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Fanfiction

Never say never - Rache ist süß

von Zaubererexpertin xD

@Candra Lovegood: Danke für deinen Kommi ;D
Ich hoffe, dass es dir weiterhin gefällt :)
lg deine Änni :) & Zaubererexpertin xD


Amy
Am nächsten Morgen kam ich fast nicht aus dem Bett. Ich war Todmüde. Kein Wunder, Ich war erst um 4 Uhr Morgens ins Bett gekommen! Katie hatte sich schon früher verabschiedet.
Außerdem schmerzte mir der Kopf. Hatte wohl zu viel Feuerwhiskey getrunken…
Ich hatte Ewigkeiten mit Sirius und James geredet. Sie waren eigentlich ja total Okay. Ich wusste nicht, was Lily und Megan gegen die beiden hatten. Als dann Katie gegangen war, kam auch Remus zu uns. Auch ihn mochte ich. Komischerweise hatte ich Pettigrew den ganzen Abend nicht gesehen…
Neben mir war ein Stöhnen zu hören. „Amy… Bei meinem Feingeschnitzten Besenstiel! Mach den doofen Wecker aus!“, sagte Katie. Oh, das war also das, was die ganze Zeit geklingelt hatte. Ich nahm den Zauberstab, der neben mir lag, und schwang ihn. Das klirrende Geräusch wurde leiser und war dann nicht mehr zu hören. Megan drehte sich um, schlief aber immer noch. Lily murmelte irgendetwas in ihr Kissen. Die zwei waren den ganzen restlichen Abend unter sich geblieben… Warum auch immer. Sie hatten die ganze Zeit über gedämpft miteinander gesprochen und ich dachte, dass es sich vielleicht um etwas Wichtiges, Geheimes handeln könnte. Also hatte ich sie nicht gestört.
Katie schien wieder eingeschlafen zu sein. Wie konnte sie nur an ihrem ersten Schultag so gelassen sein? Obwohl ich Hundemüde war, war ich total aufgeregt und könnte nicht mehr einschlafen. Ich bewunderte Katie. Dann beschloss ich sie aufzuwecken… Auf eine etwas unsanfte Art. Ich grinste bei dieser Vorstellung. Ich hob meinen Zauberstab und murmelte: „Rictusempra.“ Sofort fingen meine Freundinnen an zu lachen. Und mein Grinsen wurde breiter. „A… Am-my… Spi… Spi-innerin!!!“, brachte Megan unter Lachanfällen hervor. Lily versuchte an ihren Zauberstab zu kommen, doch sie lag auf dem Boden und der Zauberstab auf dem Nachttischchen. Da sie immer wieder vor Lachen zusammenzuckte, kam sie nicht an ihn ran. „Nach-acher br… bring… i-ich… dich um!“, lachte Katie.
Ich beschloss dem Gelächter ein Ende zu setzen und sagte: „Finite“
Alle stürzten sich auf mich und schlugen mich mit Kissen zusammen. Wir mussten alle Lachen und als wir uns wieder fingen, erschraken wir. „Mist, wenn wir uns nicht beeilen, verpassen wir die Stundenpläne!“, rief Lily. Und so rasten wir durch unser Zimmer und zogen uns an. Ihr müsst euch uns in Zeitraffer vorstellen! Ich sag euch, es war irgendwie lustig!
Unten in der Großen Halle waren die Tische schon voll besetzt und Professor McGonagall fing am Gryffindortisch an die Stundenpläne zu verteilen. Aus den Augenwinkel sah ich wie Remus uns, naja eher Katie, zu winkte. James und Sirius drehten sich uns nun auch zu. Die vier rutschten so zusammen, dass vier schlanke Mädchen noch locker hinpassten. Katie und ich gingen auf die Rumtreiber zu, aber Lily und Megan sahen unschlüssig zu uns hinüber. Also liefen wir noch mal zu ihnen zurück. „Was ist denn los?“, fragte ich. Lily sah auf den Boden und Megan antwortete: „Lily hat es langsam satt. Seit zwei Tagen sind wir jetzt erst hier, und wir, also ich und Lils, haben jetzt schon die Schnauze von den zwei Maraudern gestrichen voll!!“ Ich musste an den Vorabend denken… Ja, ich konnte Megan und Lily total verstehen. „Und was wollt ihr nun machen?“, fragte Katie. Die beiden sahen sich unschlüssig an und Lily zuckte mit den Schultern. „Wie wärs, wenn wir versuchen uns mit den Jungs zu Unterhalten? Irgendwie ein Abkommen zu machen… Dass James dich, Lils, nicht mehr so oft um ein Date bittet und Sirius dich nicht mehr so oft dumm Anmacht, Megan“ schlug ich etwas zögernd vor. Sekunden vergingen ohne Antwort, bis Katie ungeduldig meinte: „Leute, wenn wir uns nicht beeilen, verpassen wir doch noch die Stundenpläne. Sie hatte Recht. McGonagall war schon ziemlich weit gekommen und die ersten Gryffindors standen auf. „Meinet Wegen…“, seufzte Megan und sah erwartungsvoll Lily an, die anscheinend nicht wusste, was sie machen sollte. Schließlich nickte sie kurz und wir gingen in zu den wartenden Rumtreiber.

Katie
Nachdem sich Megan und Lily endlich entschieden hatten, gingen wir auf die Rumtreiber zu. Ich ließ mich neben Remus fallen und rief ein fröhliches „Guten morgen!“ in die Runde. Alle grüßten zurück, wobei das bei James und Black nicht sehr überzeugend klang. Ich musste grinsen, ich hatte den Verdacht, dass die beiden gestern noch ordentlich getrunken hatten. Bevor jemand von uns den Deal ansprechen konnte, war McGonagall schon bei uns angekommen. Dies dauerte ziemlich lang, da die Sechstklässler Fächer wählen durften. Ich entschied mich für Arithmantik, Verteidigung gegen die dunklen Künste, Kräuterkunde, Verwandlungen, Zaubertränke, Zauberkunst und Pflege magischer Geschöpfe. McGonagall tippte mit dem Zauberstab auf einen leeren Stundenplan und überreichte ihn mir. Auf einen Blick sah ich, dass Freitag mein Lieblingstag werden würde. Ausschlafen, dann 3 + 4 Verteidigung gegen die dunklen Künste (mein Lieblingsfach) und dann frei.
Ich verglich meinen Stundenplan mit dem von Amy, welche neben mir saß. Wir hatten alles gemeinsam und jetzt beide Zaubertränke. Dann tauschte ich noch schnell den Stundenplan mit Remus aus. Er hatte ziemlich ähnliche Fächer wie ich. Ich gab ihm den Plan zurück. Dann kam Megan auf das Abkommen zurück. „Wie wärs Jungs“, fing sie an. „Wenn du James, Lily nicht mehr dauernd um ein Date bittest und du Sirius mich nicht mehr so dumm anmachst?! Dann müssten Lils und ich nicht die ganze Zeit vor euch abhauen!“ „Okay“, nuschelte James und Black meinte nur: „Hmm...“ Das sah so urkomisch aus, dass ich mich an meinem Toast verschluckte und Remus mir auf den Rücken klopfen musste.
Nach dem Essen gingen wir geschlossen in Richtung der Kerker, da wir alle Zaubertränke gewählt und auch die erforderliche Note erreicht hatten. Dort angekommen standen im Gang schon ein paar andere Schüler. Es dauerte auch nicht lange, als auch schon ein dicklicher, blonder Lehre gut gelaunt die Tür öffnete. Mir fiel sofort auf, dass seine Augen Ähnlichkeit mit denen eines Crups (sieht ein bisschen aus wie ein Jack-Russel-Terrier) hatten. Alle Schüler strömten hinein. Es gab immer Vierertische. Megan, Lily, Amy und ich setzten uns ziemlich weit nach vorne (natürlich wegen Lily), doch die Rumtreiber setzten sich ganz nach hinten. Auf jedem der Tische brodelte ein Zaubertrank. Der bei uns auf dem Tisch roch stark nach dem Holz meines Comet 260. „Willkommen in Zaubertränke“, begrüßte uns Professor Slughorn, als sich alle Schüler gesetzt hatten. „Ich freue mich, dass so viele Zaubertränke weiter machen können. Doch ich will Sie warnen: Dieses Jahr wird das Tränke brauen schwieriger denn je, doch ich denke, dass die meisten damit keine Probleme haben werden!“ Er zwinkerte Lily und einem anderen Schüler mit schwarzen, fettigen Haaren zu. Dann fuhr er fort: „Wie sie sehen, habe ich einige Tränke für Sie vorbereitet. Auf jedem der Tische steht einer. Kann mir jemand sagen, was dies für ein Trank ist?“ Slughorn wies auf den Nachtbartisch, auf dem ein durchsichtiger Trank blubberte. Sofort schoss Lilys Hand in die Luft und Slughorn nahm sie mit einem Lächeln dran. „Das ist Veritaserum“, antwortete Lily sofort. Es ist geruchlos und zwingt denjenigen, der es eingenommen hat, die Wahrheit zu sagen!“ „Sehr gut, Miss Evans!“, lobte Slughorn. „fünf Punkte für Gryffindor!“ So ging es mit den anderen Tränken im Raum weiter. Slughorn fragte, Lily oder der mit den fettigen Haaren antwortete und Gryffindor bzw. Slytherin bekam Punkte. Schließlich kam Slughorn zu dem Trank auf unserem Tisch. „Ja, Miss Evans“, sagte er auch sogleich. „Das ist Amortentia“, erklärte Lily gleich. „Er riecht für jeden anders, je nachdem, was derjenige anziehend findet. Amortentia ist der stärkste Liebestrank der Welt!“ „Sehr gut, noch einmal fünf Punkte!“ Slughorn machte nun weiter: „So! In der heutigen Stunde brauen wir den Trank der lebenden Toten. Dies ist ein sehr starker Schlaftrunk und er ist schwieriger als alles, was ihr bisher gebraut habt! Ich erwarte von keinem einen perfekten Trank. Doch der, dem es als bestes gelingt, gewinnt ein kleines Fläschchen Felix Felicis!“ Er wies auf ein kleines Fläschchen auf seinem Pult. „Wer kann mir die Wirkung von Felix Felicis sagen? Mr Snape!“ „Felix Felicis ist ein Glückstrank. Wenn man ihn trinkt, dann gelingt einem in den nächsten Stunden alles!“, antwortete Snape mit öliger Stimme. „Richtig!“, grinste Slughorn. „fünf Punkte für Slytherin. So, nun! Bitte schlagen sie ihre Bücher auf der Seite 10 auf! Dort finden sie die Anleitung zum Trank der lebenden Toten. Die Zutaten sind hier vorne im Zutatenschrank! Fangen sie an!“ Alle schlugen die Bücher auf und holten sich das Benötigte. Darunter auch ich. Zurück an meinem Platz zündete ich ein Feuer an und fing an. Ich fügte gerade die Affodillwurzel hinzu, als mich jemand von hinten schubste. Dadurch war zu viel Affodill im Trank, welcher zischte und eine völlig falsche Farbe annahm. Seufzend drehte ich mich um. Dort stand ein braunhaariger Slytherin und grinste fies. Das würde Rache geben, das war sicher. Doch fürs erste tat ich nichts, immerhin war ich gerade im Unterricht. Am Schluss war mein Trank ziemlich miserabel. Lily gewann den Glückstrank, den ihr ein freudestrahlender Slughorn am Ende der Stunde überreichte. Dann konnten wir endlich aus dem stickigen Klassenzimmer raus.

Amy
Zaubertränke war nicht meine Stärke. Das war sicher! Schon in meiner alten Schule fiel mir auf, dass ich nicht gut Tränke brauen konnte. Nur war es in Hogwarts noch schwieriger…
Dafür hatte ich mitbekommen, wie Sirius diese Wörter James zugeflüstert hatte: „Ich muss den Amortentiatrank da haben!“
Okay, seit wann brauchte Sirius einen Liebestrank?! Ihm lag doch eh schon fast ganz Hogwarts vor den Füßen! Außer ein paar schlaue Mädchen, die nicht so blöd waren und mit einem Mädchenaufreißer ausgingen… Also brauchte er es logischerweise für eines der ‚schlauen’ Mädchen…
Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen. „Hey Amy! Wo willst du hin? Bis zum Mittagessen geht es noch ein bisschen!“, rief Katie mir hinterher. Wuups… Och nö wie peinlich… Ich war einfach geradeaus weiter in die Große Halle spaziert, obwohl wir jetzt Pflege magischer Geschöpfe hatten. Und ratet mal wer das auch gesehen hatte… Na gut ich sag’s euch! Der süße Junge von der Party! Er grinste mich nun breit an. Er war echt sooo süß… UND EIN GRYFFINDOR! Häh? Hätte ich ihn dann nicht mal am Gryffindortisch oder im Gemeinschaftsraum sehen müssen? Er grinste noch breiter als Lils sagte: „Mensch Amy! Was bringt es dir Löcher in David zu starren? Halloo-ooo!“, sie zog mich grinsend mit sich. Ich warf noch einen kurzen, bösen Blick auf diesen David. Was fiel ihm ein, ein wildfremdes Mädchen so anzugrinsen? Pah! Und soo süß war er nun auch nicht… Obwohl, er sah echt gut aus… Uuuuund tschüss du doofer, letzter Gedanke!!
Professor Raue-Pritsche wartete schon auf uns. „Heute werden wir uns mit Hippogreifen beschäftigen.“, sagte sie mit leiender Stimme und begann den Vortrag über diese Wesen. Ich mochte Hippogreife! Als ich zehn Jahre alt gewesen war, ist Dad einer zugelaufen. Er war stark verletzt gewesen und wir durften ihn gesund pflegen. Aber wir mussten es geheim halten, dass wir einen Hippogreifen im Haus hatten. In den USA ist man mit der Haltung von magischen Tieren NOCH strenger als hier in England. In Südamerika hingegen hat jeder zweite einen Hippogreif!
Nach der Stunde war ich irgendwie schon ziemlich erledigt. Nun jedoch kam eines meiner Lieblingsfächer: Verwandlungen.
Wir mussten unsere alten, grauen Kelche in wunderschöne Kristallgläser verwandeln, was für die meisten gar nicht so einfach war, für mich jedoch ein Kinderspiel. Katie zum Beispiel hatte ihren Kelch nur noch hässlicher gemacht. Er hatte nun einen Giftgrünen Flimmer und Schimmel wuchs aus ihm. Blitzschnell zog Katie die Finger vom Kelch und jammerte. „Bei meinem Lieblingsklatscher, ich bekomm das nie hin! Amy wie schaffst du das nur?“ Ich verdrehte die Augen. „Oh Katie! Überleg doch mal… Auf welcher Schule war ich, bevor ich hier her kam?“ „Auf einem Internat für Verwandlung in Washington“, murmelte sie genervt.
Doch Katies Laune besserte sich schlagartig als sie in der Großen Halle zum Mittagessen auf Remus traf. „Setzt euch doch zu uns!“, schlug dieser mit einem Lächeln vor. Gesagt getan. Wir setzten uns zu den Maraudern, die uns Tee zum trinken eingossen. „Wollt ihr denn keinen Tee?“, fragte ich. Denn heute Morgen hatten James und Sirius gesagt, dass sie Tee eigentlich sehr gerne mochten. „Nene lass mal“, grinste Sirius. James lächelte, sah aber etwas gequält aus. Er sah immer mal wieder flüchtig zu Lily hinüber. Es war süß! Ich glaube, James meinte es ernst mit Lily! Würde er ihr sonst immer so verträumte Blicke wie jetzt zuwerfen?
Wir tranken unseren Tee aus und was dann geschah war Rache 100 % Wert!!!

Katie
Auch ich nahm einen Schluck von dem Tee. Er schmeckte ungewöhnlich süß. Da hatten die Marauder doch wohl tatsächlich Zucker reingemacht. Ich HASSE Tee mit Zucker! Schon wollte ich mich beschweren, doch das war doch nicht meine Stimme, die ganz dumpf und tief schwach schimpfte: „Ich mag keinen Zucker!“ Was war nur mit meiner Stimme los?! „Hallo Stimme?!“ Doch wieder hörte ich nur ein dumpfes Geräusch. Ich schaute zu meinem Tee. Und dann zu den Rumtreibern, die allesamt lachten. Erst mal lachte ich mit, denn meine Stimme war wirklich der Brüller, doch plötzlich machte es klick und ich realisierte: Das war gar kein Zucker im Tee, das war ein Streich der Rumtreiber! Und dass das Rache geben würde, war natürlich klar! Ich drehte mich zu Amy um und was ich da sah, steigerte den Rachewunsch natürlich um das zehnfache. Amy hatte pinke Haare und farblich passende Augen und Kleidung, die zusätzlich noch mit Rüschen besetzt war. Ich schaute zu Lily. Sie hatte das gleiche Schicksaal in gelb und Megan in Eisblau. Nun stellte ich mir eine Frage: Welche Farbe hatte ich?! Inzwischen lachte die ganze Halle. „Welche Farbe habe ich?“, fragte ich Amy schockiert. Natürlich hatte ich vergessen, dass meine Stimme tief und dumpf war. „Du bist neongrün und ich?“ Auch Amys Stimme war verändert, doch ihre war schrill und hoch. Doch das schlimmste war: Ich war neongrün! „Du bist pink!“, antwortete ich und wenn Amy vorher schockiert gewesen war, dann war das nichts im Vergleich zu jetzt. Ich wandte mich zu Remus, der wie die anderen Jungs lachte und wollte verärgert klingen, als ich fragte: „Wie lange bleiben wir so?!“ „Macht euch keine Sorgen“, bekam Remus zwischen zwei Lachern hervor. „Wie kommst du darauf, dass wir uns Sorgen machen würden“, fragte ich dumpf. „Ja dann ist ja alles gut! Übermorgen seid ihr eh wieder völlig normal! Die Stimme ist sogar schon heute Abend wieder so wie vorher! Leider“, fügte Black hinzu. „Das beruhigt mich jetzt aber!“, wollte Amy wohl sarkastisch sagen, doch wie auch zuvor bei mir ließ ihre schrille Stimme einen Unterton nicht zu. „Das sollte es auch!“, meinte James ernst. Schon fing Lily an zu schimpfen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie überhaupt keinen Spaß verstand. Die Schimpftirade erspare ich euch aber lieber. Ich wandte mich zu den anderen Mädchen und gemeinsam verließen wir die Große Halle. „Was sollen wir denn nun tun?“, jammerte Lily. Ihre Stimme klang total hochnäsig. „Ich habe keine Ahnung“, antwortete ich. Im Gemeinschaftsraum angekommen gingen wir in unseren Schlafsaal und besprachen, wie wir es den Jungs heimzahlen konnten.

Amy
Wir waren im Mädchenschlafsaal und ich war in meinen Gedanken versunken. Mann, das konnte doch nicht wahr sein! Natürlich war es lustig… Ich verstand sie ja. Aber warum musste ICH gerade die schrille Stimme und die Farbe pink erwischen?!
Ich sah erschrocken auf als eine raue, tonlose Stimme sagte: „Der Rest des Tages wird bestimmt total peinlich!“ Es war Megan. Und sie schaute nun verdattert drein. „Oh nee, ich hab die allerpeinlichste Stimme!“, meinte sie. „Was? Hör mich mal an… Ich gelte bald bestimmt als hochnäsig… Mist was zum Teufel…?“, sagte Lily, während ihre Stimme immer höher und piepsiger wurde, bis man sie nicht mehr verstehen und dann nur noch die Fledermäuse sie hören konnten. Ich verkniff mir das Lachen, doch Katie prustete los. Aber als ihr lachen ein grunzen wurde, verstummte sie. „Quiek!“, sagte sie und mir wurde schlagartig bewusst, dass diese doofen Stimmen nicht nur höhelangen wechselten, sondern auch zu Tiersprachen wurden. „Mäh… määääääh!“, machte ich… Naja eigentlich wollte ich ja meine Vermutung sagen. Megan wollte kichern, aber stattdessen kam ein komisches Quietschen aus ihrem Mund. Sofort schloss sie ihn wieder. Lily saß neben Megan und versuchte etwas zu sagen, doch sie bekam keinen Ton heraus. Und so konnten wir uns leider keinen Racheplan überlegen. Es war eh schon schwierig miteinander zu reden.
Als ich mir dann andere, nicht so pinke, Kleidung anziehen wollte, wechselten sie auch zur Farbe pink. Sch**ße! Ich mochte kein pink…
Wir gingen in den Gemeinschaftsraum. Dort saßen die Marauder und bei unserem Anblick grinsten sie dumm. „Na, wie geht’s euch denn so?“, fragte Sirius blöd. Wir hatten uns geeinigt, den Mund zu halten. „Evans, gelb steht dir!“, lächelte James. Ich wusste, dass James es eigentlich gut gemeint hatte, denn er lächelte und grinste nicht so wie immer. Doch Lils hatte das falsch verstanden und… ähm ja, sie schnatterte James wortwörtlich an! Darauf hin musste der Ganze Gemeinschaftsraum laut auflachen. James konnte es sich auch nicht verkneifen. Lily, die nun dunkelrot anlief, funkelte ihn sehr zornig an, und ging dann dicht gefolgt von Megan, Katie und mir aus dem Gemeinschaftsraum.
Wir liefen Lils hinterher in Richtung Bibliothek. Das war eine gute Idee! In der Bibliothek sprach man nicht oft. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf Professor McGonagall. „Ah gut, dass ich Sie treffe! Miss Simpson, können sie das bitte Mr Steel bringen?“, sagte sie und drückte Megan ein paar Pergamente in die Hand. McGonagall fuhr fort: „Ich weiß doch, dass ich mich auf Sie verlassen kann.“, sie lächelte Megan an. Als Megan antworten wollte kam ein lautes „Muh!“ aus ihrem Mund. Sie wurde knallrot und die Professorin schaute sie verwirrt an. „Wie bitte?!“ Megan antwortete nicht. „Entschuldigung, Professor, aber wir haben einen Trank getrunken der unsere Stimme, und wie Sie sehen können, auch unsere Farbe von Haar und Kleidung, verändert. Wir können das nicht steuern…“, piepste ich leise mit hoher Stimme, als ich merkte, dass meine Stimme tiefer wurde. „Also gut… Aber passen sie in Zukunft auf, was Sie trinken“ meinte unsere Professorin und ging in die gegengesetzte Richtung. Zum Glück trafen wir Mr Steel schnell und nun konnten wir dem mürrischen Hausmeister die Pergamentrollen in die Arme drücken. „Sagen sie Professor McGonagall herzlichen Dank“ nuschelte er und ging weiter durch den Korridor. „Wir sind gleich da.“, sagte Lily erleichtert und mit ihrer richtigen Stimme! Hatte die Wirkung schon nachgelassen? Ein Versuch war es Wert! „Lily deine Stimme…“, sagte ich, brach aber ab, da meine Stimme wieder total schrill war. Mist, doch noch nicht! Und noch Schlimmer war, dass dieser David mich gehört hatte, und nun mich wieder angrinste! Ich spürte, wie ich rot wurde. Mensch, war das peinlich!
In der Bibliothek lasen wir den restlichen Abend und versuchten immer mal wieder etwas zu sagen. Endlich ließ die Wirkung nach! Unsere Stimme wurde zwar manchmal höher, manchmal tiefer, aber das war nicht mehr so Schlimm.
„Das war ganz bestimmt Potters Idee!!“, fauchte Lily genervt. Ich verdrehte die Augen. „Huuch!“, rief eine Stimme und aus der nächsten Wand schwebte ein Geist. „Lass uns vorbei Peeves!“, zischte Megan, deren Stimme nun wieder tief wurde. Peeves kicherte. „Ich lass euch erst vorbei, wenn ihr mir sagt, warum ihr euch so komisch anhört!“, grinste er. „Wer ist das?“, flüsterte ich Lils ins Ohr. „Das ist Peeves, der Poltergeist von Hogwarts. Er spielt Schülern die ganze Zeit Streiche und stellt jede Menge Unfug an.“, sagte Lily, als ob er nicht da wäre. Der Poltergeist grinste nur noch breiter. Megan seufzte. Doch Katie strahlte. „Hey wie wäre es wenn Peeves uns bei der Rache hilft?“, fragte sie begeistert. Peeves Augen waren auf Katie gerichtet und er schien interessiert. „Ich weiß nicht…“, sagte Lily unsicher, und Megan runzelte die Stirn. Ich jedoch fand diese Idee nicht einmal so schlecht! „… Es wäre einen Versuch Wert…“, meinte Megan langsam. Peeves, vollauf begeistert, strahlte wie ein fünfjähriger. „Jaaaaaaaaaaaaa!! Ich will bei Rache mitmachen!!“ „Okay… Wie können wir es den Rumtreibern heimzahlen?“, fragte Lily, jetzt auch ganz aufgeregt. „Den Rumtreiber? Einen Streich spielen?“ Peeves Gesicht wurde immer glücklicher. „Wollte ich schon immer machen!“, meinte er.
Nach langer Überlegung hatte Katie den Perfekten Plan gehabt:
Morgen auf dem Weg zum Frühstück wollten wir ihn unbedingt machen.

Katie
Das soll jetzt nicht selbstverliebt klingen, aber mein Plan war einfach super. Da werden die Rumtreiber dumm dastehen. Und wisst ihr was? Es tut mir überhaupt nicht Leid. Aber den Plan verrate ich euch jetzt natürlich nicht, morgen seht ihr es sowieso. Beim Planen berücksichtigten wir jede Kleinigkeit. Peeves war da eine gute Hilfe, denn er hatte zur Ausschmückung immer wieder kreative Vorschläge. Am Anfang hatte er sich zwar über Lily, die brave Musterschülerin Lily, gewundert, doch inzwischen hatte er gemerkt, dass sie außerhalb der Klassenzimmer ganz anders war (wenn sie nicht gerade lernte).
Am Abend ging ich mit James und Black zum Quidditchfeld, wo wir ein bisschen rumflogen und uns den Quaffel ein wenig zupassten. Danach übten wir noch ein bisschen Torschuss. Immer einer musste sich als Hüter opfern, doch da wir uns damit immer abwechselten, war das gar kein Problem. Ich traf fast jedes Mal, weswegen James und Black offensichtlich sehr erstaunt waren. Hatten wohl gedacht, dass Mädchen nicht so gut Quidditch spielen konnten – jetzt hatte ich ihnen das Gegenteil bewiesen. Auch James und Black trafen so gut wie immer. Ich glaube, dass unsere gute Bilanz zum Teil auch daran lag, dass keiner von uns ein guter Hüter war. Als wir nach dem trainieren hoch zum Schloss liefen, meinte James begeistert: „Du bist ja richtig gut, Katie! Du musst unbedingt zu den Auswahlspielen am Samstag kommen.“ „Ja, ich weiß, dass ich gut bin. Und ich komme auf jeden Fall zu den Auswahlspielen!“, antwortete ich grinsend. Black meinte: „Wenn wir zusammen als Jäger spielen – Vorausgesetzt du holst uns in die Mannschaft, James – Dann machen wir Slytherin platt!“ Wir unterhielten uns den ganzen Weg bis zum Gemeinschaftsraum und ich stellte fest, dass auch Black, ich meine Sirius, echt nett war. Was hatte Megan und Lily auch für Vorurteile?! Als wir durch das Potraitloch kletterten, wurde Sirius schon von einigen Mädchen erwartet. Sie stürmten zu ihm. Ich verdrehte die Augen und sah Remus mit einem Buch auf dem Schoß am Kamin sitzen. Er sah auf, als er mich bemerkte und wir lächelten uns zu. Dann ging ich schnell nach oben in den Schlafsaal, um zu duschen. Ich war wohl gerade in einen Streit reingeplatzt. Amy saß auf ihrem Bett. Gegenüber saßen Tess und Cecil auf Tess´ Bett. Sie diskutierten lautstark. „Wie kannst du es eigentlich wagen, meinen Sirius anzumachen, Miller?!“, beschwerte sich Tess. „Er gehört mir!“ Ich musste grinsen, denn diese Ausdrucksweise hörte sich einfach zu komisch an. „Was?! Ich und Sirius anmachen? Nein!“, widersprach Amy. Dieser Vorwand war ja auch zu unrealistisch. „Amy kann ja nichts dafür, dass dein Siri-Schatz sie mehr mag als dich!“, mischte ich mich ein. Auch Amy musste jetzt leicht grinsen und ich fuhr an Amy gewand fort: „Amy, musst du jetzt nicht zu deinem Date mit Sirius?“ Ich zwinkerte meiner Freundin zu. „Stimmt“, meinte Amy und konnte sich das Lachen kaum verkneifen. Auch ich hatte damit mühe. „Ich geh dann mal!“, verabschiedete sich Amy. Der Ziege hatten wir es gegeben. Sie saß fassungslos auf dem Bett und schien den Tränen nahe. Cecil wollte sie trösten, doch Tess zickte auch sie an: „Geh doch einfach mal weg und bring mir einen Kaffe vom Abendessen!“ Sofort machte sich Cecil auf. Wie leicht beeinflussbar sie doch war. Kopfschüttelnd nahm ich mir meine Duschsachen aus dem Koffer und verschwand im Bad. Die warme Dusche tat richtig gut, denn auf dem Quidditchfeld war es dann doch ein bisschen kalt gewesen.
Eine halbe Stunde später kam ich wieder aus dem Bad. Tess und Cecil saßen immer noch da. Ich schnappte mir meine Tasche und ging runter in den Gemeinschaftsraum. Dort saßen Amy, Lily, Megan und Remus an einem Tisch. Ich setzte mich zu ihnen. Kiki, die gerade im Gemeinschaftsraum war, sprang sofort auf meinen Schoß. Die anderen machten gerade Hausaufgaben. „Und, wie geht es Tess?“, fragte Amy etwas spöttisch. „Sie sitzt mit einem Kaffe auf ihrem Bett und heult!“, antwortete ich. „Was habt ihr denn mit ihr gemacht?“, fragte Remus interessiert. „Ach, wir haben sie nur ein kleines bisschen geärgert!“, erzählte ich. Amy und ich schauten uns an und mussten beide grinsen. „Aha!“, sagte Megan. Und dann erzählte Amy die ganze Geschichte. Wir lachten ausgiebig. Nach dem erzählen musste ich mich aber an die Hausaufgaben machen. Ich seufzte und holte Pergament, Feder und Tintenfass aus der Tasche.
Es dauerte ziemlich lange, bis ich alles geschafft hatte, Remus, Lily und Amy mussten mir einiges erklären. Ich bat Remus, mir ab morgen Nachhilfe zu geben. Er war einverstanden.
Ich beschloss, meinen Eltern noch einen Brief zu schreiben:

Liebe Mum, Lieber Dad!
Hogwarts ist so toll! Das Schloss ist einfach traumhaft und dann noch dieses Gelände! Viel schöner als in Kroatien, obwohl da der Unterricht um einiges leichter war. Hier muss ich jetzt jeden Tag Nachhilfe nehmen, weil ich in allen Fächern außer Verteidigung gegen die dunklen Künste hintendran bin. Ich habe schon viele Freunde gefunden: Amy, Lily, Megan, Remus, Sirius und James. Sie sind alle echt super. Ich könnte euch noch viel von ihnen erzählen, doch ich muss mich beeilen, denn ab neun Uhr darf man nicht mehr auf die Gänge und ich will noch heute zur Eulerei, damit ihr den Brief möglichst schnell bekommt.
Ich hab euch lieb,
Katie


Megan ging mit mir zur Eulerei, die anderen waren noch mit den Hausaufgaben beschäftigt, da sie mir ja geholfen hatten.
In der Eulerei waren Hunderte von Eulen, Schneeeulen, Schleiereulen, Zwergohreulen, usw. Ich suchte mir eine aus und band den Brief an ihr Bein.
Wieder im Gemeinschaftsraum gingen wir Mädels alle direkt in den Schlafsaal, schließlich mussten wir morgen für unseren Streich ausgeruht sein. Mit den Gedanken bei den Gesichtern der Maraudern, wenn wir den Streich durchgeführt hatten, schlief ich mit einem Lächeln ein.

Amy
Mann, war das eine Zicke! Tess meinte wohl tatsächlich ich würde mich an Sirius ranmachen?! Nö, darauf konnte ich echt gut verzichten! Er war richtig nett, war mir ein super Kumpel geworden, aber sonst…
Ich schlief ziemlich schnell ein, auch wenn ich sehr aufgeregt war.
Am nächsten Morgen wachte ich aufgeregt auf. Katie saß schon aufrecht in ihrem Bett und gähnte laut auf. „Sag mal, Katie, willst du mit deinem gegähne die Acrumantulas im Verbotenen Wald wecken?! Ich wette, sie haben dich gehört!“, kam es aus Megans Bett. Ich verkniff mir ein kichern und sah, wie Katie leicht rot wurde. Sie murmelte etwas Unverständliches. „Morgen, Leute.“, nuschelte Lily. Ich sah neben mich in Tess‘ Bett. Sie hatte, genau wie Cecil, so ein komisches Ding über den Augen, das aussah wie ein Stofffetzen.
Ich stand auf und streckte mich ausgiebig. Danach zog ich mich an und verschwand ins Badezimmer. Ohjee, ich hatte immer noch pinke Haare. Zwar nicht mehr so stark wie gestern, aber immer noch pink. Ich machte mich fertig und als ich wieder raus kam, waren alle angezogen. „Heh, was seid ihr denn schon wach?!“, fragte Tess mürrisch, ohne sich diese komische Augenklappe, Augenbinde, was auch immer abzunehmen. „Ach egal. Seid gefälligst etwas leiser, ich brauch meinen Schlaf.“, meinte sie, als sie keine Antwort bekam. Fast unhörbar fügte sie noch hinzu: „Sonst sehe ich bald so aus wie ihr!“
Endlich waren wir fertig und sicherheitshalber fragte ich Lily: „Hast du den Trank und das Pulver?“ Diese nickte nur und grinste. Peevse wartete schon vor dem Portrait der fetten Dame. „Oooh, ich warte schon eine halbe Ewigkeit hier!“, meinte er etwas ungeduldig. Zu fünft schlenderten wir los. Peevse versteckte sich, wie abgemacht, hinter einer Rüstung, an der man, um in die Große Halle zu gelangen, vorbei musste. Das wollte Peevse unbedingt machen: Die vier Jungs mit Stinkbomben bewerfen. Und wir Mädchen hatten schmunzelnd zugestimmt. Wir verabschiedeten uns von ihm und gingen noch einmal in den Gemeinschaftsraum. Dort warteten meine Freundinnen und ich auf die Rumtreiber, um mit ihnen zum Frühstück zu gehen. Wir wollten doch nichts von dem Streich verpassen!
Leider brauchten die Jungs etliche Minuten, bis sie ENDLICH die Treppe hinunter kamen. „Was macht ihr denn noch hier? Eigentlich seid ihr doch als schon beim frühstücken, wenn wir erst kommen!“, stellte Sirius verwundert fest. „Och, wir wollten mal mit euch zum Frühstück gehen“ grinste Lily. James sah sie überglücklich an, als hätte er etwas Wundervolles gewonnen. Doch Lils ignorierte das, worauf James‘ lächeln verschwand und er traurig auf den Boden sah. „Was ist? Wollen wir jetzt endlich gehen? Oder hier wie altes Brot vergammeln…?!“, fragte Megan unruhig. Das fiel Sirius natürlich auf und er meinte: „Simpson, macht dich meine Anwesenheit etwa Wild? Oder Verrückt? Oder…“ Er stoppte, als Megan ihm einen vernichtenden Blick zuwarf. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Megan hatte es tatsächlich geschafft, Sirius‘ Mund zu stopfen. Zu allem Unheil kamen in dem Moment als, ich Sirius angrinste, Tess und Cecil die Treppe zum Mädchenschlafsaal hinunter. Tess warf mir einen giftigen Blick zu. Dann lächelte sie böse und stürmte zu Sirius. „Siri, wie geht es dir“, fragte sie, während sie ihn von hinten umarmte. Das Gesicht des Rumtreibers sah gequält aus. Er schaute kurz zu Megan und befreite sich aus der Umarmung. „Bei Merlin, wie oft muss ich es dir noch sagen MontGomerry?!“, fragte er genervt. „Und wie oft soll ich dir noch sagen, dass du mich Tess nennen kannst?“, fragte sie mit einem leichten lächeln zurück. „Lass. Mich. In. Ruhe!“, sagte Sirius. Kurz sah sie ihn wütend an, nuschelte etwas wie: „Na gut, ich werde dich aber nicht aufgeben“, und stolzierte dicht gefolgt von Cecil aus dem Raum.
Kurz schwiegen wir noch und gingen dann auch aus dem Gemeinschaftsraum. Munter redeten wir, bis wir zu der Rüstung kamen. Da wurden wir langsamer und hatten dadurch einen Abstand zu den Marauder. „Huuuuuuuuuuuuuuuuuuuui!!!“, kam es von Peevse und er schoss aus der Rüstung vor. Erschrocken starrten dir Jungs Peevse an und wir versuchten den Lachanfall zu unterdrücken. Der Poltergeist grinste dreckig und fing an Stinkbomben zu werfen. Es stank bis hier her. Und ich meine, wir waren bestimmt um die 15 Meter von den Rumtreibern entfernt. Als Peevse lachend entschwand, gingen wir Vorsichtig auf die verdatterten Jungs zu. Die sahen zornig dem Geist hinterher. „Was sollte DAS denn?“, fragte Remus. „Du kennst doch Peevse… Kleiner, dummer Poltergeist“ meinte James. Lily schaute ihn an und hielt sich die Nase zu. Daraufhin wurde James etwas rot um die Nase. „Puuuh!“, entfuhr es Megan. Dann konnten wir uns nicht mehr halten und lachten los wie die verrückten. Nach einigen Minuten hatten wir uns wieder beruhigt. Der Streich musste doch noch zu Ende geführt werden!
„So können wir NICHT in die Große Halle gehen“ jammerte Wormy. Ich entgegnete: „Wenn ihr nicht zu spät in den Unterricht kommen wollt, dann müsst ihr Wohl oder Übel so gehen.“
Die Rumtreiber sahen sich kurz an und gingen schließlich uns voraus in die Halle.
Alle Gryffindors quetschten sich aneinander, so weit weg wie möglich von den Marauder. Ich hatte mich neben David gesetzt, an den ich mich gerade quetschte, da Katie noch weiter weg von Remus rücken wollte. David grinste. „Was habt ihr denn mit denen gemacht?“, fragte er mich. „Was interessiert‘s dich?“, fragte ich zurück. Er grinste noch breiter. „Ich wollte doch nur wissen, warum die wie Guhle stinken.“
„Frag sie doch!“
„Nee, sonst muss ich noch näher ran. Und es stinkt hier schon Schlimm genug!“
„Peevse.“
„Also Peevse hat sie mit Sinkbomben voll geworfen?“
„Mhm.“
„Und euch nicht?“
„Ne.“
„Du hältst dich aber kurz.“
„Ah.“
„Siehst du?“
„Jaa, ich sprech nicht mit so fremden Jungs.“
„Endlich mal ein ganzer Satz! Ich bin David und du bist Amy. So, jetzt bin ich nicht mehr fremd für dich!“
Ich schaute ihn an. Er grinste. Er grinste genau gleich wie James. Vom Gesicht her könnten er und James echt Brüder sein. Außer, dass David blaue Augen und keine Brille an hatte.
„Sind du und James verwand?“
„Ein Satz! Von Miss ich-rede-nicht-mit-fremden! Und nein.“ Er grinste immer noch.
Dann kam Peevse herein geflogen und riss James die Brille von der Nase. „Autsch! Peevse, gib mir meine Brille wieder!“, brüllte der Marauder. Sirius war aufgesprungen. Zusammen mit Remus jagte er hinter dem Poltergeist her, der aus der Großen Halle flog. Pettigrew half James den beiden hinterher zu kommen. Blitzschnell zog Lily das Pulver und den Trank hervor. Sie schüttete den Trank in die Gläser der vier Jungs und verteilte das Pulver auf deren Brote. „Euch möchte ich keinen Strich gespielt haben!“, grinste David mich an. Ich schaute ihn kühl an. „Gut so!“
Gerade Rechtzeitig war Lily fertig geworden, denn im nächsten Moment kamen die Jungs verärgert zurückgeschlendert und ich musste mich schon wieder an David quetschen. Doch ich ignorierte es so gut ich konnte. Gespannt schaute ich zu den Rumtreiber, die ohne ein Wort weiter aßen und tranken. Zunächst passierte nichts. „Was sollte denn passieren?“, flüsterte mir David ins Ohr. Dabei war er noch näher gekommen, sodass ich seinen Atem auf meiner Haut spürte. „Das wirst du schon noch sehen!“ Verschmitzt grinste ich ihn an, und als mir bewusst wurde, dass ich David angrinste, starrte ich schnell wieder zu den Marauder.
Dort wuchsen ihnen schon Körperteile von Tieren! Aus James‘ Kopf wuchs langsam ein Gewaltiges Geweih und Hirschohren. Erschrocken sah Sirius seinen besten Freund an. Und James erwiderte seinen Blick nicht minder erschrocken. Sirius‘ Ohren waren Pechschwarz und seine Nase veränderte gerade Form und Farbe. Remus‘ Augen waren vor Schreck so weit geöffnet, dass ich befürchtete, seine Augen würden im nächsten Moment herausfallen. Was hatten die drei nur?! Ich meine waren wir so erschrocken? Pettigrew bekam erst etwas davon mit, als sein Mund und seine Nase in die Länge gezogen wurden. Erschrocken quiekte er auf. „Kommt!“, murmelte James und die Marauder standen schnell auf und eilten aus der Halle. „Ich geh denen mal hinterher. Habt ihr ihre Gesichter gesehen? Wie geschockt die waren…“, meinte ich und ging auch hinaus. Vor mir bogen die Jungs gerade ab. Wohin die wohl gingen…? Weitere Minuten vergingen, bis sie einen Turm hoch gingen. Ich folgte ihnen die Wendeltreppe hinauf, doch so leise, dass sie mich nicht bemerkten.
„Was ist JETZT gerade denn passiert?!?!“, fragte Sirius immer noch erschrocken. „Haben wir uns nicht mehr unter Kontrolle?“ „Das wäre nicht gut…“, meinte James‘ Stimme. „Heh, wenn wir uns nur so viel verwandeln bekommt es keiner mit, Remus. Komm schon, mach kein Gesicht, als hätte dich `ne Acromantula gebissen!“, sagte Sirius mitfühlend. „Wir sollten zurück, wenn“ Mehr bekam James nicht raus, denn in diesem Moment setzte der nächste Teil des Streiches ein. Ein tiefes Röhren kam nun von James. Pettigrew quiekte und quiekte, doch etwas anderes kam nicht raus. Vorsichtig bellte Sirius. Und Remus gab ein gefährliches knurren von sich. Ich ging leise und mit einem Grinsen im Gesicht zurück in die Große Halle.
„Es hat funktioniert!“, rief ich fröhlich zu meinen Freundinnen. Nun grinsten auch sie. Ich setzte mich hin und schilderte Katie von dem, was auf dem Turm passiert war. Diese fragte: „Also… James ist eine Mischung aus Mensch und Hirsch, Sirius ist Mensch und Hund und Peter ist Ratte und Mensch… und Remus?“ Gute Frage, dachte ich. Die vier Jungs kamen wieder in die Halle und großes Gemurmel dann Gelächter brach aus. Und Remus war ein… Hund? Oder Wolf…? Äh ja irgendwie sowas.
Der Unterricht war interessant. Aber auch schwierig. Arme Katie… Sie hatte ein paar Schwierigkeiten. Die Rumtreiber wurden nie dran genommen, sie meldeten sich aber auch nicht. Gegen Mittag wurde die Wirkung schwächer und kurz vor dem Abend waren die Marauder wieder die Alten. „So, meine Schönheiten, jetzt können wir uns wieder unterhalten!“, meinte Sirius beim Abendessen. „Hach, war das schön, wo ihr noch nicht reden konntet…“, sagte Megan und grinste Sirius an.
Der Abend war sonst auch schön. Nach dem Abendessen saßen wir noch zu acht im Gemeinschaftsraum und redeten und lachten.

Kommis? *flehender Blick aufsetz


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Aber ich habe gelernt, auf allen möglichen Arten von Papieren zu schreiben. Die Namen der Hogwarts-Häuser sind auf einer Flugzeug-Kotztüte entstanden - ja, sie war leer.
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