
von Mica
Jajajajajaja. Tut mir Leid, dass lange kein Kapitel mehr gekommen ist. Jetzt bin ich wieder schneller.
Viel Spaß!
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âRemus John, willst du Nymphadora Andromeda heiraten und ihr treu bleiben, in guten wie in schlechten Zeiten?â
Es war der Tag der Hochzeit, sie fand im Hinterhof des Grimmauldplatzes statt. Auf Remus Wunsch hin waren nur wenige Gäste da, Andromeda und Ted Tonks, Sirius, Dumbledore, Arthur und Molly Weasley, McGonagoll, Kingsley und noch etwa fünf andere Leute. Menschen, denen sie absolut vertrauen konnten. Remus hatte sich einen eleganten, schwarzen Anzug zugelegt, Tonks ein weißes, ausladendes, stahlendes Kleid. Das war eigentlich nicht Tonksâ Stil, doch wie viele junge Mädchen hatte sie auch schon davon geträumt, im weißen Kleid vor einem Traualtar zu stehen.
Als Tonks Remus ansah, bemerkte sie, dass er so glücklich aussah, wie sie ihn nie gesehen hatte. Die grauen Strähnen schienen aus seinem Haar gewichen zu sein, die Falten schienen sich geglättet zu haben, die Augen leuchteten.
âDann seid ihr hiermit im Leben vereint.â
Tonks und Remus küssten sich. Im Hintergrund hörte Tonks den Beifall, die Schluchzer von Molly.
Auf einmal dröhnte Musik von nirgenwo, Tonks konnte keine Quelle ausmachen, und die beiden lösten sich. Sofort wurden sie von den Gästen umgerannt, umarmt und beglückwünscht.
âIch freu mich so für dich, Tonksâ,sagte Molly gerade und schnaubte in ein Taschentuch.
âAlles Gute, ihr beidenâ,sagte Kingsley.
So ging es weiter, bis sie alle Gästen einmal umarmt hatten und ihre Geschenke angenommen hatten, als das Lied wechselte.
Die Saison ist eröffnet.
Es ist ein wahres Spektakel,
denn alle kommen, weil es abgeht.
Das ist 'ne riesengroße Party!
Dumbledore nahm McGonagoll an die Hand und hüpfte mit ihr zu dem Lied auf und ab. Tonks lachte.
âKommâ,kam es von rechts, als Tonks den Kopf wandte, sah sie Remus, der sie verschmitzt anlächelte und ihr die Hand hinstreckte.
âBesonders romatisch ist das Lied ja nichtâ,sagte Tonks und lachte.
âSo magst du es dochâ,sagte Remus. Tonks legte ihre Hand in seine und ließ sich von ihm auf die Tanzfläche führen. Sie tanzten irgendwie im Takt, doch innerlich hoffte Tonks, dass es bei ihnen beiden eleganter aussah als bei Dumbledore und Minerva.
Schon bald standen alle Gäste da und hüpften einfach nur. Tonks könnte sich darüber totlachen, wäre sie nicht so glücklich.
Remus blieb stehen und sah sie noch einmal an. Auch sie hörte auf zu hopsen.
Einen Moment stand Remus nur da und sah sie sich an, dann sagte er:âDu bist wunderschön, Dora.â Und er küsste sie.
Wieder wechselte das Lied.
Every day I wake up next to an angel, more beautiful than words could say.
They said it wouldât work but what did they know?
âCause years have passed and weâre still here today.
Die Menge beruhigte sich und ging nun in den klassischen Tanz über. Remus legte eine Hand auf Tonks Hüfte, sie legte ihre Hand auf seine Schulter.
Never in my dreams did I think, that this would happen to me.
As I stand here before my woman, I canât fight back the tears in my eyes.
Oh, how could I be so lucky,
I must have done something right.
And I promise to love her. For the rest of my life.
âIch verspreche esâ,flüsterte Remus.
Tonks spürte, wie eine Träne ihre Wange herunterrollte.
Nach Stunden schienen die Gäste immer noch nicht müde zu werden. Doch Tonks und Remus hatten ein ganz anderes Verlangen. Sie beschlossen, die Gäste einfach allein zu lassen und sich ins Schlafzimmer zu verdrücken. Diese Nacht wurde die glücklichste, die Tonks je erlebt hatte.
Tons öffnete die Augen, als ein Sonnenstrahl sie kitzelte. Es dauerte einige Sekunden, bis sie sich daran erinnerte, dass sie gestern geheiratet hatte. Sie wandte sich um. Remus schlief friedlich neben ihr.
Schlagartig fühlte sich Tonks, als hätte sie sich gestern mit Alkohol zugeschüttet. In Sekundenschnelle schwang sie sich aus dem Bett, rannte ins Badezimmer und erbrach sich im Klo.
âUärghâ,sagte Tonks und betätigte sie Spülung. Was war los? Sie war seit Jahren nicht mehr krank gewesen, und ausgerechnet am Tag nach ihrer Hochzeit....?
Mit einem Schlag traf es Tonks. Aufgeregt rannte sie zurück ins Schlafzimmer, holte ihren Zauberstab und rannte zurück ins Badezimmer. Sie verschloss die Tür und richtete den Zauberstab auf sich selbst.
âPartitudone!â
Ein weißer Stahl, keine Flüssigkeit, kein Gas, schoss aus der Spitze ihres Zauberstabes und schlängelte sich um sie. Dann löste es sich auf und formte stattdessen Buchstaben vor Tonks Augen.
Schwanger
6 Wochen
Tonks spürte, wie ihre Beine nachgaben und sackte langsam auf dem gefließten Boden zusammen. Die Buchstaben lösten sich auf.
Sie war schwanger? Nein, das konnte nicht sein, es muss ein Fehler sein... Doch dann durchdachte sie alle Symptome, die schwangere Frauen zeigten und bemerkte, das sie die gleichen hatte.
Es war schrecklich. Sie wollte nicht schwanger sein, schon gar nicht jetzt.
Doch, es ist das beste, was einem passieren kann. Es ist wundervoll.
Nein, es ist schrecklich.
Tonks wusste nicht, wie sie sich fühlen sollte. Sie war überglücklich, andererseits fühlte sich sich schrecklich. Was sollte sie Remus sagen?
Remus. Genau. Sie beschloss, Ruhe zu bewahren, es irgendwie Remus beizubringen und erstmal zu sehen, was er dazu sagte.
Mein Gott, ein Baby, dachte Tonks. Sie verdeckte ihr Gesicht mit den Händen. Sie würde sich erst einmal selbst an den Gedanken gewöhnen müssen. Schwanger.... Was würde ihre Mutter sagen? Schwanger mit einem Werwolf. Schwanger... mit einem Werwolf... Schwanger von einem Werwolf...
âMERLIN!â,kreischte Tonks und riss die Augen auf.
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Zu meiner Entschludigung: Ich habe KEINEN Plan von Hochzeiten und Schwangerschaften. ^^
1. Lied: Disco Pogo von den Atzen.
2. Lied: Rest of my life von Bruno Mars. <3
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