
von Ree
Sie saßen zusammen auf der großen bequemen Couch vorm Fernseher. Harry hatte doch tätsächlich die Twilight-story ausgelehen. Hermine ließ sich sofort auf die Stimmung des kühlen Edwards ein, obwohl sie das Mädchen-Bella super verstehen konnte. Sie hatte es ja schließlich am eigenen Leib erfahren. Der kleine Unterschied war nur, das Damons Gift nicht zwangsweiße verwandelte, das er nicht hart wie Stahl war und er nicht so schwul in der Sonne glitzerte.
Hermine wurde langsam schwer im Kopf. Obwohl sie erst 23 Uhr hatten wollte sie doch ins Bett. So verabschiedete sie sich von den Dreien und ging schwerfällig die Treppe hinauf.
"Hermine, ich habe auf dich gewartet!" flüsterte Damon aus der Dunkelheit und verpasste ihr eine Gänsehaut.
Schnellen Schrittes hatte er sie erreicht, legte seinen Arm um sie und schenkte ihr einen Kuss. Erst als er merkte, das ihr Gesicht Tränennass war, lies er von ihr ab.
"Was..was habe ich dir getan?" Fragte er und zog sich einen Schritt zurück.
Hermines Stimme war nur ein Flüstern.
"Hör endlich auf mit mir zuspielen! Bitte!"
Fassungslos sah er sie an. Wie konnte sie denken, das er mit ihr spielte? Er hätte alles mit ihr machen können wenner gewollt hätte, doch er tat es nicht. Geradeaus dem Grund, weil er nicht mit ihr spielte! Er wollte ihr ihren freien Willen lassen, wollte anders sein für sie als vorher.
"Ich spiele nicht mit dir, ich habe mich in dich ver.." weiter kam er jedoch nicht, den sie hatte ihn unterbrochen.
"Bitte, Beiß mich, schlag mich wenn du willst oder töte mich!Aber sag mir nicht, das du dich in mich verliebt hast denn das ist eine Lüge! Damon, ich sehe es, sehe es andauernd. Die Blicke, die du Elena zuwirfst und dieses Funkeln das Katherine in deinen Augen ausgelöst hat, soetwas könnte ich nie bei dir bewirken. Weil es einfach nicht Real ist zwischen uns." Hermine hatte heftig zu schluchzen begonnen. Es war soweit, ihre wohl geordnete Welt lag in Scherben vor ihr.
"Hermine, du siehst das Falsch! Elena war einmal und Katherine ist für mich gestorben!" Sagte er mit Nachdruck, doch er sah sie nicht an. Aus angst sie könnte seinen Blick falsch deuten, denken die Traurigkeit in seinen Augen wäre für Katherine oder Elena bestimmt.
"Geh!" Mehr sagte sie nicht und wandte ihm dem Rücken zu.
*Damons Sicht*
In der Kneipe war es dunkel und stickig.
Wie passend,dachte er sakastisch und hebte den Bourbon ernaut an. Der harte Geschmack des Alkohols ließ ihn vergessen, das er heute wieder verloren hatte.
Wieder einmal war er nicht gut genug gewesen,
warum auch? Wenn es so Leute wie Stefan gibt,fragte er sich bitter. Ihm war das erste Mal seit einem Jahrhundert zum Heulen zumute.
Wieder hob er das Glas und sowie sich der Alkohol seinen Hals hinuterschlich so schlich sich auch die Erinnerung zurück.
"Hihi, Damon fang mich!" Katherine lief vor ihm her. Ihr langes Brokatkleid flatterte im Wind, ihre Haare trug sie locker über die Schulter und sie jauchzte vor Energie.
Er hatte sie eingeholt, seine Arme um ihre Tailie geschloßen. "Es ist spät geworden, lass uns rein gehen." flüsterte sie ihm zu und dann veränderte sich die Szene. Katherine tanzte mit Stefano, es war die erste Gründertagsfeier und sie sah einfach himmlich aus. Wieder eine andere Szene. Blut, Geschrei, Katherine wurde in den Wagen gebracht, ihr Körper gelähmt.
Emely Bennett, ihre Zofe und Vorfahrin von Bonnie Bennett, war verschwunden. Er und Stefan versuchten zu helfen und wurden erschossen. Dann befand Damon sich wieder in dieser Zeit, Katherine stand halb nackt vor ihm, er strahlte sie an. "Beantworte mir nur eine Frage und ich gehe mit dir wohin du willst!" Sagte er, doch Katherine schüttelte den Kopf. "Ich kenne deine Frage, Damon und die Antwort ist: Ich liebe dich nicht! Ich liebe Stefan, ich habe ihn schon immer geliebt und es wird immer nur ihn für mich geben.
Nun war es Elena die vor ihm stand. Er küsste sie, doch sie drückte seinen Kopf von sich weg.
"Damon! Lass das! Wir sind nur Freunde! Ich liebe Stefan, für mich wird es immer nur ihn geben."
Und dann die Begegnung mit Hermine. Wie sie ihn anlächelte, ihr weicher Körper und ihr tolles Lachen und dann die Tränen, die er so gerne weggeküsst hätte.
Damon wurde aus seinen Gedanken gerissen und er war mehr als froh darüber. Eine Träne hatte sich auf seine Wange gestohlen.
"Entschuldigen sie?" Eine attraktive Blondine stand vor ihm.
"Können sie mir denn Weg zur Wickery Bridge zeigen?"
Damon nickte und begleite sie hinaus...
Kommis?
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