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Fanfiction

the kisses - Eine kalte Dusche gefälligst???

von serotina

Wer denkt, dass man nicht zwei Herzstillstände und einen beinahe Herzinfarkt auf einmal bekommen könnte, der irrt.

Denn genauso fühlte sich Severus Snape, als Minerva Mcgonagall einfach so in sein Klassenzimmer platzte. Vergleichbar war dieses Gefühl mit einer plötzlichen eiskalten Dusche, von oben.

Erschrocken sprangen Hermine und Severus auseinander und blickten auf eine Brillen putzende Minerva, die ihre volle Aufmerksamkeit auf einen kleinen Fleck am linken Rand ihrer Brille konzentrierte und nicht auf das verboten Geschehen direkt vor ihrer Nase.

Als sie immer noch keine Antwort auf ihre Frage bekommen hatte, blickte sie verwirrt zu Severus. Dieser, der gerade seinen größten Schock in seinem bisherigen Leben glücklicherweise überlebt hatte, konnte sich schnell genug wieder fangen.

Es gab wenige Momente im Leben, wo er froh darüber war, ein Spion zu sein, doch das war auf jedenfall einer von ihnen.

Mit hochgezogener Augenbraue musterte er ihre, wahrscheinlich nicht altersbedingte Zerstreutheit und brummte vor sich hin, : „ Ich hab mich schon über das Buch gewundert, dass die ganze Zeit auf meinem Schreibtisch lag, ohne einen guten Grund für seine Anwesenheit zu zeigen.“ Seine Stimme war Sarkasmus pur und er hoffte, dass seine Aussage die entsprechende Wirkung hat.

„ Oh, ja, dass ist meines. Wie konnte ich es nur vergessen?“

Ja, wie konntest du nur.

Schnell nahm sie sich ihr Buch und ging Richtung Tür.

„ Wir sehen uns dann beim Abendessen, Severus, Miss Granger.“ Mit einem letzten höflichen Nicken, war sie auch schon verschwunden und die Tür knallte ins Schloss.

Zurück blieben zwei unendlich erleichterte Menschen. Severus überlegte gerade, was er eigentlich für eine Reaktion von Minerva erwartet hätte. Einen Wutausbruch, der sich mit seinen Messen könnte, einen Ohnmachtsanfall?, eine sofortige Kündigung oder alles auf einmal? Er konnte es nicht mit Bestimmtheit sagen und er war auch nicht scharf drauf, es irgendwann zu erfahren.

Hermine entriss ihn aus seinen trüben Gedankengängen.

„ Ich sollte jetzt besser gehen, Professor.“

„ Ja, dass sollten sie vielleicht, Miss Granger.“ Er hatte den Satz noch nicht einmal zu Ende gesprochen, da knallte auch schon zum zweiten Mal in fünf Minuten seine Tür ins Schloss.

Hermine wollte nur so schnell wie möglich, dieser Situation entfliehen. Ja, sie war total scharf auf ihren Lehrer und das gleiche traf anscheinend auch auf ihn zu. Doch darüber reden konnte sie einfach nicht, noch nicht und McGonagalls kurz Besuch, musste auch erstmal verdrängt werden. Mit dem Tempo einer afrikanischen Rennmaus, stürzte Hermine in ihr Zimmer und setzte sich nervös auf ihr Bett. Nicht vorzustellen, wenn ihre Verwandlungslehrerin doch etwas mit bekommen hätte. Doch ihr blieb erstmal nichts anderes übrig als abwarten, zu was anderen wäre sie im Moment sowieso nicht im stande.



Nun war er ganz alleine, keine Hermine und zum Glück keine Minerva mehr, die sich ihm wenn auch auf unterschiedlich Art und Weise an den Hals werfen würden.

Seufzend ließ er sich auf den nächst besten Stuhl fallen. Er wollte sich wirklich nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn Minerva nicht ständig Brille putzend durch das Schloss laufen würde. Doch er konnte sich nicht wirklich sicher sein, dass sie nicht irgendetwas mit bekommen hatte, jetzt konnte er nur noch abwarten.

Ein gutes hatte die Sache aber, seine Lust auf Hermine, war spurlos verschwunden und er hatte, dass erste mal seit einer langen Zeit, seinen Kopf und seine Gedanken unter Kontrolle.
Wie lange dieser Zustand anhalten würde, wusste er nicht, doch wie er sich kannte, nicht allzu lang.

Wie ihm erging es Hermine, nicht anders. Noch vor ein paar Minuten saß sie auf ihrem Bett und machte sich exentielle Sorgen um ihre Zukunft, doch nach und nach schlichen sich wieder die Bilder von Severus in ihren Kopf und das Gefühl von ihrem letzten Kuss überkam sie wieder, genauso wie die aufsteigende Erregung.

Jeder von ihnen wusste, was die beste Lösung war und entschieden sich trotzdem für Plan B. Hätte Hogwarts eine Wasserabrechnung, wäre Dumbledore in diesem Jahr wohl nicht um eine Nachzahlung herum gekommen.

Ich hasse kaltes Wasser!


Mit schnellen Schritten, war sie am Wasserspeier angelangt und murmelte sogleich das Passwort. Ohne abzuwarten, bis die Imitat Rolltreppe nach oben gelangte, hastete sie die hellen Steinstufen empor und stürzte ins Büro des Schulleiters.

Welcher sie glucksend über ihre bahnbrechende Ankunft empfang.

„ Minerva, was führt dich so schnell wieder zu mir? Zitronendrops??“

„ Wie schon vor 20 Minuten Albus, nein Danke.“

Obwohl sie Albus Dumbledore über alles schätzte und bewunderte, aber seine ständige Süßigkeitenschacherei ging ihr ziemlich auf den Keks, gekoppelt mit dem süßlich, saurem Geruch, der jedem entgegenschlug, der es wagte ein Gespräch mit Albus Dumbledore zu führen, ohne den Sicherheitsabstand von einem guten Meter zu beachten.

Was man leider beim Frühstück nicht umgehen konnte.

Nachdem abgelehnten Zitronendrops, schob sich Albus gleich zwei von diesen Dingern in den Mund und bedeutete Minerva mit einer Geste sich hinzusetzten und ihm ihr Anliegen zu offenbaren.

Da sie sich die ganze Zeit zusammen genommen hatte, platzte ihr Verdacht gleich aus ihr heraus.

„ Ich habe vorhin mein Verwandlungsbuch bei Severus im Klassenzimmer vergessen und war eben da, um es zu holen. Als ich das Zimmer betrat, war Miss Granger mit Severus alleine und ich hatte den Eindruck, die beiden bei irgendwas gestört zu haben.“

So nun wars raus.

Die einzige Antwort, die Minerva bekam, war erstmal ein typisches Albusglucksen.

Als er dann endlich seine zwei Dropse gelutscht hatte, sagte er. „ Du musst mir unbedingt erzählen, welche Medikamente du nimmst. Die will ich auch, wenn sie solche Halluzinationen verursachen. Du glaubst doch nicht wirklich, dass Severus Snape eine Liebelei mit irgendjemandem anfangen würde und dann auch noch mit einer Schülerin aus Gryffindor, die ihm seit sieben Jahren auf die nerven geht. Minerva, die zwei hassen sich wie die Pest.“

Wenn so Hass aussieht, dann würde Voldemort wahrscheinlich, nur wegen seiner aufdrängenden Art und Weise sich den Leuten an den Hals zu werfen, nerven.

„ Du hast mich jetzt nicht wirklich gefragt, welche Medikament ich nehme, oder??“ plusterte sich Minerva auf und ihre schrille Stimme, hatte einen ganz besonders hohen Ton angenommen.

„ Doch hab ich, und anscheinend haben sie noch mehr Nachwirkungen als diese lustigen Halluzinationen.“

„ Albus Dumbledore. Jetzt reichts. Anscheinend ( Dieses Wort betonte sie besonders ) ist es wieder an der Zeit, dich auf Dropsentzug zu schicken. Dieser ganze Zucker verklebt noch irgendwann dein Gehirn.“

Hastig zog sie ihren Zauberstab und ließ seine geliebte Süßigkeitenschale von seinem Schreibtisch verschwinden. Wie auch den gesamten Inhalt, des hinter seinem Schreibtisch stehenden Wandschranks.

Bevor Albus auch nur einen Ton von sich geben konnte, war Minerva schon von dannen. Doch schon bald hatte er seine innerliche Wut und anscheinend schnell eintretende Entzugserscheinungen unter Kontrolle und verfasste ruhig und gelassen eine kurze Nachricht.

Das einzigste woran man Dumbledores Verstimmung erkennen konnte, war an dem schnell aufziehenden Gewitter rund um Hogwarts und Umgebung.

Nachdem er endlich nicht mehr vor Kälte zitterte und auch die letzte von seinen feuchten Haarsträhnen sich in einem trockene Zustand befanden, setzte sich Severus Snape mit einem Glas Wein vor seinem warmen Kamin. Er wollte nur noch seine Ruhe haben.

Als plötzlich an diesem sonnigen Tag, ein Blitz sein dunkles Zimmer erhellte und der Regen nur so gegen seine Fensterscheiben prallte, schwandte ihm übles. Der Direktor war sauer.

Als plötzlich auch noch eine kleine zusammen gerollte Nachricht vor seiner Nase erschien, gab es keine Zweifel mehr.

„ MINERVA!“ brüllte er durchs Zimmer und stand auf und ging in sein Labor. Auch wenn er wusste das dies nichts ändern würde. Gar nichts. Denn Dumbledores Post konnte sogar durch Wände schweben und als diese auch noch anfing an seinem geliebten Umhang zu knabbern. Riss Severus die kleine Nachricht auf.

Doch den Satz den er erwartet hatte ( Du bist gekündigt…), den bekam er nicht zu lesen.

Severus, du musst sofort nach Hogesmeade und mir neue Zitronendrops besorgen, meine sind wieder alle.

Albus

Instinktiv drehte er sich zum Fenster und sah gleich darauf wieder einen hellen Blitz vom Himmel schnellen. Da soll ich jetzt raus, geht klar, dass war das einzigste was er gerade zum denken zustande war.

Eben hatte er noch seine kalte Dusche hinter sich gelassen und jetzt sollte er wieder in den Regen. Eigentlich sollte er ja Froh sein, dass Albus ihn nicht gleich rausgeschmissen hatte. Entweder Minerva hatte wirklich nichts gesehen oder Albus hatte ihr nur nicht geglaubt. Endlich kam ihm die Jahre lange Arbeit an seinem Ruf mal zu gute.

Schließlich wäre er, aus der Sicht der anderen, wahrscheinlich der letzte Mensch auf Erden, der sich mit anderen Menschen abgeben würden und wenn doch, dann schon gar nicht so. Wie sich Menschen doch irren können.

Aber das hier ging langsam wirklich zu weit. Nicht das ein überzuckerter Dumbledore nicht schon genug nerven würde. Aber das gerade er, Severus Snape Tränkemeister, Spion, Lehrer nun auch noch Dumbledores persönlicher Drogenlieferant war. Was kam als nächstes?

Die Welt verfluchend schnappte er sich seinen Umhang und rauschte los.


Hermine saß immer noch auf ihrem Bett und war hin und her gerissen, zwischen Nervosität und Begehren. Immer wieder wanderten ihre Augen zur Tür, wo sie jeden Moment mit einer wütenden Hauslehrerin rechnete.

In den letzten drei Stunden hatte sie sich immer wieder geschworen, nie wieder in die Nähe dieses Menschen zu gehen. Doch dieser Schwur war vergleichbar mit, ich putze mir nach jedem Essen die Zähne, wenn man bei seinem Jahresbesuch im Wartezimmer eines Zahnarztes saß.

Das wusste Hermine nur zu genau, schließlich hatte sie jetzt schon dreimal von diesem köstlichen Kuchen probiert und wollte nicht eher aufhören, bis auch das letzte Krümmelchen verschlungen war. Dabei hoffte sie, dass dieser Kuchen die gleiche Eigenschaft hatte, wie diese dauernd brennenden Geburtstagskerzen.

Doch erstmal wollte sie wenigstens für die nächste Zeit Abstand halten.

Tief in Gedanken schaute sie aus dem Fenster und wunderte sich über dieses lang anhaltene Gewitter.

Wieder einmal zuckte ein heller Blitz vom Himmel und Hermine kuschelte sich tiefer in ihre gemütlichen Kissen. Froh darüber jetzt nicht draußen zu sein.

Bei diesem Wetter würde sie noch nicht mal einen Hund vor die Tür setzen.

Pitschnass und mit ziemlich unterkühlter Stimmung erreichte Severus Snape endlich den umgrenzenden Zaun Hogwarts. Eine riesige Kiste schwebte neben ihm und so machte er sich weiter auf den Weg um endlich wieder ins trockene zu gelangen.

Plötzlich schlug ein Blitz direkt neben ihm in den Boden und Severus Zähne fingen an zu klappern, auch verspürte er das Gefühl, dass trotz Regen seine Haare nicht mehr der Schwerkraft gehorchten.

„ Albus, wenn ich hier schon deinen Laufburschen spiele, solltest du es wenigstens unterlassen mich umzubringen!“ donnerte Severus Richtung Schloss.

Vor sich hin murmelnd ging er die letzten Meter bis zur Eingangshalle und ließ dort die Kiste einfach auf den Marmorboden krachen und rauschte, so gut dass eben mit einem nassen Umhang ging, in seine Gemächer.

Mit einem Schwenk seines Zauberstabs war er wieder trocken und begab sich daraufhin gleich mit einer halben Flasche Schlaftrank ins Bett. So konnte er wenigstens sicher sein, dass erst morgen früh, wieder bestimmte Personen die Gelegenheit bekamen ihn zu nerven.

Schnell versank er in einen tiefen Schlaf und verpasste seinen Kontrollgang. So entging ihm auch, wie zwei Griffindorschüler auf unterschiedlichen Wegen und Beweggründen in den Slytherintrakt schlichen.

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Da beim letzten Kapitel doch ein etwas gemeiner Cliffhanger zu Tage gefördert wurde ... tatata ... war dies nun das neue Kapitel.

Ich hoffe es hat euch gefallen und vielen Dank für die Reviews!

Mal sehen was alles so im nächsten Kapitel passieren wird *fiesgrins...* *muhahaha*

eure Seri
PS: ich leide gerade selbst an einer Schokiüberdosis, sollte mal überlegen mit Albus nen club zu gründen ....


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