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Fanfiction

Auf ein Ende folgt immer ein Anfang - Halt mich

von Federica

Hallihallo :)
das nächste Kapitel ist da ;)

²Lily_Luna_Lovegood: Ja, der gute Crane, er ist nicht mehr der Vater von Emma, zumindest in ihren Augen ;) Lily und James, ja, da geht es heute ein wenig vorran ;) Ich hoffe der Kuchen hat geschmeckt? :) LG

²xLilyEvansx: Hallo :) also Voldemort weiß von ihrer Gabe, zumindest wollte ich das so :D und jaaa, Lily und James, unser Lieblingspaar. Die beiden haben sich und Emma und Sirius haben sich. Ein wenig Gerechtigkeit muss es auch im Krieg geben :D LG!

²Zaubererexpterin xD: Haha, ja, da leben sie beide noch, deshalb werden sie auch heile aus der Entführung kommen ;) aber leicht werden sie es auch nicht immer haben, leider. Aber so ist das Leben ;) LG!

²Mrs. Black: Hey :) Ja, ihr Vater ist blöd, Jeremy auch. Lily erkennt ja, dass jemand anders besser für sie geeignet ist ;) Sirius ist ein Mann, das ist genetisch vorgegeben ;)
der Spiegel, ja, der wird wohl die Lösung sein ;) LG!

_________________________________________________

Halt mich

~*~
Bei Dir ist gut anlehnen,
Glück im Überfluß.
Dir willenlos ergeben,
find' ich bei dir Trost.

[Herbert Grönemeyer - Halt mich]
~*~


Lily
„Na Miss Evans, wollen Sie in den Unterricht?“, ich blickte Poppy ungläubig an. Was dachte sie denn wo ich sonst hin will? Zum Mond?
„Natürlich will ich in den Unterricht. Ich kann doch gehen oder? Ich war schließlich den ganzen Samstag und Sonntag hier!“, wollte sie mich unbedingt auf die Palme bringen?
„Sie dürfen gehen, Mister Potter wartet schon vorm Krankenflügel auf sie“, sie zwinkerte mir verschwörerisch zu und ich kniff meine Augen zusammen. James war hier um mich abzuholen, in meinem Bauch fing das Flattern an. Was für Gefühle verband ich denn nun mit ihm?
Seufzend verließ ich das Zimmer und lief James geradewegs in die Arme.
„Hey, nicht so stürmisch meine Liebe, wir kommen nicht zu spät. Wir haben sogar noch Zeit um zu frühstücken!“, er lächelte mich an, doch ich sah, dass das Lächeln seine Augen nicht erreichte.
Keinem von uns war zum Lachen zu Mute, heute war Montag, sie sind Samstagnachmittag entführt worden. Die Hoffnung verließ uns langsam, sie würden sie sicher nicht ewig am Leben lassen. Aber tief in mir wusste ich, dass sie beide noch lebten.
James zog mich in einen Geheimgang und schon standen wir vor der Großen Halle.
Zumindest in diesen Tagen wären wir jetzt abgelenkt, Unterricht und Hausaufgaben. James und ich mussten auch noch unseren Pflichten als Schulsprecher nachkommen.
Emma und Sirius würden gerettet werden und dann wäre alles gut.
Leider wusste ich da noch nicht, dass der Tag für mich gleich in einem Desaster enden würde.
Schon als wir die Halle betraten hatte ich ein mulmiges Gefühl in meinem Bauch. Denn alle starrten mich an, normalerweise werde ich nicht so angestarrt. James und ich sind schon öfter zusammen in die Halle gegangen, das konnte es also wirklich nicht sein.
James schien auch verwundert zu sein und suchte den Blickkontakt mit Remus, und dessen Gesichtsausdruck ließ in mir Panik aufkommen.
Was war denn jetzt schon wieder passiert?
Wir ließen uns auf der Bank Remus gegenüber nieder, Remus schob James den Propheten zu, doch ich wollte die schlechten Nachrichten lieber nicht auf leerem Magen erfahren und beschloss daher, erst mal ein Toast zu essen.
Trotzdem beobachtete ich den jungen Mann zu meiner rechten. Er las den Artikel und sein Gesicht verfinsterte sich immer weiter, aufgebracht fuhr er sich durch die Haare. Komisch, diese Geste machte mich mittlerweile gar nicht mehr wütend. Eigentlich mochte ich es sogar, wenn er sich durch die Haare fuhr, er versuchte dann immer seine Unsicherheit zu verbergen.
Er führte eine stumme Unterhaltung mit Moony und wandte sich mir zu. Seine haselnussbraunen Augen hatten einen dunklen Schimmer.
„Was ist passiert?“, fragte ich argwöhnisch.
„Nicht hier“, meinte er nur knapp und zog mich aus der Halle, er hatte noch gar nichts gegessen.
Dass ich den Tag noch erleben darf, an dem James Potter ohne das geliebte Frühstück die Halle verlässt.
Er wimmelte meine Fragen die ganze Zeit ab, bis wir endlich in unserem Aufenthaltsraum standen. Er verriegelte die Tür.
„Lily, es tut mir so leid“, er nahm meine Hand und ich ahnte dunkel was er jetzt sagen würde, „Voldemort hat gestern einen Anschlag auf ein Kaufhaus in Muggellondon ausgeführt, es sind viele Menschen ums Leben gekommen, unter anderen auch deine Eltern. Es tut mir so leid!“
Ich starrte ihn fassungslos an und spürte, wie ich den Halt verlor.
James zögerte nicht und zog mich an seine Brust, ich war unfähig ein Wort zu sagen. Er strich mir beruhigend über meinen Rücken und ich ließ meinen Tränen ihren Lauf.
Ich wusste nicht wie lange wir so im Raum gestanden haben, aber seine Nähe tat so gut.
Trotzdem war stehen auf die Dauer nicht so das Wahre, James dachte wohl dasselbe. Denn nur kurz Zeit später saßen wir auf dem Sofa, ich auf seinem Schoß.
Vor den Ferien hätte ich noch jeden angeschrien, der mir das hier prophezeit hätte. Aber er hat sich auch einfach verändert.
„Ich wollte sie immer aus der Zaubererwelt und diesem Krieg heraushalten. Sie haben doch nichts getan!“, ich presste mich enger an James.
„Ich weiß, ich weiß Lily. Voldemort ist nur leider völlig geisteskrank. Man ist nirgends mehr sicher.“
„James, kommst du mit zur Beerdigung?“, ich sah ihn ziemlich hilflos an.
„Wenn du das willst, komme ich mit.“
„Das ist aber kein Date“, ich grinste ihn schwach an.
Ich habe meine Eltern verloren. Sie sind tot.
„Oh Merlin, Petunia gibt mir sicher die Schuld an dem Tod unserer Eltern“, ich sackte mutlos zusammen. Meine Schwester und ich, da gab es leider keinerlei Verbindung mehr.
„Daran ist niemand schuld, außer Voldemort und den Todessern! Deine Schwester sollte das verstehen.“
Erneut liefen die Tränen über mein Gesicht.
„Sie wird es aber nicht verstehen, sie hasst mich! Sie hasst meine andere Welt, die sie nicht erleben kann“, ich musste laut schluchzen.
Jetzt hatte ich schon nur noch meine Schwester und die würde mich am liebsten aus dem Stammbaum löschen.
„Schh, Lil, es wird alles wieder gut. Vielleicht vergisst sie ja über den Tod ihren Hass“, er begann mich sanft hin und her zu wiegen.
Ich schloss erschöpft meine Augen und schlief kurz darauf ein.

Emma
Ich öffnete meine Augen. Sirius und ich waren aneinander gekuschelt eingeschlafen. Er hatte seinen Arm um meine Hüfte gelegt und durch seine Nähe die Albträume vertrieben.
Doch heute würde Voldemort auftauchen und dann wäre es wohl bald vorbei.
Ich drehte meinen Kopf zu Sirius und strich ihm die Haare aus dem Gesicht, er rührte sich nicht. James und er hatten wirklich das Glück mit einem sagenhaft, tiefen Schlaf gesegnet zu sein.
Sirius murmelte undeutlich vor sich hin und zog mich näher an sich, unwillkürlich musste ich lächeln.
Da lagen wir nun in diesem Verließ, ich hatte keine Ahnung welcher Tag es war. Mein Gefühl sagte mir, dass wir vermutlich schon den ganzen Sonntag im Verließ verbracht hatten.

„Ach, wie süß. Die zwei reinblütigen Verräter scheinen wohl doch näher verbunden zu sein“, wie ich diese Stimme hasste.
„Malfoy. Ist euer toller Lord endlich eingetroffen?“, angriffslustig funkelte ich ihn an.
Ich stand ihm nun gegenüber, nur die Verließtür trennte uns.
„Der dunkle Lord ist da, und ich soll dich zu ihm bringen. Willst du dich noch von ihm verabschieden?“, er setzte ein süffiges Grinsen auf.
„Sie braucht sich nicht zu verabschieden, wir kommen hier schon wieder raus!“, unbemerkt war Sirius an meine Seite getreten.
Er beugte sich zu mir runter, streifte meine Wange mit seinen Lippen: „Halte durch, ich versuche uns hier irgendwie raus zu holen.“
„Bis später…“, Lucius Malfoy zog seinen Zauberstab und ließ Sirius in eine Ecke fliegen, mich zog er aus dem Verließ.
„Dann wollen wir doch mal ein bisschen Spaß haben, nicht wahr?“, er drückte mich die Treppe hoch, den Zauberstab spürte ich im Rücken.
„Ich kann es kaum erwarten!“, Sarkasmus hatte ich schon immer geliebt.
Wir hatten die Kellertreppe erklommen und standen in unserem Flur, wie froh war ich damals gewesen, als meine Mutter mit mir dieses hässliche, große, dunkle Haus verlassen hat.
Ich würde immer nur schlechte Erinnerungen an diesen Ort haben.
Ich atmete noch einmal tief ein, Voldemort würde mich da drinnen erwarten, in unserem Wohnzimmer.
„Ah, da ist sie ja, die bezaubernde Tochter meines lieben Rabastan! Komm her mein Mädchen, damit ich dich auch mal ordentlich anschauen kann.“
Hilfe, wo ist mein Kotzeimer?
Entschlossen lief ich zu Voldemort, Tom Riddle. Er wurde einer Schlange wirklich immer ähnlicher.
„Hallo Dad, Tom!“, ein Zischlaut verließ Voldemorts Mund. Tja, ich weiß von deiner Herkunft. Von deinem Muggelvater!
Verächtlich sah ich ihn an.
Er schwang seinen Zauberstab und ich spürte unglaublichen Schmerz.
Erster Fehler Hudson, der zweite folgt dann wohl bald.
„Dir muss man wohl noch Manieren beibringen. Zu lange hast du mit deiner muggeliebenden Mutter zusammen gelebt.“
Keuchend landete ich auf dem Boden, wer hat diesen Cruciatus eigentlich erfunden, und warum muss man dabei immer in die Luft gerissen werden? Das Hinfallen tut meistens noch mehr weh. Hinterher würde ich total ramponierte Knie haben.
„Ich habe nicht zu lange mit meiner Mutter gelebt, ich hätte noch Jahre mit ihr haben können! Sie stand auf der richtigen Seite, genau wie ich. Verleugnest du etwa deine Herkunft Tom Riddle?“, trotzig sah ich ihm in die Augen, mein Geist war fest verschlossen. Ein Grinsen umspielte meine Lippen, er biss sich wohl gerade an meinem Geist die Zähne aus. Zu manchen Sachen ist Dumbledore ganz nützlich.
Ein weiteres Mal knallte der Zauberstab und ich schrie auf vor Schmerzen. Ich krümmte mich unter diesen Schmerzen, ich hatte sie noch nie durchleben müssen.
Dennoch schaffte ich es wieder aufzustehen. Weiterkämpfen, einer muss es ihm ja zeigen!
Ich sah zu meinem Vater. Seine eisblauen Augen blickten kalt auf mich herab, was war bloß aus dem Mann geworden, der mich damals immer laut lachend durch die Luft gewirbelt hat?
„Emma, so ist doch dein Name, dein Vater hat mir von deiner interessanten und überaus nützlichen Gabe erzählt. Wenn du nicht so unendlich dickköpfig wärst, könntest du eine hohe Stellung bei mir einnehmen!“
„Eher sterbe ich!“, mir wurde ganz heiß vor Wut. Was bildet der sich eigentlich ein? Als wenn ich JEMALS für ihn kämpfen würde!
„Na, na, gerade einmal 17 Jahre bist du alt. Da willst du schon sterben?“, Voldemort ließ seinen Zauberstab kreisen, vermutlich war ich doch relativ langweilig.
„Bevor ich für so einen Bastard auf der falschen Seite kämpfe, würde ich auch mit 17 sterben! Ich werde mit Sicherheit nicht dafür verantwortlich sein, wenn unschuldige Menschen getötet werden!“, fest blickte ich in diese roten Augen. Er hatte keine Gefühle mehr, da war ich mir sicher.
„Meinst du solche Menschen, wie das Ehepaar Evans? Die Eltern deiner Schlammblutfreundin?“, diese kalte Stimme fuhr direkt in mein Herz. Sie hatten Lilys Eltern umgebracht!
„Ich darf dich daran erinnern, dass du auch nur ein HALBBLUT bist?“, ich bewegte mich auf sehr dünnem Eis, aber ich war wütend, so unglaublich wütend. In meinem Kopf war kein Platz mehr für klare Gedanken, die ganze Zeit musste ich gegen ihn ankämpfen und ich merkte wie meine Kräfte schwanden.
„DU BLUTSVERRÄTERIN WAGST ES!“, wenn seine Stimme schrie, platzte einem fast der Kopf.
Wieder nur eine kurze Bewegung seinerseits und es riss mich von den Füßen. Schmerz füllte meinen ganzen Körper, ich schrie, lauter als je in meinem Leben. So viel Schmerz, so viel Hass. Wie viel Hass konnte in einem Menschen stecken? Ach ja, er ist ja schon lange kein Mensch mehr.
Ich fiel auf den Marmorboden unseres Wohnzimmers. Mit meinen letzten Kraftreserven hielt ich meinen Geist geschlossen.
Ruckartig wurde ich hochgezogen und stand nun wieder vor Voldemort. Bei mir drehte sich alles.
„Ein letzter Fluch noch liebe Emma, und wir werden uns morgen noch einmal sprechen. Vielleicht bist du dank der Schmerzen endlich klug genug, auf der richtigen Seite zu kämpfen.“
„Ich kämpfe bereits für die richtige Seite!“
„Sectumsempra!“
Er zielte auf meine Beine, Blut spritzte aus den vielen Wunden, die nun an meinen Beinen klafften. Ich knickte ein, Malfoy zog mich hoch und schubste mich die Kellertreppe hinunter.
Wie oft war mir das als Kind passiert?
Mit einem lauten Rums landete ich an der Verließtür.
„Aua, fuck“, ich hatte am ganzen Körper Schmerzen und meine Beine bluteten immer noch wahnsinnig.
„Emma!“, Sirius lief zum Verließeingang.
Malfoy öffnete von oben die Tür und befahl Sirius, mich reinzuholen. Dann verschloss er sie wieder und verzog sich.
„Em, ist alles okay? Du hast so laut geschrien. Was ist mit deinen Beinen passiert?“
„Ich bin müde, Schmerzen, mein Kopf, das Blut. Ich hoffe es kommt bald Hilfe“, mir fielen meine Augen zu.
„Es wird alles gut Kleine, ich habe James endlich über den Spiegel erreicht. Sie sind unterwegs!“

Plötzlich ertönte oben lautes Poltern, es fand ein Kampf statt.
Sollten wir tatsächlich gerettet werden?
„Tatze, Ems, geht’s euch gut? Disappariert nach Hogsmeade, dort warten Lily und Poppy!“
Ich spürte nur wie sich alles zusammenzog und realisierte, dass Sirius mich mitzog.

Lily
Ein lauter Knall ertönte und Sirius erschien, er hielt eine bewusstlose Emma in seinen Armen.
Oh Merlin, was hat er nur mit ihr angestellt?
„Schnell zum Krankenflügel Mister Black. Welche Flüche hat er angewendet?“, Poppy war sofort an der Seite von Sirius und Emma und ließ Emma jetzt schweben.
„Sirius?“
Er löste seinen Blick von Emma: „Cruciatus und Sectumsempra.“
Ich legte Sirius einen Arm um seine Hüfte und zog ihn zum Schloss hoch, es war schon Abend und alle Schüler mussten sich in ihrem Gemeinschaftsraum aufhalten. Es würde uns schon niemand sehen. Lily Evans stützt Sirius Black.
„Wo ist Remus?“, seine grauen Augen blickten so besorgt zu meiner besten Freundin, dass ich doch so etwas wie Menschlichkeit in dem Herrn Black erkennen konnte. Warum versteckten er und James bloß immer ihre guten Seiten?
„Er ist mit James mit, er wollte vor Ort helfen. Dumbledore nahm an, dass Rabastan und Voldemort gleich disapparieren. Vermutlich können sie eh keinen festnehmen. Und die beiden waren so verrückt vor Sorge, sie wollten etwas tun“, ich drückte sanft seinen Arm, „Ich glaube außerdem, dass er Angst ums Schloss hatte, Remus und James waren ziemlich explosiv.“
Wir standen nun im Krankenflügel und Poppy war mit Emma hinter einem Vorhang verschwunden.
„Wie geht’s dir?“, er seufzte auf meine Frage hin, ich zog meine Augenbrauen hoch.
„Ich habe gar nichts abbekommen, außer dem Fluch in Hogsmeade und das war auch nur ein Stupor. Ich wünschte ich hätte mehr tun können.“
Sirius vergrub sein Gesicht in seinen Händen, ich strich ihm über den Rücken.
„Du hättest nichts tun können, sie wusste, dass es passieren kann.“
Die Tür zum Krankenflügel flog auf und Remus, James und Dumbledore traten ein. Dumbledore eilte gleich zu Poppy und Remus und James nahmen ihren besten Freund in den Arm.
„Mensch Tatze, bin ich froh, dass ihr wieder sicher seid! Wie geht’s Emma denn?“, James sah mich an. Ich zuckte mit den Schultern, ich war schließlich kein Orakel und wusste auch nicht immer alles.
Wir mussten noch einige Zeit warten, dann erschienen Poppy und Dumbledore wieder.
„Also Emma geht es soweit gut, sie wird keine Schäden zurückbehalten. Die Wunden konnte ich verschließen, ich habe ihr einen Schlaftrank eingeflößt. Sie wird vor Morgen nicht aufwachen. Sie können alle gehen, außer Mister Black. Sie bleiben über Nacht auch hier.“
Widerwillig ließ sich Sirius auf einem Bett nieder und wurde gleich untersucht.

Im Gemeinschaftsraum ließen wir uns auf den Sesseln am Kamin nieder und starrten stumm ins Feuer. Wie viel hatte Emma wohl ertragen müssen?
„Oh man, ich werde schlafen gehen. Kommst du auch Moony?“, dieser verneinte allerdings, denn er wollte noch seinen Zaubertränkeaufsatz beenden.
„Gute Nacht James“, er lächelte mir zu und verschwand in Richtung Schlafsaal.
Was war das doch für ein Tag gewesen? Erst erfuhr ich vom Tod meiner Eltern und dann wurden Sirius und Emma gerettet.
Ohne James hätte ich diesen Tag wohl nicht überstanden. Mein ganzer Körper kribbelte, wenn ich an seine Nähe dachte. Er hatte mich genau in dem Moment festgehalten, in dem ich ihn am meisten gebracht habe.
„Du, Remus, ich bin verwirrt“, flehend sah ich ihn an. Ich brauchte jetzt ein Gespräch mit meinem besten Freund, der James und mich viel besser verstand als ich.
Er lachte kurz auf, er ahnte schon wohl worum es geht und meine Wangen färbten sich leicht rot.
„Es geht um James?“
„Jaaaaa, weißt du. Er ist so anders dieses Jahr, oder er war schon immer anders und ich habe es bloß nicht wahrhaben wollen. Es ist so komisch, wenn ich an ihn denke, dann kribbelt es bei mir und in seiner Nähe ist alles gar nicht mehr so schlimm. Er hat mich getröstet und war für mich da, als ich am dringendsten jemanden brauchte. Er hat mich schon ewig nicht mehr nach einem Date gefragt. Kannst du mir meine Gefühle erklären, bitte? Mach es kurz und schmerzlos!“
Remus lachte aus vollem Hals und kugelte sich schon am Boden. Ich funkelte ihn an.
„Ich weiß nicht, ob du das hören willst Lily. Aber du bist eindeutig in James verliebt!“
Seine Worte trafen mich wie die Faust ins Gesicht. Ich schnappte nach Luft. Wann sollte das denn passiert sein?
Wie oft hatte ich denn nicht auch schon unbewusst seine Nähe gesucht? Es fühlte sich aber auch viel zu gut an, wenn er einen fest im Arm hielt. Es gab mir ein Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und – oh Merlin – von Zuhause! Die Erkenntnis meinerseits traf mich noch schlimmer.
„Was mach ich denn jetzt?“, verzweifelt sah ich in Remus blaue Augen.
„Frag ihn nach einem Date. Aber am besten erst nach der Beerdigung!“
Meine Eltern. Sie würden James nie kennenlernen, sie wussten nur, wie sehr er mich immer genervt hatte.
Krieg verändert einen, bei mir hatte er es schon geschafft. Ich sah James endlich so, wie er wirklich war und er war perfekt.
„Ich darf nicht zur Beerdigung, es wäre zu gefährlich. Aber ich habe auch so schon Abschied genommen. Sie gehörten nicht mehr zu meiner richtigen Welt. Sie fehlen mir, natürlich, aber ich habe sie verloren. Jetzt werde ich einfach dafür sorgen, dass ich nicht noch mehr geliebte Menschen verliere!“
Entschlossenheit durchfuhr meinen Körper, und Remus grinste von einem Ohr zum nächsten.
„Fang doch damit an James endlich nach einem Date zu fragen!“
„Nee, ein bisschen muss er noch schmoren. Ich muss ja erst mal mit Emma reden. Danke Remus, ich hätte er wahrscheinlich selbst nie bemerkt. Gute Nacht!“, ich lief nun auch zum Mädchenschlafsaal hoch und mein letzter Gedanke an diesem Abend galt James. Wann und wie sollte ich ihn fragen?
_________________________________________________

Ich bin nicht ganz zufrieden mit dem Kapitel, aber das nächste wird wieder besser ;)
LG, Feedback ist wie immer mehr als erwünscht :)
Frieda


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Es war wirklich schwierig, niemandem erzählen zu dürfen, dass ich die Rolle der Cho Chang bekommen hatte, wo es doch so verlockend war! Ich hatte meinen Freunden erzählt, dass ich zum Vorsprechen gehen würde, also haben sie immer wieder gefragt, ob ich sie nun bekommen hätte. Ich musste dann immer sagen, dass ich nich glauben würde, dass ich sie bekommen hätte und nach einer Weile hören sie auf, mich danach zu fragen. Als ich es ihnen zu guter letzt erzählt habe, haben sie einfach nur geschrien. Meine Freunde haben mich wirklich unterstützt.
Katie Leung