
von Ree
Es war ein warmer Junimorgen, die Sommerferien hatten grade begonnen und
Melody Winter lag noch in ihrem Bett und starrte zur Decke. Sie hasste diesen Tag.
Nicht weil alle ihre Freunde im Urlaub waren und sie alleine zu Hause mit Onkel und Tante verbringen musste. Nein, sie liebte die beiden und es war Ok bei ihnen zu bleiben obwohl
Kate, ihre beste Freundin, sie nach Spanien eingeladen hatte. Sie hasste diesen Tag, denn sie hatte Geburtstag und wieder einmal hatte ihre leibliche Mutter sich nicht gemeldet. Sechzehn Jahre kein Lebenszeichen, sie wusste nicht einmal ob sie überhaupt noch lebte.
Verbittert stand sie auf und schleppte sich mühselig ins Badezimmer. Dort ging sie erstmal ausgiebig duschen, dann putzte sie sich ihre Zähne und guckte das Mädchen im Spiegel wütend an. Sie mochte ihr Spiegelbild nicht wirklich denn es war viel zu blass, die Haare des Mädchen waren schulterlang, lockig und hatten einen bronzenen Farbton. Ihre Zähne waren makellos und weiß. Melody seufzte und verengte ihre Augen zu schlitzen. Das Mädchen im Spiegel tat es ihr nach, man sah nur noch leicht den schimmer ihrer Hellbraunen Augen.
Melody gab auf ihr Spiegelbild zu verfluchen und umrahmte grade ihre Augen mit schwarzen Kajal, als sie die Stimme ihrer Tante Katja hörte.
„Melody! Beeil dich, wir wollen Frühstücken. “
„Jaja!“ Rief Melody und suchte dabei nach ihrem Mascara.
10 Minuten später kam sie unten an. Katja und Stefan hatten wie jedes Jahr ein Geburtstagsfrühstück für sie vorbereitet. Waffeln, Eier und Speck, Brötchen, halt alles was sie mochte. Auf dem anderen Tisch lagen Geschenke und Briefe.
„Happy Birthday to you, Happy Birthday to you, Happy Birthday Dear Melody Happy Birthday to you” sangen Stefan und Katja bevor sich alle über das Frühstück hermachten.
Müde machte Melody sich eine Halbe Stunde später über ihre Geschenke her.
Das erste war von Stefan und Katja und enthielt eine Digitalkamera. Sie bedankte sich bei den Beiden und machte weiter bis sie zum letzten kam. Es war ein schwarzes Guccikleid mit passenden High Heels von ihrer besten Freundin Kate. Freudestrahlend zeigte sie es Onkel und Tante, beide grinsten sie an.
Jetzt lag dort auf dem Tisch nur noch ein Brief,den sie neugierig öffnete.
Sehr Geehrte Ms. Winter, Wir müssen ihnen mitteilen das ihre Mutter Rosalie Winter vor wenigen Tagen verstorben ist. Es war uns nicht mehr möglich sie vor den Todessern zu schützen, Auch müssen wir ihnen sagen das damit der Bann von ihnen fallen wird, sobald ihr Geburstag beendet ist und wir sie am Ersten September auf der Hogwarts Schule für Hexerrei und Zauberrei erwarten. Doch zuerst müssen sie einen Crashkurs in Zauberrei belegen. Dieser beginnt in drei Tagen und wird die gesamten Ferien dauern. Morgen gegen Mittag wird sie ein Kollege in die Winkelgasse begleiten. Mit Freundlichen Grüßen
Stellvertrettende Schulleiterin Minerva McGonagall
Verwirrt und geschockt sah sie Stefan an, der über ihre Schulter mitgelesen hatte.
"Ich habe geschworen dich von dieser Schule fern zu halten!" Sagte er wütend.
"Und nun Fällt der Bann einfach so von dir ? VERDAMMT!"
"Was soll das alles?" Melody verstand rein garnichts.
"Hast du dich nie gewundert warum du mit drei Monaten schon laufen konntest? Und mit einem halben Jahr perfekt gesprochen hast?" Fragte er an sie gewand.
Sie war perplex.
"Ich, ich dachte das sei Normal.." Verteidigte sie sich.
"Du bist eine Hexe genauso wie deine Mutter!" sagte er sanft.
Melodys heile Welt brach vor ihr in Scherben, denn Menschen denen sie vertraut hatte, hatte sie hinterganen und sie sechzehn Jahe lang belogen.
"Wieso hast du mir das nie gesagt!" Schrie sie.
"WEIL ICH MEINER SCHWESTER VERSPROCHEN HABE FÜR DICH DA ZU SEIN!" brüllte Stefan.
Melody war das alles zu viel und sie verbachte den rest des Tages in ihrem Zimmer allein, mit hundert ungeklärten Fragen im Kopf..
Es war Mitternacht. Melodys Körper verkrampfte sich schmerzhaft und sie wollte schreien, doch sie konnte nicht. Ihr Mund war wie zugeklebt.
Eigendlich sollte es stockfinster in ihrem Zimmer sein, doch Melody selbst war nun die Lichtquelle eines Blauen Lichts.
Es ging so schnell wie es kam. Der Schmerz war weg, genauso wie das Licht. Stumm weinte sie, bis sich etwas Spitzes in ihre Unterlippe bohrte. Blind tastete sie ihre Lippe ab und fuhr erschrocken zusammen. Ihre Zähne sie waren spitzer als gewöhnlich, zu spitz für einen Menschen. Panisch machte sie ihre Lampe an und rannte zum Spiegel, doch sie konnte nichts sehen. Ihre Zähne waren wie immer nur extrem scharf, dann traff sie es wie ein Schlag. Ein gewaltiges Hungergefühl stellte sich in ihr ein.
In der Küche angekommen öffnete sie den Kühlschrank und biss in eine Karotte. Angewiedert spukte sie diese jedoch aus und ihr fiel ein rohes stück Fleisch auf, in das die überzeugte Vegetariarin herzhaft rein biss.... Die Umgebung um sie herumverblasste..
Am nächsten Morgen wachte Melody auf, alles schien normal zu sein. Es war mit Sicherheit nur ein Traum, dachte sie und zog sich an. Als sie dann die Tür klingel hörte, ging sie hinuter.
Dort stand ein Mann und unterhielt sich mit Stefan Er trug einen heruntergekommenen Umhang und durch sein Haar zogen sich graue Stränen, obwohl er an sonsten noch recht jung wirkte.
"Darf ich vorstellen, meine Nichte Melody." Sagte Stefan und winkte sie zu sich ran.
Der Mann streckte ihr eine Hand entgegen.
"Rafael Timon Mopsus , freu mich dich kennen zu lernen."
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Hay Cate, danke für mein erstes Kommentar :D vielleicht kommen ja im laufe der Tage noch welche dazu *hihi*
Ich wünsche erstmal allen lesern Frohe Feiertage.
Und ich hoffe dir gefällt die Ff weiterhin
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