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Fanfiction

Auf ein Ende folgt immer ein Anfang - Zum letzten Mal

von Federica

Hallo, da bin ich wieder :)
ein neues Chap, für Re-Kommis fehlt mir leider gerade die Zeit, aber ich habe mich riiiiiiesig gefreut :) Vielen Dank :*
_________________________________________________

Zum letzten Mal

~*~
Early morning without warning,
woke me with a scare.
I had that dream again,
that the sun won’t set.

[Foo Fighters - Summer's End]
~*~


Emma
„UUUUUUUUUUUUUUUUUAAAAAAAAAAAAAHHHHHHH!“
Ich saß senkrecht in meinem Bett, ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass wir 9 Uhr hatten. Aber warum wird um diese Uhrzeit so ein Lärm veranstaltet?
Neugierig, wie ich nun mal bin, ging ich auf den Flur und stand im totalen Chaos. Um mich herum lagen Schulsachen, Klamotten und irgendwelche Scherzartikel oder sonstige Sachen, die man unbedingt braucht.
Schockiert suchte ich nach dem Übeltäter. James, der lachend in seinem offenen Koffer stand und Sirius, der an der Tür lehnte und wohl im Stehen schlief.
„Ähm, Jungs, habt ihr noch nicht mal ansatzweise gepackt?“, mein Gesichtsausdruck wechselte von schockiert zu erheitert. Natürlich hatten sie noch nicht gepackt, in Hogwarts war es ja nicht anders mit den Beiden.
„Ems, naja, wir haben zumindest die Sachen, die mitmüssen auf den Flur geschafft“, James lächelte mich an. Nein, nein, ich werde nicht weich…ich werde nicht weich..Mist!
„Gut, ich helfe euch!“ Jetzt konnte ich nicht mehr zurück…
Mit ein paar Schlenkern meines Zauberstabes hatte ich die Sachen ihrem jeweiligem Besitzer zu geordnet und in die Koffer schweben lassen.
Ich verstehe nicht, wieso sie so intelligent sind, aber morgens keine einfachen Aufrufezauber hinbekommen.
„Danke!“, ich wurde kurz von beiden gedrückt und dann liefen sie in die Küche, zum Frühstück, denn ohne Essen geht bei denen ja bekanntlich nichts.
Ich seufzte und ging ins Zimmer zurück, schnell zog ich mich um und packte meine Sachen zusammen.
Kurze Zeit später saß auch ich in der Küche und genoss die Pfannkuchen von James Mutter.
„Tut mir leid, dass du so unsanft geweckt wurdest Liebes! Aber Sirius kriegt man manchmal nicht anders wach!“
Ich lachte Rosalie an: „Das macht nichts, wir fahren ja zum letzten Mal nach Hogwarts, das heißt ich muss dieses Chaos nicht noch öfter ertragen!“
Sirius und James sahen mich strafend an. Sind sie nicht normalerweise stolz darauf Chaoten zu sein?

Da standen wir nun vor der dampfenden Lok. Ein letztes Mal also. Ich musste schlucken.
Ich stand zwischen den beiden Rumtreibern und wir starrten alle gebannt auf die Eisenbahn.
„Wir sollten reingehen und uns ein Abteil suchen, oder?“, ich versuchte uns aus dieser Starre zu befreien.
„Ich muss ins Schulsprecherabteil!“
„Jamesie, ja, grüß Lily von mir. Benimm dich und wir sehen uns dann später!“, ich gab ihm einen Klaps auf den Rücken und er trabte brav davon.
Sehr intelligent Emma, jetzt stehst du ja hier mit Sirius alleine.
„Komisch, jetzt sind wir der Abschlussjahrgang. Ich konnte Hogwarts sechs Jahre lang mein Zuhause nennen und in einem Jahr, werden wir nie wieder zurückkehren.“
Ich verstand was er meinte, mir ging es ja genauso.
Ich drückte seine Hand, was einen Aufschrei unter seinen Fans verursachte. Seit wann stehen die eigentlich schon hier und gaffen?
„Ich bin nicht mit Sirius zusammen!“, rief ich ihnen entnervt zu.
Zum Glück bewegte es Sirius einmal zu gehen, normalerweise liebte er es beachtet und begehrt zu werden. Mir ging das Ganze eher auf den Keks.
Endlich fanden wir Remus, der schon mit Peter in einem Abteil saß und setzten uns dazu.
Ein letztes Mal geht es los, ein komisches Gefühl…
Sirius hatte sich ans Fenster gesetzt und sogleich die Augen geschlossen. War er heute überhaupt schon wach gewesen? Ich wunderte mich immer wieder über die Rumtreiber, wie man so viel essen und schlafen konnte. Ein mir unerklärliches Phänomen.
Ich konnte nicht aufhören ihn anzusehen. Wie er so unschuldig an der Wand lehnte und schlief. Sein Mund hatte sich zu einem seligen Lächeln geformt und sein ganzes Gesicht wirkte vollkommen entspannt. Die schwarzen Haare fielen ihm leicht ins Gesicht, er trug sie etwas länger, als andere Jungs. Es steht ihm aber auch einfach. Schade, dass man beim Schlafen die Augen zu hat, seine Augen sah ich am liebsten an.
Gott, was hatte ich bloß für Gedanken?
„Ähm, Emma, genießt du den Ausblick?“, Remus konnte ein Grinsen nicht unterdrücken, ich riss mich aus meiner Starre und blickte erschrocken in die Augen des Werwolfs.
„Oh, öhm, ähm, also, die Landschaft hat mir schon immer gut gefallen, ja!“
Wir befanden uns gerade in einem Tunnel, Remus wusste eh wen ich die ganze Zeit angestarrt hatte, nur Peter kapierte wieder nichts und wandte sich seiner Zeitschrift zu.
„Ja, ja, die Landschaft hier kann schon ganz schön faszinierend sein“, er musste sich wirklich beherrschen nicht zu lachen, obwohl er Sirius wahrscheinlich eh nicht wecken würde.
„Mhhh, stimmt“, ich beeilte mich wirklich aus dem Fenster zu gucken und blieb erst mal bei der sicheren Aussicht. Mensch, ausgerechnet Remus, der immer alles genau beobachtete und verstand. Aber bei mir gibt es nichts zu Verstehen, schöne Menschen darf man jawohl auch einfach mal ohne Grund angucken!

Lily
Das letzte Mal geht es los. Ich kann es gar nicht fassen. Nach diesem Jahr müssen wir alle in die richtige Welt eintauchen. Wir müssen erwachsen werden. Naja, für mich ist das kein Problem, aber ich kenne da welche, die noch einige Jahre brauchen werden…
Gedankenverloren ging ich durch den Zug bis ich endlich vor dem Abteil stand, das ich nun betreten durfte. Schulsprecherabteil. Ich bin Schulsprecherin! Wie hypnotisiert stand ich vor der Tür und trat schließlich ein, nachdem mich schon einige Schüler komisch gemustert hatten.
Wow, man hat als Schulsprecher wohl mehr Recht auf Bequemlichkeit!
Das Abteil war mit zwei Sofas ausgestattet, am Fenster standen noch zwei Sessel und es gab sogar einen Kamin. Jetzt im Sommer brannte er natürlich nicht.
Ich verstaute meinen Koffer und nahm auf einem der Sessel Platz.
Wer wohl mein Partner sein wird?
Die Tür wurde mit einem lauten Rums geöffnet und ich sah nur dunkle, verwuschelte Haare und einen großen Jungen, der wirklich sehr viel Ähnlichkeit mit… Nein, das kann nicht sein!
„Oh man, die Jugend von heute hat auch keinen Respekt mehr! Man sollte doch meinen, dass die vor einem Siebtklässler, der auch noch Schulsprecher ist, nahezu auf die Knie fallen. Ich meine ich wurde gerade von einer ganzen Horde Frischlinge über den Haufen gerannt!“
Er sah mich vorwurfsvoll an, war ja schon ganz lustig, wie er sich aufregen konnte. Aber ich mochte keine Scherze, die sich gegen mich richteten.
„Ähm, Potter, du hast dich doch sicherlich in der Tür geirrt oder?“, fragte ich so sachlich wie möglich.
Er blickte mich verwirrt an: „Ist das hier nicht das Schulsprecherabteil?“
Eins muss man ihm lassen, schauspielern kann er gut.
„Doch, natürlich ist es das, aber du bist jawohl kaum Schulsprecher!“, langsam wurde ich ungeduldig. Was sollte dieser Unfug? Nach dieser Aktion werde ich auch nicht mit ihm ausgehen. Auch wenn ich ihn in diesen Ferien ja auch kurz anders erlebt habe. Wie er sich um Emma gekümmert hat fand ich wirklich klasse!
Was macht er da jetzt schon wieder? Ich beäugte James kritisch, der in seiner Tasche wühlte und mit einem Triumphlächeln einen Zettel in die Lust streckte.
„Hier, lies!“ Ich schnappte den Zettel und musste wohl das Lesen verlernt haben, denn dort stand eindeutig von Dumbledore geschrieben, dass James Potter Schulsprecher ist.
Ich rieb mir meine Augen und las und las uns las es immer wieder. Ungläubig starrte ich zu James, der sich das Lachen sichtlich verkneifen musste.
So langsam konnte ich nicht mehr und brüllte los: „DU BIST SCHULSPRECHER??? DUMBLEDORE WAR DOCH BETRUNKEN!!! DAS IST DOCH EIN MISSVERSTÄNDNIS!!!“
Toll, jetzt lachte er mich aus. James lag auf dem Sofa und hielt sich den Bauch vor Lachen. Nahm er mich jetzt nicht mal mehr ernst?
„Lily, ehrlich, ich bin Schulsprecher und war selber überrascht! Nur müssen wir uns jetzt irgendwie zusammenreißen oder nicht?“, er hatte sich wieder beruhigt, wenigstens etwas.
„Ähm, ehrlich gesagt, weiß ich noch nicht. Vielleicht müssen wir ja keine Freunde sein um zusammen zu arbeiten, mit einem Slytherin hätte ich das auch hinbekommen!“, ich sah ihn trotzig an und komplementierte ihn heraus. Schließlich musste wir zu den Vertrauensschülern.
Ich wusste, dass man mit Potter nichts anfangen kann!
Er musste natürlich erst mal allen Mädchen den Kopf verdrehen mit seinem Gegrinse und Geflirte, wie mir das doch immer auf den Keks geht! Und jetzt muss ich auch noch die restliche Fahrt mit dem kompletten Rumtreibersatz verbringen! Auf seine beste Freundin kann man sich wirklich immer verlassen. Immerhin sitze ich zwischen ihr und Remus…
Ich beobachtete Emma aufmerksam, irgendwas war anders an ihr. Natürlich sah sie noch etwas erschöpft aus, sie hatte den Tod ihrer Mutter noch nicht verarbeitet. Aber wieso starrte sie dauernd Sirius Black an, der Ursprung allen Bösen. Das konnte sie doch nicht ernsthaft in Erwägung ziehen. Er ist der Herzensbrecher Nummer eins und sie kann sich doch nicht das Herz brechen lassen! Wobei er ja auch ständig unauffällig ansieht, aber bei ihm bedeutet das ja nur eins. Aber dieser besorgte Blick von ihm…
Ich sah zu James, auch er blickte Emma besorgt an. Vielleicht haben sie ja doch alle irgendwo ein Herz versteckt? Gott, was habe ich bloß für Gedanken. Ich schüttelte meinen Kopf und begann ein belangloses Gespräch mit Remus.

Emma
Oh man, wann sind wir endlich da? Hier bekomme ich noch Platzangst… und alle starren mich dauernd so besorgt an, als würde ich gleich aus dem Fenster springen!
„Leute, guckt mich bitte nicht mehr so an. Ich brauchte halt noch Zeit, aber ich will, dass alles so läuft, als wäre nichts passiert. Das ist nämlich die beste Ablenkung überhaupt“, ich blickte nahezu strahlend in die Runde. James verdrehte die Augen, er glaubte mir nicht, war ja klar. Lily unterhielt sich mit Remus, Peter nahm wie immer keine Notiz und Sirius. Ich sah zu ihm und er sah zu mir. Mist, Memo an Emma: Augenkontakt mit Sirius vermeiden!
„Schon klar Kleine, willst du bei unserem nächsten Streich mitwirken?“
Ich spürte einen gewissen Blick meiner besten Freundin auf mir und wusste, dass wir diese Nacht nicht viel Schlaf bekommen würden. Ihr waren meine Blicke also genau so wenig entgangen wie Remus. Mist, Mist, Mist.
„Kommt darauf an, was ihr schon wieder ausgeheckt habt. Bei jedem Quatsch mache selbst ich nicht mit!“, ich lachte und es hörte sich ganz normal an, sehr gut, „Ach, Jamesielein, wann ist Quidditchtraining? Bitte nicht an für mich ungünstigen Tagen!“, ich klimperte mit den Wimpern. Es würde eh nichts bringen.
„Ems, ich stimme das Training auf alle ab, und ich muss erst mal herausfinden, wann ich Schulsprecherverpflichtungen habe und so..“
Sirius und ich lachten uns kaputt, ein James Potter, der sich an Verpflichtungen hält. Lily blickte ganz erstaunt. Tja Lils, er liebt dich halt wirklich. Ha, das werde ich ihr erst mal wieder unter die Nase reiben, wenn sie mit mir über Siri reden will.
Sirius und James fingen jetzt an sich ausführlich über Quidditch zu unterhalten, ich warf ab und zu mal etwas ein, war aber eigentlich eher froh, dass ich nicht so viel beitragen musste.
Neben mir hörte ich vermehrt das böse Wort ‚UTZ-Prüfungen‘, Remus und Lily machten sich wirklich zu viele Gedanken über die Schule. Ich verdrehte die Augen. Lily würde eh die besten Noten schreiben und auch Remus musste sich keine Sorgen machen. Ich hatte normalerweise auch wenig Probleme mit dem Schulstoff, aber irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass es dieses Jahr schwerer als sonst werden würde…
Gedankenverloren sah ich aus dem Fenster und konnte schon bald unser Schloss bewundern. Es war für mich immer wieder ein magischer Moment, wenn wir es das erste Mal bewundern konnten.
Erleichtert stieg ich aus dem Zug aus. Luft. Um mich herum wuselten Schüler durch die Gegend. Ich winkte Hagrid zu und wurde sanft von hinten angeschoben.
„Los Kleine, wir wollen zum Essen!“, Sirius Hand brannte auf meinem Rücken als er mich nach vorne schob. Ich beeilte mich meine Koordination über meine Beine wiederzuerlangen und lief schnell zu einer Kutsche.
Die Thestrale brachten uns wie immer zuverlässig zu unserer Schule.
Hungrig und erschöpft folgte ich den anderen in die große Halle, allerdings musste ich wie immer an die verzauberte Decke starren. Ich bin zu Hause!
Ein Glücksgefühl überkam mich und ich setzte mich zu meinen Freunden, zu denen sich auch Alice Grey und Frank Longbottom gesellt hatten. Ich umarmte beide schnell. Die zwei waren jetzt schon seit der 5. Klasse ein Paar und passten einfach wunderbar zusammen.
Wie gewohnt blickte ich zu Dumbledore hoch.
Für mich war er nicht bloß unser Schulleiter. Er hatte sich um unseren Schutz gekümmert und anscheinend hatte selbst dies nichts genutzt. Ich spürte einen Stich in der Magengegend.
Endlich waren die Erstklässler verteilt und Dumbledore hatte das Essen eröffnet.
Ich beobachtete lachend James und Sirius, zwischen denen ich leider gelandet war. Sie schaufelten ohne Unterlass Essen in sich rein, ohne zu gucken, was sie da überhaupt zu sich nahmen.
Sogar Lily, die mir gegenüber saß, konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ich zwinkerte ihr zu.
„So fühlt man sich also zwischen wilden Tieren.“
Ich lachte, manchmal hatte Lily einen hervorragenden Humor.
Sie sah mich zufrieden an und wir begannen auch zu essen, allerdings mit Manieren.
Nach dem Nachtisch fühlte ich mich wie eine riesige Kugel.
„Oh Man, ich brauche nie wieder was zu essen!“, zur Bestätigung hielt ich meinen Bauch.
„Ich weiß nicht was du hast Ems, du hast doch kaum was gegessen“, James sah mich abschätzend an.
„Es kann ja auch nicht jeder ein ganzes Schwein zu Abend essen“, erwiderte ich mit zuckersüßer Stimme und zwinkerte ihm zu. Ach, genau so sollte mein letztes Jahr sein. Zwischen meinen Freunden, die sich ja vielleicht endlich vereinen könnten. Lily würde so gut zu James passen…
Auf einmal stand Professor McGonagall vor uns, ich sah James fragend an. Hatten die schon wieder einen Streich gespielt? Nein, er sah selbst ganz überrascht aus.
„Guten Abend, und keine Angst, ausnahmsweise wurde mal kein Streich gespielt. Miss Hudson, der Schulleiter möchte sie jetzt sprechen. Sie mögen doch Lakritz? Mr. Potter und Miss Evans sie folgen mir bitte.“
Dumbledore? Was wollte er denn von mir?
Da James und Lily schon mit Gonni verschwunden waren, beeilte ich mich auch zum Büro unseres Schulleiters zu gelangen.
Ich stand vor dem Wasserspeier und sagte: „Lakritz.“
Schnell lief ich die Stufen hinauf und stand schon im Büro.

Lily
Bitte, bitte, lass sie gleich sagen, dass alles nur ein böser Scherz war!
Ich blickte flehend zu unserer Hauslehrerin, doch diese strahlte über das ganze Gesicht. Ich kniff meine Augen zusammen, das tat McGonagall äußerst selten. Ich bekam Angst.
Potter und ich ließen uns vor ihrem Schreibtisch auf den Sesseln nieder und unsere Lehrerin für Verwandlung strahlte immer noch.
„Wie lange ist es nun schon her, dass beide Schulsprecher aus Gryffindor kamen? Ich bin sehr stolz auf unser Haus und ich hoffe, dass sie als Schulsprecher mir alle Ehre machen werden!“ Also bei mir braucht sie sich keine Sorgen zu machen, sie sollte lieber mit Potter reden.
„James, ich hoffe sie nehmen ihre Rolle genau so ernst, wie die des Quidditchkapitäns. Sie sind ein Vorbild und bitte verhalten Sie sich auch so“, sie machte eine Pause und zwinkerte Potter zu, „oder lassen Sie sich wenigstens nicht ständig erwischen!“
Ich fass es nicht, hatte McGonagall ihm gerade Streiche und nächtliche Ausflüge erlaubt?
Wir standen schon wieder auf dem Flur vor ihrem Büro und ich schüttelte immer noch fassungslos den Kopf.
„Was ist Lily? Erstaunt, dass jemandem unsere Scherze gefallen?“
Ich blitzte ihn mit einen smaragdgrünen Augen an: „Ich bin mehr schockiert, als erstaunt!“
Damit drehte ich mich um und stürmte zum Gemeinschaftsraum. Hoffentlich war Emma schon wieder da.
James hastete hinter mir her, aber er hatte mich erst vorm Porträt der fetten Dame eingeholt. „Haben wir nicht eigentlich irgendwelche Räumlichkeiten?“, fragte mich Potter.
Er hat Recht, hat Gonni wohl vor lauter Freude vergessen.
„Wir fragen McGonagall einfach morgen früh, ich will jetzt nur noch in mein Bett – und nein Potter, du kannst nicht mitkommen!“
Er sah mich verwirrt an, oh vielleicht hatte er ja auch keine Anzüglichkeit sagen wollen. Egal, einen Potter konnte man nicht oft genug zurechtweisen.
Ich flitzte schnell in unseren Schlafsaal und natürlich war Emma noch nicht da. Mist, naja, dann lese ich halt solange…
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So, das war es erst mal wieder, das Gespräch mit Dumbi kommt erst im nächsten Chap :)

Liebe Grüße!


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