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Fanfiction

the kisses - Die Tricks der Frauen Teil 2

von serotina

Hermine stand gerade vor dem Spiegel und machte sich für den Extraunterricht fertig. Heute würde also ihr Plan in die zweite Runde gehen. Es machte ihr langsam richtig Spaß ihn so nervös zu machen und dass beste daran war, dass sie! es schaffte ihn nervös zu machen, sie ganz allein.

Als sie endlich mit ihren Haaren zufrieden war, ging sie runter in den Gemeinschaftsraum, wo ein Harry Potter schon geschlagene 10 Minuten wartete.

„ Sorry Harry, wird nicht noch mal passieren.“

„ Das sagst du jedes Mal.“ Grummelte Harry vor sich hin, doch er war ihr nicht böse. Hermine war ja schließlich nicht so wie Ron und er, die einfach aus dem Bett stiegen und die Sprüche über ihre unordentlichen Haare geflissentlich ignorierten.

Auf dem Weg zu den Kerkern unterhielten sich die beiden über den bevorstehenden Trankbraumarathon.

„ Wo ist eigentlich Ron?“ fragte Hermine nach einer Weile, als ihr das fehlen der blöden Sprüche aufgefallen war, die Ron immer mal wieder mitten in einer Unterhaltung fallen ließ.

Auf diese Frage hin, verdunkelte sich Harrys Gesicht zusehends. „ Der ist stinksauer auf mich.“

„ Warum denn nun schon wieder?“ Hermine traute ihren Ohren nicht mehr, Ron konnte schneller einschnappen als ein Knallrumpfigerkröter explodieren.

„ Das willst du gar nicht wissen…“ nuschelte Harry in seinen noch nicht vorhandenen Bart, da er ihre Reaktion auf solche Sätze genau kannte.

„ Harry James Potter, wie oft soll ich dir noch sagen, dass ich alt genug bin, meine eigenen Entscheidungen zu treffen!!“ plusterte Hermine sich auf und machte dabei sogar einer Molly Weasley starke Konkurrenz.

„ Na dann, er ist wegen meiner Idee im Raum der Wünsche schlecht auf mich zu sprechen. Da er mir die Schuld daran gibt, dass dich anscheinend jemand anderes als er abgeschleppt hat.“

Ich wollte es wirklich nicht wissen…

„ Hat er Recht mit seinem Verdacht Mine?“

Mist, warum kann Miss alles Wisser, nie wissen bei welchen Momenten man seine verdammte Klappe zu halten hat.

„ Ich mein, wo ist denn bitte schön dein Traumprinz, von dem Ron die ganze Zeit redet?“

Unten im Kerker und zählt wahrscheinlich gerade Krötenschleimaugen.

„ Warum hast du ihn uns eigentlich nicht vorgestellt, kenn ich ihn?“

Wohwohwoh, hab ich an irgendeiner Stelle seine Vermutung bestätigt??? Und kennen??? Hätte er gefragt hasse ich ihn, hätte ich ihm wahrscheinlich ne Antwort geben können. Aber wer kennt denn schon, dass größte Mysterium das auf der Welt wandelt.

„ Mine, wenn du weiterhin so still schweigend neben mir herläufst, hat Ron wahrscheinlich doch Recht gehabt. Was hat denn dein angebeteter so an sich, dass du ihn uns nicht vorstellen willst oder kannst. “

Weiter so Harry, streu schön Salz in die Wunde. Wie soll ich es deiner Meinung am besten preisgeben. Im Tagespropheten?

„ Weißt du Harry, die Sache ist etwas kompliziert… Harry???“

Beim sprechen wollte Hermine sich nur kurz vergewissern, wie weit Harrys Zauberstab aus seiner Reichweite entfernt war. Doch neben ihr war kein Harry mehr.

„ Harry?“ rufend drehte sie sich um und erblickte ihn keine 10 Meter von ihr entfernt im Flur stehend und einen bestimmten Punkt am Ende des Flures fixierend. Cho.

Hermine schlug sich ihre Hand gegen die Stirn. Das durfte doch alles nicht wahr sein, dieser Typ sollte Scheuklappen tragen.

Schnell ging sie zu Harry und zog ihn Richtung Kerker. Wenigstens entkam sie dadurch Harrys nervenden Fragen, da er jetzt für circa zwei Stunden, nicht mehr ansprechbar war. Diesen, wie sie ihn in der Zwischenzeit schon nannte, Cho-ische Zustand überwältigte ihn jedes Mal wenn er ihren Weg kreuzte.

Hermine wollte gar nicht wissen, was mit ihrem besten Freund passieren würde, wenn Cho ihn anspräche. Koma?

Immer wieder kam Hermine, der Verdacht, dass dieser eine bestimmte Sonntag, gekoppelt mit der einen bescheuerten Idee, ihrer aller Leben verändert hat. Denn alle benahmen sich seit dem nicht mehr wie sie selbst.

Der nächste Beweis für ihre Theorie kam geradewegs um die Ecke gehetzt. Ein Blaise Zabini mit unordentlichen Haaren. So was war eigentlich ein rotes Kreuz im Kalender wehrt. Denn Hermine war sich sicher, dass selbst wenn die Welt kurz vor ihrem eigenen Untergang steht, Blaise sich davor, dabei und danach die Haare kämen würde.

Eigentlich hätte sie nur zu gerne gewusst, wer oder was Blaise so aus der Fassung bringen konnte. Doch sie musste jetzt erstmal selbst jemanden aus der Fassung bringen.

Mit einem Grinsen auf dem Gesicht betrat sie den Klassenraum und setzte sich auf den letzten freien Platz in der ersten Reihe, gleich neben Draco Malfoy.

Aber was nimmt man nicht alles in Kauf für eine gute Sache.

Draco guckte sie nur etwas schräg von der Seite an und schob ihr seltsames Verhalten, sich einfach neben ihm zu setzten, auf ihren unnatürlich großen Lerneifer. Seinen bissigen Kommentar, der ihm schon auf der Zunge lag, schluckte er lieber runter. Schließlich hatte er sich von einer Zukunft mit Ginny noch nicht ganz verabschiedet. Obwohl er dann regen Kontakt mit Tick, Trick und Track hätte.

So wandte er sich ohne ein Wort zu sagen, wieder seinen Zutaten zu.
Es wunderte Hermine schon stark einfach von ihm ignoriert zu werden, innerlich hatte sie sich schon einige Antworten auf seine blöden Kommentare zurechtgelegt.

Ich sag doch, alle verhalten sich anders als sonst.

Sie musste schmunzeln, als sie bemerkte, dass das genauso gut auch auf sie zutraf. Denn sie knöpfte gerade mitten im Unterricht die ersten drei Knöpfe ihrer Bluse auf. Den Schlips hatte sie schon voraussichtlich oben in ihrem Zimmer vergessen.

Aber da ja zum Glück Sommer war und das hier nicht unter dem regulären Unterricht lief, hoffte Hermine, dass Professor McGonagall sich daran nicht stören würde.

Wenn man vom Teufel spricht.

Mit einem freundlichen Lächeln auf dem Gesicht betrat Minerva McGonagall den Raum um sogleich ihre Stirn in Falten zu legen, als ihr Blick über ihre Schützlinge fiel.

Ein abwesend wirkender Harry Potter, ein Draco Malfoy der ruhig neben der mugelstämmigen Hermine Granger saß, eine Hermine Granger die Draco Malfoy nicht die ganze Zeit an die Gurgel sprang, ein zerzauster Blaise Zabini und so weiter und weiter.

Sie hätte zu jedem im Raum solch ein Kommentar abgeben können. Kopfschüttelnd ging sie zum Pult. Zum Glück schob sie dieses doch recht merkwürdiges Verhalten auf den heran nahenden Krieg und nicht auf freigesetzte pubertäre Hormone.

Sonst wäre ihr nur schmerzlich bewusst geworden, dass sie kurz davor standen mit einer Gruppe liebeskranker Teenager in den Krieg zu ziehen. So was ist ja bekannter weise keine gute Vorraussetzung einen solchen Krieg zu gewinnen. Außer sie wollen den dunklen Lord durch Flower Power in die Knie zwingen.

Plötzlich wurde es sehr still im Raum denn Professor Snape betrat das Klassenzimmer, siegessicher und mit allen Wassern gewaschen, im wahrsten Sinne des Wortes. Seine Haarspitzen waren sogar noch etwas feucht von der kalten Dusche, die er vorsichtshalber vor dem Extraunterricht über sich ergehen gelassen hatte.

Dieser Anblick, schon allein diese Haare, ließen Hermine schlagartig die 10 bedeutsamsten Hexenmeister der letzten Jahrhunderte vergessen. Sie konnte nur hoffen, dass Snape nicht in irgendeiner Abschlussprüfung von ihr Aufsicht hatte, sonst war’s das mit den Ohnegleichen.

Mögen die Spiele beginnen.

Doch Hermine ahnte nicht, dass sie heute diejenige war, mit der gespielt wurde.

Der Unterricht begann verhältnismäßig normal. In dieser Woche würden sie erstmal alle wichtigen und starken Heiltränke versuchen zu brauen. Jeder Schüler durfte seine gelungenen Heiltränke behalten um sie später, wenn nötig einzusetzen.

Als alle sich die nötigen Zutaten zusammengesucht hatten, begannen sie sogleich mit der Arbeit. Die zwei Professoren gingen durch die Reihen um nötige Hilfestellungen zuleisten.

Immer wenn Professor McGonagall abgelenkt war, schaute Hermine aufreizend zu Snape, der diesmal den Blick mit voller Intensität erwiderte, sodass es ihr kalt den Rücken hinab lief.
Schnell senkte sie ihren Blick und kaute etwas nervös an ihrer Unterlippe, mit so einer Reaktion hatte sie nicht gerechnet.

Mit schnellen Schritten ging er an ihr vorbei und streifte dabei mit seinem Umhang leicht ihren Unterarm und auch das zeigte Wirkung. Denn jetzt überzog Hermine eine wohlige Gänsehaut.

Heute war sie wohl an der Reihe vor Lust und Nervosität zu vergehen und sie hatte noch 3 Stunde süße Qual vor sich, doch so schnell würde sie nicht klein beigeben.

Er war zwar ein Slytherin, aber sie war immer noch eine Frau.

Als Snape sich wieder hinter seinen Schreibtisch begeben hatte, zog er sie fast mit seinen Blicken aus. Doch zu seinem Pech, war gerade die Zeit gekommen, die Heiltränke umzurühren und das war nun wirklich Hermines Spezialgebiet.

Sie wusste, dass sie jetzt am Zug war und zögerte nicht lange bei der Frage welche Karte sie jetzt spielen würde. Ihr Ass im Ärmel.

Obwohl sie sich unter seinen recht anzüglichen Blicken schwer konzentrieren konnte.

Zuerst leckte sie sich langsam über ihre Lippen und griff dabei mit einer Hand zum Löffel, diesen ließ sie dann auch langsam in den vor sich hin blubbernden Trank sinken.
Mit einer Ruhe rührte sie den Trank und ließ dabei ihre Hand immer wieder gekonnt hoch und runter wandern. Nach der dritten Bewegung kam dann der kokette Augenaufschlag in Richtung Lehrer.

„ Mensch Granger, kannst du mal aufhören so umzurühren, mir wird schon ganz anders.“ blaffte Malfoy sie leise an. Er hatte sie jetzt schon so ne halbe Minute lang beobachtet und konnte einfach den Blick von ihren Umrührkünsten nicht lösen.

Ups

Als Hermine endlich wieder normal den Trank umrührte, seufzte Snape erleichtert auf. Lange hätte er diese Show nicht mehr durchgehalten.
50 Punkte für Slytherin
Wo war denn die männliche Standfestigkeit, wenn man sie mal brauchte. Seine hatte anscheinend gerade ihren Jahresurlaub begonnen.

Ein unnatürliches Blubbern in der letzten Reihe ließ ihn aufhorchen und endlich seine Blicke von Hermine abwenden. Neville, von wem denn auch sonst. Er sollte sich lieber beeilen, bevor der Trottel es mal wieder schaffte, seinen Kerker in Schutt und Asche zu zerlegen.

Über den plötzlichen Situationswechsel, war Hermine äußerst frustriert. Snape war jetzt erstmal 30 Minuten mit anderweitig beschäftigt und was sollte sie jetzt machen. Vielleicht sollte sie sich mal um ihren Zaubertrank kümmern, anstatt um den Zaubertrankprofessor.

Als Neville seine große Gardinenpredigt überlebt hatte, begaben sich die Schaulustigen Slytherin wieder an die Arbeit und Hermine begann wieder aufmerksam den Lehrertisch im Blick zu halten, wo ein gewisser jemand bestimmt bald auftauchen würde.

Doch diesmal stand er direkt hinter ihr, früher wäre sie tierisch zusammen gezuckt, aber jetzt ließ sie sich von ihrem ziemlich tief sitzenden Schock nichts anmerken.

Snape stand wirklich sehr nah hinter ihr, sein Umhang berührte sanft ihre Schuluniform.

„ So, so Miss Granger, sie sind …..“ Den Rest seiner Worte verstand sie nicht mehr, denn Snape hauchte ihr bei jedem Wort das er Aussprach sachte auf ihren Nacken. Dazu kam noch, dass eine seiner Hände sich unbemerkt von ihrem Rücken zum Po wanderte um dort eine Weile zu verweilen. War es um Hermine geschehen, eigentlich sah sie nur noch rosa Sterne vor ihren Augen.

Es kostete sie schon ihre volle Konzentration, sich nichts anmerken zu lassen und vor allem stehen zu bleiben, auf dieser Puddingmasse, die sich vorhin noch Beine schimpfte.

So genial sein Plan auch war, so hatte er eine sehr wichtige Komponente nicht bedacht. Sie hier so nah bei sich zu spüren, brachte nicht nur sie sondern auch gleichzeitig ihm um den Verstand. Jeder einzelne Nerv in seinem Körper verzehrte sich nach ihr.

Die Tatsache, dass sein Satz zu ende war und sie anscheinend nicht mehr in der Lage war zu antworten und das diese ganze Situation bedenkliche Ausmaße annehmen könnte, ließen ihn sich von ihr entfernen.

Er musste zugeben, dass ihr mehr Möglichkeiten gegeben waren ihn zu reizen ohne aufzufallen, dass einzige was er machen konnte ohne sonderlich aufzufallen, war sie zu berühren.

So verbrachten die beiden die restliche Zeit, jeder auf seine Weise damit, die gegenseitige Lust mehr und mehr anzufachen. Keiner der beiden wollte klein beigeben und so machten sie immer weiter.

10 Minuten vor Unterrichtsende wurde Professor McGonagall zum Direktor gerufen und verschwand nach einem schnellen Abschiedsgruß aus dem Kerker.

Als die restlichen Schüler ihr 10 Minuten später folgten war das Klassenzimmer bis auf zwei Personen restlos leer. Beide unfähig zu bewegen und im Blick des anderen gnadenlos gefangen. In beiden brannte ein Feuer, dass nur eine Sache vermochte zu löschen.

Hermine war die erste, die sich bewegte. Langsam ging sie auf ihn zu. Ihre Augen fixierten immer noch die schwärze seiner Augen.

„ Ich kann das genauso gut wie du…“ Mit diesen Worten überbrückte sie den letzten kleinen Abstand zwischen sich und zog seinen Kopf zu sich runter.

Diesmal küsste sie ihn. Durch das zwangsläufige 3 stündige Vorspiel kam dieser Kuss einer Erlösung gleich. Leidenschaftlich kosteten sie voneinander und wollten sich nie wieder loslassen und aufhören sich zu küssen. Sie brauchten den jeweils anderen wie die Luft zu atmen.

Das leise Klopfen an der Tür hörten sie nicht.

„ Severus, ich glaub ich hab mein Verwandlungsbuch bei dir vergessen.“

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Wie hat es euch gefallen???

Füreinegerechterewelt: danke^^, ich werde mal bei deiner Geschichte vorbeischauen^^.


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Zwischen Harry, Ron und Hermine gibt es Unterschiede, zum Beispiel im Vokabular. Ron ist der britische "lad", etwas bildungsfern, wie wir hier sagen würden, jedenfalls der Welt der Theorie und Metaphysik nicht sonderlich zugetan. Sein Vokabular ist etwas gröber und eingeschränkter als das Hermines, die mehr die Intellektuelle ist und sehr elaboriert sprechen kann, jedenfalls wenn sie in Laune ist. Harry liegt dazwischen, mit Sympathien für Ron, wenn es darum geht, vermeintlich hochgestochenes Gerede zu verulken. Aber keiner spricht wirklich lax oder fehlerhaft.
Klaus Fritz