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Fanfiction

Gestrandet - XXII

von Aereth

XXII


Wie vereinbart standen sie vor dem hübschen Stadthaus der Wintergrasps im Norden Bostons. Ein alter Hauself öffnete ihnen die Tür und ließ sie herein in eine große Vorhalle, deren breite Wendeltreppe komplett mit eigenartigen Geräten behängt war. Einige Zeiger schlugen aus, deren Skala Hermine nichts sagte und ständig fuhr Obst das Gelände rauf und runter. „Guten Abend, ich freue mich sehr sie zu sehen“, begrüßte sie Wintergrasp und bat sie, ihm in den Salon zu folgen.

„Bitte entschuldigen sie das Durcheinander“, sagte er, „aber mein Sohn arbeitet bereits seit Monaten an einer neuen Erfindung. Er ist überaus begabt“, fügte er voller Stolz hinzu. Hermine, Severus und Draco setzten sich auf die ihnen zugewiesenen Plätze, als ein Junge von knappen 15 Jahren ins Zimmer geflitzt kam und Platz nahm.

„Du bist zu spät“, ermahnte ihn Wintergrasp. „Verzeiht mir Vater, ich wollte mir noch die neuesten Testergebnisse notieren“, antwortete ihm der Junge. „Das ist mein Sohn Alphonso“, stellte er den Jungen vor, „Und das sind Severus Snape, seine reizende Frau und ein entfernter Verwandter deiner werten Mutter, Draco Malfoy.“

Alphonso hatte die anderen beiden gar nicht mehr beachtet. Sein Blick hing noch immer an Severus. „Professor Severus Snape?“, erkundigte sich Alphonso. Severus nickte vorsichtig. „Vater das ist er. Das ist der Mann! Das ist der Mann von dem der bärtige Zauberer in meiner Badewanne gesprochen hat.“, sagte der Junge und hatte sich bereits von seinem Platz erhoben. „Erst wird gegessen! Was ist denn das für ein Benehmen? Habe ich dich etwa so erzogen?“, herrschte Wintergrasp seinen Sohn an. Der Junge setzte sich wieder, versuchte jedoch nicht seine Aufregung und Ungeduld zu verbergen.

Severus hingegen musste sich große Mühe geben seine Überraschung und Neugier zu verbergen. Dumbledore hatte mit dem jungen Wintergrasp also bereits Kontakt aufgenommen. Am liebsten hätte er sich auf der Stelle mit dem Jungen unterhalten. Was hatte sich Dumbledore nur dabei gedacht. War das wirklich sein Ernst? Ihr aller Schicksal in die Hände eines heranwachsenden Teenagers zu legen?

Das Abendessen verlief sehr ruhig. Mr. Wintergrasp versuchte mehrmals eine Unterhaltung in Gang zu bringen, doch die übrigen Anwesenden hielten ihre Antworten weitgehend kurz und die Ungeduld, die das Zimmer erfüllte, war kaum noch zu übersehen.

„Vielleicht sollten wir mit dem Tee noch etwas warten und die Mahlzeit erst einmal etwas sacken lassen“, schlug Wintergrasp vor, als sie fertig waren und der Hauself den Tisch abgeräumt hatte. „Ich würde unseren Gästen gerne etwas zeigen“, sagte Alphonso und sah fragend zu seinem Vater. „Nur zu“, antwortete Wintergrasp und nickte ihm zustimmend zu.

Alphonso war augenblicklich auf den Beinen und aus dem Salon verschwunden. Etwas unsicher gingen die drei ihm schließlich hinterher. Sie folgten ihm in das obere Stockwerk, wo die eigenartige Konstruktion weiter bis in ein Labor führte, in welchem Alphonso bereits auf sie wartete und sie aufgeregt hinein winkte, als sie an dem Zimmer vorbeigingen.

„Sie hatten also Kontakt zu Albus Dumbledore?“, fragte Severus als sie das Labor betraten. „Oh ja“, versicherte ihm Alphonso, „Prof. Dumbledore hat vor einigen Monaten mit mir Kontakt aufgenommen. Ein faszinierender Mann und die Methode mit welcher er...“ Alphonso brach ab, als er Severus’ ungeduldigen Blick bemerkte.

„Ich weiß von ihrer Situation“, sagte er schließlich, „und ich arbeite bereits seit meinem ersten Kontakt an einer Lösung. Um ehrlich zu sein, ist es mir bereits gelungen einige Gegenstände in die Zukunft zu schicken, es gibt nur momentan noch einige kleinere Schwierigkeiten.“

„Möchten sie es sehen?“, fragte er, als er merkte, dass sich der Blick seines Gegenüber von Ungeduld zu Neugier und Überraschung gewandelt hatte. „Also, ich habe es bereits an einigen leblosen Objekten getestet“, fuhr Alphonso fort, „aber am Besten machen sie sich selbst ein Bild. Ich nehme eine Birne um es zu demonstrieren.“ Er legte die Birne in eine Schale, die am Ende des eigenartigen Gerätes angebracht war. „Kommen sie mit“, sagte er und ging voraus. Sie folgten dem Gerät in den Flur. „Um die Zeit vorwärts zu passieren, muss das Objekt ganz bestimmte magische Energiefelder in einer bestimmten Reihenfolge und einer bestimmten Geschwindigkeit passieren. Sobald das letzte Energiefeld passiert wurde, macht unsere Birne in der Zeit einen Sprung nach vorn“, erklärte er.

Sie waren die Treppe wieder herunter gegangen, an deren Geländer zusätzlich zu der Schiene an der die Schale befestigt war, auch einige andere Instrumente hingen. „Ich stelle die Zeit auf eine Minute ein“, sagte Alphonso und betätigte einen Hebel, der die Schale oben im Labor in Bewegung gesetzt hatte. Die Energiefelder bildeten sich entlang der Schiene und strahlten in unterschiedlichen Farben. Die Schale sauste in schnellem Tempo durch sie hindurch und kam mit einem ruckartigen Aufprall vor ihnen zum stehen. Die Birne im Inneren war verschwunden.

Sie warteten exakt eine Minute, wie ihnen eine große Uhr am Geländer verriet, dann tauchte die Birne wieder auf, doch sie sah nicht ganz so aus wie vorher. Sie hatte eine eigenartige Form angenommen, die Samen lagen beinahe alle außerhalb und war undefinierbar verformt.

„Tja, an diesem kleinen Problem arbeite ich noch“, sagte er verlegen, bei dem entsetzten Gesichtsausdruck, der drei. Bei dem Wort ‚klein’ hob Severus eine Augenbrauen und sah den Jungen skeptisch an. „Wie lange werden sie für die Lösung brauchen?“, wollte er von ihm wissen.

Alphonso überlegte kurz und kratzte sich, dabei seinen zotteligen Kopf. „Ich weiß es nicht“, gab Alphonso zu, „Ich vermute, es ist eine Form des Zersplinterns, ähnlich wie beim Apparieren, aber ich komme nicht hinter die Ursache.“


***


„Sollen wir unsere Hoffnung wirklich in dieses Kind setzten?“, fragte Severus, als er und Hermine ihr Schlafzimmer betraten, und setzte sich auf das Bett. Hermine war hinter ihn auf das Bett geklettert und legte ihm bestärkend die Hände auf die Schultern. „Uns wird wohl keine andere Wahl bleiben“, sagte sie. Severus drehte sich um, gab ihr einen kleinen Schubs und ließ sie sanft nach hinten auf die weichen Kissen fallen, dann beugte er sich über sie und küsste sie fordernd. Er küsste ihren Hals abwärts, verteilte sanfte Küsse auf ihrem Dekolletee und fuhr mit seiner Hand vorsichtig über ihren runden Bauch, worauf das kleine Wesen im Inneren sofort reagiert und von Innen gegen die Bauchdecke stieß.

Es war ein atemberaubendes Gefühl, die Bewegungen in ihrem Inneren zu spüren und zu wissen, dass dort ein Teil von ihm wuchs. Egal wie viele Nerven ihn manche Tagen auch kosteten, dieses kleine Wesen zu beobachten, ihm zu lauschen, stimmte ihn jedes Mal wieder ruhig. Ein Klingeln an der Tür riss sie beide wieder aus ihrer Ruhe. Als es mehrmals erneut klingelte, entschloss sich Severus, selbst zur Tür zu gehen.

Er öffnete einem unscheinbaren Mann mittleren Alters, der sich höflich vor ihm verbeugte und ihm schließlich wortlos einen Brief überreichte. „Wer war das?“, wollte Hermine wissen, die ihn von der Treppe aus ansah. „Ein Bote“, antwortete Severus und begleitete sie wieder nach oben.

Er hatte den Brief geöffnet und begann ihn zu lesen, während Hermine von der Seite mitlas.

Verehrter Mr. Snape,

Ich weiß, dass sie Schuld an Duncan Lennox’ Tod sind. Ich habe seinen Leichnam gefunden und dort auch eine Kette, an deren Ende ein Ring hing, in welchem der Name Snape eingraviert ist. Wenn sie nicht wollen, dass irgendjemand von unserem kleinen Geheimnis erfährt, übergeben sie mir 1000 Guineen¹. So viel ich gehört habe, haben sie es in der kurzen Zeit hier zu viel Ansehen gebracht.

gezeichnet Eliot Brown


Hermine wurde ganz blass und auch Severus saß still da. „Das kann er doch nicht wirklich verlangen“, sagte sie schließlich fassungslos. „Doch, das kann er und das tut er auch“, bestätigte ihr Severus. „Ja, aber es war Notwehr. Lennox hatte doch Lavender angegriffen.“ „Ja, aber das weiß niemand“, sagte Severus das, was sie ohnehin schon wusste und nur nicht wahrhaben wollte, „Damit steht mein Wort gegen seins und er hat den Beweis.“ In diesem Augenblick wanderte seine Hand zu seiner Brust, wo die Kette für gewöhnlich hing. Er hatte schon vor einer Weile gemerkte, dass er sie irgendwo verloren haben musste, aber er wusste nicht wo.

„Was sollen wir jetzt nur machen?“, fragte sie zittrig. Severus überlegte eine Zeit lang. „So viel Geld haben wir nicht“, sagte er schließlich, „Ich werde versuchen ihn irgendwie hinzuhalten, bis dahin muss unser Wunderknabe eine Möglichkeit gefunden haben, uns wieder zurück zu schicken.“


***


Eine Eule kam hereingeflogen während sie alle am Frühstückstische saßen. Sie ließ den Brief in Severus‘ Schoß fallen, schnappte sich ein Stück Brot und verschwand wieder. Der Brief war von Alphonso. Seit über zwei Wochen hatte sich der Junge in seinem Elternhaus verschanzt und nichts von sich hören lassen. Das war das erste Mal, dass es wieder Neuigkeiten gab. Severus überflog den Brief eilig, wobei sich seine Gesichtszüge sichtlich entspannten und sogar eine kurzes Aufleuchten in seinen Augen zu sehen war.

„Er hat es geschafft“, sagte er schließlich zu den neugierig wartenden Gesichtern um ihn herum, „Er hat es tatsächlich geschafft. Allerdings könnt ihr in eurem Zustand nicht reisen“, fügte er hinzu und sah dabei zu Hermine und Lavender, „Wir müssen also warten, bis die Kinder da sind.“

Das waren hervorragende Neuigkeiten. Bestärkt von ihrer Euphorie ließ sich Hermine schließlich auch nicht davon abbringen, noch einmal im Armenhaus vorbei zu schauen. Nur die Tatsache, dass Dr. Fander, sie und das Kind sich anschauen würde, ließ Severus nachgeben. Es würde nicht mehr lange dauern, das Kind würde bald kommen, das konnte sie deutlich spüren. Zwei, vielleicht drei Wochen, hatte Fander geschätzt. In letzter Zeit machte sich die Schwangerschaft deutlich bemerkbar. Sie konnte nicht lange laufen und wurde schnell müde, doch zum Armenhaus ging sie trotzdem so oft es ging. Auch wenn sie kaum noch eine Hilfe war, genoss sie es, sich mit Fander zu unterhalten. Auf dem Rückweg müssten sie noch bei Mr. Burton vorbei und ihre frisch versiegelten Zauberstäbe abholen, erinnerte sie sich.

Wie auch die letzten Tage, hatte sie Ginny heute begleitet. Es war ein sehr kalter und wolkenverhangener Tag. Die dichte, graue Decke am Himmel ließ kaum einen Sonnenstrahl durch. Sie wollten gerade sie Straßenseite wechseln, als eine schwarze Kutsche vor ihnen hielt und ein unscheinbarer Mann die Tür öffnete. „Entschulden sie bitte, können sie mir vielleicht helfen? Ich fürchte mein Kutscher hat sich verirrt“, sagte er. Hermine ging auf den Fremden zu, doch bevor sie etwas sagen konnte, hatte er sie grob am Arm gepackt und rumgerissen. Aus einer Tasche holte er ein langes Messer und hielt es ihr an Kehle gerückt. „Einsteigen, oder ich schlitz sie auf“, herrschte er Ginny an, die zwar ängstlich aber ohne Umschweife einstieg, dann zog er auch Hermine mit in die Kutsche und sie fuhren los.

„Scheinbar ist ihrem Gemahl seine Freiheit keine 1000 Guineen wert“, sagte er, „Na dann wollen wir mal sehen, wie viel ihm das Leben seiner Frau und seines ungeborenen Kindes wert ist.“

¹ Die Guinee engl. Guinea, ein Goldmünze die bis 1816 als britische Währung galt, bis sie vom Pfund Sterling abgelöst wurde. Benannt wurde sie nach der Region Guinea aus der ein großer Teil des zur Prägung verwendeten Goldes stammte.

Fortsetzung folgt...


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Daniel ist total nett. Er ist klasse. Er spielte mir gute Musik vor. Ich hatte immer noch Beatles gehört bis ich hierher kam. Er ist sehr leidenschaftlich. Für sein Alter hat er einen guten Geschmack.
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