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Fanfiction

the kisses - Du, ich und die Besenkammer Teil 2

von serotina

Hermine lag mit ihrer Schätzung etwas daneben, denn es dauerte genau 30 Sekunden, bis Ron wieder fähig war zu sprechen. Nachdem er seine Schwester mit offenem Mund angestarrt hatte, als würde er seinen eigenen Augen nicht mehr trauen können.

„ Bist du jetzt völlig übergeschnappt?" fauchte Ron sie an und gestikulierte dabei wild mit seinen Armen um den Kopf.

„ Ich weiß wirklich nicht was du meinst." Ginny war die Ruhe selbst, äußerlich, und frühstückte einfach weiter.
Hermine entschied sich erstmal sich raus zu halten, man konnte ja nie wissen, in welche Richtung diese Gespräche sich sonst noch entwickeln würden.

Harry hatte sich anscheinend Hermines unausgesprochenen Plan angeschlossen und setzte sich still schweigend neben sie und versuchte sich darin sein Brötchen nieder zu starren.

Als Ron ihn um Hilfe bat, tat er, als wäre er sehr interessiert an dem Gespräch von Dean und Seamus, die aber leider ein paar Sekunden später ihre Aufmerksamkeit, dem anbahnenden Streit widmeten und Harry sich der Marmelade zu wandte.

„ Du du trägst einen grünen Schal. Man trägt keine grünen Schals!" stotterte Ron.

„ Mann tuts auch nicht, ich tue es und es ist mir bewusst was ich anhabe. Schließlich ziehe ich mich nicht im Dunkeln an, so wie manch andere." Ginny musste noch nicht einmal zu ihrem Bruder gucken, damit er bemerkte, wen sie da gerade meinte.

„ Mum würde es gar nicht gefallen, wenn sie wüsste wie du hier rumläufst!"

„ Lass Mum aus dem Spiel!" wütend und überhaupt nicht mehr passiv stand Ginny auf und stellte sich Ron mit verschränkten Armen gegenüber. „ Wenn Mum wüsste, dass du immer noch Mist am laufendem Band baust, dann würdest du nicht mehr hier stehen, und das verfluchen von Mitschülern steht dabei sogar an erster Stelle."

„ Er ist unser Feind! Die da drüben sind doch alle böse!" schrie Ron jetzt mittlerweile und hatte jetzt gänzlich die Aufmerksamkeit der gesamten Halle. Einige Schüler waren sogar wegen Empörung aufgestanden und halb Slytherin musste festgehalten werden um Ron nicht alle Gliedmaßen auszureißen.

Doch von all dem bekam er nichts mit.

„ Die da drüben sind genauso wie du und ich oder muss ich dich noch mal dran erinnern, dass du gestern mit dem Streit angefangen hast, Ronald."

„ Er hat mich provoziert!"

„ Er hat dich angesehen!"

In Wirklichkeit hatte Draco Ginny angesehen und in Wirklichkeit war Ron nur Eifersüchtig, weil er immer noch glaubte, dass ein Slytherin ihm seine Hermine weggeschnappt hatte. Doch diese Wirklichkeit existierte anscheinend für Ron nicht mehr.

„ Ginny gib mir jetzt den Schal!"

„ Nein!"

„ Ginerva!"

„ Ronald? Du bist nur mein Bruder und hast mir nicht zu sagen, dass ich keinen Schal tragen darf!"

„ Du weißt genau, dass es nicht um den Schal geht!"

„ Stimmt genau, es geht um Hermine, du bist doch nur eifersüchtig und lässt es an uns allen aus!"

Jetzt hatte sie sich schon nicht eingemischt und trotzdem bewegte sich das Gespräch genau in die Richtung, die sie vermeiden wollte.

Mist

„ Ich bin nicht eifersüchtig, ich bin bloß besorgt, dass sich meine kleine Schwester langsam in eine von diesen bösen Slytherins verwandelt, willst du vielleicht auch noch einen grünen Schlips, ich glaube Pansy würde dir gerne ihren geben."

Es war ein Wettrennen, Hermine, Draco und auch Harry waren aufgesprungen, doch Ginny war zuerst bei Ron und gab ihm eine schallende Ohrfeige.

„ Sag so was nie wieder! Sonst wirst du es noch bereuen, dass ich deine ' kleine ' Schwester bin."

Die Ohrfeige hatte Ron wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht und er bekam zum ersten mal mit, dass sich die ganzen Schüler um den Gryffindortisch versammelt hatten und es mehr als einen feindseligen Blick in seine Richtung gab. Gekrönt wurde das ganze, durch das langsame durchschreiten der Reihen von Snape, der nicht nur frustriert sondern auch so richtig wütend war und endlich hatte er sein Ventil gefunden. Ronald Weasley. Nicht nur das dieser vor ein paar Minuten sein Haus und somit auch ihn beleidigt hatte, er interessierte sich auch für Hermine und das gefiel ihm ganz und gar nicht.

„ Mister Weasley, müssen sie mir schon so früh am morgen meinen Tag vermiesen? Es reichte ihnen wohl nicht, dass sie das gleiche schon mit meinem Abend getan zu haben. Zweimal. Was fällt ihnen eigentlich ein mein Haus zu beleidigen und die ganze Schülerschaft zu stören, ich bin mir sicher, dass ihr einige, wenn nicht sogar alle nicht an ihrem privaten Familienstreits interessiert sind. Wenn ich so was noch einmal mit ansehen muss, machen sie sich auf was gefasst, dass tausend mal schlimmer sein wird, als ein Heuler von ihrer Mutter und bis dahin Nachsitzen bei Filch einen Monat und ich würde ihnen raten, jetzt nichts darauf zu erwidern oder auch nur mit den Augen zu rollen!"

Auf dem Absatz drehte sich Snape um und verschwand unter tosendem Beifall von den Slytherins mit wehenden Roben aus der Halle. Ron war in den letzten 5 Minuten bestimmt 10 cm geschrumpft und seine Hautfarbe konnte sich einfach nicht zwischen Ziegelsteinrot und weißer Kalkwand entscheiden, bis sie dann Giftgrün anlief und die meisten Schüler daraufhin johlten. Da er die doch so verpönte Farbe nicht schöner zu schau stellen konnte, als in seinem eigenen Gesicht. Manchmal war das Leben doch gerecht.

Mit einem zufriedenen Grinsen auf dem Gesicht setzte sich Ginny wieder an den Tisch und aß weiter ihr Müsli. Harry ging schnell zu seinem besten Freund und begleitete ihn nach draußen, darauf aufpassend dass sie nicht den Weg eines Slytherin kreuzen würden.

Der Rest der Schule schien sich wieder halbwegs beruhigt zu haben, obwohl man immer mal wieder aufgeregte Gesprächsfetzen über das Verhalten von Ron hören konnte, dieses Gebrabbel hielt auch den restlichen Tag an. Hermine fühlte sich richtig verfolgt von den gedämpften Stimmen hinter jenen Händen, die über das goldene Trio lästerten. Denn irgendwie nahm jeder an, dass Rons Meinung auch die von Hermine und Harry war. Doch Ron hatte von allen dreien am meisten zu kämpfen und er konnte nur hoffen, dass sich bald ein anderer Schüler so einen Fehler erlauben und seinen damit vergessen würden.

Auch in den nächsten Tagen hielt das Getuschel an und Ginny schien einen neuen Trend ins Leben gerufen zu haben, denn man sah kaum noch einen Schüler, der nicht einen Schal in der Farbe eines anderen Hauses trug. Alles war bunt durchmischt, ob Ravenclaw, Hufflepuff oder Slytherin, wie auch Griffindor.

Ron war einer der wenigen der keinen Schal trug, Harry hatte sich nach etlichem hin und her einen blauen Schal gehext und Hermine hatte ihre scheinbare unentschlossene Situation durch einen geplanten Fehler gelöst.

Mitten im Gemeinschaftsraum hatte sie ihren roten Schal in einen gelben mit schwarzen Streifen verwandeln wollen, was zum Schluss in einem schwarzen Schal endete. Nach den ungläubigen Blicken von ihren Mitschülern, erklärte sie, dass bevor der Schal vielleicht noch pink werde, sie ihn so ließe, schließlich war schwarz auch eine schöne Farbe. Die ungläubigen Blicke von ihren Mitschülern wurden nur noch von Severus Blick übertroffen, sein Blick stellte sogar alle anderen in den Schatten. Er konnte es wirklich nicht fassen, aber eins wusste er jetzt ganz genau. Griffindors waren wirklich mutig!

Doch auch Draco zeigte Mut zur Farbe und trug einen roten Schal, mit der Erklärung, dass Griffindors auch grün trugen und blau ihm nicht stehen würde.

0o0o0o°°°°°o0o0o0

Auch in diesem Durcheinander schafften Hermine und Snape es nicht, sich einmal alleine zu treffen. Denn plötzlich machten Unmengen von Schülern keinen großen Bogen mehr um den bald skrupellosen Lehrer, sie rannten ihm beinahe die Tür ein. Hermine wie auch Snape konnten es sich wirklich nicht erklären und egal wie viele Strafarbeiten und Punkte Snape auch schon allein für das klopfen an seiner Tür abzog, änderte nichts daran.

Die beiden konnten ja auch nicht wissen, dass Minerva es sich fast zur Hauptaufgabe gemacht hatte, eine möglich Verbindung zwischen Hermine und Severus mit allen Mitteln zu verhindern. Und mit allen Mitteln hieß für Minerva, dass sie auch Magie benutzte.

An dem Abend, wo sie ihn in ihr Büro geschleift hatte, hatte sie ihn verflucht. Dieser Fluch würde erst dann gebrochen sein, wenn Hermine und Snape es schafften, sich zu sehen. Doch bis dahin würde ihnen unendlich viele Steine in den Weg gelegt werden. Minerva war guter Hoffnung, dass nichts und niemand diesen Fluch brechen könnte.

Die Hauspunkte von allen Häusern sanken täglich so um die 30 Punkte und ein Ende war noch lange nicht in Sicht, fast jeder dritte hatte irgendeine Strafarbeit aufgebrummt bekommen und das alles von einem einzigen Lehrer. Denn Snape war nicht nur so auf 180 weil er Hermine nicht einmal für 5 Minuten für sich ganz alleine haben konnte, etwas was viel verehrender war hatte in seinem Leben die Kontrolle übernommen. Menschen, Menschen überall um ihn herum, die ihm keine Ruhe gaben. Wäre es nicht so unwahrscheinlich gewesen, dann hätte er vermutet, dass die Schüler Schlange vor seinem Büro stünden, so wie die sich die Klinge in die Hand gaben.
„ Professor Snape welchen Teil des Buches sollen wir noch mal lesen, ich finde das Buch nicht, haben sie meinen Kessel gesehen, ich glaube ich habe im Kerker meinen Zauberstab liegen lassen …." Das und vieles mehr durfte er sich Tag für Tag anhören und er hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, nicht mehr nur fürs laute atmen Schüler zur Filch Putzdienst zu schicken, jetzt bekam fast jeder fürs bloße atmen einen Freischein fürs Pokalzimmer polieren. Das Schloss sah wirklich noch nie so sauber aus.

An einem Mittwochnachmittag war Snape, nachdem er die nervende Trelawney durch Harrys erscheinen im Flur ablenken konnte, schnell verschwunden und bog gerade um die Ecke als er Hermine bemerkt, die direkt auf ihn zulief. Er sah endlich seine Chance gekommen.

Unbemerkt guckten sie sich um, ob auch wirklich kein Mensch, Zauberer, magisches Wesen jeglicher Art sich in ihrer Nähe befand. Nichts war in Sicht.

Am liebsten wäre Hermine auf ihn zu gerannt, aber das wäre wahrscheinlich doch zu auffällig gewesen. Seiner Miene sah man die diebische Vorfreude nicht an, doch einzig Hermine erkannte das verräterische Glitzern in seinen Augen.

Nur noch 10 Meter und der Flur war immer noch wie ausgestorben. 5 Meter. Ihr Herz schlug in einem rasanten Tempo gegen ihre Rippen, dass ihr schon beinahe schwarz vor Augen wurde. 3 Meter, ein süffisantes Grinsen stahl sich auf sein Gesicht. 1 Meter sie konnte schon fast hören, wie schwer sein Atem ging und bemerkte ihren eigenen, der es seinem gleich tat.
„ Hermine Granger?" quakte die Stimme von Colin Creevey hinter ihrem Rücken. „ Professor Snape?" das kam 100 prozentig von seinem kleinen Bruder.
Unwirsch drehten sie sich um, er schrie und sie fauchte, wie aus einem Munde. „ WAS?"

Dennis fiel sofort in Ohnmacht. Sein großer Bruder schaffte gerade noch so zu stottern: „ Schief gelaufener Zauber um der Ecke." Dann folgte er seinem Bruder in die Ohnmacht.

„ Du kümmerst dich um diese beiden Einfallspinsel, ich schau mir das mal dahinten an." Hermine sah nur noch seinen Umhang um die Ecke verschwinden und hörte seine tiefe Stimme, die im ganzen Stockwerk zu hören war.

„ Bin ich hier eigentlich nur von impertinenten Hohlköpfen umgeben? Hollen sie sofort Madam Pomfrey oder sie können sich gleich hier und jetzt von ihrem Freund verabschieden, Miss Snyder!"

Hermine konnte sich nicht zusammen reimen, was wohl passiert sei. Aber es hörte sich nicht nach einer Lappalie an. Schnell legte sie einen Schwebezauber auf die beiden Gryffindors, die wirklich das Talent besaßen, immer zum falschen Zeitpunkt aufzutauchen und ging gleichfalls in den Krankenflügel.

Als sie dort ankam, war keine Spur von Madam Pomfrey oder dem Snyder Mädchen zu sehen, was wohl hieße, dass die beiden schon an Ort und Stelle waren um zu helfen. Ruhig legte sie die beiden Jungs auf zwei Betten und setzte sich daneben. Nervös knetete sie ihre Hände im Schoß und versuchte lieber nicht daran zu denken, was sie jetzt mit Severus gemacht hätte ohne diese unvorhergesehene Störung.

Es war aber auch wirklich wie verhext und selbst Hermine fiel in dieser Situation die Ironie der ganzen Sache auf. Es schien als hätte sich die Magie verselbstständig und hielt sie nun davon ab, noch mehr Schulregeln zu brechen. Doch das war unmöglich.

Als sie ein Poltern vor der Tür hörte schaute Hermine auf und erkannte Madam Pomfrey, die mit einem ziemlich roten Perkins am Arm reinstolperte. Als Hermine die vielen Schnittwunden an seinem Körper entdeckte sprang sie auf und eilte auf die beiden zu.

„ Was ist passiert?"

„ Zwei Zauber haben sich miteinander verbunden und großen Schaden an seinem Körper angerichtet. Professor Snape versucht gerade einen Gegentrank zu entwickeln, da sich seine Wunden nicht schließen lassen. Was ist mit den beiden?" fragte Madam Pomfrey als sie auf die belegten Betten schaute.

„ Nur Ohnmächtig, nichts schlimmes!" sagte Hermine schnell.

„ Nun gut, sie können dann jetzt gehen. Mister Perkins braucht Ruhe!"

Hermine verabschiedete sich noch von der Medihexe und machte sich schnell auf den Weg in den Gemeinschaftsraum. Severus würde wahrscheinlich noch eine Weile mit dem Trank beschäftigt sein, dass er keine Störung, noch nicht einmal von ihr, gebrauchen könnte.
Im Gemeinschaftsraum wartete Ginny schon auf sie und zog sie schnell in Hermines Zimmer.

„ Hu, was gibt's denn so dringendes?" fragte Hermine doch etwas verblüfft.

„ Könntest du ihm bitte sagen, dass ich keine Posteule bin. Ich hab wirklich nichts dagegen, seine Nachrichten zu übermitteln, aber wenn dann kann er auch ein bisschen netter sein und er soll ja nicht die Eulenkekse vergessen."
Hermine wusste, dass Ginny sich nicht wirklich aufregte, trotzdem verstand sie gerade nur Bahnhof.

„ Von wem redest du?"

„ Na von wem wohl, Snape."

„ Du hast eine Nachricht von ihm? Warum sagst du das nicht gleich?"

„ Ich dachte, dass ich das gerade getan habe." Sagte Ginny als Hermine ihr förmlich den Brief aus der Hand riss.

Wieder einmal eine sehr Wort karge Nachricht, aber was sollte sie auch anderes von ihm erwarten.

Du, ich und die Besenkammer. Morgen.

S.S.
„

Du verrätst mir jetzt bestimmt nicht, warum du so dümmlich grinst oder?"

„ Jep."

„ Wenn ich ehrlich bin, will ich es auch gar nicht wissen. Sonst hätte ich wahrscheinlich Konzentrationsschwierigkeiten in den nächsten Zaubertrankstunden."

„ Jep"

„ Sagst du mir wirklich nichts? Nicht mal ein kleines bisschen?"

Ein Blick von Hermine reichte aus und Ginny wechselte das Thema. Draco. Doch auch Hermine, war irgendwie nicht so sehr an Details interessiert, da sie ihn sonst nie wieder ernst nehmen könnte.

Doch sie hörte sich trotzdem die neusten Entwicklungen in deren Beziehung an, schließlich hatte Ginny wenigstens was zu erzählen. Bei ihr herrschte ja momentan eine gewisse Durststrecke, die morgen hoffentlich ein Ende haben wird.

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Diese naive Hoffnung hatte sie schnellsten aufgegeben, nachdem sie über eine halbe Stunde auf einem umgekehrten Eimer gehockt gewartet hatte. Langsam aber sicher, wurde es ihr zuviel. Der Eimer, den sie beim aufstehen umstieß polterte auf dem Steinboden und wurde nur noch vom Knall der Tür übertont.

Hermine war sauer, auf was wusste sie nicht recht, aber sie war sauer und zwar so richtig. Da traf es sich perfekt, dass das Abendessen in der großen Halle gerade angefangen hatte und sie mitten im laufen Millicent Bulstrode so was von absichtlich auf den Umhang latschte. Die Slytherin fiel beinahe Kopf über und konnte sich gerade noch so an einem der langen Haustische festkrallen.

Wut schnaubend drehte sie sich um und erblickte eine unschuldig dreinblickende Hermine in die Augen.

„ Du bist mir auf den Umhang getreten, was fällt dir ein, du unfähiges Schlammblut!" spie Millicent ihr entgegen.

„ Was kann ich denn dafür, dass du nicht mal gerade laufen kannst, fette Schlange!" fauchte Hermine zurück.
Hermine sah nur noch, wie Millicent ihren Zauberstab hob um sie zu verhexen, als sie zur Ganzkörperklammer erstarrte.

„ Miss Granger, was fällt ihnen ein eine Schülerin zu verfluchen. Ich hätte von ihnen als Schulsprecherin wirklich mehr erwartet!" schimpfte Professor McGonagall die mitten im Streit die große Halle betrat.

Gefolgt von einem schwarzen Schatten.

„ 50 Punkte Abzug von Gryffindor und sie kommen sofort …."

„ Minerva" unterbrach Severus sie gekonnt. „ Da Miss Granger es gewagt hat, jemanden aus meinem Haus anzugreifen, werde ich sie bestrafen." Dann drehte er sich zu Hermine um und sagte nur noch „ Mitkommen!"
Minerva konnte wegen des schnellen Abganges nichts mehr erwiedern und sah nur noch ungläubig auf die immer noch am Boden liegende Slytherin.

Beide sprachen, bis sie zu seinen Gemächern kamen, keinen Wort miteinander. Sie folgte ihm mit einem Meter Abstand und hielt ihren Kopf gesenkt.

Die Tür schlug mit einem lauten Krach zu und Severus drehte sich mit einem beeindruckenden Blick zu ihr um.
„ Warum du nicht nach Slyhterin eingeteilt worden bist, wird mir immer mehr zum Rätsel."

Hermine hob ihren Kopf und grinste ihn dümmlich an. Ihr Plan hatte geklappt, besser als gedacht. Auch wenn die abgezogenen Hauspunkte nicht schön zu reden war.

„ Irgendwas musste ich ja tun um in deine Gemächer zu kommen." Antwortete sie ihm Achsel zuckend.

„ Und das ist dir auch hervorragend gelungen. Minervas Blick war Goldwert, wie sie ihre Lieblingsschülerin ungläubig angeguckt hat. TsTsTs."
Langsam ging Hermine auf ihn zu und legte ihr Hände an seinen Kragen.

„ Du hättest ihren Blick sehen müssen, als du sie unterbrochen hast. Der war noch besser."

Seine Arme schlossen sich um ihre Taille und er beugte seinen Kopf zu ihr runter. Zuerst sanft und dann immer leidenschaftlicher berührten sich ihre Lippen.

oOoOOOOoOo

Ein Ravenclaw der Severus etwas sehr wichtiges fragen wollte, vergaß auf der Hälfte des Weges seine Frage und machte sich schleunigst auf den Rückweg. Genauso wie ein Hufflepuff der sein gesuchtes Zaubertränkebuch plötzlich in seiner Hand fand und sich nun doch nicht noch zu Severus auf den Weg machen musste. Der Zauber von Professor McGonagall schien nun endgültig gebrochen zu sein.

oOoOOOOoOo

Kurz nach ihrem Kuss merkte Hermine wie Severus sich verkrampfte und sich schließlich von ihr löste. Mit einem verwirrten Blick sah sie wie er sich seinen linken Arm rieb und konnte es mal wieder nicht fassen, wie viel Pech man doch haben konnte.

Mit entschuldigendem Blick schaute Severus sie an.

„ Ich muss los. Er ruft!"

Mit einem Seufzer ließ Hermine ihren Kopf gegen seine Brust sinken. Perfektes Timing.

„ Weißt du wie gerne ich ihm jetzt die Hölle heiß machen würde. Ich würde es ihm zeigen, wirklich!"

„ Die Zeit wo du dich rächen kannst, die wird kommen! Geh zurück in den Turm." Severus zog sich seinen Umhang über und küsste Hermine noch schnell zum Abschied.

„ Pass auf dich auf und trete ihm mit den besten Grüßen von mir in seinen allerwertesten! Ja?"

„ Mach ich!" und er war verschwunden.

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Wie hat es euch gefallen? Danke für die Kommis^^ *sckokokekse verteil*

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nicktessfan: hmm ja mittlerweile tun mir die beiden aber auch leid, vielleicht ist ja bald einen besserung in Sicht *g*

NicoleSnape: Ich glaube deine Review vom letzten Kapitel fasst das Geschehen dieses Kapitel auch sehr gut zusammen^^, aber irgendwann werden sie sich auch mal länger als ein paar Sekunden sehen, versprochen^^

Balu2008: deine erste Vermutung war goldrichtig, aber Hermione hat es ja geschafft den Bann von McGonagall zu brechen^^ auch zum Glück für Severus, der sonst bestimmt noch einen der nervigen Schüler dabei geholfen hätte das zeitlich zu segnen, so hilfsbereit wie unser Tränkemeister ja ist^^.

Jane_Higgins: ich mag den liebeskranken Severus auch *grins* und hmmm *in ner finsteren Höhle nachschau* ja Voldi weilt noch unter uns und das kann nun wirklich nicht so bleiben ... ob das Ende dramatisch wird? Ist nicht jedes Ende ein bisschen dramatisch? Schließlich müssen unserer "Helden" doch noch ihren Heldenstatus richtig unter Beweis stellen ... das wird bestimmt lustig so hormongeladen wie die gerade sind^^.

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bis zum nächsten mal,
eure seri

. ..


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Wer gebeten wird, in einem Harry-Potter-Film mitzumachen, würde niemals ablehnen. Und mir hat die Rolle Spaß gemacht. Bellatrix’ Persönlichkeit ist offenbar ernsthaft gestört. Sie findet es richtig toll, besonders böse zu sein. Wahrscheinlich ist sie in Lord Voldemort verliebt; immerhin hat sie für ihn 14 Jahre im Gefängnis gesessen. Jetzt ist sie wieder draußen und noch fanatischer als je zuvor.
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