
von Mica
@Lusnack: Ich habe von allen Häusern etwas. Ich hoffe natürlich, dass ich nach Gryffindor komme, aber ich glaube eher, die stecken mich nach Hufflepuff O_o Und was ist mit dir? (Man, das klingt jetzt, als wäre alles echt.... COOL!)
Achja, ich glaube, die erste Millionen Leute, die sich angemeldet hat, wurde Betareader. Oder so. Wäre vielleicht ein bisschen viel... xD
Zu deiner Frage: Ich hatte es mir so gedacht, dass Remus sich erstmal freut, als er erfährt, dass Tonks ein Baby bekommt (klar, man freut sich doch), ihm dann aber einfällt, dass es ja sein könnte, dass es ein Werwolf wird, weil er ja einfach selbst einer ist und es anscheinend vererbbar ist, egal ob er zum Zeitpunkt vom *** ein Mann war oder ein Wolf, und das macht ihm Sorgen. Huh, das war ein Satz!
-----------------------------------------------
Am nächsten Tag kam Sirius zurück. Er sagte, dass Remus bald nachkommen würde, aber noch etwas erledigen müsse. Dann nahm er sich Tonks vor.
âDu bist also schwanger, wow!â,sagte er. âIch hoffe nur, du fällst in der Zeit etwas weniger hin. Erst die Hochzeit, kurze Zeit später Schwangerschaft. Bei euch geht alles ein bisschen schneller, hä? Dann kommt bald die Trennung.â
âSirius, du brauchst Hobbysâ,stöhnte Tonks. âHast du irgendwas zu essen im Haus?â
Tage vergingen, ohne das etwas passierte. Es nagte an Tonks, dass sie nicht wusste, was Remus tat oder wo er war oder ob er überhaupt zurückkehren würde.
Doch schließlich kam es, das ersehnte Klopfen an der Tür. Es musste Remus sein. Wie sollte Tonks sich verhalten? Nervös kaute sie an einem ihrer Fingernägel, eine Gewohnheit, die sie sich von ihrer Mutter abgeschaut hatte.
Sirius glitt zur Tür und öffnete sie. Tatsächlich stand dort Remus. Tonks wollte den Mund öffnen, um etwas zu sagen, obwohl sie sich noch nicht einmal ausgedacht hatte, was sie sagen sollte, doch das brauchte sie nicht. Remus rauschte an Sirius vorbei, zog Tonks in eine feste Umarmung und küsste sie.
Als er sie losließ sagte er sofort:âEs tut mir so Leid, Dora. Wir werden das zusammen durchstehen.â
âWoher der plötzliche Sinneswandel?â,fragte Sirius feixend.
âJa, woher?â,fügte Tonks ein wenig sauer hinzu.
âHarryâ,sagte Remus. âEr hat mir aus eigener Erfahrung... erzählt, wie es für ein Kind ist, wenn der Vater einfach abhaut.â
âJames ist nicht abgehauen!â,rief Sirius empört.
âJa, Siriusâ,sagte Remus nur. âIch werde bei dir und ihm bleibenâ,er legte seine Hand auf Tonks Bauch, eine Berührung, die bei ihr immer noch Kribbeln auslöste.
âIhm?â,fragte Tonks.
âIch spüre, dass es ein Junge wirdâ,sagte Remus und grinste.
âAhjaâ,warf Sirius ein. âDu hast auch gespürt, dass Harry ein Mädchen wird. Und wie.â
Tonks lachte. Wenn auch nur, weil sie fand, dass Sirius immer wieder wie ein kleiner Junge klang, der versuchte, Aufmerksamkeit zu erlangen.
Doch dann viel ihr ein, dass sie ja eigentlich sauer auf Remus war.
âDu haust für mehrere Tage ab, ohne mir zu sagen, wo du bist, oder ob du zurückkommst, oder überhaupt irgendwas zu sagen?â,ihre Stimme war immer lauter geworden, ihre Haare färbten sich rot. Remus und Sirius schienen beide über Tonks plötzlichen Stimmungswandel voll und ganz verwirrt.
âUnd dann kommst du zurück, tust so, als sei NICHTS gewesen und grinst mich frech an?â,Tonks war selber fast schockiert darüber, dass sie wie ihre eigene Mutter klang, wenn Tonks mal wieder zu lange draußen gespielt hatte. Doch wenn sie eins gelernt hatte im Leben, dann war es, dass man Männer oft wie Kinder behandeln mussten, damit sie etwas schnallten.
âDu VOLLIDIOT! ICH HAB MIR SORGEN GEMACHT, MANN! MEINST DU, ICH HABE KEINE ANGST VOR DEM, WAS DA AUF UNS ZUKOMMT? DU HAST ANGST VOR DEN SACHEN, VOR DENEN ICH AUCH ANGST HABE, NUR BENUTZT DU DIESEN WERWOLFSKRAM IMMER ALS AUSREDE! ENTSCHULDIGE DICH WENIGSTENS BEI MIR! SAG; DASS DU JETZT FÜR IMMER HIER BLEIBST!â
Remus sprach nun mit ruhiger und vorsichtiger Stimme, als würde er versuchen, einen wütenden Hyppogreifen zu beruhigen.
âDora, dass - ähm- habe ich bereits getan.â
Tonks atmete tief durch.
âIch weißâ,sagte sie wieder mit normaler Stimme und lächelte jetzt. âAber das musste einfach mal raus. Hast du vielleicht Schokolade?â
Remus musste nur in seine Hosentasche greifen, und gab Tonks die ganze Tafel. Er schien immer noch Gefahr zu wittern und Tonks lieber nicht zu nahe zu kommen.
âNa viel Spaß, mein Freundâ,hörte Tonks Sirius flüstern. âDas hat bei Lily endlos lange gedauert.
Tonks kümmerte dies nicht. Sie konzentrierte sich lieber auf die Schokolade. Die Pfunde waren ihr in diesem Moment egal.
Was für sie zählte war, dass es ab jetzt nur besser werden konnte.
âDora?â,fragte Remus vorsichtig.
âWasch isch?â,antwortete Dora vollgestopft mit Schoki.
âVielleicht sollten wir es Molly sagen.. Ich meine, sie war schon sechs Mal schwanger, und kann dir vielleicht ein paar Tipps geben...â
âDu meinst wohl, damit du Arthur fragen kannst, wie er das mit den Stimmungsschwankungen ausgehalten hat?â,fragte Sirius laut.
âÄhmâ, war Remus Beitrag zu dieser Frage.
âIst aber âne gute Idee, Remâ,sagte Tonks und warf dass Schokoladenpapier zusammengeknüllt auf den Boden. âKomm, wie apparieren zum Fuchsbau.â
âIhr könnt da doch nicht einfach hingehen, ohne euch vorher anzunmelden. Das ist sehr unhöflich. Es ist aber höflich, eine Viertelstunde später als zu der vereinbarten Zeit am Treffpunkt zu erscheinenâ,erklärte Sirius weise.
âIch wusste nicht, dass du Manieren hast!â,rief Tonks erstaunt aus.
âO-kay!â,sagte Remus, âIch schicke Arthur einen Patronus und frage ihn, ob es ihnen gerade passt.â
Fünf Minuten später kam ein Wiesel zurück das sagte, dass die Weasleys sich freuen würden, wenn Remus und Tonks kamen, dass Sirius aber nicht mitkommen dürfe. Darüber war Sirius verständlicherweise grantig.
âSie machen das doch nur zu deinem Schutz!â,versuchte Remus ihn zu beruhigen.
âJa, ja, ja. Ich weiß, ich weißâ,war die stinkige Antwort.
Tonks zuckte die Schultern und nahm Remus an die Hand um mit ihm zusammen zu apparieren. Keine Sekunde später tauchten sie vor der Tür des Grimmaulsplatzes wieder auf, an der Molly und Arthur sie schon erwarteten. Eine kurze Begrüßung auch für die Weasleykinder im Haus und ein paar Umarmungen später frage Molly:âWas ist das denn, was ihr uns erzählen wolltet?â
âTonks ist schwangerâ,sagte Remus, wenn auch ein wenig zu ernst für Tonksâ Geschmack. Das gab natürlich großes Hallo, viele âGlückwunsch!âs und âToll!âs.
âIch glaube, wir haben zumindest noch eine Weinflascheâ,sagte Arthur und wuselte davon, um sie zu holen.
âDas ist echt toll, Tonksâ,sagte Ginny breit grinsend. âObwohl es komisch ist, dass mein ehemaliger Verteidigung gegen die dunklen Künste Lehrer Vater wird....â
âJa, auch Lehrer haben ein Privatleben!â,sagte Tonks überglücklich, da sie nun endlich die Reaktion auf die Nachricht ihrer Schwangerschaft bekommen hatte, die sie sich gewünscht hatte. âObwohl ich mir bei Professor Binns da nicht so sicher bin....â
Ginny lachte und ging davon, um mit Remus zu sprechen. Arthur drückte ihr ein Glas in die Hand und gratulierte nochmal. Molly setzte sich vor Tonks an den Tisch.
âEs ist schön, dich wieder so glücklich zu sehenâ,sagte sie.
âJa, obwohl ich ein bisschen Angst vor der Schwangerschaft habe. In den Serien, die im Fernsehen laufen, sehen Geburten immer so schmerzhaft aus.â
Molly guckte wie ein Fragezeichen. âIn was die in was liefen?â
âMuggelkramâ,sagte Tonks und grinste.
Als sie und Remus diesen Abend nach Hause kamen, war Tonks sichtlich erleichtert. Endlich hatte sie zumindest ein wenig Gewissheit über das, was sie in den kommenden Monaten erwarten würde.
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel