Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Komplizierte Liebe - Der Einzug

von Mica

Es sah aus, als ob das Haus aufgepumpt wurde. Es schob einfach die anderen beiden Häuser zur Seite; die Muggel darin merkten davon nichts. Tonks staunte. Sie gehörte zwar in gewisser Hinsicht zur der alten Familie Black, trotzdem hatte sie das Haus, das ihnen schon seit Jahren gehörte, noch nie zu Gesicht bekommen.
Jetzt wurde wieder alles still. Als ob sich hier nichts bewegt hätte.
"Komm schon",knurrte Moody.
Alastor "Mad-eye" Moody, Tonks Mentor, war zwar immer grob und unfreundlich, aber Tonks hatte ihn trotzdem gern.
Moody humpelte nun zu der schwarzen Tür und klopfte mit dem Türklopfer in Form einer Schlange an. Zu Tonks erstaunen hörte man ein lautes Rasseln und die Tür öffnete sich, ohne dass jemand dort stand.
"Komm",wiederholte Moody und ging durch den dunkel und engen Flur. Tonks folgte ihm; kaum war sie den Türrahmen getreten, knallte die Tür hinter ihr zu. Tonks schenkte der Tür keine Beachtung und ging weiter. Das Haus hatte eine drückende Atmosphäre, deswegen wurde Tonks, je länger sie hier war, immer mulmiger zumute und sie verschränkte die Arme, um sich ein wenig geschützter zu fühlen.
"Ah!",schrie sie auf einmal und als nächstes spürte sie einen ziehenden Schmerz im linken Fuß.
Sie war gestolpert. Es war aber auch wirklich sehr dunkel.
"Verdammt Tonks, was machst du denn da?",fragte Moody knurrend, ohne sich umzublicken. Doch Tonks war sich sicher, dass sein magisches Auge sie durch seinen Hinterkopf durch betrachtete.
"'Tschuldigung."
Moody entging der sarkastische Unterton. Tonks rappelte sich auf und ging wieder Moody hinterher. Dieser öffnete nun eine Tür, auch Tonks ging hindurch. Dieser Raum war Gott sei dank beleutet, trotzdem kam er Tonks genauso dunkel vor wie der Flur. An einem langen Tisch saßen drei Leute versammelt. Moody stellte sich neben einen Stuhl, sodass er wie ein Wachposten aussah.
"Da seit ihr ja!",sagte Sirius freudig. Sirius Black, ein unschuldiger gesuchter Massenmörder. Tonks kannte seine wahre Geschichte nun schon seit Monaten, sie hatten seit Sirius' Flucht mit Seidenschnabel vorsichtigen Briefkontakt gehabt, sich aber nicht gesehen.
"Lila Haare?" Sirius grinste. "Aber ich finde, das Grün vor fünfzehn Jahren hat dir besser gestanden."
"Du bist auch wunderschön. Keinen Tag gealtert",sagte Tonks gespielt bissig, und auf Sirius leichte Lachfältchen andeutend.
"Hör auf mit dem Scheiß",sagte Moody scharf. "Es gibt wichtigeres. Tonks, Sirius kennst du ja schon. Das-",er deutete auf ein dunkelhäutigen, glatzköpfigen Zauberer,"ist Kingsley Shacklebolt. Kingsley, das ist Nymphadora Tonks."
"Hallo, Nymphadora",sagte Kingsley sehr freundlich mit einer tiefen und ruhigen Stimme.
"Nenn mich nicht so",sagte Tonks, ein wenig schärfer als sie es vorgehabt hatte. Trotzdem lächelte Kingsley. "Einfach nur Tonks."
"Das",unterbrach Moody ihre kleine Unterhaltung, "ist Remus Lupin."
Und er zeigte auf den Dritten im Bunde. Ein Mann, etwa in Sirius' Alter, lächelte Tonks zu. Ein paar Strähnen seines braunen Haaren hingen ihm im Gesicht. zwei dünne Narben durchzogen sein Gesicht, seine Augen hatten ein bräunliches Gold.
"Süß." Als Tonks klar wurde, was sie da eben gedacht hatte, senkte sie den Blick und sagte leise, wie es sonst nicht ihre Art war, :"Hallo."
"Um zur Sache zur kommen",sagte Moody ungeduldig,"Sirius und Remus wohnen hier, wie du weißt. Und Tonks wird hier wohl für ein paar Wochen unterkommen müssen."
"Ich weiß. Das hast du mir schon per Eule mitgeteilt",sagte Sirius. Moody wurde wohl doch langsam ein bisschen schusselig.
"Aber von den Umständen habe ich dir noch nicht berichtet",knurrte Moody böse. "Jedenfalls, sie hat noch nicht genug Geld, um sich eine Wohnung zu mieten, und-"
"Und bei meinen Eltern kann ich nicht wohnen bleiben, weil unser Haus fast in sich zusammenfällt, sie wollen renovieren. Und dann ist kein Platz mehr für mich",schloss Tonks fröhlich. Das konnte sie doch alles selbst erzählen. Moody nickte allen kurz zu und verschwand dann wieder.
Tonks seufzte kurz ließ sich auf einen Stuhl plumpsen.
"Sind meine Sachen schon angekommen?"
"Ja, sind alle oben. Du schläfst neben Remus, Cousienchen",sagte Sirius verschmitzt.
Tonks und Remus glotzten sich an.
"Im Zimmer daneben",fügte Sirius hinzu.
"Du bist immer noch so bescheuert wie früher",sagte Tonks und grinste.
"Ich muss zurück ins Ministerium",sagte Kingsley und stand auf. Tonks merkte auf.
"Du arbeitest im Ministerium? Wo denn?"
"Ich bin zum Beispiel für die Suche nach Sirius hier zuständig. Was glaubst du, warum sie ihn am anderen Ende der Welt suchen?" Kingsley lachte.
"Das heißt, du kannst die einfach irgendwo hinschicken, wo Sirius gar nicht ist? Man" Das war natürlich sehr praktisch für Sirius.
"Genau!",sagte Sirius.
"Nein, nicht überall, das muss alles begründet und abgesprochen werden. Aber das klappt schon alles",Kingsley lächelte. "Ich muss jetzt aber." Und er ging davon.
"Solltest du Kingsley nicht kennen? Sirius hat gesagt, dass du im Ministerium arbeitest, und er ist eigentlich ziemlich hoch dort gestellt. Also, Kingsley",fragte Remus und grinste dabei fast.
"Hm. Ja",stammelte Tonks. "Ich bin halt ein bisschen schusselig."
Remus grinste sie weiterhin an.
"Was denn?"
"Ach, nichts." Und er wandte sich wieder dem Tagespropheten zu.
"Komm, ich zeig dir, wo du schläfst." Sirius stand auf und ging durch die Tür. Tonks folgte ihm fast drei Stockwerke rauf. Sie fühlte sich sehr beobachtet von den Portraits die sie böse anstarrten, überall waren Flecken, Schimmel und Staub.
"Ihr wohnt hier? Also, immer? Freiwillig?",fragte Tonks.
Sirius Gesicht verdunkelte sich, während er weiter die Treppen rauf stakste.
"Ja, wir wohnen hier. Ich sogar vierundzwanzig Stunden am Tag. Aber von freiwillig kann gar keine Rede sein. Wir brauchen das Haus, es ist mit sehr vielen, sehr starken, sehr seltenen Schutzzaubern umgeben. Ich muss hier wohnen, weil ich mir ja schlecht irgendwo eine Wohnung mieten könnte. So als Massenmörder. Und Remus kann sich einfach kein Haus leisten, deshalb wohnt er mit mir hier."
"Du kannst nicht vor die Tür? Auch nicht als Hund?"
"Zu gefährlich. Meint zumindest Dumbledore. Die Todesser und andere könnten wissen, dass ich ein Animagus bin. So, hier ist dein Zimmer."
Er stieß eine Tür auf. Das Zimmer sah nicht viel anders aus als alle anderen hier. Dunkel, schmutzig... Wenigsten gab es hier keine Portraits, die einen anstarrten.
"Danke, es ist -"
"Den Umständen entsprechend?",grinste Sirius.
"Genau. Ich würde dann jetzt mal meine Sachen einräumen."
"Mhm. Mein Zimmer ist irgendwo ganz oben, wenn du irgendein kleines Problem hast, wie, wenn du brennst, dann geh lieber zu Remus, das geht schneller. Eins weiter rechts ist sein Zimmer. Tschüss!",und grinsend schwebte er davon.
Dann würde Tonks jetzt wohl vier Wochen in diesen Loch verbringen. Wenigstens war sie nicht alleine.

---------------------------
Den Grimmauldplatz stelle ich mir wirklich ziemlich schlimm vor. Vielleicht ist Sirius ja auch an einer Atemwegerkrankung gestorben.
Bisher haben sich Tonks und Remus nur flüchtig in die Augen geguckt. Ob es wohl noch mehr wird? :-D


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Harry Potter besitzt eine Geschichte und eine Seele, Pikachu und seine Pokémon-Kollegen sind nur Merchandise ohne Substanz.
Susanne Gaschke, Die Zeit