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Fanfiction

Never say never - ^^_:D_:*

von Zaubererexpertin xD

Jason
Ich war wirklich eine Memme... Ein totaler Versager, ein Feigling. So konnte das nicht weitergehen. Seit Katie mir geholfen hatte, dachte ich die ganze Zeit über sie nach. Das war ja schrecklich... Nein, schrecklich war das falsche Wort. Schrecklich war, dass ich mich nicht traute, sie zu fragen, ob sie mit mir nach Hogsmeade gehen würde. Schrecklich war, dass sie mich gar nicht richtig wahrzunehmen schien. An sie zu denken war toll. Immer wenn ich sie sah, war ich glücklich, doch hatte ich überhaupt eine Chance? Seit heute Morgen wollte ich ständig in ihrer Nähe sein, ich war traurig, wenn ich sie nicht sah. Ich musste etwas ändern...
Ich beschloss, dass es Zeit war, mein Freunde einzuweihen. Nach dem Mittagessen berief ich eine Besprechung im Schlafsaal ein. Das machten Marko, Ryan, Tom und ich immer, wenn wir Probleme hatten. Da wir nur zu viert im Schlafsaal waren, würde uns niemand stören und nichts müsste mir peinlich sein. Naja, vor Marko würde es peinlich sein. Katie war immerhin seine Schwester.
Als alle da waren, sagte Ryan sofort: „Schieß los!“ Ich nahm allen Mut zusammen und sagte: „Da gibt es dieses Mädchen und ich weiß nicht – ich glaube, ach ich weiß nicht, so was kann ich einfach nicht ausdrücken. Vergesst es einfach!“ „Jetzt hast du uns aber neugierig gemacht, Jase“, protestierte Tom. „Jetzt wollen wir alles wissen!“ „Na gut“, lenkte ich ein. „Ich habe euch doch von dem Vorfall heute Morgen erzählt...“ „Jaaa“, sagte Ryan und wollte damit wohl sagen, dass ich weiter reden sollte. „Ich vermisse sie“, sagte ich einfach. Das hatte so viel Überwindung gekostet, aber ich wusste tief in mir, dass es das Richtige gewesen war. „Wen vermisst du?“, fragte Marko verwirrt. „Wieder einmal hast du uns bewiesen, dass du genauso feinfühlig wie auch schwer von Begriff bist, Marko. Jase spricht von Katie!“, grinste Ryan. Jetzt hatte es wohl auch Marko begriffen. „Meine Schwester Katie?!“, fragte er ungläubig. Ich versteckte mich sicherheitshalber hinter einem Kissen. „Aber du bist doch nicht in sie verliebt, oder?“, fügte er intelligent hinzu. „Ich weiß es nicht, aber ich denke schon“, antwortete ich ehrlich.

Katie
Ein Gutes hatte der Morgen gebracht, ich hatte neue Bekanntschaften gemacht. Und irgendwie mochte ich Jason. Er war lässig und wirklich nett. Und er sah mit seinen braunen, halblangen Haaren verdammt gut aus. Und er war irgendwie charmant. Mit seinen Komplimenten. Das hatte mir gefallen. Was hatte ich nur gerade gedacht. Es war ja nicht so, als ob ich in ihn verliebt wäre.. Ich kannte ihn ja kaum. Nein, ich war überhaupt nicht verknallt, obwohl ich mich damit anfreunden könnte. WAS?! Meine Gedanken haben sich gegen mich verfeindet! So eine Gemeinheit. Dazu haben die kein Recht! Es gab da wohl nur eine Lösung: Ich musste mich auf andere Gedanken kommen. Ja, das war gut. Andere Gedanken her! Wo bleiben die nur? Ich gab es schließlich auf und wendete mich meinen Hausaufgaben zu. Doch was für ein Wunder: Ich konnte mich nicht konzentrieren. Plötzlich kam Marko von den Jungenschlafsälen herab. Er kam gleich auf mich zu, als er mich sah. „Komm mal kurz mit, Katie!“ Verwundert folgte ich meinem Bruder, der mich von den anderen Weg in ein stilles Eckchen zerrte. „Wie geht es dir Katie?“, fragte er gleich. „Gut“, antwortete ich, verwundert über die Frage.
„Wie findest du Hogwarts bis jetzt?“
„Ähhh Marko, wir haben schon oft miteinander geredet, seit wir hier sind und das habe ich dir schon erzählt.“
„Ja, stimmt“
„Und? Komm mal zum Punkt!“
„Hast du schon einen Jungen entdeckt, der dir gefällt?“
Von der Frage war ich ja mal richtig überrumpelt, über so was hatte ich mit Marko noch nie gesprochen, er war einfach nicht der Typ für tiefsinnige Gespräche.
„Was ist denn mit dir los?“, fragte ich deswegen verwirrt.
„Was soll denn sein?“
„Seit wann sprichst du mit mir über Jungs?!“
„Seit jetzt, wie du siehst.“
„Ja, ich sehe bzw. höre es.“
„Also, hast du schon einen Jungen entdeckt?“
„Wieso interessiert dich das?“
„Du bist meine Schwester!“
„Gute Auffassungsgabe! Wie Sherlock Holmes bei den Muggeln.“
„Ich will einfach Anteil an deinem Leben nehmen.“
„Aha! Seit wann bist du so tiefsinnig?“
„Ab jetzt, denke ich.“
„Nie im Leben. Da ist irgendwas, was du mir nicht sagst. Du konntest noch nie gut etwas verheimlichen.“
„Wie kommst du denn darauf?“
Doch ich schaue meinen Bruderherz kurz belehrend an und er gibt kleinlaut zu: „Jason wollte wissen auf wen du stehst!“
„Sag es doch gleich“ Oh mein Gott! Das bedeutete doch nicht etwa... Wieso sollte er das sonst wissen wollen...
„Ich glaube, er steht auf dich!“
„Kann sein...“
„Das gefällt mir nicht. Er ist mein Freund und du bist meine Schwester.“
„Na und?“
„Wenn er es nicht ernst meint...“
„Wer sagt dir überhaupt, dass ich ihn überhaupt mag?“
„Puuh... Dann ist das erledigt!“
„Und wer sagt dir, dass ich ihn nicht mag?“
„Also magst du ihn jetzt oder nicht? Du magst ihn, oder?“
„Das habe ich nie gesagt!“
„Ich blick jetzt gar nichts mehr!“
„Du musst nicht immer alles verstehen... Tust du ohnehin nicht!“ Mit diesen Worten ging ich zurück zu unserem Tisch. Erst einmal musste ich lachen. „Ich will auch mitlachen“, verlangte Amy. „Das ist zu lustig!“, lachte ich. „Was?“, fragt jetzt auch Megan. „Ich hab gerade mit Marko gesprochen und er hat mal wieder bewiesen, dass er so viel Feingefühl hat, wie ein Norwegischer Stachelbuckel.“ Ich erzähle die Ganze Geschichte und schließlich lachen auch die anderen. „Magst du Jason jetzt?“, fragte Megan. Ich biss mir auf die Lippen. „Also ja“, sagte Amy begeistert. „Das hab ich nie gesagt“, wich ich aus. „Aber du hättest es noch gesagt“, meinte Lily wissend. „Möglicherweise“, sagte ich nur. Damit war die Sache für die anderen geklärt.

Amy
Also… Katie stand auf Jason. Ich lächelte in mich hinein. Ich lag in meinem Bett und schaute hinauf zur Decke. Neben mir hörte ich gleichmäßige Atemzüge. Dutzende Male drehte ich mich im Himmelbett herum, doch ich fand keinen Schlaf. Ich war zu aufgeregt auf morgen… Äh ich meine heute! Es war schon halb eins! Und schon wieder Vollmond. Kein Wunder konnte ich nicht schlafen! Ich stand auf und öffnete das Fenster. Die Luft war eisig und ich zitterte kurz. Lange saß ich da und betrachtete Landschaft und Mond. Ich schloss meine Augen und fühlte, dass ich Todmüde war. Also wieder ab ins Bett. Doch bevor ich mich überhaupt nur bewegen konnte, drang ein Ohrenbetäubendes heulen zu mir hinüber. Ich sah in Richtung Verbotenen Wald, aber dort war nichts… „AMY! Mach Fenster zu… Ich hab grad soo schön geträumt“ murmelte Megan. „Jaa… Was war das für ein heulen?“, kam es von Katies Bett. „Weiß nicht.“, gab ich zur Antwort. Dann stand ich mit einem Seufzer auf, schloss das Fenster wieder und kuschelte mich ins Bett. Und endlich schlief ich auch ein!
Am nächsten Morgen beim Frühstück hatte ich nur wenig Hunger. Ich war immer noch aufgeregt. Ich sah über die Schulter zu John. Auch er schaute mich an und lächelte leicht. Ich lächelte zurück und in meinem Körper machte sich ein warmes, angenehmes Gefühl breit. Johns Blick wanderte etwas weiter und sein lächeln verschwand. Ich runzelte die Stirn und dachte: Hä? Dann wandte ich mich wieder meinem Essen zu. Wie sollt ich das ganze nur runter bekommen? „Hey!“, rief auf Einmal eine Stimme. David! Ich grinste. Er legte seine Hand auf meine Schulter und gab mir einen Freundschaftlichen Kuss auf die Wange. Katie, die mir gegenüber saß, warf mir einen Vielsagenden Blick zu und grinste. Leicht schüttelte ich den Kopf, doch Katies grinsen wurde nur noch breiter. Ich schüttelte energischer. Immer noch keine Reaktion. Nun formte ich mit meinen Lippen: ‚Nein!’ Soweit es ging grinste sie noch breiter. Ich wies mit dem Kopf zu John. Eigentlich hatte ich ihr ja erzählt, dass ich mit ihm heute ein Date hatte, aber sie glaubte immer noch, dass David besser zu mir passen würde. Katie schüttelte den Kopf und schmierte sich noch ein Toast. „Ähm… Was war das gerade? Pantomime?“, grinste David mich an. Manchmal ärgerten wir uns noch gegenseitig. Natürlich nur aus Spaß. „Tjaa…“ „Mensch Miller!“, meinte David mit gespielter Empörung. „Mal wieder so eine ‚Viel sagende’ Antwort!“ Ich musste lächeln. „Amy?“, fragte er. „Hm?“ „Hast du heute schon was vor?“ Oh nein! Was sollte ich nun machen. Nein sagen. Ganz einfach, Amy. „Äh… Ja… Tut mir Leid.“, entschuldigte ich mich. „Oh“, sagte er. „Was machst du denn schönes?“ „Ich treffe mich mit John.“, antwortete ich. „Schön.“, meinte er und lächelte. Dann drehte er sich zu seinem Essen. Hatte ich ihn irgendwie verletzt? Aber ich scheuchte diesen Gedanken aus meinen Kopf. Nein, er freute sich doch. ‚Schön’ hatte er doch gesagt.

Katie
Boah, sah David gekränkt aus, als Amy ihm sagte, dass sie heute ein Date mit John hatte. Übrigens: Ich hatte noch ein Hühnchen mit Miss Ich-sag-dir-nicht-dass-ich-ein-Date-habe zu rupfen. Außerdem passten sie und David viel besser zusammen. Das ist aber nur meine eigene Meinung. Ich meine, es ist Amys Leben und Amys Entscheidung.
David hatte auch noch tapfer so getan, als ob er sich über Amys Date gefreut hätte. Armer Junge! Hals über Kopf in Amy verliebt und sie trifft sich mit John... Das tut weh.
Nachdem ich auch mein Müsli leer gegessen hatte, gingen Amy und ich gemeinsam zum Unterricht. Megan und Lily waren schon vorgegangen, naja, Amy und ich waren ja auch nicht gerade die pünktlichsten. Auf dem Weg rupfte ich das Hühnchen: „Hey Amy, wieso hast du mir nicht gesagt, dass du mit John ausgehst?“ Das sagte ich mit beleidigter Stimme und übertriebenem Schmollmund. Amy musste über mein Mienenspiel lachen und sagte: „Du findest doch eh, dass David und ich viel besser zueinender passen. Aber wir sind halt nur gute Freunde!“ „Ja, ich finde, dass du besser zu David gepasst hättest, aber es ist dein Leben und deshalb auch deine Entscheidung. Ich hätte es akzeptiert, dass du mit John ausgehst!“, entgegnete ich.
Kurz vor dem Klassenzimmer sah ich Jason. Ohjee, es kribbelte in meinem Bauch und so ein Aussehen sollte verboten gehören. Wie soll man denn da noch klar denken?! Er lächelte mir zu und ich lächelte zurück, drehte mich aber schnell weg, weil ich befürchtete, dass mir das Blut in den Kopf schoss. Aber das passierte zum Glück nicht.
Nach Zauberkunst begegnete ich Jason schon wieder. Er kam zu mir herüber und ich sah zum ersten Mal richtig seine Augen. Sie waren dunkelblau und ich könnte sie ewig ansehen. In diesem Augenblick wurde mir wirklich klar: Ich war in Jason verliebt! Als er dann auch noch fragte: „Kommst du mal kurz mit?“ erfasste mich das Mega-Hochgefühl. Ich war richtig glücklich, obwohl ich nicht einmal wusste, was er überhaupt wollte. „Klar“, antwortete ich lächelnd und folgte ihm. „Du siehst heute super aus! Willst du mit mir nach Hogsmeade gehen?“, fragte er charmant lächelnd. Die Schmetterlinge in meinem Bauch flogen Loopings. „Ja“, sagte ich begeistert. „Dann am Sonntag um zehn Uhr im Gemeinschaftsraum?“, schlug ich vor. „Toll! Ich freu mich schon“, sagte er lächelnd. Ich winkte ihm zu, als ich zurück zu Amy ging. Ich grinste sie einfach nur an.

Amy
Okay. Nun nahm ich mir Katie vor. Auch wenn ich schon wusste, warum sie so strahlte, wollte ich es aus ihrem Mund hören. „Katie? Willst du mir etwas sagen?“ Ich grinste sie an. „Nö, warum?“
„Katie?“
„Hm?“
„Mensch, Katie!“
„Was ist denn?“
„Sag mir, was los ist!“
„Geht dich nichts an!“ Sie streckte mir die Zunge raus.
„Geht mich wohl was an, du bist meine Freundin.“
„Ich weiß.“
„Katie!“
„…“
„Halloo-ooo!“ Beleidigt drehte ich mich von ihr weg und verschränkte die Arme.
„Amy?“
„WAS?!“
„Sei bitte nicht beleidigt!“
„Dann sag mir was los ist!“
„Nee, lass mal.“ Ich drehte mich um, und sah, wie sie fies grinste.
„KATIE!“
„Beruhig dich mal.“
„SAG!“ Katie regte mich dermaßen auf… !!!
„Alles mit der Ruhe. Ich…“
Kurze Pause.
„Du… ?“
„Äh… Doch nicht.“ Katies Grinsen wurde noch breiter.
„Also so langsam fühl ich mich verarscht.“
„Ich ärger dich nur ein bisschen.“
„Verarschst du mich?!“ Ich wurde langsam etwas wütend. Katie seufzte tief.
„Aaaaalso gut…“
Pause.
„KATIE! Jetzt sag schon. Du hast mich genug geärgert!“
„IchgehemitJasonaus!“
„Äh noch mal langsamer, bitte. Ich hab nichts verstanden.“
„Ich. Gehe. Mit. Jason. Aus!“
„Woooooooow!!! Ist doch Toll! Warum hast du es mir nicht sagen wollen?“
„Ich wollte dich ein bisschen ärgern.“
„Glaub mir, das ist dir gelungen!“ Wir lachten beide kurz auf.
„Und aufgeregt?“
„Wieso?“
„Du hast heute Nachmittag ein Date. Mit John!“
Mein Herz raste schneller. Es kribbelte schlimm, aber eigentlich angenehm in meinem Bauch.
„Äh… Ja… Wer ist es nicht?“, stammelte ich und lachte nervös auf. Katie grinste mich mit Hochgezogenen Augenbrauen an. Verwundert fragte ich: „Bist du denn gar nicht aufgeregt?“ Katie wurde erst blass, dann etwas rot. „Doch“ gab sie murmelnd zu.
Der Vormittag ging viel zu schnell rum und schwuppdiwupp stand ich vor meinem Kleiderschrank und wusste nicht, was ich anziehen sollte. „Hmm… Wie wäre es mit dem hier?“, fragte mich Katie und zog meine dunkelblaue Röhrenjeans und karierte Bluse heraus. „Katie! Das kann sie doch nicht zu einem Date anziehen! Oder würdest du das machen?“, meinte Megan. Langsam schüttelte Katie den Kopf. Megan sprang von ihrem Bett auf und eilte zu ihrem Schrank. Dort zog sie ihre schwarzen Ballerinas heraus. Dann ging sie zu meinem Schrank und durchsuchte meine Kleider. Dort nahm sie mein blaues, geblümtes Tubekleid heraus. „So… Und jetzt…“, nuschelte sie vor sich hin und ging wieder zu ihrem Schrank, wo sie sich das weiße Westchen nahm. „Hmm… Draußen ist es schon kalt…“, plapperte sie und streckte nun die Hand in Lilys Schrank, bis sie das fand, nachdem sie suchte: Eine Perlenstrumpfhose. „Okay. Amy, wenn du möchtest, kannst du einen Haarglättezauber benutzen, das würde gut zum Outfit passen! Ich bring ihn dir gleich bei. Und beim Outfit hab ich gedacht, etwas Niedliches passt gut zu dir… Ja, wenn du möchtest, kannst du es mal anprobieren!“, erklärte sie mir und wandte sich an Lily. „Ist es eigentlich in Ordnung für dich, wenn Amy deine Strumpfhose ausleiht?“, fragte sie. Lils grinste und nickte. „Klar!“
Ich zog mich im Badezimmer um und benutzte auch den Haarglättungszauber. Megan hatte Recht, es sah Toll aus! „AMY! Beeil dich… Du siehst echt gut aus! Aber beeil dich! Es ist zehn vor drei und du bist noch nicht geschminkt!“, rief Katie mir entgegen. Oh Gott. Verzweifelt suchte ich meine Schminksachen, doch sie waren weg. „Hier, nimm unsers!“ Lily streckte mir drei Kosmetikbeutel entgegen und dankbar lächelte ich meine Freundinnen an. Ich verschwand, dicht gefolgt von den andern drei im Badezimmer. Meine Hand zitterte vor Aufregung so sehr, dass ich meinen Liedstrich total falsch zog. „Amy! Ich helfe dir mal…“, sagte Megan etwas genervt und nahm mir den Kayal aus der Hand. Nach einer halbe Ewigkeit, so kam es mir vor, war sie endlich fertig und ich sah mich an. Also so schön war ich, glaube ich, noch nie zuvor gewesen. „Wow… Danke Megan!“, freute ich mich und fiel ihr, Katie und Lily um den Hals. „Du musst los!“, drängte mich Lily und ich wurde wieder so schrecklich aufgeregt. „Äh… Ja… Ähm… Wünscht mir Glück!“, stammelte ich und ging hinaus auf den Gang, wo ich schnellen Schrittes zum Eingang ging.

Tess
Ich wollte es dieser Ziege eigentlich das Date verderben, indem sie nicht ihre Schminksachen finden würde… Ich hatte sie nämlich genommen! Doch ihre dummen Freundinnen hatten ihr anscheinend ihre Sachen gegeben. Denn sie eilte, geschminkt, an mir vorbei. Uns das schlimmste: Sie sah auch noch hübsch aus! Fast hatte ich irgendeinen Zauber ausgesprochen… Doch ich konnte mich beherrschen.

Amy
John wartete schon. „Hi“ begrüßte ich ihn schüchtern. „Du siehst Wunderschön aus!“, schmeichelte er mir. Ich bedankte mich mit einem Lächeln. Neben John stand ein Korb. Es duftete nach Kuchen und Brötchen. „Sollen wir gehen?“, fragte er vorsichtig. Zaghaft lächelte ich ihn an. „Ja.“ Auf dem Weg zum See unterhielten wir uns. erst schüchtern, doch nach und nach sprachen wir immer mehr miteinander. Es war nicht so kalt wie ich befürchtet hatte. Wir setzten uns an den See auf die karierte Picknickdecke. „Möchtest du ein Stück Sahnetorte? Es ist ein Muggelgebäck, aber ich finde es total lecker. Probiers mal…“ Er streckte mir ein weißes Stück Torte hin. „Mmmh…“, machte ich, als ich rein biss. Es schmeckte wirklich gut! Wir aßen und unterhielten uns.
„Amy?“
„Ja?“
„Wie kommt es eigentlich, dass du nach England gekommen bist?“
„Also gut… Mom und Dad haben sich geschieden und Moms neuer Freud lebt halt in England. Und… Naja… Hier bin ich.“
„Oh… Das mit deinen Eltern tut mir Schrecklich Leid.“
„Hmm… Es geht schon wieder.“
„Okay, wenn du es sagst.“
„Und du? Lebst du schon dein ganzes Leben lang hier in England?“
„Ja. Aber ich bin schon viel gereist! Meine Eltern haben ziemlich viel Geld.“
„Das ist schön… Wir haben leider nicht so viel Geld. Ich vermisse meinen Dad oft.“
„Ich versteh dich.“
Wir redeten bis um sechs Uhr Abends. Dann wurde es kalt und ich zitterte unwillkürlich. „Oh du frierst… Möchtest du meine Jacke?“, fragte John. „Nee… Sonst ist dir doch kalt“ erwiderte ich, doch er zog sie schon aus und legte sie mir um. „Ich bin nicht so luftig angezogen wie du.“, grinste er und zusammen schlenderten, nachdem wir alles wieder eingepackt hatten, wir zurück zum Schloss. Im Gemeinschaftsraum machten wir Hausaufgaben und sprachen viel miteinander. Katie, Megan, Lily, die Rumtreiber und Sam warfen uns vielsagende Blicke zu und grinsten sich gegenseitig an. Doch David sah ich leider nicht mehr… Wo der wohl war? Erst um kurz nach elf Uhr Abends lag ich im Bett und schlief glücklich und zufrieden ein. Ja, es war ganz sicher! Ich war in John über beide Ohren verknallt!

Katie
Am nächsten Morgen war ich früher wach als sonst. Woran das lag? Könnt ihr euch das nicht denken? Nein, ich hab euch verarscht, ich habe selbst keine Ahnung. Der erste Gedanke, als ich aufwachte, war: Jason! Und der Zweite: Hogsmeade! Sofort war ich hellwach, obwohl doch erst Mittwoch war und schmiss Amy aus dem Bett. Lily war schon vertieft in ein Buch und Megan lag einfach noch ein bisschen rum. Sie war jedoch schon angezogen und geschminkt. Ein Grummeln kam aus Amys Bett. Doch ich brauchte nur ein Wort, um sie wach zu bekommen: „John!“, rief ich ihr zu und die gewünschte Wirkung trat ein. Sie stand sofort auf und zusammen gingen wir ins Bad. Unsere beiden Lieblingszicken waren schon weg. Während wir uns fertig machten, schwärmte ich Amy von Jason vor: „Hast du mal seine Augen gesehen? Die sind richtig dunkelblau, richtig intensiv! In die könnte ich versinken... Und seine braunen halblangen Haare stehen ihm unglaublich gut...“ Ich war so in Gedanken, dass ich nicht einmal bemerkte, wie Amy ab und zu genervt aufstöhnte und die Augen verdrehte.
Beim Frühstück saß ich allein bei den Maraudern. Amy, Megan und Lily saßen am Ravenclawtisch mit John und Sam. „Wann macht ihr eigentlich wieder mal einen Streich?“, fragte ich interessiert in die Runde. „So ein Zufall, dass du fragst“, grinste James. „Für heute haben wir schon einen geplant. Lasst euch einfach überraschen“, beendete Sirius, ebenfalls grinsend, den Satz. „Heute werdet ihr die Nachhilfe aber verlegen müssen“, meinte James dann noch zu Remus und mir. „Wieso?“, fragte ich verwundet. „Wir machen nach dem Training noch eine lange Besprechung. In zwei Wochen ist das erste Spiel der Saison: Hufflepuff gegen Ravenclaw. Zwei Wochen später spielen wir dann gegen Slytherin. Es gibt noch einiges zu Besprechen und es wäre auch gut, wenn wir die Taktik der Slytherins ein wenig ausspionieren würden!“, erklärte James. „Wir dürfen auf gar keinen Fall gegen diese Schlangen verlieren, immerhin müssen wir unsere Siegesserie fortsetzen. Es wäre eine totale Schande gegen die zu verlieren! Wir müssen unbedingt gewinnen und es ihnen zeigen! Deswegen machen wir ab jetzt auch immer am Dienstag eine kurze Besprechung!“ „Also überhaupt kein Druck fürs Spiel“, schloss ich ironisch und tauschte einen amüsierten Blick mit Sirius über den Enthusiasmus von James.
In VgddK übten wir heute ungesagte Schildzauber, die so mächtig sein sollten, dass sie die Flüche zurückwarfen. Ich musste mit einem Slytherin üben, der mich immer schocken sollte, woraufhin der Schockzauber immer auf ihn zurückprallte. Wir sollten das immer abwechselnd machen und da er auch von mir geschockt wurde, da er den Zauber nicht beherrschte, wurde er immer wütender. Das sah so lustig aus, dass ich irgendwann über beide Ohren grinste. Dann, ziemlich am Ende der Stunde, hatte er wohl entgültig die Schnauze voll, denn statt eines Schockzaubers feuerte er einen anderen Zauber auf mich los. Ich versuchte ihn zu blocken, doch er war eindeutig schwarzmagisch, da er meinen Protego einfach durchbrach. Der Zauber schleuderte mich mit einer enormen Geschwindigkeit zurück gegen eine Wand. Aus Ohren, Nase und Mund quoll Blut. Ich rutschte Ohnmächtig an der Wand herunter.

Amy
Ich saĂź jetzt schon mehr als 10 Stunden hier neben Katies Bett und wartete darauf, dass sie wach werden wĂĽrde doch es geschah nicht. Die Rumtreiber waren bis vor einer Stunde auch noch da gewesen, hatten sich jedoch verabschiedet, um ihre Hausaufgaben noch fertig zu bekommen. Megan und Lily waren ihnen gefolgt. John war auch schon ein oder zweimal da gewesen und hatte gesagt, dass alles gut werden wĂĽrde. Sam war bei John gewesen. Jason und David waren auch kurz da und hatten den Blick auf Katie gerichtet. Ich hatte versucht in Davids Augen zu schauen, aber der hatte mich wie Luft behandelt.
Weitere Stunden vergingen. Madam Pomfrey hatte schon ein paar Mal versucht mich raus zu scheuchen, doch ich weigerte mich immer wieder. Noch einmal kam Madam Pomfrey her und ich hob abwehrend die Hände. „Ich wollte nur schauen, wie es Miss Kovac geht.“, meinte sie. Aber Katie war immer noch Ohnmächtig. Die Krankenschwester schlich sich wieder aus dem Raum und mir fielen meine Agen zu.
„Amy. Aaaaaaamy… AMY!“ Ich schreckte aus dem Schlaf. Katie saß aufrecht in ihrem Bett und grinste mich munter an. „Ich dachte, du wachst nie mehr auf!“, sagte ich nun auch mit einem leichten Lächeln. „Puuh was für einen Tag haben wir heute?“, fragte Katie Stirnrunzelnd. „Donnerstag“ murmelte ich und riss meine Augen auf. Auch Katie wurde etwas blasser. „Ich komm noch zu spät! Wie viel Uhr?!“ Mist! Das durfte nicht wahr sein. „Wir haben erst 7 Uhr!“, beruhigte mich Katie. Noch eine halbe Stunde bis Unterrichtbeginn. Und ich musste noch duschen! Doch mir fiel Katies blasses Gesicht auf. „Was ist denn mit dir?“ „In zwei Tagen ist Samstag. Hogsmeade.“, erinnerte mich meine Freundin. „Ja! Toll nicht?“, grinste ich. „Ja, Samstag wird echt toll! SHOPPING!“, Katie hob ihre Faust in die Luft und sprach dann weiter, „Aber Sonntag. Och Amy! Was soll ich machen?! Ich bin so aufgeregt!“ Jetzt fiel es mir wieder ein. Ihr Date mit Jason war am Sonntag. „Katie. Gesten Abend ist er bestimmt bald eine halbe Stunde da gesessen und hat dich angestarrt! Mach dir keine Sorgen! Das schaffst du!“, lächelte ich ihr zu. Diese seufzte nur laut auf. „Ich muss los noch duschen!“, verabschiedete ich mich und eilte aus dem Krankenflügel.
Mit zwei Minuten Verspätung kam ich am Rande des Verbotenen Waldes an und entschuldigte mich bei Professor Raue-Pritsche.
In der Mittagspause begegnete ich Katie. „Ich wurde endlich entlassen!“, sagte sie erleichtert und schaute grimmig zu dem Slytherin, der sie verflucht hatte. „Was passiert eigentlich mit dem?“, fragte sie leise. „Er hat noch ein Gespräch mit Dumbledore vor sich.“, antwortete ich ihr. Mit einem grinsen nickte sie mir zu und entfernte sich von mir. Erst verstand ich nicht warum, doch dann verstand ich. John ging auf mich zu. „Hi“, begrüßte ich ihn. Mit einem Lächeln, das mein Herz hüpfen ließ, sah er mich an. „Ich…“ Wir hatten gleichzeitig gesprochen. Gestern hatte ich mir vorgenommen, ihn zu fragen, ob er mit mir am Sonntag nach Hogsmeade wollte. Er fing noch einmal an zu reden: „Ich wollte dich fragen, ob du vielleicht am Sonntag mit mir nach Hogsmeade gehen möchtest.“ Ich lächelte ihn glücklich an. „Ja! Ich wollte dich eben das gleiche fragen!“, meinte ich. Wow, noch ein Date mit John! Wir verabredeten uns und ich stolzierte fröhlich zu den anderen an den Tisch.

Katie
Grinsend beobachte ich, wie Amy und John miteinander redeten. Als Amy dann strahlend zu uns herüber kam, fragte Lily, die, genau wie Megan, unsere Freundin auch beobachtet hatte: „Und?“ „Ich gehe am Sonntag mit John nach Hogsmeade!“, sagte sie fröhlich. So was in der Art hatte ich mir schon gedacht. „Cool“, kommentierte ich. „Dann haben wir am Sonntag beide ein Date!“ „Und am Samstag gehen wir shoppen!“, fügte Megan noch gut gelaunt hinzu. „Das Wochenende wird richtig geil!“, freute sich Amy und wir anderen stimmten begeistert zu.
In Zauberkunst bei Professor Flitwick saß ich neben Amy. Da Flitwick redete, konnten wir nicht laut reden, denn sonst hätte es ärger gegeben. Also begnügten wir uns mit Zettelschreiben.

Katie: Ich freu mich schon sooo aufs shoppen
Amy: Was meinst du ich?!
Megan: Das wird super. Wir können uns Outfits für Halloween kaufen. Da gibt es immer einen Ball.
Katie: Echt jetzt? Cool...
Amy: Super!
Lily: Ja, der Ball ist immer schön... Leider will Potter immer mit mir zum Ball und nervt mich schon Wochen davor.
Katie: Er wird sich an den Deal halten
Lily: Da bin ich mir nicht so sicher...
Megan: Doch Lily, der wird sich dran halten!
Amy: Oder willst du eigentlich, dass er dich fragst und tust nur so, als ob du nicht wolltest?!
Lily: Nein, ich will doch nicht mit Potter zum Ball! Ja, er ist nicht so schlimm wie ich gedacht habe, aber am Ende bin ich eh nur eine von Vielen…
Katie: Sicher?
Lily: Du bist blöd!
Katie: Aha... interessant.
Lily: Ja... das ist ja sooo interessant, aber wir sollten jetzt aufpassen...
Katie: Aber ich versteh das sowieso nicht!
Megan: Versuchs doch einfach...
Amy: Ich hab aber auch keine Lust auf Zauberkunst.
Lily: Dann schreib du doch weiter mit Katie... Ich schreib jetzt nicht mehr.
Katie: Okay, viel SpaĂź beim langweilen, was machst du, Megan?
Megan: Ich pass dann auch mal auf...
Amy: Fiesling...
Megan: *grins*
Katie: Dann mĂĽssen wir jetzt allein Party feiern, Amy...
Amy: YEAH!
Katie: Die Musik ist aber nicht so gut... Flitwick ist einfach kein so guter Sänger...
Amy: Stimmt, vor allem singt er gar nicht...
Katie: Du hast mich auf eine geniale Idee gebracht, danke Amylein!
Amy: Bitte Katielein!


Ich sah vom Zettel auf und nahm meinen Zauberstab in die Hand. Ich richtete ihn auf Professor Flitwick und flüsterte einen Zauberspruch. Sofort sang Flitwick alles, anstatt zu sprechen. Die ganze Klasse fing an zu lachen. Manche konnten sich gar nicht mehr einkriegen und rangen, fast auf den Tischen liegend, um Fassung. „Mr. Black, Mr. Potter! Nachsitzen!“, sang der kleine Professor. Sirius und James lachten zwar, aber jetzt fühlten sie sich offensichtlich ein bisschen ungerecht behandelt. „Aber wir waren das nicht“, protestierte Sirius. „Und wer glaubt ihnen das?“, sang Flitwick weiter. „Morgen Abend um acht in meinem Büro und keine Wiederrede!“ Dann versuchte er, den Zauber von sich zu nehmen, was ihm allerdings nicht gelang. Das war auch der Sinn an dem Zauberspruch und da ich ewig deswegen üben musste, sollte es ja auch eine Weile halten.

Katie: Jetzt ist die Musik besser
Amy: Ja!
Lily: Du warst das, Katie!
Katie: Ich dachte, du wolltest aufpassen?
Lily: Das war eine Ausnahmesituation.
Megan: Super gemacht, Katie!
Amy: Ja, hätte grad von mir sein können...
Lily: Hmpf...
Katie: Was hast du gesagt, Lily?
Lily: ...
Katie: Aha...
Amy: Ich denke, wir sollten jetzt alle aufpassen...
Katie: Jetzt fällst du mir auch noch in den Rücken! Dann pass ich halt auch auf...


Wir sahen alle auf und gerade rechtzeitig, denn jetzt sollten wir einen Zauber üben. Flitwick erklärte ihn noch mal schnell und dann ging es los.

Amy
Yeeeaah!! Tut mir Leid, aber ich drehe gleich durch! Morgen war ENDLICH Samstag. Machts klick? HOGSMEADE! Und was Megan und Lily über dieses Dörfchen gesagt haben… Es musste Toll sein! Dann war da noch dieses Date mit John… Wuuuaah ich war sooo Aufgeregt! Nun lag ich im Bett und konnte, wie so oft, nicht einschlafen! Aber natürlich besiegte mich irgendwann die Müdigkeit.
Kliiiiiiiiiiing! Ich machte langsam meine Augen auf. „AMY! Es ist Samstag…“, nuschelte Katie. „Und Hogsmeade-Wochenende!“, fügte ich hinzu und Augenblicklich war auch Katie Hellwach. „Wie konnte ich das vergessen?!“ Lily und Megan waren schon fertig angezogen und grinsten uns an. „Na? Aufgeregt?“, fragte Lils. Ich antwortete mit einem heftigen Nicken und Katie kreischte „JA!“ Wer muss davon aufwachen? Die Barbiepuppe von Tess. „Habt ihrs immer noch nicht geschnallt?! W.O.C.H.E.N.E.N.D.E!“, meckerte sie. „Ausschlafen! Ich brauch meinen Schönheitsschlaf…“ „Hat da jemand kein Date?“, grinste Katie sie an. „Nein. Aber ich will ja auch nur einen: Siri.“, flötete Tess. „RUHE!“, murmelte Cecil übertrieben Laut. Ich schnappte mir eine einfache Röhrenjeans und meinen roten Kapuzenpulli und schlenderte ins Badezimmer. Fertig gerichtet und gut gelaunt gingen wir in die Große Halle um zu Frühstücken. Nach ca. 10 Minuten kam auch David in die Halle und setzte sich seit einer Woche wieder das erste Mal neben mich. „Hi“, sagte er ohne mich anzuschauen und mit Gleichgültigem Tonfall. „WAS zum Teufel ist mit DIR los?!“, fauchte ich ihn an. „Nichts erwiderte er. Er sah mich immer noch nicht an.
„Doch! David sag es!“
„Es ist nichts!“
„Es ist nichts?“
„Ja, es ist NICHTS!“
„Das sieht aber nicht nach nichts aus!“
„Warum, bitteschön?“
„Du siehst mich nicht mal mehr an wenn ich mit dir spreche!“
Kurz sah er mich an und meinte gereitzt: „Zufrieden?!“ Dann widmete er sich einem Toast zu.
„Ich hab keine Ahnung was mit dir ist, aber bitte hör damit auf.“
„Es. Ist. N. I. C. H. T. S!“
„Es kommt mir aber so vor, als wären wir nicht befreundet. Es ist das erste mal seit einer Woche, dass wir so viel miteinander geredet haben!“
„…“
„DAVID!“
Er stand auf und setzte sich ein paar Plätze weiter zu einigen Fünft-und Siebtklässlern. Was war nur mit ihm los? Ich hatte doch nichts mit ihm gehabt… Vielleicht sollte ich ja Mal mit den anderen reden… Nein. Ich verderbe die Laune meiner Freundinnen heute nicht! Die Marauder kamen zu uns mit viel Guter Laune und ich versuchte, mit Erfolg, das mit David zu vergessen.

James
Ich war soo Gut drauf. Nicht einmal das Abkommen störte mich gerade. Heute machte ich wieder was mit Lily! Auch wenn es kein Date war… Ich konnte ja so machen als ob!
Und endlich ging es los! Steel nahm die Erlaubnisse der Eltern entgegen. „Hier“ sagte ich und ging, wie die anderen, den vertrauten Weg entlang. In Hogsmeade sprachen Katie und Amy aufgeregt miteinander. „Sieh mal, Amy! Da MÜSSEN wir nacher rein. Diese vielen Süßigkeiten…“, meinte Katie grinsend. „Das, meine Lieben“, Pad qutschte sich zwischen die beiden Mädchen und legte ihnen seinen Arm um ihre Schultern und redete dann weiter, „das ist der Honigtopf!“ Katie wich dem Arm aus, doch Amy grinste Padfoot an. „Äh Sirius? Das wissen wir! Ich mein, es steht riesig am Gebäude.“ Auch sie entwand sich seinem Arm und lief hinter Megan weiter. „Tjaa, Pad!“, sagte ich. „Kommt!“ Ich schaute zu Lily, die auf uns, auch auf MICH, wartete. Ich weiß, in letzter Zeit war das nichts ungewöhnliches, aber trotzdem. Es war immer wieder ein tolles Gefühl!

Amy
Lily, die auf die Rumtreiber gewartet hatte, stieß wieder zu uns. „Warum nennst du James eigentlich nicht James?“, fragte ich schlicht. Diese kuckte mich nur doof an und meinte dann: „Wieso sollte ich?“
„Wieso nicht?“
„Nein Amy sag wieso ich Potter James nennen soll!“
„Du scheinst eigentlich ganz gut mit ihm klar zu kommen.“
„Ja, es geht…“
„Nein, du kommst gut mit ihm aus!“
„Ja und?“
„Ist doch toll!“
„Mhm.“
„Aber warum möchtest du dich dann nicht mal mit ihm treffen?“
„Hab ich jetzt schon tausend mal gesagt! Ich möchte nicht eine von Vielen sein! Oder eine Trophäe… Oder so.“
„Ich kann dich verstehen.“
„Also.“
Ich fragte nicht weiter nach. Irgendwann wĂĽrde es schon besser werden!

Katie
Als erstes gingen wir zu Zonkos. Da wollten Sirius und James nämlich unbedingt rein. Und als Amy und ich gehört hatten, dass es da ganz viele Scherzartikel gäbe, stimmten wir auch sofort zu. Damit waren Megan und Lily überstimmt.
Als wir den Laden betraten verstand ich wirklich, wieso die Rumtreiber da rein wollten. Das war nämlich das Paradies für Leute, die gerne Streiche machten. Als wir wieder raus kamen, waren wir beladen mit Stinkbomben und anderen Dingen. Lily und Megan waren mit der Zeit etwas genervt geworden, da sie sich dafür nicht besonders zu interessieren schienen. Vor allem Lily wollte ja keine Regeln verletzen.
„Komm, wir gehen in die drei Besen!“, schlug Megan vor. „Ich hab Lust auf ein Butterbier.“ „Super!“, stimmte ich zu. „Ich habe noch nie ein Butterbier getrunken! Das gibt es in Kroatien gar nicht.“ Also liefen wir zu den drei Besen. Dort bestellte Remus uns allen ein Butterbier. Madam Rosmerta, die junge Bedienung, warf Sirius die ganze Zeit merkwürdige Blicke zu und Sirius bekam sein Butterbier umsonst. Ich nippte an dem Getränk. Es war köstlich und wärmte so richtig durch. „Das ist ja fantastisch!“, rief ich. „So gutes Bier gibt es in Kroatien gar nicht.“ Die anderen grinsten mich einfach nur an. Während dem Trinken unterhielten wir uns über belanglose Dinge und die Rumtreiber erzählten viel von ihren alten Streichen. Wir lachten viel und selbst Lily lachte bei den Erinnerungen an die Streiche.

Amy
Nach den drei Besen gingen wir weiter. Ich liebte Butterbier, und hatte deswegen schon drei getrunken! Wir vier Mädels bogen in eine Gasse ab, doch die Marauder blieben stehen und Sirius stöhnte auf. „Nicht Madam Masons Mode, oder?“, jammerte Peter. „Doch!“, meinte Megan und zwinkerte uns zu. „Mensch ich will da nicht hin!“, meckerte Sirius weiter und die anderen drei nickten zustimmend. Lily sagte: „Wenn ihr nicht da hin wollt, dann geht ihr hat irgendwo anders hin. Und um… 7 Uhr treffen wir uns im drei Besen!“ Ich vernahm ein Murren von James. Das war echt lange… Wir hatten erst 13:30 Uhr! So lange? Ich blickte hinter mich. Dort stach ein pinkes Haus hervor mit der Aufschrift: Madam Masons Mode. Aber groß konnte man das nicht nennen. „Äh Lily? Glaubst du wirklich wir können uns so lange dort drin aufhalten?“, fragte nun Katie. Aber Lils grinste uns nur an. „Bis später, Jungs!“, rief Megan den Rumtreibern zu.
Okay, der Laden war RIESIG. Von außen winzig und von innen richtig groß. Ich meine… GROß! RIESIG! Da waren drei Stöcke. Auf einem Schild stand:

1. Stock Damen & Herren
2. Stock Kinder
3. Stock KostĂĽme


Man brauchte echt Stunden, bis man durch war! Das Anprobieren machte SpaĂź und um halb sieben standen wir wieder vor dem Laden.
Katie hatte sich das Ballkleid für den Ball gekauft, der demnächst stattfinden würde und eine türkise Maske. Ja, wir hatten vorher erfahren, dass der Halloweenball ein Maskenball war! Ihr Ballkleid war auch türkis und hatte Rüschen. Außer dem war es Knielang. Megan hatte sich für ein dunkelblaues Tubekleid entschieden, das ihr bis etwas über die Knie reichte. Farblich dazu passend entschied sie sich für eine dunkelblaue Maske. Lily hatte sich für ein grünes Kleid mit Spaghettiträgern entschieden, das bis etwas über die Knie ging. Am Oberkörper lag es eng an, aber die Beine runter wurde es locker. Das Kleid passte total gut zu ihren Feuerroten Haaren und den beiden Smaragdgrünen Augen. Ihre Maske war schwarz. Und ich hatte mich in ein rotes Tubekleid verliebt. Es ging mir bis zu den Knien. Auch bei mir lag es eng an meinem Oberkörper an und ging unten etwas nach außen. Ich hatte eine Maske mit genau demselben Stoff wie das Kleid gefunden und sie dazu genommen.
Nun hatten wir noch eine Viertelstunde Zeit. „Komm, wir gehen noch in den Honigtopf!“, schlug Katie vor. Ich Stimmte ihr zu und Lils und Megan fanden die Idee auch nicht schlecht. Im Honigtopf kauften wir uns ein paar Süßigkeiten… Doch ich traf auch wieder auf David… „Hey!“, begrüßte ich ihn.
Er schwieg.
„David, ich rede mit dir!“
„Ich weiß. Noch bin ich nicht taub!“
„Dann antworte mir gefälligst!“
„Hab ich doch, oder?!“
„Nein, eben nicht!“
„Tut mir Leid!“
„Hört sich aber nicht so an.“
„Hey! Wir streiten uns hier, nur weil ich nicht zurückgegrüßt hab?!“
„Ja, so sieht’s aus!“
„Okay… Ich…Ich geh wieder.“
Und so schritt David aus dem Honigtopf. Er war so komisch… Wahrscheinlich war er doch so ein kleiner Widerling, wie ich am Anfang dachte. Autsch! Das tat sehr weh! Ich hatte mich wohl anscheinend in ihm getäuscht…
„Amy, komm!“ Ich sah auf. Lils schaute abwartend zu mir. „Megan und Katie sind schon vor… Wo bleibst du?“ „Tut mir Leid, Lils. Ich komme…“, entschuldigte ich mich und schlenderte schlapp auf meine Freundin zu. „Was ist denn mit dir los?“, fragte sie und sah mich verwundert an. Ich beschloss sie aufzuklären: „Irgendwie ist David komisch. Ich glaube, ich habe mich in ihm getäuscht. Lily, ich glaube, er ist ein arroganter Dummkopf.“ „He… Er meint das sicher nicht ernst“, versuchte Lily mich zu trösten. „Er hat bestimmt grad nur… Äh… Stimmungsschwankungen!“ Ich sah Lily ungläubig an. „Das legt sich wieder! Wirklich! Wir gehen lieber mal los… Wir sind sowieso schon spät dran.“ Und zusammen gingen wir zu den drei Besen.
Die Rumtreiber, Katie und Megan warteten schon. „Ich geb `ne Runde Butterbier aus!“, meinte Sirius und schlurfte zur Theke, wo Madam Rosmerta aufschaute. Wir sieben setzten uns so lange an einen Tisch. Nach ein paar Minuten kam Sirius wieder zurück. „Hier“ er gab uns ein Butterbier und setzte sich zu uns. Wir redeten und ich amüsierte mich total. „WIR HABEN IN EIN PAAR MINUTEN 10 UHR!“, rief Lily erschrocken aus. und zu meiner Überraschung meinte auch Sirius: „Ja wir sollten echt gehen.“ Doch dabei zwinkerte er den anderen Marauder zu. Die grinsten sich an. Zu Acht liefen wir zum Schloss und unser mürrischer Hausmeister erwartete die, die Zurückkamen. „Ah ja… Jetzt sind bald alle da.“, nuschelte er. Wir gingen hoch zum Gryffindorturm, doch James und Sirius hielten uns an unseren Armen fest. „Was ist denn?“, fragte Megan genervt. James grinste. „Ihr glaubt doch nicht, dass der Tag schon vorbei ist, oder?“, war seine Antwort. „Äh doch!“, sagte Lily und versuchte sich aus James’ griff zu befreien. „Nee, ihr täuscht euch! Er hat gerade erst begonnen!“, meinte Sirius und grinste verschmitzt. Ich zog eine Augenbraue hoch und fragte: „Wie meint ihr das denn? Wollen wir eine Party feiern? Ich glaube, raus kommen wir erst mal nicht…“, doch Remus unterbrach mich. „Aaaaaaamy! Wir sind? Na?“ „Ihr seit James, Sirius, Peter und Remus“ antwortete ich verdutzt. Sirius verdrehte die Augen und James’ Grinsen wurde noch breiter, soweit es jedenfalls ging. „Nein. Wir sind die Rumtreiber!“ Remus zwinkerte uns zu. „Und wir wissen einen Geheimgang“, fügte James hinzu. „Auf was warten wir dann noch?“, fragte Katie. Ihre Augen glühten vor Freude. „Stopp! Ich sehs kommen, wir werden nur erwischt!“, rief Lils verärgert rein. „Evans! Hast du etwa Angst?“ James Augen blitzten kurz auf. „Nein, Potter. Aber ich möchte keinen Ärger bekommen…“ „ist das nicht fast dasselbe?“ James lächelte Lily an, die zornig schnaubte, aber doch nach gab. „Also gut…“ „Okay, los geht’s!“, meinte Sirius und wir eilten ihm hinterher.
So, wir waren nun wieder in den drei Besen. Und das war mein fĂĽnftes Butterbier! Das sechste hatte ich mir schon bestellt und ich musste zugeben, angetrunken war ich. Auch die Anderen hatten rote Backen und lachten aufgedreht ĂĽber irgendwelche Witze.
Nun war es schon mein Neuntes Butterbier und ich war wieder etwas mehr betrunken… Doch die drei Besen war immer noch prall voll. Sirius bekam von Madam Rosmerta die Butterbiere geschenkt, und drum holte er sie auch für uns.
Nach meinem Zwölften Butterbier war ich nun echt betrunken. Die andern sieben auch. Oh jee, das konnte noch heiter werden…

Lily
Ich stand neben James und lachte. Moment mal… Hab ich James gesagt? Ich war wohl echt betrunken! Bei diesem Gedanken musste ich Grundlos loskichern. „Evans, was is’n los?“, fragte James, äh Potter, neben mir. Ich wusste auch nicht genau, weshalb ich ihn gerade Potter nennen wollte. Es war halt… Lustiger. Ich kicherte wieder los. „Nichts“, gluckste ich. „Ich…“ Doch mehr bekam ich nicht heraus. Mir wurde so schlecht, dass ich raus rannte und mich dort übergab. Nie wieder fünfzehn Butterbiere auf einmal! Wenigstens konnte ich nun etwas besser wieder denken. Ich schlenderte stolpernd wieder rein. Und dann wollte James mir den Arm um die Schultern legen. Ich entwich dem Arm und motzte ihn an: „POTTER! Nur weil ich nicht klar denken kann, heißt das noch lange nicht, dass du mich so anfassen kannst!“ James sah gekränkt aus und ich schnappte mir meine Freundinnen und schwankte hinüber zum Schloss. Das sah ganz bestimmt idiotisch aus, aber egal.

Im Himmelbett sah ich auf den Wecker. 03:54 Uhr. Puh, so fühlte ich mich auch. Äh… Was redete ich da? Ich fühle mich wie 03:54 Uhr? Ich meinte wohl wie 354 Jahre! Mein Kopf war schwer und er schwirrte unangenehm. Trotzdem vergewisserte ich mich noch einmal nach den andern. Gut, ich hatte es mir nicht nur eingebildet sie mitgenommen zu haben. Alle lagen da und schliefen. Das würde ich jetzt auch tun. Schlafen…


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