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Fanfiction

Auf ein Ende folgt immer ein Anfang - This is Christmas!

von Federica

Hallo meine Lieben :)
Frohes neues Jahr wünsche ich euch allen! <3

²Prongs8: Uiii, danke für das Kompliment :) Ich wäre übrigens in Sirius verknallt gewesen, aber nur, weil James und Lily einfach zueinander gehören, sonst hätte ich bei ihm auch nicht nein gesagt :D Ich hoffe dir gefällt das Kapitel, ist jetzt nichts Großes bei den Geschenken ;)

²Mary Black: Ja, Emma ist einfach besser als ihr Vater :) Und das mit den Kleidern macht mir einfach richtig viel Spaß und ich finde es einfacher, wenn man es bildhaft vor Augen hat :) LG!

²fanfanfan!!!: Ja, sie hat unfair gekämpft, aber in ihr fließt ja auch das Blut ihres Vaters ;) Sie hat ihn mit seinen eigenen Waffen geschlagen, aber beim nächsten Mal wird es nicht so einfach. Tja, Sirius ist einfach mein Lieblings und ich steh auf Johnny Depp :D

²Lily_Luna_Lovegood: Ja, die Liebe macht James weicher! Er hatte seinen Ausraster und ich denke, er sollte es ihnen überlassen ;) Tja, das mit dem Foto dauert noch etwas, ich weiß schon genau, wann sie es kriegen :) Und Sirius, naja, er ist mit Hauselfen aufgewachsen, woher soll er wissen wie man backt? ;D Fürs nächste Jahr weiß er es ja jetzt! Das mit den Kleidern macht mir Spaß, ich stelle es immer selbst zusammen :) LG!

²Sonea: Schwesterherz, ich wusste, dass dir der Satz gefällt ;) Und der Bannkreis wurde aufgehoben, als sie den Zauberstab ihres Vaters hatte, weil sie das Duell dann ja gewonnen hat. Ich hab das aber auch geschrieben, meine ich ;) Natürlich, alle Todesser sind Feiglinge, das wissen wir ja :) Ich drück dich aus der Ferne :-***

²Mrs.Black: Lily macht James weicher, aber irgendwann wird er nochmal ausrasten :D So ist er halt, der große 'Bruder', der macht auch nicht vorm besten Freund halt ;)

So, ich habe die Fotos der Personen noch einmal aktualisiert und verändert. Emma wird jetzt von Keira Knightley dargestellt, weil ich einfach eine Person wollte, von der man den Namen weiß und auch mehr Fotos findet ;) Die Erklärung für die Haarfarbe gibt es im Kapitel :D Die Augen müsst ihr euch einfach blau vorstellen ;)
Und ich werde jetzt immer am Anfang des Kapitels einen kleinen Songtext schreiben, für die anderen Kapitel werde ich es nach und nach editieren ;)
Viel Spaß mit dem Kapitel!

__________________________________________________
This is Christmas!

~*~
And so happy Christmas.
For black and for white,
For yellow and red ones.
Let's stop all the fight.

[John Lennon – Happy Christmas (War is over)]
~*~


Lily
Aufmerksam blickte ich in den Garten, ich wusste, dass sich meine beste Freundin nur dort aufhalten konnte. Natürlich hatte ich Recht, aber es leistete ihr schon jemand Gesellschaft, und diese Art von Gesellschaft konnte ich ihr nicht geben.
Ich beobachtete, wie sie sich innig küssten, sie gaben ein schönes Paar ab, optisch gesehen zumindest.
„Ich bin schon gespannt, was James dazu sagt…“, murmelte ich gedankenverloren zu mir selbst.
„Wozu denn, Flor?“, er hatte seine Arme um meine Hüfte geschlungen und ich zuckte vor Schreck zusammen.
„Äh, zu deinem Weihnachtsgeschenk natürlich“, versuchte ich ihn von dem Spektakel am See abzulenken.
„WAS machen die beiden da?“
Manchmal frage ich mich, ob er die Brille wirklich braucht, denn immer sah er doch die Sachen, die er nicht sehen sollte.
Seufzend wand ich mich aus der Umarmung und sah ihn mit meinem berühmten Lily-Evans-Blick an: „JAMES POTTER, halt dich da bitte einfach raus! Sie sind alt genug und müssen ihre eigenen Entscheidungen treffen. Ich bin mir nicht mal sicher, ob sie wirklich fest zusammen sind, das kann ich mir bei Sirius nämlich nicht vorstellen und Emma hat andere Sorgen, als sich einen Freund anzulachen. Die zwei haben wahrscheinlich einfach Spaß zusammen, auch wenn ich solche Affären nicht ratsam finde, sie werden schon merken, ob es richtig oder falsch war. Bis dahin werden wir einfach so tun, als existieren diese Sachen nicht. Sie sind unsere besten Freunde, James, das ist wichtig und nichts anderes. Hast du mich verstanden?!“, meine smaragdgrünen Augen mussten beinahe Funken sprühen, denn James blickte mich ziemlich verängstigt an und bemühte sich schnell zu nicken.
„Brav“, ich lächelte und hatte ihn an mich gezogen und ihn geküsst.
Wenn mir vor einem halben Jahr jemand gesagt hätte, dass ich mich doch noch in diesen Chaoten verliebe, hätte ich ihn in die Psychiatrie eingewiesen.
Doch jetzt würde ich mich am liebsten nicht mehr als einen Meter von James entfernen.
Liebe macht verrückt, eindeutig, aber natürlich nur im positiven Sinn.
Langsam löste ich mich von ihm und zog ihn ins Wohnzimmer, immerhin war es schon nach zwölf.
Ich ging zum Weihnachtsbaum und holte ein Päckchen hervor und drückte es dem grinsenden James in die Hände: „Frohe Weihnachten, Schatz!“
Emma und Sirius hatten sich mittlerweile zu uns dazu gesellt. Emma saß leicht erschöpft vorm Kamin und wärmte sich.
James hielt nun auch endlich mein Geschenk in den Händen, es war nichts besonders tolles, aber wir waren erst so kurz zusammen.
Doch meinen Freund schien das nicht zu stören, er stöberte schon begeistert in dem Fotoalbum, das ich zusammen mit Emma gebastelt hatte. Sie liebte es zu fotografieren und hatte in all den Jahren wirklich interessante Augenblicke festhalten können.
Er umarmte mich stürmisch und drückte mir einen sanften Kuss auf die Lippen: „Danke, Flor, und das hier ist für dich!“
Ich drehte das kleine Kästchen in meinen Händen, ich hielt mit ziemlicher Sicherheit Schmuck in den Händen.
Neugierig öffnete ich das Geschenk und blickte auf zwei wunderschöne Ohrstecker, die wahrscheinlich ein Vermögen gekostet haben.
Der grüne Stein war geschwungen und in Gold eingefasst, ich tauschte sie gegen meine Ohrringe und beschloss, sie nur noch zum Duschen und Schlafen abzulegen.
„Danke, James, die sind wirklich toll!“, ich strahlte zu ihm und drückte seine Hand.
Ungeduldig kramte ich unter dem Weihnachtsbaum nach meinem Geschenk für Emma und für Sirius, ihm hatte ich ein Buch gekauft, über Astronomie, vielleicht würde er es ja lesen.
Jedenfalls lachte er schon bellend und begann zumindest mit dem Klappentext.
Emma reichte mir ihr Geschenk und beide packten wir schnell aus.
Erstaunlicherweise hatten wir beide die gleiche Idee gehabt.
Denn ich hielt in meiner Hand das Medaillon, das ich Emma geschenkt hatte.
Wir beide mussten erst mal lachen und ich betrachtete die Fotos, auf dem einen waren Emma und ich zu sehen, auf der anderen Seite war ein Foto von James und mir.
Außerdem war das Medaillon noch mit leichten Schutzzaubern belegt, es war also nicht nur schön, sondern nützlich.
Emma umarmte mich fest und wir murmelten zeitgleich: „Danke, Süße!“
In ihrem Medaillon befand sich allerdings nur ein Foto, das uns beide zeigte, die andere Seite hatte ich leer gelassen. Vielleicht würde ja bald eins von Sirius drinstecken.
James und Sirius hatten auch schon ihre Geschenke ausgetauscht.
James hatte seinem besten Freund ein Motorrad organisiert, dass er ein Wochenende benutzen durfte. Sirius freute sich natürlich riesig, er war nämlich wahnsinnig fasziniert von diesen Teilen und wollte unbedingt eines besitzen. James wollte allerdings, dass er es erst einmal ausprobierte.
Sirius hatte für James das obligatorische Besenpflegeset und Quidditchkarten besorgt. Die beiden würden noch in den Weihnachtsferien ein Spiel von James‘ Lieblingsmannschaft besuchen, leider konnte ich mir den Namen einfach nicht merken, es reichte schon, wenn ich in Hogwarts immer zugucken muss. Jetzt als Freundin des Kapitäns sowieso.
Nach dieser Geschenkübergabe fehlten nur noch Emma und Sirius mit ihren gegenseitigen Geschenken, um ihnen ein bisschen Privatsphäre zu gönnen, zog ich meinen neugierigen Freund die Treppe hoch und schob ihn in sein Zimmer.
„Ich habe nur gedacht, dass wir zwei auch einmal Zeit alleine verbringen können“, ich schob meine Unterlippe vor und spielte die schmollende Freundin.
Diesem Blick konnte James natürlich nicht widerstehen und schon hatte er mich an seine Brust gezogen und mir einen Kuss auf die Stirn gedrückt.
„Zeit alleine ist viel zu selten, da hast du Recht. Und wie nutzen wir diese Zeit nun?“, er grinste mich mit seinem Rumtreibergrinsen an, doch ich war noch nicht bereit dafür.
„Nicht ganz so, wie du denkst, James Potter“, ich drohte ihm mit meinem Zeigefinger, doch er unterbrach mich einfach mit einem Kuss, bei dem ich glaubte, dass mein Herz aufhören würde zu schlagen.
Nach Luft schnappend lösten wir uns voneinander, wenn er so weitermachte, würde ich ihm nicht mehr lange widerstehen können.
Aber ich wollte ihn ja ein wenig zappeln lassen, schließlich hatte ich vor für immer an seiner Seite zu bleiben, so unglaublich das auch klingen mag.
Wir lagen nun auf seinem Bett und es wurde wirklich Zeit zu schlafen, diese Nacht hatte uns einiges abverlangt.
„Lass uns schlafen, James“, murmelte ich noch, bevor mir die Augen zufielen.
„Gute Nacht, mein Engel“, flüsterte er und zog mich fest an sich.

Emma
Na toll, jetzt standen wir hier, mitten in der Nacht vor dem blöden Weihnachtsbaum und sollten unsere Geschenke austauschen.
Ich hatte nichts Besonderes für ihn besorgt, er hatte ja schließlich auch noch an Silvester Geburtstag.
Seufzend kramte ich unter dem Tannenbaum das richtige Geschenk hervor: „Frohe Weihnachten, und es ist nichts Tolles…“
Sirius lächelte bloß und drückte mir auch ein Geschenk in die Hand.
Als ich es ausgepackt hatte, musste ich leise lachen. Denn ich hielt ‚Astronomie – leicht gemacht‘ in der Hand, mein Geschenk für Sirius war ‚Kräuterkunde – leicht gemacht‘.
Wir hatten beide unsere Problemfächer, nur mit dem Unterschied, dass Sirius sein Problem in den Griff kriegen musste, sonst würde er kein Auror werden können.
Zaghaft lächelte ich ihn an: „Da hatten wir wohl die gleiche Idee, bekomme ich die Nachhilfestunden auch gleich mit dazu?“
Er zeigte mir nur sein Rumtreibergrinsen: „Alles, was du willst.“
Ich spürte seinen Atem an meinem Hals und seine Lippen auf meiner Wange.
Sirius zog mich aus dem Wohnzimmer zu seinem Schlafzimmer.
Ich ließ es einfach geschehen, denn heute wollte ich wirklich nicht alleine schlafen.
„Dein Duell heute war wirklich stark, ich habe heute schon vor dem Tag Angst, an dem ich Regulus gegenüber stehe.“
Sirius hatte mich näher zu sich gezogen, seine Hände lagen ruhig an meiner Hüfte.
„Das hatte nichts Starkes, ich habe jedes Mal Angst, wenn ich ihm gegenüber stehe. Ich habe ihn heute bloß aus dem Konzept bringen können, so viel Glück werde ich beim nächsten Mal aber nicht haben. Ich glaube nämlich nicht, dass er lange in Askaban versauern muss…“, seufzend lehnte ich mich an seine muskulöse Brust und fuhr mit meiner Hand über die Muskeln, die ich durch sein Hemd spürte.
Mit meiner anderen Hand begab ich mich unter seinem Hemd auf seinem Rücken auf Wanderschaft.
Sirius atmete scharf ein und legte einen Stillezauber über das Zimmer.
Er hob sanft meinen Kopf an und küsste mich ganz sanft, zärtlich ließ er seine Lippen weiter wandern, an meinem Hals entlang.
Bei meinem Schlüsselbein hielt er inne und seine Finger öffneten meinen Reißverschluss, mit einem leisen Rascheln landete mein schönes Kleid auf dem Boden und ich stand wieder einmal nur in Unterwäsche vor unserem Schulcasanova. Oder auch meiner offenen Beziehung.
Traurig sah ich auf mein Kleid, doch Sirius brachte mich mit seinen Händen wieder völlig aus dem Konzept.
Geschickt hatte er meinen BH geöffnet, während ich noch mit seinen Knöpfen vom Hemd kämpfte.
Letztendlich streifte ich ihm das Hemd von den Schultern und erkundete mit meinen Händen und Lippen seinen überaus gut gebauten Oberkörper.
Sirius keuchte kurz auf, als er bemerkte, dass ich mit meinen Fingern gerade dabei war seinen Gürtel zu öffnen.
Schnell hob er mich hoch und legte mich aufs Bett, er entledigte sich seiner Hose und legte sich neben mich.
Ich zog ihn an mich und fuhr mit meiner Zunge leicht über seine Unterlippe, ehe ich die seinen Lippen mit den meinen verschloss. Unsere Zungen fanden sich wieder zu einem süßen Spiel und ich stöhnte leise auf, als Sirius meine Brüste mit seinen Händen liebkoste.
Er löste sich von meinen Lippen und begann nun meinen Oberkörper mit seinen Lippen zu erkunden, ein wohliges Kribbeln durchfuhr meinen ganzen Körper und ich wusste genau, dass ich ihn wollte. Dieses Mal waren wir beide nüchtern und ich wollte, dass es noch besser wurde als unser erstes Mal beim Halloweenball.
Seine geübten Finger entfernten auch noch das letzte Kleidungsstück von meinem Körper, meine Augenlider flatterten, als er mit einer Hand zwischen meine Oberschenkel fuhr.
Er fing an mich mit den Fingern an der empfindlichsten Stelle zu liebkosen und mir entfuhr ein wohliges Stöhnen.
Mir reichte das aber alles noch nicht, ich zog ihn zu mir hoch, Sirius schlüpfte aus seiner Boxershorts und wir wurden eins.
Ich hatte das Gefühl, als wären wir wie füreinander gemacht.
Wir harmonierten einfach perfekt.
Keuchend schloss ich meine Augen und gab mich ganz diesem Moment hin.

Leicht verschwitzt lagen wir nun eng aneinander gekuschelt in dem riesigen Bett, wir blickten beide zu seiner verzauberten Decke und mein Kopf ruhte auf seiner Brust.
„Gute Nacht, Kleines!“, murmelte er noch, bevor ich in einen ruhigen und tiefen Schlaf glitt.

Am nächsten Tag wurde ich vor allen anderen wach, allerdings war es schon zwölf Uhr mittags. Alle waren erschöpft von dem Angriff und hatten sich den Schlaf wirklich verdient.
Schnell schlüpfte ich in meine Unterwäsche und schnappte mit mein Kleid und meine Schuhe, ich drückte dem schlafenden Sirius noch einen Kuss auf den Mund und verschwand dann unbemerkt in Lilys und meinem Zimmer.
Rasch sprang ich unter die Dusche und schlüpfte in frische Unterwäsche.
Dann suchte ich fröhlich vor mich hin summend nach meinen Klamotten, allerdings schlüpfte ich doch bloß in meine Lieblingsjeans und einen grauen Rollkragenpullover.
Ein Blick auf Lilys Bett sagte mir, dass auch sie die letzte Nacht nicht in ihrem Bett verbracht hatte. Lächelnd ging ich in die Küche und bereitete ein großes Weihnachtsfrühstück vor, die Hauselfen gingen mir dabei ein bisschen zur Hand.
Nach einer halben Stunde zog der Duft von frischem Kaffee und warmen Brötchen durch das ganze Haus und es dauerte nicht lange, bis sich endlich alle im Wohnzimmer am reichhaltig gedecktem Tisch eingefunden hatten.
Obwohl gestern Nacht die Todesser hier angegriffen hatten, herrschte eine einigermaßen gelöste Stimmung.
Ich hatte gestern dafür gesorgt, dass mein Vater nach Askaban gebracht werden kann. Mein komisches Gefühl war dank Sirius verschwunden. Mein Vater hat Menschen getötet, er verdient kein Mitleid und ist für mich schon lange nur noch mein Erzeuger.
James und Sirius schlangen schon alles Mögliche in sich hinein und gleichzeitig schaufelten sie noch mehr Essen auf ihre Teller.
„Es ist mir wirklich ein Rätsel wie man so viel essen kann, ohne auch nur ein Gramm Fett anzusetzen“, Lily sah etwas pikiert auf den Teller ihres Freundes und widmete sich dann ihrem eigenen Teller, auf dem ein Brötchen und Obstsalat lag.
Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen und Sirius funkelte mich mit seinen grauen Augen an, reden konnte er nicht, sein Mund war eindeutig zu voll gestopft.
Bei Merlin war ich froh, dass es so gut mit uns funktionierte, es war kein komisches Gefühl zwischen uns. Vielleicht läuft Operation ‚Offene Beziehung‘ doch nicht geradewegs ins Messer und könnte gut funktionieren.
James schluckte gerade lautstark seinen Inhalt runter und fing an zu reden: „Also, Flor, du solltest doch wissen, dass wir ein aufregendes Leben haben. Stress baut super Kalorien hab und Quidditchtraining sowieso!“
Da konnte ich nur heftig nicken, das Training von James half eindeutig beim Kalorienabbau.
Nach dem Frühstück verzogen Lily und ich uns auf unser Zimmer.
„Was hat dir Sirius jetzt eigentlich geschenkt?“, meine beste Freundin musterte mich neugierig und ich hielt lachend mein Exemplar ‚Astronomie – leicht gemacht‘ in die Luft.
„Er hatte also die selbe Idee wie du, interessant!“, auch Lily konnte sich das Lachen nicht verkneifen.
„Lils, kannst du mir meine Haare mit einem Wachstumszauber wachsen lassen? Ich bin die kurzen Haare leid…“, ich setzte meinen allerliebsten Du-bist-meine-beste-Freundin-und-ich-würde-auch-alles-für-dich-machen-Blick auf und Lily nickte seufzend.
„Es kann aber auch schiefgehen, ich hab das noch nie gemacht!“
„Quatsch, du bist Jahrgangsbeste, du kriegst das schon hin!“
Lily zückte ihren Zauberstab und machte hektische Zauberstabbewegungen und murmelte die Zauberformel. Ich hatte das Gefühl, dass irgendetwas eindeutig nicht funktioniert hatte.
Schließlich starrten mich die smaragdgrünen Augen ziemlich schockiert an.
„Was hast du angestellt?“, fragte ich ängstlich und lief zum Spiegel.
Da sah ich das ganze Problem, meine Haare waren nicht lang geworden, aber dafür brünett. Eindeutig brünett. Oh Merlin!
„LILIANA ELINOR EVANS!“, Lily stürmte aus dem Zimmer und ich setzte ihr mit erhobenem Zauberstab hinterher.
Diese Situation erinnerte mich irgendwie an James und Sirius, jetzt war es auch bei mir schon so weit, dass ich meiner Freundin mit einem Zauberstab hinterher lief.
Die beiden Rumtreiber standen auch am Ende der Treppe und beobachteten uns lachend, vermutlich dachten sie, Lily würde mir eh entwischen.
Aber sie sollten sich täuschen, James‘ Training machte jeden fit und ich erwischte Lily mit meinem ungesagten Zauber.
Nun hing sie in der Luft, der ‚Levicorpus‘ war wirklich ein äußerst nützlicher Zauber. Trotzdem bin ich kein Unmensch, denn ich hatte extra drauf geachtet, ob Lily heute auch Jeans trägt, dass jeder hier ihre Unterwäsche sehen kann, wollte ich ihr dann doch nicht antun.
Ich war schnell die Treppe runtergepoltert und baute mich vor meiner besten Freundin auf, deren Gesichtsfarbe biss sich mittlerweile mit ihren Haaren.
„Lass mich runter, Ems, ich habe dir gesagt, dass ich das noch nie gemacht habe!“
„Mhh, das muss ich mir erst gut überlegen“, doch ich zögerte nur kurz und schon stand Lily wieder aufrecht vor mir.
„Also ich finde ja, dass es dir gut steht“, murmelte sie verlegen. Es tat ihr leid, natürlich.
„Schon gut, Süße, ich hoffe Rosalie kann da was retten, ansonsten bin ich halt ab heute brünett“, schulterzuckend machte ich mich auf die Suche nach James‘ Mutter.
Ich hörte noch wie James grinsend zu Lily meinte: „So so, Elinor, also?“
Oh je, ich hatte ihren verhassten Zweitnamen erwähnt. Naja, eine Strafe hatte ich nicht zu erwarten, sie hatte meine Haare braun gehext.
„Emma, was ist denn mit dir passiert?!“, James‘ Mum starrte mich etwas pikiert an.
„Lily sollte meine Haare wachsen lassen, stattdessen hat sie sie nun gefärbt.“
Ich sah wohl ziemlich niedergeschlagen aus, denn Rosalie nahm mich kurz in den Arm.
„Die Gute wird wohl die Zauberstabbewegung verwechselt haben, die sind vom Wachstumszauber und Farbwechselzauber sehr ähnlich. Mal sehen, ob ich etwas retten kann“, sie fuchtelte eine Weile mit ihrem Zauberstab hin und her und ließ ihn dann ratlos sinken, „Lily scheint einen neuen Zauberspruch erfunden zu haben, denn das Braun ist jetzt deine Naturhaarfarbe ich kann nichts daran ändern! Es tut mir leid!“
„Dir muss es nicht leid tun, danke für die Hilfe!“
Schnell verschwand ich aus dem Arbeitszimmer und verkroch mich in unserem Bad.
Ich beobachtete mich im Spiegel.
Das dunkle Braun stand mir, ohne jeden Zweifel, meine Haare bilden einen tollen Kontrast zu meinen eisblauen Augen. Trotzdem, mit Blond hatte ich mich wohl gefühlt, und irgendwie sah ich mit dieser Haarfarbe meinem braunhaarigen Vater erschreckend ähnlich.
Starke Arme umschlangen meine Hüfte: „Ich finde ja, dass es dir ausgezeichnet steht, Kleines!“
Ich lächelte und er hauchte mir einen Kuss auf die Wange.
Doch, ich war zufrieden mit unserer Situation, es war so herrlich unkompliziert.
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So, ich freue mich wieder über Kommentare :)
VLG!
Federica


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