
von serotina
„Luna?" Blaise war zur Salzsäule erstarrt. Aber was hätte er auch anderes erwarten sollen. Es gab nicht mal auf Hogwarts viele Hexen, denen man so was zutrauen konnte. Eigentlich hätte er auch von selbst drauf kommen können.
Zaghaft trat Luna noch einen Schritt auf Blaise zu und brachte ihn beinahe dazu, rücklings aus dem Fenster zu fallen. Doch im letzten Moment konnte er sich noch festhalten und sein verlorenes Gleichgewicht zurückgewinnen. Sein Herzschlag pochte lautstark in seinen Ohren und das Adrenalin, dass unaufhaltsam durch seine Adern floss, ließ ihn auf und ablaufen. Er hätte in diesem Moment sogar die Wände hochgehen können. Ohne Magie.
Luna die seinen beinahe Sturz und hektisches herumlaufen mit besorgtem Blick beobachtete, traute sich kaum eine Frage zu stellen. Sie wollte wirklich nicht, dass Blaise doch noch aus irgendeinem der zahlreichen Fenster fiel. Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen, soweit oben mit ihm zu sprechen, dass Erdgeschoss wäre weitaus ungefährlicher gewesen oder am besten gleich im Kerker.
Sie wartete bis Blaise genau in der Mitte des Turmes stand um endlich, die Worte los zu werden, die sie ihm schon seit Wochen sagen wollte. Sich aber immer wieder nicht getraut hatte, sich zu erkennen zu geben.
Doch vorher wollte sie noch sichergehen, ob auch wirklich alles in Ordnung war. Sie hatte letztens erst im Klitterer gelesen, dass auch sehr viele junge Menschen, vor allem Leute aus Slytherin zu Herzinfarkten neigten. Sie wollte ihn ja wirklich nicht umbringen. Eher im Gegenteil.
„ Geht es dir gut?"
Wie ein aufgeschrecktes Tier blickte Blaise auf und fixierte sie lauernd. Jederzeit zur Flucht bereit. Dieser Schlafentzug tat ihm wahrlich nicht gut!
„ Was willst du hier?" fuhr er sie an. Er war mit seinem Nerven völlig am Ende.
„ Ich habe dich gesucht um…." Weiter kam sie nicht, denn Blaise unterbrach sie mit bebender Stimme.
„ Um was? Um mich in den Wahnsinn zu treiben oder besser noch gleich in den Tod? Herzlichen Glückwunsch beides ist die beinahe gelungen, oder hast du noch mehr auf Lager?"
Luna schob seine Unfreundlichkeit und die Tatsache, dass er sie gerade angeschrieen hatte, auf seinen beinahe Tod und redete unbeirrt weiter.
„ Wir sind füreinander bestimmt!" sagte sie ihm mit fester Stimme mitten ins Gesicht. Dieses Gesicht konnte sich gerade nicht mehr entscheiden, ob es nun lachen, weinen, schreien oder doch geradewegs durchs Fenster springen sollte.
Letztendlich entschied er sich fürs reden.
„ Wie kommst du denn auf den ausgemachten Schwachsinn? Wieder mal zu viele Schokofrösche inhaliert?" Er wusste, dass er gerade ziemlich gemein war. Doch das war ihm egal, er wollte sich für die letzten Wochen nur zur gerne an ihr Rächen. Außerdem war er ein Slytherin und würde bald zu den Todessern gehören. Die waren halt gemein.
Doch auch diesmal zuckte sie noch nicht mal mit einer Wimper. Sondern redete einfach weiter.
„ Wir haben uns im Raum der Wünsche geküsst!"
„ Na und! Pansy habe ich auch geküsst und suche ich ihr deswegen gleich einen Verlobungsring aus? Wohl eher nicht."
Harry Potter war also an allem Schuld! Jetzt hatte er endlich einen triftigen Grund, den Jungen- der lebt bis Blaise Zabini ihn findet- umzubringen. Qualvoll!
In seinem Kopf stellte er gerade eine Liste mit allen schmerzhaften Folterinstrumenten zusammen. Als er gerade bei den Daumenschrauben angelangt war, riss ihn Luna mit den Worten liebe, ich und dich in einem Satz aus den Gedanken.
„ Ich dich aber nicht!" Mit diesen Worten stürmte er durch den Raum. Vor der Tür blieb er noch einmal stehen und drehte sich um.
„ Und lass dir nicht noch einmal einfallen, mich weiter zu verfolgen!" Mit einer Wucht fiel die Tür ins Schloss sodass winzige Staubteilchen von den Balken rieselten und die meisten Eulen durch den lauten Knall schnell das weite suchten.
Luna ging langsam zum Fenster und schaute auf die Ländereien. Sie hatte von vorn herein gewusst, dass es nicht leicht werden würde, einen Slytherin von der Liebe zu überzeugen. Doch so schnell würde sie nicht aufgeben. Früher oder später, würde er schon merken, dass er sie liebte.
Mit schnellen Schritten, war Blaise wieder in seinem Zimmer und rannte geradewegs zu seinem Schrank, um seine so eben fertig gestellte Liste mit Folterwerkzeugen zusammen zu suchen. Von Draco, der ihm aus dem Gemeinschaftsraum gefolgt war, nahm er keine Notiz.
„ Eigentlich wollte ich dich ja fragen, ob du dich wieder beruhigt hast. Aber ich schätze die Antwort lautet nein. Also nächste Frage, was machst du da?"
„ Hast du meine Eisensäge irgendwo gesehen?"
Mit einem Mal wurde Draco hellhörig.
„ Was willst du denn mit einer Eisensäge?"
„ Na was wohl. Harry Potter umbringen!" antwortete Blaise ohne auch nur den Kopf aus seinem Schrank zu heben.
„ Nee is klar! Das lag ja auch so was von auf der Hand, dass ich da nicht gleich drauf gekommen bin." Theatertralisch schlug sich Draco mit der Hand auf die Stirn.
„ Ah, hab sie. Na dann bis später!"
Blaise war gerade dabei, aus der Tür zu verschwinden, als ihm Draco grob am Arm festhielt.
„ Warte! Du kannst doch nicht Potter umbringen!"
„ Und warum nicht?"
Gute Frage, nächste Frage
„ Soll ich dir mal ne Liste geben, von den Leuten, die es schon versucht haben und kläglich gescheitert sind." Draco versuchte alles um seinen besten Freund, wieder zu Vernunft zu bringen.
„ Die hatten ja auch keine Daumenschrauben, rostige Nägel, scharfe Skalpelle, Zierhaken und meine Eisensäge!"
Langsam aber sicher, bekam Draco Angst vor dem Menschen, mit dem er jahrelang ein Zimmer geteilt hatte. Nacht für Nacht. Er konnte von Glück reden, dass er noch nicht in Einzelteile zerlegt worden war. Entweder er schlief nachts nur noch mit offenen Augen oder er gab Blaise nie wieder auch nur den kleinsten Grund auf ihn sauer zu sein. Der Mann besaß schließlich eine Eisensäge und er wollte wirklich nicht wissen, was sonst noch.
Plötzlich fiel Draco, dass sprichwörtlich Ass im Ärmel ein.
„ Der dunkle Lord, wäre alles andere als begeistert, wenn du ihm seine jahrelang geplante Rache vermasselst und er besitzt wahrscheinlich noch eine viel größere Eisensäge als du!"
Das waren genau die richtigen Worte zu richtigen Zeit. Draco gestand sich lieber nicht ein, dass er Harry Potter wahrscheinlich gerade, dass leben gerettet hatte.
Langsam wurde es Zeit fürs Abendessen und Severus Snape tigerte nervös durch seine Gemächer. Das Frühstück, wie auch das Mittagessen hatte er wohl weißlich ausfallen lassen, doch jetzt hing ihm sein Magen, fast in den Kniekehlen.
Mit seinen Zaubertrankzutaten hatte er heute Mittag noch nicht einmal eine Suppe hinbekommen, dafür aber den Sud der lebenden Toten.
Mit jeder Minute die verging wuchs seine Nervosität ins unermessliche. Er bereute die letzte Nacht keineswegs und war sich sicher, dass es bestimmt nicht die letzte dieser Art gewesen war. Wenn Dumbledore ihn nicht vorher aus der Schule warf und ihm zum Abschied noch einen Avada Kedavra mit auf den Weg gab.
Er wusste selber nicht, warum er auf einmal so nervös war. Schließlich führte er jetzt schon seit Jahren den dunklen Lord erfolgreich hinters Licht. Da sollte doch dieser kleine Regelbruch kein Problem für ihn darstellen. Dabei fiel ihm siedend heiß ein, dass er auch vor Voldemort seine Gedanken dies bezüglich unter Verschluss halten sollte. Einmal um Hermine zu schützen und dann um nicht selbst in die Schusslinie zu geraten. Denn nichts würde ihn mehr enttarnen als ein Verhältnis mit einer Muggelstämmigen. Noch nicht mal er, würde da noch eine gute Begründung für finden.
Gestern hatte er es noch geschafft seine Nervosität zu bezwingen, in dem er die Ursache verführte und mit in sein Bett nahm. Dieses würde er heute Abend nicht machen, wenn ihm noch ein Fünkchen an seinem Seelenheil gelegen war. Schon allein die Vorstellung er und Dumbledore brachte ihn dazu, auf dem schnellsten Wege das Abendessen hinter sich zu bringen. Bevor er diese Vorstellung nie wieder von der Netzhaut bekommen würde.
Durch den glücklichen Umstand ihrer Abwesenheit in der großen Halle, schaffte er es doch tatsächlich unfallfrei auf seinen Platz zu gelangen und sogar ein bisschen was zu Essen, bevor sein Magen von anderen Dingen abgelenkt wurde.
Warum er sich den ganzen Tag nicht aus seinen Kerkern getraut hatte, wurde ihm mit einem Blick in Dumbledores glasigen Augen, völlig schleierhaft. Wenn der Preis für weitere Treffen mit Hermine der war, dass er einmal wöchentlich nach Hogesmeade ging um so viele Zitronendrops wie möglich zu beschaffen, dann würde er ihn mit vergnügen zahlen.
Er füllte sich gerade das zweite Mal diese herrlich leckeren Bratkartoffeln auf den Teller, als Hermine die Halle betrat. Unbemerkt schaufelte er seinen riesigen Berg an Essen auf Dumbledores Teller, denn sein Magen war jetzt zu aufgewühlt um sich mit seiner eigentlichen Aufgabe zu beschäftigen. Auch Hermine ging es nicht anders, als sie Snape auf den ersten Blick sah.
Wenigstens konnte sie sich später noch bei Dobby etwas zu essen holen und würde somit dem Hungertot knapp entgehen. Doch diesen Weg hatte sich Severus durch jahrelanges nicht erscheinen zu den Mahlzeiten ja verbaut. Jetzt gab es für ihn nur noch in der großen Halle was zu Futtern. Außer er nahm mal wieder einem Schüler eine Buchstabennudelsuppentüte ab, doch leider schmuggelten Schüler von Jahr zu Jahr immer weniger Essen in die Schule.
Die Nacht die auf diesen Tag folgte, war ereignisloser als eine Fütterung von Flubberwürmern. Kein unbefugtes schleichen durch dunkle Korridore, keine mitternächtlichen Treffen, noch nicht mal Mrs. Norris hielt es für nötig ihr kuscheliges Katzenkörbchen zu verlassen.
Blaise schlief endlich mal wieder eine Nacht durch. Draco und Ginny hatten auch einiges an Schlaf nachzuholen, wie auch ihre Klassenkameraden. Nur zwei Schlossbewohner konnten ihre Augen nicht von der Decke abwenden, da ihre Gedanken sich pausenlos um die nahende Zukunft drehten. Erst nachdem sich Severus um halb zwei noch einmal aufraffte um eine Nachricht zu verfassen, erlosch auch das letzte Licht im Schloss.
Mit einem inneren Grinsen, dass der Grinsekatze harte Konkurrenz gemacht hätte, saß Severus am Frühstückstisch und wartete auf das eintreffen der Posteulen. Fragen seiner Kollegen beantwortete er, wenn überhaupt nur kurz und knapp und im besten Falle gar nicht. Seine Augen waren die ganze Zeit auf eine ganz bestimmte Person in der Halle gerichtet und es gefiel ihm, dass sie unter seinem Blick immer wuschiger wurde.
Sämtliche Nackenhaare hatten sich bei Hermine beim eintreten in die Halle aufgestellt. Das Problem dabei war, dass jetzt schon 20 Minuten um waren und ihre winzigen Härchen anscheinend ein Eigenleben führten, denn sie standen immer noch senkrecht auf ihrer Haut und es sah nicht so aus, als würde sich daran bald etwas ändern. Ihre Wirbelsäule fühlte sich an, als wäre sie unter Starkstrom gesetzt worden und seine Blicke führten dazu, dass eine Horde Schmetterlinge in ihrer Magengegend erwachten und heftig mit ihren Flügeln um sich schlugen. Sie schaffte es gerade noch so ihre Blicke nicht alle paar Minuten sehnsüchtig in seine Richtung zu lenken und auch ab und zu am Gespräch ihrer Freunde teilzunehmen.
Nach einer Ewigkeit, wo sie stur auf ihr Spiegelei gestarrt hatte, hörte sie das Flügelschlagen der Posteulen und freute sich auf die willkommene Ablenkung. Die Freude hielt aber nicht lange an, als sie anstatt des Tagespropheten einen Brief bekam.
Die Schmetterlinge in ihrem Bauch legten noch mal einen Zahn zu und auch ihre Gesichtsfarbe veränderte sich ein bisschen ins rötliche, als sie mit zittrigen Fingern den Brief öffnete.
Gegen Acht in meinem Büro
S.S.
Am liebsten wäre sie einmal vor Freude in die Luft gesprungen, verkniff es sich aber noch im letzten Moment und packte dafür lieber schnell ihre Sachen zusammen und verschwand aus der großen Halle. Jetzt hätte sie eh nichts mehr essen können. Den eifersüchtigen Blick den Ron ihr hinterher geworfen hatte, bemerkte sie nicht.
Diesmal lag Ron mit seinem Verdacht gar nicht mal so weit von der Wahrheit entfernt und es hätte auch nicht viel gefehlt, dass seine Augen eine giftgrüne Farbe angenommen hätten. Er war Eifersüchtig, so richtig Eifersüchtig und er schwor sich, Hermine die Tour mit ihrem heimlichen Verehrer zu vermasseln. Er wusste auch schon genau wie er das anstellen würde.
Manchmal hatten Tage die Angewohnheit, sich wie ein Kaugummi in die Länge zu ziehen. Hermine saß gelangweilt in Muggelkunde, frustriert in alte Rune und mit einer kaputten Uhr in Verwandlung. Doch irgendwann hatte der Tag erbarmen mit ihr und neigte sich dem Ende. Wäre sie bloß nicht durch den Gemeinschaftsraum gegangen, als sie auf dem Weg zu Snape war, hätte sie sich einiges erspart. Doch hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer.
Doch jetzt hatte sie Ron am Hals, der ihr auf Schritt und Tritt folgte ohne auch nur einen Ton von sich zu geben. Nach einer halben Stunde drehte sich Hermine wütend um.
„ Hab ich eigentlich einen Magneten am Arsch, oder warum folgst du mir die ganze Zeit?"
„ Ich finde wir haben schon so lange nichts mehr gemeinsam gemacht." Murrte Ron zwischen seinen Zähnen.
„ Was ist denn mit Harry, wolltet ihr nicht Schach spielen?"
„ Mit dem ist mal wieder nichts anzufangen."
Wütend stapfte Hermine weiter durchs Schloss und schwor sich gleich morgen mit Harry zu Cho zugehen und diese ganze Sache ein für alle mal zu klären. Es ging langsam echt zu weit, wenn sie wegen dieser Sache, nicht mal mehr zu Severus konnte.
Nach einer Weile meldete sich Ron wieder zu Wort.
„ Wo willst du eigentlich hin?" Sie waren jetzt schon zum dritten mal an diesem scheußlichen Wandbehang vorbei gelaufen.
„ Zur Bibliothek."
„ Die liegt aber in der anderen Richtung."
„ Muss vorher noch mal aufs Klo!" schnaubte Hermine und verschwand schnurstracks in der Mädchentoilette.
Schnell zog sie ihren Zauberstab hervor und ließ ein kleines Pergament vor ihrer Nase erscheinen.
Bin nicht alleine, Ron kommt mir die ganze Zeit hinterher gedackelt. Bin im zweiten Stock, vor der Mädchentoilette.
Mit einem Schnippen ihres Zauberstabs war die Nachricht auch schon verschwunden und sie hoffte, dass ihr Plan aufging. Es war jetzt mittlerweile schon halb neun und Ron würde ihr wahrscheinlich sogar bis nach Timbuktu folgen. Um ihm ein bisschen Zeit zu verschaffen wusch sie sich noch in Seelenruhe die Hände, bevor sie wieder nach draußen ging. Als sie gerade die Richtung zur Bibliothek einschlagen wollte, erschien hinter ihnen ein großer, schwarzer Schatten und eine wohlbekannte Stimme.
„ Mister Weasley und Miss Granger, was machen sie denn noch so spät in den Gängen." Schnarrte Snape in einer seiner bösartigsten Stimmlagen.
„ Sie hecken doch nicht schon wieder was aus, oder?"
Ron der perplex neben Hermine stand, bemerkte nicht den stummen Blickwechsel der beiden und dass Hermine gar nicht erfreut über seine Anspielung war. Das würde er ihr wahrscheinlich immer unter die Nase reiben.
„ Mister Weasley, sind sie schon mit dem Aufsatz über alle wichtigen Heilkräuter und wo sie zu finden und einzusetzen sind fertig? Das überrascht mich aber."
„ Nein, Sir." Stammelte Ron und jegliche Farbe wich ihm aus dem Gesicht.
„ Dann sollten sie vielleicht mal damit anfangen, ich will ihn morgen auf meinem Schreibtisch sehen!" sagte Snape in seiner zuckersüßesten Stimme, die meistens nur eines bedeute Gefahr!
„ Ja, Sir." Schneller als ein Feuerblitz war Ron auch schon verschwunden.
Hermine grinste ihren hinterhältigen Professor wissend an.
„ Wir müssen doch gar keinen Aufsatz schreiben, Professor."
„ Das weiß ich, du weißt es anscheinend auch noch und wenn Mister Weasley alles glaubt, was man ihm erzählt, ist er selbst dran schuld. Könnten wir uns jetzt vielleicht auf den Weg machen, bevor noch …. Wie oft soll ich ihnen eigentlich noch sagen, dass ich die Hausaufgaben, noch nicht kontrolliert habe. Gehen sie gefälligst jemand anderen auf die Nerven und nicht mir!"
Mitten im sprechen hörte er Schritte nahen, die nur einer Person gehören konnten und er wollte dieser nicht noch mehr Material liefern um ihr Misstrauen anzuheizen.
Auch Hermine hatte noch schnell genug geschaltet und sah Professor McGonagall um die Ecke gehen. Zuerst wollte Minerva auch nur vorbei gehen, doch als sie sah, mit wem sich Severus unterhielt, änderte sie kurzerhand ihr Abendprogramm. Ihr war die ganze Sache immer noch nicht geheuer.
„ Ah Severus, schön dass ich dich treffe. Ich wollte schon seit einiger Zeit was Wichtiges mit dir besprechen. Wollen wir vielleicht gleich in meine Gemächer gehen."
Das stank bis zum Himmel befand Severus und versuchte sich noch irgendwie raus zu reden, doch egal was er sagte, Minerva schien nichts zu akzeptieren. Mit einem Nicken verabschiedete sie sich von Hermine und zog Severus mit sich. Der gar nicht glücklich über die Wendung dieses Abends wirkte, was für Hermine wenigstens ein kleiner Trost war, denn auch sie hatte sich die heutige Nacht, doch etwas anders vorgestellt.
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Wie hat es euch gefallen? Danke für die Reviews *Schokokekse verteil*
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Balu2008: So ich hab jetzt in einer langen Verhör/Diskussion/Gespräch von Severus herausbekommen, dass du mit deiner Vermutung, was sein Kleidung betrifft, recht hattest^^. Aber PSSST *g*
hmm ja die allseitsbeliebten Besenkammern, sie haben halt einen gewissen Vorteil, dass sie auf das ganze Schloss verteilt sind muss man gegebenenfalls nicht lange suchen. Kann ja nicht jeder so lange Wege wie Ginny und Draco jedesmal zurücklegen. Und ja mir tun sie mir auch schon alle leid, was mich aber nicht im mindesten daran hindert sie weiter leiden zu lassen *muhahaha*
füreinegerechterewelt: *zurückschmunzel*
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so bis zum nächsten mal,
eure seri
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