
von Ree
Bonnie lies die Beiden nur widerwillig allein, doch sie tat es und Damon nutzte diese Chance.
"Hermine ich muss mit dir reden! Es gibt einiges klar zu stellen." Er sagte es so locker,das sie zustimmen musste.
"Ok, Damon, schies los!" Knurrte sie und schaute ihm wütend ins Gesicht.
"Ich wollte dich mit dem Biss nicht verletzten! Ehrlich nicht, aber das ist die Art wie ich dir am besten zeigen konnte was ich fühle!" Er lächelte nicht und schaute auf einem Punkt über ihren Kopf.
"Wolltest du mich töten? Oder mich gar in einen von Deinesgleichen verwandeln?" Fragte sie mit einem Hauch Neugier in der Stimme.
"Nein, ich will dich nicht töten, denn dann wärst du schon tod. Und verwandeln? Ich weiß nicht. Vielleicht." lenkte er ein.
Hermine brauchte einem Moment um zu verstehen was er damit meinte.
"Damon. So seltsam das auch klingt, vielleicht ist es sogar krank, aber ich mag dich so sehr wie ich angst vor dir habe, Aber ich will kein Vampir werden! Ich bin eine Hexe und das reicht mir!" Sie sagte es ernsthaft und legte alles an Ausdruckstärke in diesen simplen Satz wie sie konnte.
"Ich muss dich nicht als Vampir haben! Aber ich werde dich nicht aufgeben, Hermine." Damon lächelte nun und zwinkerte ihr zu.
Weit entfernt waren Draco und Ron in einen wirren Wortwechsel vertieft.
"Was willst du mir damit sagen?" Sagte Ron mit hochroten Ohren.
"Ich will damit sagen das wir sie, wenn nötig einsperren müssen!" Knurrte Draco.
"Sie ist ein Mensch, Malfoy! Und kein Hauself! Wir können ihr nicht das Recht verwehren zu tun was sie will!" Er sagte es aufgebracht, doch sogar ein Tauber hätte die Stimme die diese Worte auslösten spüren können.
"Dann müssen wir Damon ausschalten!" Jetzt sah Ron es. Dieses teuflsiche Grinsen in Draco´s Blick.
"Ich werde garnichts tun! Wenn du ihn umbringst, brichst du ihr das Herz!" fauchte Ron ihm entgegen.
"Hab ich etwas vom Umbringen gesagt?" Fragte Draco und brach in Lachen aus.
"Du möchtest also meine gesamte Lebensgeschichte erfahren, bevor du mir die Möglichkeit gibst bei dir zu sein?" Fragte Damon und lächelte traurig.
Hermine nickte nur.
"Also: Es war im Jahre 1864. Ich lernte Kathrine kennen, als ich grade einmal 22 war. Sie war wunderschön und ihr Lachen hatet eine Wirkung, die einer Droge glich.
Ich und mein Bruder Stefan verliebten uns gleich in sie. Doch Kathrine genügte einer nicht. Sie spielte ein Spiel mit uns. Erst gab sie meinem Bruder von ihrem Blut und trank das seine und dann tat sie es mit mir. Doch mein Bruder verriet sie, auch wenn er es nicht mit Absicht getan hat. Und so wurden die gesamten Vampire in die Gruft gesperrt, zusammen mit Kathrine. Mein Bruder und ich wollten sie Rächen, doch man erschoss uns. Als ich das nächste Malmeine Augen aufschlug stellte man mich vor die Wahl. Entweder Menschenblut oder tod."
Hermine musste schlucken. Es tat ihr weh so eine Traurigkeit in seiner Stimmezuhören.
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