Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Gestrandet - XX

von Aereth

nine88: Ja am Ende hatte Sev doch keine andere Wahl und musste es selbst machen^^ Wie und warum er die Kette verloren hat, wird nicht genauer gesagt, außer, dass er irgendwie beim Graben passiert sein muss, aber sie werden auf jeden Fann nicht zum letzten Mal von Brown gehört haben!

nivi: Danke dir :) Ja du sagst es endlich sind sie weg :D Mir gingen ja auch irgendwie schon die Ideen aus für die Insel und dann war es auch mal wieder schön das ganze in einer anderen Umgebung zu inszenieren ;)



XX


Sie lagen in dem weichen Federbett ihres neuen Bostoner Stadthauses, um das sich das Büro des Präsidenten, als kleine Abfindung, gekümmert hatte und genossen den warmen Schein der Sonne in ihren Gesichtern. Es gab keinen Grund zur Eile, sicher sie mussten noch immer Alphonso Wintergrasp finden, aber das hatte auch noch bis morgen Zeit, dachte sich Severus und drehte sich zu Hermine, die tief in ihrem dicken Daunenkissen versunken war und ihn aus goldbraunen Augen ansah.

Ein atemberaubender Anblick, der ihm jedes Mal aufs neue das Herz erwärmte. Er zog die Decke runter und ließ seine Hand über ihre nackten Beine wandern, schob das lange Hemd, das sie zum Schlafen trug nach oben, und küsste die feste Kugel, zu der ihr Bauch bereits gewachsen war. Er strich sanft über die feste Haut und legte seinen Kopf vorsichtig darauf ab, den leisen Bewegungen im Inneren lauschend.

„Ich möchte mir heute die Stadt ansehen“, sagte Hermine und fuhr ihm mit einer Hand durchs Haar. Sie spürte unter ihrer Hand wie er nickte, bevor er einen weiteren Kuss auf ihrem Bauch platzierte. Ein vorsichtiges Klopfen an der Tür löste sie wieder von einander und ließ sie die Decke hoch ziehen. „Herein“, sagte Severus mit strenger Stimme, worauf ein Hauself das Schlafzimmer betrat. Sein Blick war starr nach unten gerichtet. „Das Frühstück ist angerichtet, Sir“, verkündete das kleine Geschöpf mit piepsender Stimme und deutete eine Verbeugung an. „Danke Squeezer“, antwortete ihm Severus, worauf der Hauself das Zimmer verließ.

„Ich fasse es immer noch nicht, dass du dem zugestimmt hast“, sagte Hermine bedrückt und stand auf. „Hermine, ich habe gar nichts zugestimmt“, entgegnete ihr Severus, „Squeezer gehört zu diesem Haus und da wir die neuen Besitzer sind, gehört er jetzt uns. Die andere Möglichkeit wäre gewesen ihn wegzuschicken. Wäre dir das lieber?“ Dieselbe Diskussion hatte er in den letzten Tagen schon mehrmals geführt. „Nein“, antwortete sie bedrückt.


***


Nach dem wundervollen Frühstück machten sie sich in die Stadt auf. Ihr Haus lag zum Glück in unmittelbarer Stadtnähe, in der Tremont Street, in der Nähe eines hübschen Parks, so dass sie bequem zu Fuß gehen konnten. Das Stadtbild hatte sie sehr überrascht. Hermine konnte nicht sagen, ob es die Stadt an sich war oder nur die Zeit in der sie sich befanden, die diesen großen Unterschied zu London hervorrief. Erneut ärgerte sie sich, nichts über das magische Leben in Amerika gelesen zu haben.

Sie gingen eine breite Straße eine ganze Weile entlang, bis sie in eine der vielen schmalen Gassen abbogen. Es war eine sehr hübsche Muggelgegend, dachte Hermine und ließ ihre Augen weiter staunend über die vielen kleinen Geschäfte wandern, die sich hier verbargen. Für November war es noch recht mild, was die Leute, erst recht an einem so sonnigen Tag wie diesen, nach draußen lockte. Kinder spielten auf den Straßen, die Frauen blieben zum Tratschen stehen und hier und da kamen sie an einem gut gefülltem Lokal vorbei, als Severus plötzlich stehen blieb und so auch Hermine, die bei ihm untergehakt war, abrupt zum stehen zwang. „Ist das...?“, fragte er verwundert und drückte sein Gesicht gegen die Glasscheibe eines Geschäftes.

Auch Hermine sah hinein, die kleine Apotheke wirkte unscheinbar. An den Wänden befanden sich lauter gut gefüllte Regale und hinter dem kleinen Tresen stand ein älterer Herr, der in einem Buch blätterte. Ihr war nicht ganz klar, was ihn so aufgewühlt hatte. Erst jetzt sah sie die Gläser, die direkt im Schaufenster ausgestellt waren. Neben einigen einfachen Kräutern und Tinkturen, hatte sie auch einige magische Zaubertrankzutaten entdeckt, die scheinbar Severus’ Aufmerksamkeit erregt hatten.

Er betrat den kleinen Laden. Sein Eintreten wurde von einer Türglocke angekündigt, worauf der Verkäufer von seinem Buch aufblickte und seine zwei Kunden freundlich anlächelte. „Wie kann ich ihnen behilflich sein? Sollen es ein paar Kräuter sein, die Schwangerschaftsbeschwerden lindern?“, fragte er mit einem Blick auf Hermines Bauch, den auch die weiten Röcke nicht mehr verstecken konnten.

„Nein, ich interessiere mich für einige ihrer anderen Waren. Ich habe gesehen, sie haben Baumschlangenhaut in ihrem Schaufenster stehen“, tastete sich Severus vorsichtig heran. Der Verkäufer, hob wissend eine Augenbraue. „Tut mir leid, ich habe sie nicht als Zauberer erkannt“, versicherte er ihnen und zückte seinen Zauberstab. Mit einem Wink drehten sich sämtliche Regale in dem Raum um, die nun allesamt mit magischen Zutaten und Tränken gefüllt waren.

„Schon gut“, winkte Severus ab, „wir sind nicht von hier.“
„Oh“, der Mann schien überrascht, schaffte es jedoch nicht lange seine Neugier zu verbergen. „Wo kommen sie denn her, wenn sie mir diese Frage gestatten?“ „Aus London“, antwortete Severus knapp und sah sich weiter in den gut gefüllten Regalen um. „Haben sie sich schon gut eingelebt?“, erkundigte sich der Mann freundlich. „Ein wenig“, entgegnete ihm Severus, „aber es ist doch sehr anders, als wir es gewohnt sind.“

„Ah ja“, der Verkäufer lächelte wissend, „Die meisten Zauberer brauchen eine Weile, um mit dem Leben hier zurecht zu kommen. Sie sind es einfach nicht gewohnt, dass Muggel und Zauberer zusammen leben, aber ich kann ihnen versichern, dass das sehr gut funktioniert sobald man sich erst mal mit dem Gedanken angefreundet hat. Und für das Geschäft ist das auch sehr förderlich. Muggel sind meine besten Abnehmer für die einfacheren Tränke.“

„Wissen sie zufällig, wo wir einen Zauberstabmacher finden können?“, erkundigte sich Severus. „Schauen sie einfach in Mr. Burtons Laden für Gehstöcke und andere Holzarbeiten, am Ende der Straße, vorbei“, erklärte er ihnen. Sie verabschiedeten sich freundlich, bedankten sich für die Auskunft und verließen wieder den Laden. Die schmale Gasse schlängelte sich eine langes Stück in Richtung Norden, bis sie vor dem besagten Laden standen.

Sie betraten das winzige Zimmer, in dem hier und dort vereinzelt einige Geh- und Zeigestöcke ausgestellt warten und wurden kurz darauf von einem Mann, der aus einem angrenzenden Raum kam, begrüßt. Er konnte kaum älter sein als dreißig, stellte Hermine fest, als Mr. Burton auf sie zu ging. Er begrüßte Severus mit einer angedeuteten Verbeugung und griff dann nach Hermine Hand um ihr einen leichten Kuss auf den Handrücken zu setzen. „Wie kann ich ihnen behilflich sein?“, fragte er freundlich. „Wir sind wegen ihrer Zauberstäbe hier“, antwortete ihm Severus, worauf sie ihm durch die Tür in das angrenzende Zimmer folgten.

Der Raum, den sie betraten, war um einiges größer als das eigentlich Geschäft. Überall stapelten sich Zauberstäbe bis hin zu der hohen Decke. Burton zückte ein Meterband und wollte bereits ihre Armlängen messen, als er von Severus unterbrochen wurde. „Nein, wir haben bereits Zauberstäbe, allerdings brauchen wir einen Fachkundigen, der sie ordentlich versiegelt“, erklärte ihm Severus. Burton wirkte überrascht. „Woher haben sie denn Ihre Zauberstäbe“, wollte er wissen. „Ich habe sie selbst hergestellte“, gestand Severus und reichte dem Mann seinen Zauberstab.

Burton hatte den Stab genau betrachtet, ihn mehrmals in der Hand gedreht, bevor er ihn Severus wieder gab. „Sie gehören zu der Gruppe, die das Ministerium von der ehemaligen Gefängnisinsel befreit hat“, stellte er fasziniert fest. „Ach, hat das Ministerium das?“, frage Severus hochgezogener Augenbraue und sah den Mann musternd an. „Seit Tagen, spricht man von nichts anderen mehr“, versicherte ihnen Burton. „Und sie können damit tatsächlich zaubern?“, kehrte er nun erstaunt zu ihrem ursprünglichen Thema zurück.

„Ja“, gab Severus zu, „aber er weißt eindeutige Mängel auf.“ „Nun das kriege ich hin“, versicherte ihm Burton, „aber ich muss ihnen gleich sagen, dass es nicht billig wird. Die Zutaten dafür muss ich aus London importieren. Das macht dann 23 Galleonen.“

„Für einen Zauberstab?“, erkundigte sich Severus. „Ja, um wie viele Zauberstäbe handelt es sich denn?“, erkundigte sich Burton. „Um acht“, antwortete Severus und sah, wie sich die Augen des Mannes weiteten. Kein Wunder, 184 Galleonen waren bereits in ihrer eigenen Zeit, keine kleine Summe, was das zu dieser Zeit bedeutete, konnte er nur ahnen.

Das war wohl ihr nächstes Problem, wo sollten sie bloß das ganze Geld herbekommen. Sie hatten Mr. Burtons Laden verlassen und schlenderten weiter durch die Straßen. Es war bereits Mittag, ein aufdringliches Hungergefühl hatte sich in ihren Mägen breit gemacht und ließ sie an einer Gaststätte halt machen. Die Fenster des Lokals waren alle samt klein und ließen wenig Licht hinein, so dass das meiste Licht von brennenden Fackeln kam, die das Lokal in ein angenehmes warmes Licht hüllten.

Erst als sie die abgegriffene Karte in der Händen hielten, konnten sie sagen ob es sich hier um ein Muggellokal handelte oder nicht. „Was kann ich ihnen bringen?“, erkundigte sich eine rundliche Bedienung. „Ein Butterbier und ein Stück von dem Braten“, sagte Severus und deutete auf die Tageskarte. „Für mich den Braten und ein Glas Kürbissaft“, sagte Hermine.

Während sie warteten, hatte Severus die Zeit sich ein wenig umzusehen. Es war nicht besonders viel los, obwohl es Mittagszeit war und das Lokal einen gemütlichen Eindruck machte. Die rundliche Bedienung kam mit den Getränken. Er hatte es nicht sofort bemerkt, doch ein Mann, der sich skeptisch prüfend umsah, kam herein und ging schließlich direkt an ihnen vorbei, um sich an den Tisch hinter sie zu setzen. Severus rutschte unauffällig ein Stück nach hinten, um hören zu können, was der Mann sagte.

„Hast du es?“, fragte er. Sein Gegenüber kaute ruhig sein Essen und schluckte es runter, bis er schließlich ein, in braunes Leinen gewickeltes Päckchen als Antwort aus seiner Tasche zog und es auf den Tisch legte. Der Andere man nahm es entgegen und wickelte es aus. „Ist es echt?“, fragte er skeptisch. „Probieren sie‘s doch aus“, antwortet ihm sein Gegenüber grinsend und genehmigte sich einen weiteren Schluck aus seinem Krug.

Der Mann hatte nicht darauf reagiert, sondern holte die Phiole stattdessen heraus und öffnete sie um daran zu riechen. Die Essensgerüche überdeckten zwar beinahe alles, doch Severus‘ geschulte Nase, hatte den süßlichen Duft des Veritaserums erkannt. „Wie viel?“, fragte eine der Stimmen hinter ihm. „30 Galleonen“, antwortet der andere Mann.
„30 Galleonen? Sie hatten zu Anfang 20 gesagt!“
„Die Beschaffung war schwieriger als erwartet. Sie wissen doch, dass es weit und breit an der gesamten Ostküste niemand gibt, der es herstellen kann. Dass die Herstellung des Veritaserums nur dem Ministerium gestattet ist, ist schließlich nicht das Problem. Das Problem ist, dass es weit und breit keinen Tränkemeister in Amerika gibt, der diesem komplizierten Tank herstellen könnte, außer dem, der dem Präsidenten persönlich unterstellt ist“, schloss der andere seine Ausführungen.

Erneut kam die Bedienung und brachte nun ihr Essen. Hermine hatte ihn aufmerksam beobachtet und sah ihn nun fragend an, doch er bedeutet ihr mit einer Handbewegung, noch einen Moment zu warten. Als die rundliche Bedienung ihren Tisch wieder verließ, war auch einer der Männer hinter ihnen bereits gegangen. Severus drehte sich um und schob seinen Stuhl ohne zu fragen an den Tisch des anderen, doch sein Gegenüber beachtet ihn nicht.

„Verzeihen sie, dass ich ihr Gespräch mitgehört habe“, begann Severus und hatte nun die Aufmerksamkeit seines Gegenübers. „30 Galleonen“, sagte der Mann und senkte seinen Blick wieder auf den Teller. „Nein, ich möchte nichts kaufen“, versicherte ihm Severus, „ich glaube, ich habe eher ein Angebot für sie.“

Der Mann am anderen Ende des Tisches kratzte sich sein schlecht rasiertes Kinn und sah Severus nun neugierig an. „Vor ihnen sitzt ein Tränkemeister, der das Veritaserum herstellen kann“, fuhr Severus fort. Die Augen seines Gegenübers hatten sich augenblicklich geweitet und er drückte seinen Zeigefinger gegen seine Lippen. „Nicht so laut, sie wollen doch nicht, bereits morgen Auroren vor ihrer Haustür haben“, sagte der Mann mit gesenkter Stimme, „Mein Name ist Bartemius Srcumb, sie finden mich in Scrumbs Apotheke.“

Severus nickte ihm zu und stand von seinem Stuhl auf, „Severus Snape, freut mich ihre Bekanntschaft zu machen“, sagte er und reichte Scrumb die Hand. „Dann möchte ich sie nicht weiter aufhalten“, fügte Severus hinzu und zog seinen Stuhl wieder an den eigenen Tisch. „Scrumbs Apotheke?“, fragte Hermine, die von ihrem Platz aus mitgehört hatte, „ist das nicht der Laden, in dem wir heute morgen waren?“

„Ich denke schon“, antwortet Severus und machte sich nun über seinen Braten her. „Denkst du es ist eine gute Idee, einen verbotenen Trank zu brauen?“, setzte sie erneut an. „Solange ich mich dabei nicht erwischen lasse, außerdem glaube ich nicht, dass du in der richtigen Position bist mir etwas über das Regelbrechen zu erzählen.“

Mit dem Gefühl ertappt worden zu sein, färbte sich ihr Gesicht rot. Sie stemmte die Hände in Hüften und sah ihn erst an. „Aber das ist nicht das Gleiche, wie Punkte abgezogen zu bekommen oder zum Nachsitzen verdonnert zu werden“, sagte sie streng. „Gewiss“, antwortete er ihr versöhnlich, „aber uns bleibt kaum eine andere Wahl.“


***


„Ich denke ich sollte alleine gehen“, sagte Severus, als sie das Lokal verlassen hatten. „Willst wirklich schon heute diesen Scrumb aufsuchen?“, erkundigte sich Hermine. „Je eher wir vernünftige Zauberstäbe haben, desto besser“, saget Severus und nahm ihr Gesicht in seine Hände um ihr sanft über die Wange zu streichen. „Also schön“, gab sie nach, „vielleicht schaue ich mich hier noch ein wenig um. Wir sehen uns dann zu Hause.“ Er küsste sie auf den Mund, was bereits die Aufmerksamkeit der Leute um sie herum erregt und empörte Blicke auf sie zog, dann ging er.

Er ging zurück, die lange, schmale Gasse entlang bis zu der Apotheke, in der sie bereits heute Morgen waren und wurde beim Eintreten erneut von der Türglocke angekündigt. Der alte Verkäufer hinter dem Tresen sah auf. Scheinbar hatte er ihn erkannt, denn er lächelte ihn freundlich an. „Oh, ich hatte nicht erwartet sie so bald wieder zu sehen“, sagte er, „wie kann ich ihnen helfen?“

„Ich bin auf der Suche nach Mr. Scrumb“, sagte Severus. „Nun ja, da sie offensichtlich nicht mich meinen, suchen sie wohl meinen Bruder“, antwortet ihm der Verkäufer. „Barty, kommst du bitte, hier ist ein Herr für dich“, rief er. Kurze Zeit später kam Bartemius Scrumb aus dem Nebenzimmer. „Mr. Snape, wie schön sie so bald wieder zu sehen“, begrüßte ihn der etwas jüngere, Scrumb.


***


Hermine hatte ihm noch einen Moment lang hinterher gesehen, dann machte sie sich selbst auf den Weg. Sie hatte einige interessante Geschäfte gesehen und auch eine magische Buchhandlung, getarnt als kleiner Drucker, hatte sie gefunden. Ein ganzes Stück weiter nördlich stand sie nun jedoch vor einem großen Hospital. Es war ein großes, ansehnliches Gebäude, staunte Hermine. Sie ging hinein um sich um zu sehen und betrat ein volles Zimmer. Die meisten der wartenden Leute, schienen Muggel zu sein, doch sie vermutet auch hier eine magische Abteilung zu finden.

Es war nicht leicht in dieser Zeit, zumindest rein optisch, Zauberer von Muggeln zu unterscheiden. Die Gewänder der Zauberer hatten sich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert, stellte sie fest, jedoch glich ihnen die Kleidung der Muggel, dieser Zeit, sehr.

Das Gebäude hatte viele Stockwerke stellte sie fest, als sie müde oben angekommen war. Sie spähte durch einige der Türen und entdeckte ein paar bekannte magische Krankheiten. Wären sie von dieser Abschlussfahrt sicher zurückgekommen, hätte sie jetzt vermutlich ihr Studium zur Medihexe in Oxford angetreten, überlegte sie. „Ähhäm“, ein Räuspern hinter ihr riss sie aus ihren Gedanken. „Verzeihen sie Mistress“, sagte ein gut gekleideter Gentleman, „aber der Aufenthalt auf diesem Stockwerk ist für Besucher leider nicht gestattet.“ „Oh schon in Ordnung, ich bin eine Hexe“, versicherte ihm Hermine. „Gewiss“, antwortete er steif, „nur leider ist dieses Stockwerk nur für unsere Lehrlinge. Ich muss sie also bitten, sich wieder nach unten zu begeben.“

Lehrlinge? Eine Idee keimte in ihrem Kopf heran, die für sie immer verführerischer wirkte. „Suchen sie denn noch Lehrlinge?“, fragte sie den Herren vor ihr. „Oh ja wir sind ständig auf der Suche nach begabten Schülern“, versicherte er ihr. „Nun, dann gratuliere ich ihnen, hier haben sie eine gefunden“, sagte sie strahlend und erntete einen fassungslosen Blick. „Sie? Aber sie sind eine Frau. Wer in Merlins Namen würde sich denn bitte schön von einem weiblichen Medimagus behandeln lassen, geschweige denn seine Zeit damit verschwenden eine auszubilden?“, sagte er amüsiert und schob die verdutzte Hermine zur Treppe. „So, sie hatten ihren Spaß und jetzt gehen sie!“

Energisch ging sie die Treppe herunter und verließ das Gebäude. Was bildete sich dieser Schnösel eigentlich ein? Wut stieg in ihr auf. Das Ganze war so unfair, doch es gab rein gar nichts was sie dagegen machen konnte.

Fortsetzung folg...


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Manchmal nützt es, mich vor all den Leuten lächerlich zu machen, die mich als Autoritätsperson erleben. Auch ich habe nicht auf alles eine Antwort parat, und die Mitarbeiter geben nur ihr Bestes, wenn sie mich nicht für vollkommen halten.
Mike Newell