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Fanfiction

Travel through Time - Das Schicksal hat einen ganz eigenen Humor, den ich nicht recht verstehe…

von serotina

Nun gesellte sich auch die zweite Augenbraue auf die gleiche Höhe der ersten. Nicht nur, dass diese Person die Unverschämtheit besaß in ihn hineinzulaufen, fällt sie nun auch noch in Ohnmacht und dass auch noch direkt in seine Arme. Seufzend oder eher knurrend hob er sie auf seine Arme und trug sie kurzerhand Richtung Krankenflügel.

Und selbst für die Maßstäbe einer durch und durch magischen Welt, hatte diese Szene etwas Absurdes an sich. Ein grimmig aussehender, schmächtig wirkender, gänzlich in schwarz gehüllter Slytherin trug eine bewusstlose Gryfindor auf seinen Armen quer durch die Schule.

Ihr Kopf bettete an seiner Schulter und ihre langen braunen Locken flossen in sanften Wellen über seinen Arm und schwangen im Takt seiner Schritte durch die Luft.

Niemand hätte Severus Snape soviel Hilfsbereitschaft zugetraut und schon gar nicht bei einer Gryfindor.

Niemand hätte gedacht, dass er soviel Kraft hatte ein gleichaltriges Mädchen auf seinen Armen zu tragen.

Jeder andere hätte einen Mobilus Corpus über das sie gesprochen.

Niemand hatte je einen so eindrucksvollen aufbauschenden schwarzen Umhang beobachtet.

Selbst einige Porträts drehten ihre Köpfe zu dem ungleich wirkenden Paar und beobachteten sie so lange bis sie aus ihren Blickfeldern verschwanden. Porträts hingen in Hogwarts für die Ewigkeit und so blieb auch dieses Erlebnis in einigen Gedächtnissen von den skurril gemalten Personen haften.

Nur ein paar Meter weiter lief er an einer Gruppe Gryfindors vorbei.

Ein braun gelockter Junge rief ihm gut gelaunt hinterher:„Na Sniefelus, ist mal wieder jemand wegen deines Gestankes in Ohnmacht gefallen?“

„Wenigstens blieb ihr somit dein hirnloses Geschwafel erspart Black.“

Hätte Snape nicht gerade eine ohnmächtige Gryfindor in den Krankenflügel getragen, hätte Sirius mit Freuden ihm einen Fluch an die Beine gehext. Mitten in diesem Gedankengang fiel ihm allerdings auf, dass Snape eine verletzte Gryfindor trug. Sofort packte ihn seine Verantwortung als Vertrauensschüler und er machte sich auf den Weg um Dumbledore zu verständigen.

Im Krankenflügel legte Snape Hermione gleich auf das erste freie Bett und verschwand ohne sie auch noch eines Blickes zu würdigen. Eigentlich wollte er nur weg sein bevor Sirius wieder auftauchen würde. Eine Begegnung mit ihm am Tag reichte Severus vollkommen aus.

Dieser traf dann auch ein paar Minuten später ein und beobachtete wie eine aufgeregte Poppy um Hermione herumwuselte und verschiedene Diagnosesprüche ausführte. Doch alles war vergebens, anscheinend war sie wirklich einfach nur Ohnmächtig und man müsste abwarten bis sie von selbst wieder aufwachte.

Sirius wunderte sich immer mehr, wer dieses Mädchen war. Er war sich sicher, sie noch nie zuvor gesehen zu haben.

Alles um Hermione herum war schwarz, wie eine Neumondnacht, wo sich sogar die Sterne zurückgezogen hatten. Doch plötzlich rauschten die Gedanken wie Sturzbäche in ihren Geist und die Erkenntnis überflutete sie erneut. Die dunkle Sternlose Nacht war verschwunden. Leider.

Hermione sah wieder seine Augen vor sich, die alte wie auch die jüngere Version und plötzlich sehnte sie sich nach ihrem Himbeermarmeladentoast. Das konnte doch wirklich alles nur ein Traum sein, schließlich war der Zeitumkehrer überhaupt nicht in der Lage zu so gewaltigen Zeitreisen, oder doch?

Um herauszufinden ob dies nicht vielleicht wirklich ein Traum war, müsste sie erst einmal aufwachen und die Augen zu öffnen, wäre dahin gehend schon mal ein Fortschritt. Doch irgendwie war Hermione noch nicht ganz bereit diesen Schritt zu gehen. Sie könnte auch ewig hier liegen bleiben…..aber auch diese Alternative gefiel ihr nur bedingt.

Ein Spruch aus einer alten Kinderserie kam ihr plötzlich in den Sinn. „Zwo, eins, Risiko!“

Verschreckt blinzelte sie gegen die Helligkeit des Krankenflügels an und nahm vorerst nur verschwommene Umrisse war. Irgendein Gryfindor schien vor ihr zu stehen, denn sie erkannte die ihr wohlbekannte graue Schuluniform und die innere rote Färbung des Schulumhangs.

Wenigtens kein Slytherin.

Nun wanderten ihre Augen zögerlich Richtung Norden, um sich das Gesicht ihres Retters anzuschauen. Stark ausgebildete Wangenknochen. Lockiges dunkles Haar, dass das Gesicht bis zum Kinn umrahmte. Warme, aber auch sehr schelmisch wirkende eisblaue Augen. Ein Grinsen, das sie unter tausenden Wiedererkannt hätte.

Die Sache mit dem Traum konnte sie nun getrost abhaken, in den Wind schießen, über Bord werfen etc.

Denn, der in ihrer Zeit verstorbene Sirius Black, stand nun quieklebendig und um einiges Jünger vor ihr.

Bevor sie etwas sagen konnte rauschte auch schon ein etwas jünger aussehender Albus Dumbledore mit einem sternbesetzten Umhang in den Krankenflügel und Hermione entdeckte ihren eigenen Silberstreifen am Horizont. Ihren Hoffnungsschimmer. Albus Dumbledore.

Doch dieser lächelte bei ihrem Anblick nur glückselig und begrüßte sie ganz herzlich auf dieser Schule. „ Wie ich sehe sind sie eine neue Schülerin, eine Gryfindor, schön, schön. Sie kommen zwar eine Woche zu spät zum Unterrichtsbeginn. Aber bei Quereinsteigern machen wir gerne eine Ausnahme.“

Huch, dachte Hermione, er sieht aus wie Dumbledore, gibt sich wie Dumbledore, aber so wie er redet kann er nie und nimmer Dumbledore sein.

Währenddessen redete Dumbledore einfach weiter:„ Mr. Black wird ihnen hier alles zeigen und sich in den ersten Tagen um sie kümmern.“ Mit diesen Worten drehte er sich verschmitzt lächelnd um und verließ mit raschen Schritten den Krankenflügel. Er ging so schnell, dass sich Hermione wunderte, dass sich sein Umhang nicht hinter ihm aufbauschte. Stopp falscher Zauberer.

Dennoch starrte sie ihm mit offenen Mund hinterher, das war er, ihr Silberstreifen, ihr Hoffnungsschimmer, wie er gen Horizont flog, seine Flugbahn änderte und mit einer freundlichen Art und Weise in den Ozean stürzte und unwiderruflich versank.


Blubb.

Mit anderen Worten, sie war verloren.

Langsam schloss sie ihren Mund wieder und besann sich darauf, dass Sirius immer noch vor ihrem Bett stand.

„Hallo, ich bin Hermione Granger.“

Freundlich begrüßte er sie und hinterließ einen kleinen Stich in ihrem Herzen. Am liebsten wäre sie ihm um den Hals gefallen, nie hätte sie sich träumen lassen, ihn je wieder zu sehen. Na ja auch in ihren kühnsten Träumen hätte sie sich nie vorstellen können, ihn auf diese Art wieder zu sehen.

Schweigend lief Hermione neben ihm her und hörte ihm nur mit halben Ohr zu als er ihr versuchte Hogwarts zu erklären, hätte er gewusst, dass sie schon mit 11 „Eine Geschichte Hogwarts“ auswendig aufsagen konnte, hätte er sich wahrscheinlich jedes weitere Wort gespart. Apropos „Eine Geschichte von Hogwarts“, ihr Kopf fühlte sie so an, als hätte man ihr mit eben dieser sehr schweren, 900 Seiten in Leder gebundener Ausgabe, den Schädel eingehauen.

Doch ihre Kopfschmerzen waren eine Witz gegenüber der sich langsam wieder ausbreitenden Panik. Die scheinbar mit jeder Sekunde zunahm, denn mit jedem Schritt Richtung Gemeinschaftsraum realisierte sie ihr Dilemma.

So schön Hermione es auch fand Sirius wiederzusehen, so sehr schmerzte sie die Ungewissheit ob sie jemals ihre Freunde wiedersehen würde. Plötzlich kam ihr eine Idee. Der Zeitumkehrer. Wenn er es schaffte sie in die Vergangenheit zu bringen, dann müsste das ganze doch auch umgekehrt funktionieren.

Schnell bemerkte sie, dass ihr eigener Zeitumkehrer wahrscheinlich noch in Dracos Händen weilte, doch nur in der Zukunft waren alle Zeitumkehrer zerstört worden. Hier in der Vergangenheit müssten sie noch alle existieren.

Sie musste zu Dumbledore.

Jetzt.

Etwas panisch sprudelte diese Erkenntnis dann auch gleich aus ihrem Mund.

„Ich muss zu Dumledore!“

Schnell drehte sie sich um und lief den Flur hinab, einen verwirrten Sirius zurücklassend.

„Aber du weißt doch gar nicht wo sein Büro ist?“

Kopfschüttelnd gestand er sich ein, dass sie zwar hübsch war, aber auch definitiv leicht verrückt. Sie passte perfekt zu den Rumtreibern.

Während Hermione soeben unwissend Mitglied in einem ganz besonderen Club wurde, hoffte sie inständig, dass Dumbledore ihr helfen könnte und dieser bizarre Alptraum doch noch ein schnelles Ende finden würde.

Schlitternd kam sie vor dem berüchtigten Wasserspeier zum stehen und fragte sich, wie oft sie in ihrem Leben noch dieses steinerne Wesen mit einem Dackelblick zu erweichen, versuchte. Nur um nach wenigen Sekunden einzusehen, das Stein nicht unbedingt das beste Material zum erweichen war. So probierte sie es erst einmal halbherzig mit „Zitronendrops“.

Sie konnte ihren Augen nicht recht trauen, als der Wasserspeier zu Seite kippte und den Eingang zur Wendeltreppe freigab. Mit dem Gedanken, dass sich dieser Zauberer sicherere Passwörter zulegen sollte, die nicht gleich jeder Schüler oder mordlustige Irre kennt, stieg sie die Treppe empor.

Nervös klopfte sie an seine Tür.


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Hallo,
ich hoffe die Geschichte hat euch bis jetzt gefallen. Vielen lieben Dank an Ani für ihr erstes Review. Ich hab mich sehr darüber gefreut!! Würde mich auch freuen mehr von euch lesern zu hören .... *Dackelblick aufsetz* Es ist nämlich sehr motivierend und da ich jetzt die nächsten Kapitel schreiben muss und eine längere Pause wegen mener Bachelorarbeit machen musste, könnte ich ein bisschen Motivation schon gut gebrauchen...

*Milch mit Schokokekse rüberschieb*

eure Seri


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