
von Ree
14.09
Liebes Tagebuch! Ich weiß, es ist schon verdammt spät, aber ich kann einfach nicht mehr schlafen!
Ich habe Angst! Ich habe angst mich zu verlieren, in einem bunten Reigen aus Bildernund Erinnerungen. Es tut weh. Fast so als würde ich erfrieren. Die Luft bleibt mir weg und ich drohe zu ersticken. Dabei fühlte ich mich so gut, als ich aufgewacht bin. Ich fühlte mich wach, so als würde ich einfach keinen Schlaf mehr brauchen. Und dann waren da diese Wunden an meinem Hals. Ich weiß wovon sie stammen! Doch ich werde es niemals jemanden anvertrauen können.
Hilf mir.
Deine Hermine
Hermine lag Bauchlings auf ihrem Bett und starrte auf die grade geschriebenen Zeilen.
Sie wusste noch alles und es fühlte sich überhaupt nicht falsch an. Das allein war eine Tatsache, die sie sehr verwirrte! Warum hatte sie sich so auf diesen verdammten Austauschgefreut?
Sie hatte alles gehabt. Freunde, Bücher, Alles!
Und nun verlor sie sich selbst.
Plötzlich sammelten sich Tränen in ihren Augen. Sie hatte keine Ahnung warum sie weinte, doch sie lies es zu.
Stumme Verzweiflung keimte in ihr auf, deshalb bemerkte sie es nicht sofort.
Das Fenster klappte auf und Damon kam herein.
"Hay!" Flüsterte er sacht und strich ihr übers Haar.
Ruckartig zuckte sie zurück. So schnell es ging stand sie auf und stand ihm gegenüber.
"Was tust du hier?" Fragte sie zwischen zusammengepressten Zähnen.
Verwirrt sah er sie an.
"Es tut mir leid!" Sagte er und schien innerlich Schmerzen zu erleiden.
"Ich wollte dich nicht erschrecken." Er sah sie enst an und streckte zaghaft seine Hand nach ihr aus. Erst im letzten Moment zog er sie wieder weg.
"Mich erschreckt?" Hermine kicherte hysterisch und fasste sich an den Hals. Fast so, als könnte sie ihn damit vertreiben.
"Was hast du mit mir gemacht?" Fragte sie immer noch hysterisch. Sie versuchte Zeit zu schinden und suchte mit den Augen verzweifelt ihren Zauberstab. Das sie genauso perfekt die Zauberstablose Magie beherrschte, vergass sie völlig.
"Hermine, ich wollte dir nicht weh tun! Glaub mir! Ich wollte dir nah sein!" SeinBlick war drängend.
Dann endlich sah sie ihn. So schnell sie konnte hechtete sie nach vorne und packte ihren Stab mit der Hand. Nunstand sie mit ausgestrecktem Zauberstab vor ihm.
Einer Panikattack nah, sah sie ihn an.
Und glaubte nicht, was sie sah. Brach er tatsächlich in Lachen aus?
"Glaub mir, Damon, ich will dir nicht weh tun! Geh lieber! Lass mich in Ruhe für diese Nacht! Du hast es versprochen!" Erinnerte sie ihn.
Damon sah sie schmerzerfüllt an.
"Das geht nicht, Hermine!" Versuchte er ihr weiß zu machen.
"Protego maxima!" Sagte sie laut und der unsichtbare Schild breitete sich zwischen ihnen aus.
Sie lächelte ihn gemein an.
"Damon! Geh, ich will dir wirklich nicht wehtun!" Es war wirklich so, stellte sie schmerzhaft fest. Egal was er war und was er mit ihr gemacht hatte, sie konnte ihm nicht wirklich böse sein.
"Warum?" Fragte er und lächelte immer noch über ihren "Zaubertrick".
"Ich muss mir erst einmal klar werden, was ich möchte!" Hauchte sie mehr zu sich als zu ihm, doch er verstand.
"Kannst du, aber lass mich bei dir bleiben!" Er bettelte.
Damon kam sich dämlich vor. Was hatte sie nur mit ihm gemacht? Das letzte Mal war es so gewesen, als er Kathrine kennen gelernt hatte und das lag 150 Jahre zurück!
"Impedimeta!" Sagte sie nur und verschwand.
Draco hatte alles mit angehört, vom weitem versteht sich. Nur grade so nah um schnell bei ihr sein zu können, falls er ihr weh tat. Der Gedanke machte ihn rasend.
Mit dem Zauberstab bewaffnet ging er in ihr Zimmer. Sie war nicht da, nur Damon der grade dabei war ihr wirkliches Ich zu erkennen.
"Hallo Damon!" Dracos Lächeln war eiskalt, doch das störte Damon nicht.
"Es freut mich dich zu sehen!" Sagte er scharf und seine Augen funkelten Boshaft auf.
"Schöne Spielzeuge habt ihr da." Sagte Damon verbissen. Erst jetzt wurde ihm klar, was das alles zu beuten hatte.
"Du wirst Hermine in Ruhe lassen, klar?" Sagte er, doch Damon lachte ihn aus.
"CRUCIO!" schrie Draco und sah mit hönischem Grinsen dabei zu, wie Damon sich unter der Wucht seines Fluches krümmte.
"Sie hat etwas Besseres verdient als dich!" fügte er hinzu, als er aufhörte ihn zu malträtieren.
"Ach ja? Wen, dich? Oder den Rothaarigen?" er keuchte.
"Ja! Wenn ich es nicht bin, dann halt Weaselbee! Aber nicht du!"
"Willst du spielen, kleiner Junge? DU WIRST VERLIEREN!"
Draco sah ihn einen Moment überrascht an. Damon war aufgesprungen und in Windeseile zum Fentser hinaus.
"Was ist hier los?" Brüllte Ron, der grade ins Zimmer platzte.
"Was hast du mit Mine gemacht?"
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