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Fanfiction

Auf ein Ende folgt immer ein Anfang - Prolog

von Federica

Prolog

Nebelschwaden umhüllten den Friedhof in Godric’s Hollow.
Die Beerdigung des jungen Paares war schon lange vorbei, doch eine Frau hatte sich noch nicht von dem Grab fortbewegen können.
Es schien alles so unwirklich zu sein. Wie konnte sie an einem einzigen Tag alles verloren haben, was sie und ihr Leben ausmachte?
Eine Träne lief der jungen Hexe über das Gesicht und sie schien verwundert darüber. Schließlich hatte sie in den vergangenen drei Tagen so viel geweint, dass eigentlich keine Tränen mehr übrig sein konnten.
Sie fühlte sich einfach so unendlich verlassen. Ihr Innerstes war leer und kalt.
Wieso seid ihr alle gegangen? Es ist doch nicht fair.
Die Frau fiel auf die Knie und verbarg ihr Gesicht in ihren Händen, ihre Schultern hoben und senkten sich wieder und sie konnte nicht aufhören laut zu schluchzen.
Hier lagen sie nun, James und Lily Potter, eingegraben in kalte und nasse Erde.
Emma starrte immer noch fassungslos auf das frische Grab und den Grabstein.

James Potter & Lily Potter, geb. Evans
*27. März 1960 *30. Januar 1960
†31. Oktober 1981 †31. Oktober 1981

James, der wie ihr großer Bruder gewesen war und Lily, ihre beste Freundin, die sie immer verstanden hat und immer für sie da war.
Doch wo war Emma in dem Moment gewesen, wo ihre Freunde, die für sie ihre Familie waren, sie gebraucht hätten?
Sie war mit Sirius in ihrer Wohnung gewesen, sie hatten gekocht und gelacht und sich schon auf die Halloweenparty gefreut, mit der sie James und Lily überraschen wollten.
Doch daraus war nichts geworden, denn als sie zu dem Haus der Potters appariert waren, hatte sich dieses in eine Ruine verwandelt und man hörte ein Baby schreien.
Harry Potter, der Junge der überlebte.
Sie hatten gleich den Orden verständigt, doch als sie das Haus betraten war es für James und Lily zu spät gewesen. Sie waren für ihren Sohn gestorben, der wie durch ein Wunder überlebt hat.
Albus Dumbledore brachte den Jungen in Sicherheit, zu der Muggelschwester von Lily.
Sirius und ich hätten ihn aufziehen sollen, wir sind seine Paten und lieben ihn wenigstens und wir hätten ihn in dem Sinn von James und Lily aufgezogen. Jetzt lebt er bei Zaubererhassern. Ich werde Dumbledore’s Entscheidungen wohl nie verstehen.
Die brünette Hexe schüttelte nachdenklich den Kopf und ein Schauer fuhr ihr über den Rücken.
Als wenn der Verlust von ihren besten Freunden nicht schon schwer genug war, hatte sie nun auch noch ihren Verlobten, ihre große und einzige Liebe, verloren.
Sie hatten ihn einfach nicht aufhalten können.
Er wollte den Tod seines besten Freundes rächen, blind vor Wut auf Peter hatte er das Haus der Potters noch an dem Abend verlassen und war direkt nach Askaban gebracht worden.
Die ganze Zaubererwelt und auch die Muggel hielten ihr Leben nun für einen Massenmörder, aber sie wusste es besser. Sein Ziel war Peter gewesen, ob er erfolgreich gewesen war und was wirklich vorgefallen war, würden sie wahrscheinlich nie erfahren.
Sirius saß in Askaban und das vermutlich sein ganzes Leben, denn einen Ausbruch hatte es bis jetzt noch nicht gegeben.
Emma fing wieder an zu schluchzen. Ihr Leben war an einem einzigen Tag zerstört worden, Halloween würde von jetzt an wirklich ein Tag des Horrors werden.
„Emma“, sagte eine sanfte Stimme, „du musst endlich aufstehen und es hinter dir lassen. Lily und James hätten das so nicht gewollt.“
Sie drehte sich zu Remus Lupin um, der ebenfalls sehr mitgenommen aussah und sie flehend ansah.
„James und Lily dürfen einfach nicht tot sein, ich meine, ich weiß, dass es so ist, aber, ich will es einfach nicht glauben“, ihre Stimme klang brüchig, so als hätte sie seit mehreren Tagen kein Wort mehr über ihre Lippen gebracht.
Remus ging auf die Hexe zu, die mittlerweile aufgestanden war, und legte ihr den Arm um die Schultern: „Em, ich weiß doch genau wie du dich fühlst.“
Ihre Augen schweiften über die vielen Gräber.
„Er konnte nicht dabei sein. Er konnte seinen besten Freund nicht zu Grabe tragen. Er konnte keinen Abschied nehmen.“
„Sirius hat das auf seine Weise geregelt und du musst es auch wieder in den Griff bekommen und der erste Schritt ist, dass du endlich diesen Friedhof verlässt. James und Lily sind tot, das ist die bittere Wahrheit, aber Harry lebt und auch, wenn wir ihn wahrscheinlich erst in zehn Jahren wiedersehen, solltest du bis dahin stark für ihn sein. Du bist seine Patentante. Er wird dich noch brauchen!“
Ein kleines Lächeln stahl sich auf das eingefallene Gesicht der einundzwanzigjährigen Emma.
Ja, Harry lebte. Er war ihre Hoffnung und sie würde alles daran setzen, dass es ihm gut geht.
Sie warf noch einen Blick auf das Grab ihrer Freunde und sagte mit leiser Stimme: „Ich werde auf Harry aufpassen, das verspreche ich euch!“
Dann verließ sie mit dem letzten verbliebenen Freund aus ihrem Freundeskreis den Friedhof.

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So, ich hoffe euch hat mein Prolog gefallen, ihr dürft mir natürlich gerne Reviews hinterlassen ;)

Viele liebe Grüße,
Federica


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