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Fanfiction

Komplizierte Liebe - St. Mungo's

von Mica

Der Schmerz war es, der Tonks geweckt hatte. Es war noch dunkel, Remus schlief ruhig neben ihr. Doch sie selbst konnte nicht schlafen. Die Schmerzen in ihrem Bauch schienen mit jeder Minute schlimmer zu werden. Zusammengekrümmt saß die auf dem Bett, die Hände um ihren runden Bauch geschlungen. Mit der linken Hand kniff sie sich in den rechten Arm, als ob es den Schmerz ein wenig lindern könnte. Mit einer Welle kam ein so heftiger Stich, das sie aufschrie.
Sofort saß Remus aufrecht neben ihr und sah sie verstört an.
“Dora, was ist los?”
Tonks wimmerte zur Antwort.
“Das - das Kind kommt doch nicht, oder?”
Tonks schüttelte den Kopf und presste hinter zusammengebissenen Zähnen hervor:”Nein, es ist viel zu früh.”
“Wie lange hast du schon Schmerzen?”
“Eine Stunde?”
Remus antwortete nicht. Stattdessen stand er auf und angelte sich eine Hose vom Fußboden. Während er dabei war, sich komplett anzuziehen, vergaß Tonks für einen Moment den Schmerz und fragte:”Remus - was tust du da?”
“Wir gehen ins St. Mungo”,sagte er und knöpfte sich sein Hemd zu.
“Was?”,fragte Tonks entsetzt. “Nein, das ist nicht nötig, es ist AH!” Wieder wurde der Schmerz schlimmer.
Remus sah sie vielsagend an. Er nahm sie an die Hand und half ihr, aufzustehen und sich anzuziehen.
Gemeinsam apparierten sie.
Schon standen sie im Wartezimmer des St. Mungo, Tonks sah sich kurz um. Niemand war hier. Niemand, außer die Hexe am Empfangsschalter. Sie gingen auf sie zu.
Die Hexe betrachtete sie einen Moment lang.
“Welche Art von Verletzung?”,fragte sie desinteressiert.
“Verletzung?”,fragte Remus. “Nein, meine Frau ist schwanger -“
Tonks wollte sich am liebsten auf den Boden legen und schreien, so schlimm waren die Schmerzen nun.
“Kleinen Moment”,sagte die Hexe, während sie eine Banane schälte und verschwand.
“Schon gut, Dora”,versuchte Remus Tonks zu trösten. “Gleich wird es besser...”
Eine ältere Frau kam auf sie zu. Eine Frau, die glücklicherweise viel freundlicher und erfahrener aussah, als die Hexe am Empfangsschalter.
“Kommen sie, Liebes”,sagte sie und stützte Tonks, während sie bis in den vierten Stock gingen, durch eine Tür und in ein Krankenzimmer.
“Legen sie sich hier hin und trinken sie das. Das wird die Schmerzen lindern.”
Tonks legte sich in ein weiches Bett. Die Hexe zeigte ihr einen bläulich schimmernden Trank. Tonks kippte ihn in einem Zug hinunter.
“Der Arzt wird bald bei ihnen sein.”
Sie verschwand durch die Tür.
Die Schmerzen waren nach dem Trank nicht völlig verschwunden, sie fühlten sich mehr wie ein dumpfes Wummern in ihrem Magen an.
Besorgt sah Remus ihr in die Augen.
“Was meinst du ist es?”
“Ich - ich weiß nicht...”
Es schmerzte sie, Remus so beunruhigt zu sehen. Schließlich wusste sie selbst nicht, was los war und war geschockt.
Lass das Baby in Ordnung sein, bitte lass das Baby in Ordnung sein..., wiederholte sie immer wieder in Gedanken.
Fünf Minuten später kam der Arzt. Er war klein, dick und trug einen Schnurrbart. Kein Typ, den Tonks anziehend fand.
“Guten Tag”,sagte er und schüttelte Tonks und Remus hektisch die Hände. “Ich bin Doktor Wheeler, Wheeler heiß ich, ja, guten Tag. Ich weiß schon, die Schwester hat es mir erzählt”,murmelte er, als Tonks den Mund aufmachte, um etwas zu sagen.
“Dann machen sie sich mal ganz locker und schließen sie die Augen.”
Tonks wusste nicht, wie sie sich locker machen sollte, obwohl die Sorgen um ihr Kind sie so quälten, doch sie versuchte es.
Wheeler holte seinen Zauberstab heraus und fuhr damit über ihren Bauch.
“Augen zu, dann können sie sich besser entspannen”,erinnerte Wheeler sie.
Gegen ihren Willen schloss Tonks die Augen und spürte die Kühle des Zauberstabs auf ihrem Bauch. Sie griff nach Remus’ Hand, die Gedanken wirbelten in ihrem Kopf herum. Was war, wenn etwas passiert war? Wenn dem Baby drei Arme wuchsen, und sie auch noch Schuld war, weil sie nicht vorsichtig genug gewesen war?
Es kam ihr vor wie fünf Stunden, bis der Doktor sagte:”Gut, ich werde die Test jetzt auswerten, Mr Lupin, kommen sie bitte mit?”
Mit einem letzten besorgten Blick auf Tonks folgte Remus dem Arzt hinaus.
Kaum war die Tür zugeschlagen, erfüllte Stille Tonks Kopf. Kein Geräusch war zu hören. Nichts, was sie von ihren schrecklichen Gedanken hätte ablenken können. Was war nur falsch gelaufen?
Eine halbe Stunde später kamen Wheeler und Remus zurück. Remus sah so bestürzt aus, wie Tonks es noch nie gesehen hatte, das versetzte ihr einen weiteren Stich und fast begann sie jetzt schon zu weinen.
“Mrs Lupin...”,begann Wheeler und setzte sich auf einen Stuhl neben ihrem Bett.
“Mein Verdacht hat sich leider bestätigt. Die Weitervererbung des Werwolfgens seines Vaters ist eingetreten.”
Tonks riss die Augen auf, ein merkwürdiges Gefühl erfüllte ihren Magen. Remus senkte die Augen.
“Und - und was wird passieren?”,fragte Tonks panisch.
“Nun, ich denke nicht, dass das Kind ein echter Werwolf wird. Höchst wahrscheinlich wird es sich noch nicht einmal verwandeln.”
Tonks atmete erleichtert aus.
“Aber wie gesagt, völlig unbeschadet ist es nicht geblieben. Wie ich feststellen muss, war gestern ein Vollmond, ja? Und sie haben keine Schmerzen gespürt?”
Tonks schüttelte den Kopf.
“Die Schmerzen, die sie heute hatten, haben keine große Bedeutung. Darüber müssen sie sich keine Sorgen machen. Doch wenn das Kind erst einmal geboren ist, wird es sich vielleicht an Vollmond... anders verhalten als sonst, ein wenig... wölfisch. Vielleicht wird es Schmerzen haben, bis der Vollmond vorbei ist. Das können wir noch nicht sagen. Wenn das Kind geboren ist, müssen wir es noch einmal untersuchen, dann können wir genaueres sagen.”
Tonks schloss die Augen. Das waren keine schönen Aussichten auf die nächsten Monate. Doch sie hatte das Gefühl, dass sie erst einmal mit Remus klarkommen musste. Schließlich machte er sich wieder Vorwürfe, dieses Mal konnte Tonks es verstehen. Trotzdem musste sie ihm sagen, dass sie dies zusammen durchstehen werden.


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