Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Travel through Time - the soundless burst of a bubble

von serotina

Menschen besitzen einen gewissen Hang, sich in bestimmten Lebenssituationen eine Art Seifenblase zu erschaffen. Diese können in allen erdenklichen Größen und Formen auftreten und manche Menschen besitzen sogar mehr als eine.

Auch eine mehr zum Realismus tendierende Hexe wie Hermione, hatte in den letzten Jahren ab und zu Gebrauch von dieser etwas komischen Lebensweise gemacht, wie zum Beispiel, die alles-wird-wieder-gut-Blase als Voldemort am Anfang ihres fünften Schuljahres endgültig zurückgekehrt war oder die wir-schaffen-das-alle-Blase zum Beginn des Krieges.

Diese löste sich gerade durch den Umstand, dass es viele nicht schafften, ganz von alleine auf. Denn diese Seifenblasen haben einen entscheidenden Nachteil, neben dem, dass sie die eigentliche Realität mit einem klebrigen rosafarbenen Zuckerguss überziehen, sind sie auch äußert zerbrechlich, wenn sie mit einer unwiderruflichen Wahrheit kollidieren.

Wie wenn eine Nadel auf einen Luftballon trifft und diesen zum Platzen bringt, bloß ohne dabei ein Geräusch von sich zu geben. Das ist beinahe das gruseligste an diesen Seifenblasen, wenn sie einmal verschwunden sind, ist es so, als wären sie nie da gewesen.

Vor einer Stunde ungefähr, trug es sich zu, dass Albus Dumbledore, Schulleiter von Hogwarts der Schule für Hexerei und Zauberei, zweimaliger Träger des Merlinordens erster Klasse, Leiter des Orden des Phönix und Süßigkeitenliebhaber, zu eben einer solchen Nadel mutierte und die Es-wird-alles-wieder-gut-Es-gibt-für-alles-eine-Lösung-Ich-bin-bald-wieder-zuhause-Blase von Hermione zum platzen brachte. Einfach so. Vollkommen geräuschlos.

Denn wie sich herausstellte, gab es sowohl in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart keine Zeitumkehrer mehr, wenn auch aus verschieden Gründen. In der Gegenwart wurden alle Zeitumkehrer bei dem Kampf im Ministerium zerstört. Der Grund der Nichtexistenz in der Vergangenheit mutet dagegen weitaus belangloser an. Es hatte einfach noch niemand einen erfunden.

Mit einem überzuckerten Grinsen und dem Versprechen für ihr Problem eine Lösung zu finden, entließ er Hermione.

Nun saß sie auf einem Felsbrocken, so nah wie möglich am verbotenen Wald und so weit es ging vom Schloss entfernt und starrte hinaus in die tiefen des schwarzen Sees. Ein leichter Wind wehte um ihre Schultern und ließ ihre hasselnussbraunen Locken leicht von einer Seite zu anderen schwingen. Doch das alles bekam Hermione nicht wirklich mit, sie war sich noch nicht einmal mehr sicher, wie sie hier hergekommen war. Sie spürte noch immer diesen starken Wunsch einfach dieser Welt zu entfliehen. Körperlich kam sie hier an diesen Punkt, an ihre Grenze und auch ihre Gedanken schweiften immer wieder zu ihrem derzeitigen Problem zurück, wie die Motten zum Licht und genauso wie die Motten verbrannte auch sie sich jedes Mal wieder an ihren Gedanken. Langsam schlichen sich vereinzelte Tränen ihre Wangen hinab.

Seit sie diese Welt betreten hatte, diese Welt der unbeschreiblich wundervollen Magie, wuchs in ihr der Irrglaube heran, dass mit Magie alles möglich war. Doch jetzt hatte sie die schmerzliche Erfahrung gemacht, dass auch die Magie ihre Grenzen hatte, ihre ganz eigenen zwar, aber eine Grenze blieb nun mal eine Grenze. Diese waren meist unmöglich zu überschreiten und wenn doch würde es kein leichter Weg sein.

Hoffentlich würde sie in dieser Vergangenheit kein Chaos verbreiten und damit ihre eigene Zukunft auf den Kopf stellen, hoffentlich würde sie das schon vorherrschende Chaos überleben und hoffentlich würde Dumbledore schneller eine Lösung finden, als man das Wort Zitronenbonbon buchstabieren konnte. Für Hermiones Geschmack steckten in dieser Gedankenkette zu viele Wahrscheinlichkeitsformen, was gleichzeitig die große Hoffnungslosigkeit in ihrem Geist zum Ausdruck brachte.

Die vereinzelten Tränen vermehrten sich nun und ein leises wimmern entkam ihrem Mund. Ihre Lippen wie auch ihre Schultern fingen, unter den nun regelmäßigen Weinschüben, an leicht zu zittern. Der Wind trug ihre Verzweiflung mit fort. Fort zu einer Person die ganz in der Nähe stand und genauso wie Hermione, diesen abgeschiedenen Ort gerne zum Nachdenken benutzte. Bis jetzt hatte er sich noch nicht zu erkennen gegeben, in der Hoffnung, dass sie irgendwann einfach wider gehen würde und ihn der Dunkelheit überließ. Doch nun trat er aus dem Schatten der großen Eiche hervor, die keine 5 Meter vom Felsbrocken entfernt stand und trat unschlüssig auf Hermione zu.

Er wusste nicht was er tun sollte, doch er wollte ihr helfen. Irgendwie. Er war noch nie der größte Tröster gewesen, weinende Frauen verunsicherten ihn zutiefst. Leicht schleifte der Slytheringrüne Umhang über die taubenetzten Grashalme. Nun war er nur noch ein paar Schritte von ihr entfernt, seine Hand näherte sich ihrer Schulter und tippte sie leicht an. Wie die Berührung eines Schmetterlings.

Durch die unerwartete Berührung die leicht hin auf die Existenz einer weiteren Person schließen ließ, sprang Hermione aufgeschreckt auf und wirbelte herum. Wobei einer ihrer Füße über einen kleineren Stein stolperte und ihr Gleichgewicht endgültig zum fallen brachte.

Fast wäre sie in den See gefallen, wenn Severus nicht schnell reagiert hätte. Knapp schaffte er es ihre Hand zu fassen und sie somit vom fallen zu bewahren. Mit aufgerissen Augen starrte Hermione ihn immer noch an. Wo vor ein paar Sekunden noch tausende Gedanken durch ihren Kopf gejagt haben, war dieser nun leergefegt. Nur noch ein einzelner Gedanke stolperte durch ihr Hirn wie ein Strohball durch die Prärie. Severus Snape.

Auch Severus war stand durch den plötzlichen Szenenwechsel noch leicht unter Schock, fing sich aber als erster und fing an zu sprechen. „Wie geht es dir?“ Doch zu Hermiones Ernüchterung, gesellte sich zu ihrem recht einsamen Strohball kein zweiter und so war sie immer nur nicht in der Lage sich zu artikulieren und starte ihn währenddessen immer noch an.

Was beiden wie unendliche Minuten erschien, spielte sich in Wirklichkeit innerhalb ein paar Flügelschläge eines Schmetterlings ab. 13 Flügelschläge um genau zu sein.

Severus ließ verwirrt Hermiones Hand los, beide merkten erst jetzt, dass er sie die ganze Zeit noch gehalten halten. Um seinem komischen Gefühl Herr zu werden, drehte er sich auf seinem Absatz um und verschwand mit wehendem Umhang in der Dunkelheit.

Eine immer noch sehr verwirrte Hermione zurücklassend, deren Tränenstrom aufgrund der Verwirrung versiegt war. Auf eine etwas komisch verdrehte Art hatte Severus es tatsächlich geschafft Hermione zu trösten.

Der Sichelförmige Mond erhob sich leicht über den verbotenen Wald als Hermione den Rückweg zum Schloss antrat. Zu ihrer Erleichterung fand sie den Gryffindor Gemeinschaftsraum zu dieser späten Stunde leer vor und betrat sehr leise ihr Turmzimmer, dass sie sich nun mit 4 fremden Schülerinnen teilte.

Albus Dumbledore hatte anscheinend schon alles entsprechende in die Wege geleitet um ihren Aufenthalt in dieser Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Ein frischbezogenes, freies Bett stand für sie bereit, sowie auch ein Koffer der alle von ihr benötigten Utensilien enthielt. Ein rotgoldener Pyjama breitete sich auf ihrer Bettdecke aus.

Ein kleines Gefühl von Heimat schlich sich Hermiones Geist als sie in dem ihr bekannten Bett lag, mit dem Sternbaldachin über ihrem Haupt. Schmunzelt dachte sie daran, dass ein Severus Snape sie versucht hatte zu trösten. Der Schulschrecken von Hogwarts, hatte sie, die nervige Know it all doch tatsächlich getröstet. Am liebsten hätte sie diese Neuigkeit jemanden erzählt, doch enttäuschend stellte sie fest, dass es weder in der Gegenwart noch in der Vergangenheit jemand gab, dem sie das erzählen wollen würde.

Doch sie würde es irgendwann jemanden erzählen, sie nahm sich fest vor, es Severus Snape in der Gegenwart höchstpersönlich unter die Nase zu reiben. Schon allein dafür lohnte es sich doch, in dem hier und jetzt durchzuhalten und einen Weg zurück zu finden. Einen Weg zurück in ihre Welt. Zurück in ihre Zukunft.

.. .

ooOoooOoooOoooOoooOoooOoo

Sunday: danke! *schokokeks verteil*

wie hat euch das Kapitel gefallen?

eure seri,
.. .


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Wer gebeten wird, in einem Harry-Potter-Film mitzumachen, würde niemals ablehnen. Und mir hat die Rolle Spaß gemacht. Bellatrix’ Persönlichkeit ist offenbar ernsthaft gestört. Sie findet es richtig toll, besonders böse zu sein. Wahrscheinlich ist sie in Lord Voldemort verliebt; immerhin hat sie für ihn 14 Jahre im Gefängnis gesessen. Jetzt ist sie wieder draußen und noch fanatischer als je zuvor.
Helena Bonham Carter