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Fanfiction

Komplizierte Liebe - Vorurteile

von Mica

Vielen Dank für die lieben Kommis! :-)

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Es war wie eine Blockade in Tonks’ Gehirn. Sie hatte alle Bestandteile eines Puzzles, verstand es aber nicht. Vielleicht wollten Sirius und Remus ihr auch nur einen Streich spielen...
“So”,sagte sie zu sich selbst. “Gehen wir alles noch einmal durch. Remus hat ein Problem mit Frauen. Einmal im Monat sieht er krank aus, und er hat Wunden. Er hat einen guten Geruchsinn. Na und?” Da fiel ihr Blick hinaus, aus dem Fenster, auf den Vollmond. Und augenblicklich ging ihr ein Licht auf.
“Nein...”,sagte sie leise. Das konnte einfach nicht sein. “Nein.” Doch sie konnte er hin- und herbiegen wie sie wollte, am Ende kam immer das Wort ‘Werwolf’ heraus. Aber das konnte einfach nicht sein, Remus Lupin, der freundliche, nette, hilfsbereite und erwachsene Mann? Tonks hatte schon von klein auf Werwölfe hassen gelernt. In Märchen, in der Schule, und im Alltag wurde Kindern immer wieder erzählt, was für grausame und schreckliche Wesen Werwölfe waren. Und diese beiden Bilder, Remus und Werwolf, passten einfach nicht zueinander. Aber wenn doch..? Sie hatte eine Woche lang mit einem Werwolf zusammengelebt. Neben einem Werwolf gesessen. Angefasst, was bereits ein Werwolf angefasst hatte... Sie musste sich vergewissern.
“Sirius!”,rief Tonks und sprang auf. “Sirius!” Wo war er nur? Doch im ganzen Haus war er nicht zu finden. Also setzte sich Tonks in die Bibliothek des Grimmauldplatzes und las alle möglichen Bücher über Werwölfe. Glücklicherweise fielen ihr nur ungefährliche Bücher in die Hände. Und je mehr und länger Tonks las, desto mehr Angst bekam sie. Fast alle Symptome trafen zu. Das kränkliche Aussehen rund um Vollmond, der gute Geruchsinn, Narben am Körper, das zurückgezogene und ärmliche Leben. Doch erst, als die Sonne schon wieder aufging, war sich Tonks sicher: Remus Lupin war ein Werwolf. Sie konnte hier nicht bleiben. Nicht hier, wo ein Werwolf lebte. Sie schlug das letzte Buch über Werwölfe zu und ging wie hypnotisiert hinunter in die Küche. Sirius saß schon am Tisch und lächelte sie freundlich an.
“Guten Morgen Cousienchen.”
“Remus Lupin ist ein Werwolf”,sagte Tonks tonlos.
“Schlaues Mädchen ,sagte Sirius und lachte. “Hast aber lange gebraucht.
“Ich kann hier nicht länger wohnen, Sirius.”
Augenblicklich wurde Sirius Miene hart. Obwohl Tonks sich sicher war, dass Sirius die Antwort schon kannte, fragte er:”Wieso?”
“Remus Lupin ist ein Werwolf.”
“Und?”
“Ein Werwolf, Sirius. Ein Wer-wolf.”
“Ich kann dich schon verstehen. Was ist daran so schlimm?”
“Werwölfe sind gefährlich. Und böse.”
“Nymphadora”,sagte Sirius und runzelte die Stirn, “ich habe immer geglaubt, du wärst eine Tonks, keine Black. Ich dachte, du bist frei von Vorurteilen.”
“Das sind keine Vorurteile, das ist die Wahrheit!”,rief Tonks.
“Einmal im Monat ist das die Wahrheit, ja. Einmal im Monat, Tonks.”
Tonks öffnete den Mund, um etwas zu erwidern, doch sie wusste nicht was, und so schloss sie ihn wieder. Sirius stand auf und ging, die Hände hinter dem Rücken, im Raum auf und ab.
“Wie fandst du Remus Lupin, als du noch nicht wusstest, dass er ein Werwolf ist?”
“Naja, er war ganz nett, denke ich.”
“Nett!”,Sirius stieß ein verächtliches Schnauben aus. “Du warst verknallt in ihn! Du hättest ihm die Füße abgeleckt, wenn er dich darum gebeten hätte!”
“Stimmt gar nicht”,erwiderte Tonks trotzig.
“Doch, und das weiß du auch. Und wieso ist es jetzt anders? Jetzt, wo du weißt, dass er einmal im Monat nicht er selbst ist? Er ist dreißig Tage im Monat ein Mensch. Der Mensch, wie du ihm kennen gelernt hast. Und eine einzige Nacht ist er ein bisschen behaart. Was kann er dafür, dass er gebissen wurde? Wieso macht ihn das zu so einer Ekelgestalt?”,fragte Sirius, seine Stimme wurde bei jedem Satz lauter und wütender. Tonks musste allerdings zugeben, dass er Recht hatte. Ja, sie mochte Remus. Warum sollte sich das ändern, nur weil sie nun eine Eigenschaft kannte, die sich nur einmal im Monat zeigte?
“Du - hast Recht!”,gab Tonks zu. Sirius lächelte triumphierend. Und genau in diesem Moment ging die Tür des Grimmauldplatzes auf. Sirius und Tonks gingen zur Tür. Remus sah Mitleid erregend aus. Über sein Gesicht zogen sich zwar neue, aber geschlossene Narben, unter seinen Augen waren tiefe Schatten, sein Gesicht bleich, seine Haare verwuschelt und sein Blick stumpf.
“Morgen”,sagte er leise. Tonks hielt immer noch ein wenig Abstand. Man musste sich nun mal an so etwas gewöhnen.
“Morgen Moony. Wie war’s dieses Mal?”,fragte Sirius fröhlich. Remus starrte ihn nur an.
“Keine Angst, sie weiß es”,sagte Sirius locker.
“Sie weiß - du hast- WAS?”,Remus schien außer sich, trotzdem blieb er ruhig und schaute vorsichtig Tonks ins Gesicht. Sie bemühte sich, weder Angst noch Mitleid zu zeigen.
“Ja, ich weiß es, und”,sie blickte kurz zu Sirius,”und es macht mir nichts.” Für einen Moment starrte Remus sie nur an, dann fing er langsam an, breit zu grinsen. Und ganz plötzlich wusste Tonks wieder, warum sie diesen Mann so mochte, alle Angst verflog.
“Du hast keine Angst vor mir?”,fragte Remus.
“Nö. Naja, Sirius musste mir erst ein bisschen was ausreden...”,gab Tonks zu. Sirius grinste, ebenso Remus.
“Also, wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich jetzt gerne ein bisschen schlafen”,sagte Remus und schleppte sich die Treppe hinauf. Es sah so aus, als würden seine Beine jeden Moment unter ihm wegbrechen. Remus in diesem Zustand zu sehen, tat Tonks weh.
“Was macht es bloß mit ihm? Das ist schrecklich”,sagte Tonks leise.
“Mhm”,meinte Sirius. “Ich wusste, dass du zur Vernunft kommst. Du bist also doch eine Tonks.”
“Tja”, Tonks grinste. “Ich hab jetzt Hunger. Ich will etwas essen.”


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Als ich das erste Harry-Potter-Buch las, habe ich mir meinen Bademantel angezogen und so getan, als ob ich Harry wÀre. Ich rannte im ganzen Haus herum uuund... kann nicht fassen, dass ich das gerade erzÀhlt habe.
Matthew Lewis