
von Ree
Hermine löste sich nach endlosen Augenblicken von Draco. Mittlerweile waren sie alleine in der Küche. Die anderen hatten die Zwei irgendwann alleine gelassen. Sie stand auf und ihr war anzusehen, das es ihr schwer fiel den nächsten Schritt zu wagen. Aber sie musste es tun, das war nur fair.
"Was hast du vor?" Fragte Draco. Seine Stimme war zart, fast geflüstert.
"Ich muss mich nochEinigem stellen, es gibt Klärungsbedarf." War ihre knappe Antwort und damit verließ sie ihn.
Ihr Gang war schwer, was das dunkle Zimmer noch verschlimmerte. Doch sie musste mit den beiden Männern reden, die wohl am Schlimmsten von ihrer Entscheidung betroffen waren. Der erste auf ihrer Liste war Ron.
Sie klopfte zart an seine Tür, eine schwacheStimme rief: "Herrein!"
Hermine trat ins Zimmer. Ron stand mit dem Rücken zu ihr am Fenster.
"Ron?" Fragte sie und ihr war schwer ums Herz.
"Hermine, ich weiß warum du gekommen bist und nun ja natürlich bin ich nicht begeistert, das du dich für ihn endschieden hast! Doch zumindest ist er ein Mensch und kein Vampir!" Rons Stimme klang bitter und verletzt.Hermine musste sich zusammenreißen um nicht los zu heulen.
"Ron, es tut mir leid! Ich wollte dich nie verletzten!"
Endlich drehte er sich zu ihr um.
"Hermine, ich werde dich immer lieben auch wenn du es nicht erwidern kannst. Doch ich weiß, das wir Freunde bleiben werden, nicht wahr? Hermine, sag mir das es wenigsten so bleibt. Wir bleiben Freunde!" Ron sah sie flehend an. Sie konnte nur nicken.
Als sie Ron´s Zimmer verließ musste sie schlucken. Es tat ihm weh und das wollte sie nicht. So viel hatte sich geändert, doch er hatterecht. Sie würden Freunde bleiben.
Jetzt stand ihr wohl die schwerste Begegnung insHaus. Sie Musste mit Damon sprechen und war sich nicht sicher, was sie erwarten oder wie er reagieren würde.
Sie musste nicht weit gehen, den er saßim Wohnzimmer auf der Couch und beobachtete sie. Sein Ausdruck war überraschenderweise weich und sie fasste Mut.
"Damon, ich weiß nicht wie ich es erklären soll. Was ich dir angetan habe ist unverzeih.." Weiter kam sie nicht, den er war aufgestanden, kam auf sie zu und hatte ihr einen Finger an die Lippen gelegt.
"Schhht! Hermine bitte! Ich bin enttäuscht, ja sogar sehr, doch ich kann warten. Irgendwann wird er einen Fehler machen und dann werde ich da sein. Ich werde bei dir bleiben, nicht körperlich, doch ich werde es dann erfahren. Wir werden uns wiedersehen, versprochen!" Er küsste sie. Ein letztes Mal und verschwand ohne sie zu Wort kommen zu lassen.
Schweren Herzen atmete Hermine aus. Wie sie sich hasste!
Ein hartes Tok-Tok ließ sie zusammen fahren.
Ein großer, wunderschöner Schleierkauz war am Fenster und Hermineließ ihn rein, nahm ihm das Band vom Fuß und las den Zettel.
Als sie zu ende gelesen hatte rief sie die Anderen um ihnen den Brief vor zu lesen.
Kinder! Ich habe mit McGonagall gesprochen! Ihr werdet unverzüglich nach Hogwarts zurück kommen. Eure Sachen wurden bereits deportiert während ihr diesen Brief lest. Packt eure übrigen Sachen zusammen und appariert unverzüglich. Es ist vorbei. Ich habe einiges zu klären wegen Katherine und Tyler Lockwood. Wir sehen uns in Hogwarts.
Remus
Erleichtertes Aufatmen war zu hören und Draco nahm Hermine an die Hand.
"Nun wird endlich wieder alles gut!" flüsterte er und damit apperierten sie Hand in Hand nach Hogwarts.
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