter auf die Nasenspitze rutschte, „Schon möglich“, sagte er und schien sich selbst noch einmal alle Konsequenzen dieses Theorems durch den Kopf gehen zu lassen.

Fortsetzung folg...


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