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Fanfiction

Auf ein Ende folgt immer ein Anfang - Valentinstag

von Federica

Hallo,
leider melde ich mich wieder recht spät mit einem neuen Kapitel bei euch. Es tut mir leid, aber vermutlich werde ich es wirklich nicht mehr so häufig wie am Anfang schaffen, weil ich im Moment richtig viel Arbeit habe. Ich hoffe, dass es sich bald wieder etwas einpendelt und ich dann auch abends noch dazu komme an der Geschichte zu schreiben. Aber keine Angst, sie wird definitiv zu Ende gebracht, braucht jetzt bloß vielleicht etwas länger. ;)

²Lily_Luna_Lovegood: Naja, noch weiß Sirius nichts von der Liebelei zwischen Damon und Emma, aber im Chap, das nach diesem kommt, wird die Bombe platzen und er wird sicher nicht begeistert sein ;) Ich kann dich beruhigen, Lily und James finden natürlich wieder zueinander, lies selbst :*

²fanfanfan!!!: Wenn du das sagst, wird es bestimmt so sein ;) LG!

²Mrs.Black: Ja, Snape ist einfach blöd. Ich mag ihn nicht. Sirius weiß leider noch nichts von Emmas Glück ;) LG

²Rosiiie: Juhu, eine neue Leserin :) willkommen bei der FF, ich hoffe dir gefällt dieses Kapitel auch, ausnahmsweise mal ohne Eifersucht, wobei die wohl noch öfter vorkommen wird ;)

MuggellEin: Noch ein neuer Leser, dir auch ein herzliches Willkommen :) Danke für das Lob und ja, Streitszenen sind meistens doof, aber in dem folgenden Kapitel bleibt es mal ganz friedlich. :D Viel Spaß damit!

_________________________________________________

Valentinstag

~*~
Estamos frente a frente
nuestros labios no resisten,
nuestros ojos son testigos – el amor existe.
Todo es tan real, pero nada es normal.

[Victor & Leo – Nada es normal]
~*~


Emma
Heute war Valentinstag, noch so ein unnützer, kommerzieller Feiertag. Mir bedeutet er nichts, erstaunlicherweise, denn alle Männer meinen ja, dass Mädchen nur so auf diesen einen Tag abfahren.
Seit dem großen Streit unseres Traumpaares haben sich die Wogen leider immer noch nicht geglättet, aber ich bin optimistisch, dass James diesen Tag nutzen wird. Denn unglaublicher Weise fällt heute der Nachmittagsunterricht aus und es darf nach Hogsmeade spaziert werden. Außerdem ist das Schloss heute in rosarote Herzchendekoration getaucht, einfach furchtbar.
Das einzig Gute an den letzten zwei Wochen waren die Treffen von Sirius und mir gewesen, zwischen uns lief alles bestens, auch wenn mich die anderen Mädchen an seiner Seite langsam wahnsinnig machen.
Aber vielleicht kommt da Damon endlich mal auf mich zu, normalerweise fragt man nicht nach einem Date und lässt dann nichts mehr von sich hören. Nur ein Lächeln bekam ich immer geschenkt, kaufen kann ich mir davon aber leider auch nicht viel.
Ich stand ausnahmsweise mal gutgelaunt auf, obwohl ich den heutigen Tag nicht wichtig fand, Lily stand schon geduscht und angezogen vor ihrem Spiegel.
Man konnte sie und James in den letzten Tagen echt nicht mehr ertragen, eigentlich kein Wunder, dass ich mich so oft mit Sirius getroffen habe. Ihm geht es nämlich auch nicht besser, nur ich habe immer mit beiden zu tun.
Lily kämmte sich gerade missmutig ihre langen Haare, ich fragte mich, ob sie sich absichtlich heute etwas hübscher gemacht hatte, denn am heutigen Tag durfte man in seinen normalen Klamotten zum Unterricht gehen.
Sie sah wirklich süß aus, obwohl ihr Gesichtsausdruck nicht zu ihrem Outfit passte. Lily hatte eine schwarze Röhrenjeans an, dazu lilane Chucks und eine helle Bluse, die über die Hüften ging. Um ihre Taille hatte sie sich noch einen breiten, schwarzen Gürtel geschnallt, ihre Haare lockten sich bis über die Schulter und ihre Augen hatte sie mit dezentem Lidschatten und Mascara betont, auf den Lippen lag ein leichter Glanz.
„Du siehst klasse aus, Lily, steht heute endlich die Versöhnung an?“, ich lief, in ein Handtuch gewickelt, zu meinem Schrank, schnell fand ich meine schwarze Leggings in die ich nun schlüpfte. Als Oberteil wählte ich ebenfalls eine Bluse, die bis über den Hintern ging, meine war allerdings in verschiedenen Lilatönen und kariert. Ich hatte denselben Gürtel wie Lily und band ihn mir gerade um meine Taille, als sich meine beste Freundin endlich zu einer Antwort herabließ.
„Wenn er sich etwas Gutes hat einfallen lassen, vielleicht. Ich habe keine Lust mehr auf diesen blödsinnigen Streit“, sie saß auf ihrem Bett, die Arme vor der Brust verschränkt.
Meinen Pony flechtend, ging ich auf Lily zu: „Du musst dir aber auch eingestehen, dass die Dinge, die du ihm an den Kopf geworfen hast, nicht alle korrekt waren!“
„Ich weiß, trotzdem muss er den ersten Schritt machen!“
Oh man, sie war einfach ein Sturkopf, aber das waren wir wohl alle irgendwie. Ich grinste, während ich meine lilanen, hochhackigen Ankleboots anzog. Jetzt fehlte nur noch mein dicker, dunkelgrauer Wollschal und meine schwarze Strickjacke.
Ich schnappte mir noch meine Schultasche und meine beste Freundin, dann liefen wir durch die Gänge zum Frühstück, darauf konnte ich nicht verzichten.
Wie schon an den vergangenen Tagen saßen wir nicht mehr bei den Rumtreibern, was ich ziemlich schade finde, aber ich bin ja eine gute beste Freundin.
Während ich an meinem geliebten Kaffee nippte segelten die Eulen herein. Vor Lily landeten zwei Eulen, die eine brachte ihr den Tagespropheten und die andere stammte sicher von James.
Auch zu mir bahnten sich einige Eulen den Weg, doch als ich das Ausmaß der Katastrophe erkannte, hatte Lily nur eine trockene Bemerkung für mich übrig: „Ich glaube, du hast Post, meine Liebe.“
Ach nee, Lily Evans, das hätte ich nicht selbst bemerkt. Gefrustet fing ich an alle Briefe einzusammeln, ich hatte doch am Ende tatsächlich 25 Briefe bekommen!?
Da frage ich mich bloß, wer ist dieser blöde Valentin und warum schreibt der mir so viele Karten?
Alle Briefe die nach schrecklicher Valentinskarte aussahen, ließ ich gleich verschwinden. Dann blieben nur noch vier Briefe übrig.
„Viel besser!“
„Und da bricht sie gleich auf einmal 21 Herzen, ich bin stolz auf dich. Black liest sie immerhin, aber James hat dich kopiert!“
Ich grinste und langte nach dem ersten Brief und überflog die Zeilen.

Liebe Emma,
nun komme ich endlich dazu, dir wieder zu schreiben. Du kennst unseren Haushalt ja, und die Kinder bringen mich, bis auf Percy, manchmal schon fast um den Verstand.
Ich bin gespannt, wie das erst mit den Zwillingen werden soll, die übrigens auch wieder männlichen Geschlechts sein werden. Hoffentlich kommen sie nicht nach meinen Brüdern, denn dann könnten sie James und Sirius echt Konkurrenz machen.
Ich wollte dir schon mal alles Gute für deine UTZ’s wünschen, und ich habe davon gehört, dass bald der Aurorenauswahltest ansteht, aber das schaffst du ja eh alles mit links!
Wir sehen uns in den Osterferien, da wirst du die Zwillinge ja vielleicht schon bewundern können.
Liebste Grüße, auch von Arthur und den Kindern, sie vermissen ihre Babysitterin!
Deine Molly


Lily schaute mich fragend an und ich gab ihr wortlos den Brief von Molly, auch sie hatte die Weasleys schon in den Ferien kennengelernt. Ich mochte die Familie, bei ihnen fühle ich mich einfach auch wie zu Hause und die Kinder sind einfach klasse, das Babysitten lief bislang immer recht problemlos ab. Meiner Mum war es auch Recht, dass ich mich so gut mit den Weasleys verstand, denn so habe ich immer bei den Ordenstreffen die Kinder gehütet und konnte meine Mutter nicht nerven, dass ich doch mit will. Der Gedanke an meine Mum versetzte mir immer noch einen Stich, obwohl ich weiß, dass sie immer bei mir sein wird.
Ich faltete nun den zweiten Brief auseinander.

Hallo Emma, ich weiß, ich habe dich schon vor zwei Wochen nach einem Date gefragt, aber ich dachte mir, dass der heutige Tag die erste Gelegenheit sein soll. Treffen wir uns um 13 Uhr auf dem Nordturm? Für Essen wird natürlich gesorgt.
Ich freue mich schon,
D.


„Na, hat sich Damon endlich dazu aufgerafft dir einen Brief zu schreiben?“, smaragdgrüne Augen funkelten mich belustigt an.
„Willst du nicht lieber endlich deinen Brief lesen, anstatt mir dauernd über die Schulter zu schauen?“, mein Ton war extra ein wenig schärfer ausgefallen, denn Lily wusste sicherlich, dass dieser Brief in ihren Händen von James war.
Murrend faltete sie den Brief auseinander und ihre Augen flogen schnell über die Worte. Ich blickte sie gespannt an, meine beste Freundin hatte ihre Stirn gerunzelt und schien nachzudenken.
Schnell schnappte ich mir den Brief aus Lilys Hand, dort stand in James sauberer Jungenschrift eine Art Rätsel geschrieben.

Lily, ich will es dir heute nicht zu einfach machen. Begib dich nach dem Mittagessen an den Ort, wo ich dich so faszinierend fand, dass ich dich einfach nicht mehr aus dem Kopf bekomme. Dort wirst du einen weiteren Hinweis erhalten.

Lächelnd gab ich den Brief meiner besten Freundin zurück.
„Er versucht wohl romantisch zu sein, so schnell bekommt er mich aber nicht rum“, Lily setzte ein entschlossenes Gesicht auf und mir entfuhr ein Seufzen.
„Lils, ihr habt beide Mist gemacht, sei doch froh, dass er sich so bemüht“, ich kritzelte schnell eine Datezusage für Damon auf ein Stück Pergament und gab diesen einer der vielen Eulen um mir herum, die auch gleich begeistert davon flog.
Jetzt widmete ich mich dem Brief, auf dem ich Sirius‘ Handschrift erkannt hatte. Grinsend las ich, dass er sich nach Mitternacht auf dem Astronomieturm treffen wollte, also kein Valentinstagsdate mehr. Den Brief lies ich in meiner Tasche verschwinden und lächelte Sirius vielsagend an.
Nun lag nur noch ein Pergament vor mir – vom Ministerium, ich hatte wirklich keine Ahnung, was die von mir wollten.
Leicht nervös öffnete ich die Pergamentrolle und erblickte die Einladung zum Auroreneignungstest im März. Ein Blick zu den Rumtreibern zeigte mir, dass sie auch versorgt worden waren, genauso wie Alice und Frank.
Diesen Test würden wir alle mit links bestehen, da war ich mir sicher.
„Süße, gehen wir zum Unterricht?“, Miss Evans erhob sich von ihrem Platz und langsam verließen wir die Halle in Richtung Zauberkunstklassenzimmer.
„Bei Merlin, ich habe meine Hausaufgaben im Gemeinschaftsraum liegen lassen. Wir sehen uns im Unterricht!“, Lily neben mir hat sich auf den Fersen umgedreht und war losgelaufen um noch alles pünktlich zu schaffen. Da ich nicht unbedingt von Eile getrieben war wanderte ich gemütlich durch die Gänge, zu früh wollte ich nun auch nicht beim Klassenzimmer ankommen.
„Was zu-!“, kraftvoll hatte mich jemand hinter einen Wandteppich gezogen. Weiche Lippen berührten die meinen und ich brauchte nicht meine Augen zu öffnen um die Identität festzustellen.
„Sirius, musst du mich so erschrecken?“, leicht vorwurfsvoll blickte ich in seine grauen Augen, die vor Fröhlichkeit nur so funkelten.
Er beugte sich zu mir runter und erneut fanden sich unsere Lippen, unsere Zungen spielten leidenschaftlich miteinander. Ihm entfuhr ein leises Stöhnen, als ich mit meinen Händen unter sein Hemd fuhr, dass natürlich nicht in der Hose steckte. Seine Hände lagen schon längst auf meinem Hinterteil. Für einen kurzen Moment des Luftholens lösten sich unsere Lippen voneinander, allerdings nur um gleich danach ihr süßes Spiel fortzusetzen.
„Wir kommen zu spät…“, murmelte ich, während seine Lippen an meinem Hals hinab wanderten und wieder hinauf.
„Ist doch egal“, sprach‘s und verschloss meinen Mund mit dem seinen.
Ich presste meinen Körper an seinen und wünschte es wäre schon Mitternacht und wir müssten nicht noch einen ganzen Tag überbrücken.
Sirius‘ Hände suchten sich einen Weg unter meine Bluse und streiften nun meinen Rücken, ich spürte, wie sich auf meinem Körper eine Gänsehaut ausbreitete. Es war mir egal, dass jeder, der den Teppich zur Seite ziehen würde, meinen Hintern bewundern konnte, schließlich trug ich nur eine Leggings unter der langen Bluse.
Dieser Kerl schaffte es wirklich, dass ich meinen Verstand vollkommen ausschaltete.
Seine Hände verließen meinen Rücken wieder und mit der Linken hielt er mein Gesicht, während er mir mit der rechten Hand durch die Haare fuhr.
Leise stöhnte ich in unseren Kuss hinein und zerstörte Sirius‘ heilige Frisur.
Ein Räuspern ließ uns beide auseinanderfahren.
„Miss Hudson, Mr. Black. Wir haben den Schülern schon den Nachmittag freigegeben, damit sie diesen unsinnigen Tag der Liebe widmen können. Würden sie dann bitte die Güte besitzen und dann wenigstens am Vormittagsunterricht teilnehmen?“, Professor McGonagall hatte sich vor uns aufgebaut und den Teppich zur Seite fliegen lassen.
„Sicher doch, Professor, auch wenn Sie gerade etwas ungelegen kamen!“, Sirius grinste die Lehrerin unverschämt an und schnappte sich meine Hand. Während er mich davonzog versuchte ich unserer Hauslehrerin noch einen reumütigen Blick zuzuwerfen, allzu überzeugend dürfte ich aber nicht ausgesehen haben. Ich fand ja auch, dass sie gestört hat.
Ziemlich zerzaust standen wir dann vorm Klassenzimmer, Sirius grinste mich noch einmal an und gab mir einen kurzen Kuss auf die Lippen.
„Ich freu mich auf Mitternacht“, ich grinste bloß zurück und ließ ihm den Vortritt in den Klassenraum, währenddessen versuchte ich noch meine Haare ein wenig zu glätten.
Professor Flitwick hatte heute anscheinend einen gnädigen Tag, denn wir beide kamen ohne Strafarbeit oder Nachsitzen davon, sogar die Schüler schienen nicht sonderlich viel Notiz von uns zu nehmen. Vielleicht waren sie ja ausnahmsweise alle mal mit sich selbst beschäftigt. Kommt in Hogwarts nicht allzu oft vor.

Erzählerperspektive
Die Schulglocke zur Mittagspause beendete heute schon den gesamten Unterricht in allen Jahrgangsstufen. Überall liefen glückliche Pärchen durch die Gegend, viele würden nach dem Mittagessen nach Hogsmeade gehen.
Emma verabschiedete sich von Lily und machte sich auf den Weg zum Nordturm, während ihre beste Freundin erst nach dem Mittagessen auf die Suche nach dem ersten Hinweis gehen würde.
Die rothaarige Hexe stellte beunruhigt fest, dass keiner der vier Rumtreiber beim Essen saß. Was hat sich James bloß für eine Aktion ausgedacht?
Doch sie lächelte, denn sie fand die Idee bis jetzt einfallsreich und vor allem nicht langweilig. Aber mit James Potter als Freund würde es wohl eher selten langweilig werden, eine Tatsache, die Lily sehr an ihm schätzte.

Auf dem Nordturm wurde Emma von Damon mit einem Picknick überrascht.
„Ich wollte es ja ursprünglich mal unter dem Sternenhimmel machen, aber da würde uns die Sperrstunde auch einen Strich durch die Rechnung machen“, er lächelte die junge Hexe beinahe schüchtern an.
Sperrstunde? Die werde ich heute aber noch brechen…, dachte Emma belustigt.
„Das macht doch nichts, die Sterne werden eh überbewertet“, sie ließ sich neben ihm auf der warmen Decke nieder und griff nach einem Sandwich.
„So, jetzt will ich aber mal etwas von der sagenumwobenen Hogwartsschönheit hören. Hast du auch Makel?“, er grinste die junge Hudson charmant an und sie kam nicht daran vorbei zu denken, dass Grinsen eindeutig den beiden Rumtreiberschönlingen vorbehalten ist.
„Makel? Du beginnst unser Date damit, mich nach meinen Macken zu fragen?“, sie lachte kurz auf und fing an gespielt nachzudenken, „Also, da wäre mein Dad, Rabastan Crane, den hätte wohl niemand gerne als Schwiegervater.“ Sie hatte beschlossen dieses Geheimnis zu lüften, denn jeder wusste doch, dass sie dessen Ansichten nicht teilte. Damon hob nur kurz die Augenbrauen und wartete darauf, dass sie weitersprach.
„Naja, dann bin ich ein riesiger Morgenmuffel und deshalb total abhängig was Kaffee angeht. Ich habe eine Narbe unter dem Kinn, weil ich als Kind mal unsere Kellertreppe hochgefallen bin. Den Rest musst du dann schon selbst herausfinden, einige Geheimnisse wird man jawohl behalten dürfen“, sie zwinkerte dem blonden Zauberer zu, „Und jetzt bist du an der Reihe, erzähl mir alles über dich!“, Emma schnappte sich noch ein zweites Sandwich.
„Hm, mein Leben ist jetzt nicht ganz so aufregend, meine Eltern sind beide Muggel ohne Zauberkräfte, ich habe keine Geschwister, bin in Ravenclaw und habe wirklich nichts gegen Hausaufgaben und Prüfungen“, er griff ebenfalls nach einem Sandwich und die Brünette spielte mit einer ihrer Haarsträhnen und schien sich vermutlich gerade zu fragen, was sie überhaupt mit diesem Kerl wollte, „doch ich liebe auch Quidditch und gegen Siegesfeiern oder Partys im Allgemeinen habe ich wenig einzuwenden. Selbstverständlich bin ich nicht Vertrauensschüler.“ Immerhin etwas, aber vielleicht hat er ja noch ganz andere Qualitäten, dachte sich die junge Hexe und biss genüsslich in eine Erdbeere.

Lily hatte ihr Mittagessen beendet und stand unschlüssig in der Eingangshalle. Welchen Ort meint James bloß? Angefangen nach einem Date zu fragen hat er in der 5. Klasse, doch erst nachdem ich ihn über all seine Unarten aufgeklärt habe, ist er richtig penetrant geworden. Also, Lily, auf geht’s zum See.
Die Hexe versiegelte ihre Chucks mit einem Wasserabweisungszauber, damit sie durch den Schnee laufen konnte.
Am damaligen Schauplatz angekommen, sah sie Remus am Steg herumlungern.
„Hey, Remus, was machst du da?“, Lily überwand die Distanz zwischen ihnen und stand hinter ihrem besten Freund.
„Auf dich warten, wurde ja auch Zeit!“, er hatte sich zu ihr umgedreht und drückte ihr lächelnd eine Lilie mit einem Stück Pergament in die Hand, dann verschwand er.
Ich roch an der Lilie, meine Lieblingsblume und Namensgeberin, sie duftete wunderbar.

Begib dich nun an den Ort, den ich nur dir zu liebe betreten würde.

Die Evans grinste, das war einfach. Ein Ort, an dem sich James Potter niemals freiwillig aufhalten würde war zu 100 Prozent die Bibliothek. Leichtfüßig machte sich Lily auf den Weg, sie gewann immer mehr Gefallen an dem Spiel.

Auf dem Nordturm hatte Damon das Essen verschwinden lassen, sodass die beiden ohne Ablenkung miteinander flirten konnten. Emma hatte nun doch einige Pluspunkte bei dem Ravenclaw feststellen können. Sie verstanden sich sogar ausgesprochen gut und die graublauen Augen faszinierten die Hudson fast so wie die Augen des Sirius Black.
„Du hast da eine Wimper, Emma“, Damon beugte sich näher zu der Hexe und zögerte nur kurz, bevor er seine Lippen sanft auf die ihren legte.
Emma fand zwar, dass der Spruch nicht ganz originell war, aber bei dem Kuss flatterte es in ihrer Magengegend und ein leichtes Kribbeln durchzog ihren Körper.
Sie vertiefte den Kuss und empfand nun den Spruch auch nicht mehr ganz so schlimm, denn Küssen konnte der junge Gilbert.

Die Tür von der Bibliothek ging lautlos auf und Lily betrat ihren Lieblingsort in Hogwarts. Es war still, denn niemand würde an diesem Tag Hausaufgaben erledigen. Im Gang der Zaubertrankbücher, der Gang in dem sie die meiste Zeit verbrachte, erklang Stimmgewirr und neugierig, wie die Evans nun mal war ging sie schnurstracks zu diesem Gang.
„Mister Black, wenn Sie hier sind, kann das nichts Gutes heißen. Sie hassen Bücher, Sie sind nie hier um ihre Hausaufgaben zu machen. Ich traue Ihnen nicht, nachher zünden Sie mir noch alle Bücher an!“, Madam Pince Stimme wurde zum Ende hin immer lauter und Lily musste sich ein Lachen verkneifen.
Sirius Black stand wahrhaftig in der Bibliothek und blickte genervt zur Bibliothekarin.
„Ah, Lils, da bist du ja endlich!“, er schlüpfte elegant an Madam Pince vorbei und drückte mir zwei Lilien und ein Stück Pergament in die Hand, „Ich hoffe, dass du diese Geste von mir zu schätzen weißt!“, er wandte sich zur Bibliothekarin um und versprach ihr, nicht noch einmal vorbeizukommen.
Nachdem sie ihn noch bis zur Tür begleitet hatte, verzog sich Madam Pince wieder in ihrem Büro. Lily vertraute sie nämlich.

Begib dich nun an den Ort, den du nur mir zu liebe betreten würdest.

Die junge Evans seufzte, denn dieser Hinweis bedeutete, dass sie wieder hinaus in die Kälte musste, denn es konnte sich ja bloß um das Quidditchfeld handeln.
Lily verließ die Bibliothek und machte sich zügig auf den Weg nach draußen.

Ein Blick auf ihre Armbanduhr verriet Emma, dass sie nun ihren Teil in der James und Lily- Mission übernehmen musste. Sie verabschiedete sich schweren Herzens und mit einem langen Kuss von Damon, das nächste Date würde nicht zwei Wochen auf sich warten lassen.
Mit einem Aufrufezauber rief sie ihren Besen zu sich und flog vom Nordturm aus zum Quidditchfeld, der Fußweg hätte ihr nun entschieden zu lange gedauert.
Am Quidditchfeld angekommen kramte sie drei Lilien hervor und das kleine Stück Pergament, diese Sachen hatte ihr James zukommen lassen.
„Emma, du gehörst also auch zum Komplott? Wie lief dein Date?“, eine atemlose Lily Evans stand vor ihr und Emma konnte ein Grinsen nicht unterdrücken.
„Das Date war spitze, Damon kann sagenhaft gut küssen. Hier dein dritter Hinweis, meine Liebe, ich verziehe mich jetzt in den, hoffentlich leeren, Gemeinschaftsraum. Dir noch viel Spaß, du hast es gleich geschafft!“, sie schenkte ihrer besten Freundin ein aufmunterndes Lächeln und stieg auf ihren Besen, damit flog sie zum Schlossportal.
Wieder einmal stand Lily mit ihren Lilien allein an einem Ort, den sie mit James verband.

Begib dich nun an den Ort, wo aus Hass Liebe wurde.

Mit einem warmen Lächeln auf dem Gesicht machte sich Lily Evans auf den Weg zu den Schulsprecherräumen, denn erst in diesen Gemäuern hatte sie den wahren James Potter kennen und vor allen Dingen lieben gelernt.
Im gemeinsamen Arbeits- und Aufenthaltsraum wartete schon ein nervöser James Potter, in der einen Hand hielt er vier Lilien, mit der anderen zerwuschelte er die ganze Zeit sein unordentliches Haar.
Als sich endlich die Tür öffnete und ein wunderschöner Rotschopf den Raum betrat, schlich sich ein liebevolles Lächeln auf das Gesicht des 17- jährigen.
„Lily!“, er gab ihr die vier Lilien, und ließ die zehn Lilien magisch zu einem Strauß binden, den Lily, immer noch lächelnd, auf ihrem Schreibtisch in eine Vase stellte.
„James“, sagte sie und umarmte in fest, „Es tut mir alles so leid, was ich da zu dir gesagt habe. Ich hätte nicht so ausrasten dürfen wegen Snape!“, sie blickte ihn aus ihren smaragdgrünen Augen flehend an.
„Ach, Lily, ich hätte mich gar nicht erst provozieren lassen sollen. Ich liebe dich und sollte es wirklich hinkriegen keine anderen Schüler mehr zu verhexen“, er beugte sich langsam zu ihr runter und ihre Lippen trafen sich zu einem ausgehungerten, wilden Kuss.
Sie lösten sich erst zum Atmen wieder voneinander.
„Du hast mir so gefehlt…“, murmelte James gegen Lilys Lippen, diese antwortete mit einem zärtlichen Kuss und zog ihren Freund in Richtung Schlafzimmer, eine Versöhnung sollte man schließlich ordentlich feiern.

Die Turmuhr schlug Mitternacht, James und Lily waren Arm in Arm nach einem Abend in trauter Zweisamkeit eingeschlafen.
Emma und Sirius trafen sich jetzt erst zu ihrem Nichtvalentinstagsdate auf dem Astronomieturm.
Es war zwar ziemlich kalt, aber wozu besaßen die beiden Jugendlichen magische Kräfte. Sie hatten es sich mollig warm gezaubert und lagen nun nebeneinander auf einer Decke und betrachteten den Sternenhimmel. Ihre Finger der rechten Hand und die seinen der linken Hand waren miteinander verschränkt.
„Ich liebe den Sternenhimmel, auch wenn ich nicht richtig aus ihm schlau werde“, Emma kuschelte sich näher an Sirius an, dieser zog sie so nah wie es ging an sich und legte einen Arm um sie.
„Unter dem Sternenhimmel scheint alles irgendwie unschuldig und rein zu sein“, murmelte Sirius und gab der jungen Hexe einen intensiven Kuss, den diese nur zu gern erwiderte.
„Zum Glück ist dies kein Valentinstagsdate, dann wäre das alles so aufgesetzt und normal“, Emma grinste Sirius schelmisch an und ließ ihre Hände wieder unter sein Hemd wandern.
„Oh, ich glaube, ich habe ein Déjà-vu und das gefällt mir super!“, seine Hände bewegten sich am Bund ihrer Leggings entlang.
So kam es, dass die beiden Gryffindors ihre Nacht zum Großteil auf dem Astronomieturm unter der Verschwiegenheit der Sterne verbrachten.
_________________________________________________

So, ich habe doch ein Review verdient, oder? :)

Liebe Grüße,
Federica


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