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Fanfiction

the kisses - Eine schlaflose Nacht in Hogwarts

von serotina

Die verschiedensten Beschimpfungen murmelnd, über den dessen Namen nicht genannt werden sollte und der wahrscheinlich auch in dieser Art noch nie so betitelt worden war, machte sich Hermione auf den Weg zu Tür.

Als sie jedoch gerade Severus Gemächer verlassen wollte, lies sie ein Gedanke in ihrem tun unwiderruflich stoppen. Was wäre wenn er verletzt zurück kommen würde? Was wäre wenn er ihre Hilfe bräuchte und sie würde derweil friedlich in ihrem Bett schlafen?

Ohne lange zu überlegen beschloss Hermione, dass sie nun auf gar keinen Fall gehen konnte. Sie würde sowieso diese Nacht vor Sorgen nicht zur Ruhe kommen, dann konnte sie auch hier auf ihn warten.

Verstohlen blickte sie die Bücherregale an, die endlos aneinandergereiht einen kleinen Ausblick auf das gesamte Wissen der Magie darboten.

Wieder brauchte Hermione nur ein paar Sekunden um ihren Plan des Wartens weiter zu verfeinern, indem sie sich eine Beschäftigung gesucht hatte, die ihr ausgesprochen gut gefiel. Wenn sie schon nicht über Severus herfallen konnte, dann konnte sie wenigstens ihren Wissensdurst etwas stillen.

oOOoOOooOOoOOo

Am anderen Ende des Kerkers kuschelte sich Blaise genüsslich in seine Kissen. Mittlerweile war schlafen eines seiner Lieblingsbeschäftigungen geworden, die er nie wieder missen wollte.

Wie zu lange hatte er darauf verzichten müssen und dabei hatte er noch nicht einmal, wie so viele andere, seine Nächte mit wilder rumknutscherei verbracht. Nein, mitnichten, er wurde einfach nur von einer etwas zu verrückt geratenen Hexe verfolgt. Diese Verfolgungen hatten in dem Moment aufgehört, als er Luna in der Eulerei entdeckt hatte. Seitdem hatte er wieder seine Ruhe, die er wohlwollend mit einem verlängerten Schönheitsschlaf feierte.

Langsam driftete er in eine sagenumwobene Traumwelt hinab. Rosaherzchen Ballons schwebten über sattgrüne Weiden. Das Gras streichelte seine nackten Füße als er einen Schritt vor den nächsten setzte. Den Blick nach vorn gerichtet, Ausschau haltend nach einer Person, die er dann auch sofort hinter einem Baum entdeckte.

Kichernd lief sie davon und her hinterher. Ihre lange blonden Haare wurden zur Gespielin des Windes. Ihr Duft nach süßen Maiglöckchen und Radieschen erreichte seine Nase und lies ein Lächeln auf seinem Gesicht erscheinen.

Nur noch ein paar Meter und er hatte sie eingeholt. Fast schien es ihm als wollte sie ihn gewinnen lassen. Schnell streckte er seine Hand aus und erwischte ihren Ellbogen und zog sie an sich heran. Durch ihr schnelles Tempo fielen beide in das weiche Gras und rollten über den Boden, bis er auf ihr liegen blieb.

Ihre blauen Augen strahlten zu ihm auf. Sein Kopf neigte sich ihrem entgegen und ihre Lippen berührten sich und endeten in einem sanften Kuss.

Blaise Augen waren Schreckgeweitet als er Kerzengerade in seinem Bett erwachte und sich die Seele aus dem Leib schrie.

oOOoOOooOOoOOo

Hermione verrutschte in der Zeile, als sie plötzlich dachte irgendjemand schreien gehört zu haben. Seufzend schloss sie das Buch und legte es zur Seite, jetzt wurde sie schon paranoid vor Sorge.

Unruhig fing sie an durch Severus Gemächer zu laufen, ihre Hände ringend und um Fassung bemüht blieb sie plötzlich vor einem kleinen Glasregal stehen, dass anscheinend Severus kleines Alkohollager repräsentierte.

Viele der Flaschen waren schon leer und Hermione fragte sich gerade, ob Severus der Typ Mann war, der seine Sorgen mit Alkohol versuchte zu ertränken, unwissend darüber, dass Sorgen sogar in einem Ozean von Ethanol noch schwimmen konnten.

Doch langsam gefiel ihr die Idee von schwimmenden Sorgen in Ethanol und so öffnete sie die erste Flasche Feuerwhiskey in ihrem Leben. Sie wollte nur ein paar Schlucke trinken, nur ein wenig den scharfen Geschmack auf ihrer Zunge spüren und die beruhigende Wärme in ihrem Magen willkommen heißen. Nur ein paar Schlücke und sie würde die Flasche wieder zurück stellen.

oOOoOOooOOoOOo

Ron der es langsam leid wurde sein Leid mit Alkohol zu betäuben, was eigentlich mehr daran lag, dass er langsam die vielen Flaschen unter seinem Bett nicht mehr geheim halten konnte, überlegte nun aktiv eine Lösung für sein kleines Problem, betreffend Hermione, zu finden.

Als er letztens in der Bibliothek den Aufsatz für Snape verfasst hatte, war er zwischendurch tatsächlich über ein interessantes Buch über Zaubertränke gestoßen.

„Liebestränke; machen sie sich die Welt wie sie ihnen gefällt.“

Heimlich hatte er sich schon vor Stunden, unter den traurig bis enttäuscht, bis langsam sehr frustrierten Blicken seines besten Freundes Harry-ich bin so einsam und allein-Potter, aus dem Gemeinschaftsraum geschlichen und saß nun in der Gesellschaft der maulend Myrte im Mädchenklo des zweiten Stocks und versuchte den gestohlenen Kessel anzuheizen.

Wenn es einen Bereich in der Zauberei gab, indem sogar Muggel talentierter waren als er, dann war es definitiv die Magie des Tränkebrauens. Er würde in seinem Leben wahrscheinlich nie Ruhm in Flaschen abfüllen oder so etwas wie den Tot verkorken ohne dabei einen größeren Kollateralschaden zu verursachen.

Doch diesmal würde er es versuchen. Er würde versuchen, das unmögliche möglich zu machen. Er würde diesen Trank brauen und wenn es das letzte wäre, was er auf dieser Welt zu Stande bringen würde.

Mit zitternden Händen schnitt er das Wiesenkrautblatt statt in Streifen in kleine quadratische Stücke.

oOOoOOooOOoOOo

Hermione taumelte auf das große Sofa zu, die halbvolle Flasche Feuerwhiskey in der einen Hand, während die andere versuchte irgendwie ihre von Merlin gegebene Balance wiederzuerlangen. Mit mäßigem Erfolg wie sie sich eingestehen musste. Nach dieser frustrierenden Erkenntnis genehmigte sie sich noch einen Schluck mit dem festen Vorhaben, das dies ihr letzter sein sollte. Sie musste nur noch den Deckel der Flasche finden, den sie jetzt schon seit einer halben Stunde suchte.

oOOoOOooOOoOOo

Draco der mal wieder von Blaise aus seinem Zimmer geworfen worden war, wartete nun schon seit einigen Minuten auf Ginny im Raum der Wünsche. Die Zeit nutzte er dazu zu überlegen, wo und wie er die Folterutensilien von Blaise verschwinden lassen würde, damit er ihm endlich wieder Paroli bieten konnte, ohne Angst davor zu haben am nächsten morgen irgendwo auseinandergesägt und verteilt in verschiedenen Müllsäcken aufzuwachen.

Die Tür knarrte und kündigte Ginny an, lächelnd schritt sie auf ihn zu und begrüßte ihn mit einer nie enden wollenden Umarmung. Sie genoss die Nächte mit Draco von Tag zu Tag mehr und konnte sich kaum noch ein Leben ohne ihn vorstellen.

Ihm erging es nicht anders und so geschah es, dass beide seit Tagen und Nächten total übermüdet, mitten in der Umarmung einschliefen.

Kurz bevor Dracos dem Zwang seines Körpers nach Schlaf nicht mehr standhalten konnte, flüsterte er noch etwas in Ginnys Ohr.

„Ich liebe dich.“

Das Lächeln was ihr Gesicht zierte, blieb bis zum nächsten Morgen an Ort und Stelle, wie magisch festgeklebt.

oOOoOOooOOoOOo

Harry saß alleine im Gemeinschaftsraum und überlegte sich eine Selbsthilfegruppe zu gründen. Für die Einsamen in Hogwarts. Doch irgendwie beschlich ihn der Verdacht, dass er dennoch das einzige Mitglied sein würde.

Frustriert dachte er an die schönen Zeiten, wo er zusammen mit seinen Freunden Jahr um Jahr Voldemort einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Vielleicht sollte er dem Tu nicht gut einen Brief schreiben und ihn fragen, ob er Zeit hätte alte Feindschaften aufzuwärmen.

Doch so Einsam konnte er kann nicht werden um diesen Gedanken auch wirklich umzusetzen, schließlich würde der daraus resultierende Tot seinerseits auch nichts an seiner Einsamkeit ändern, abgesehen von dem Element der Endgültigkeit und bisweilen hatte Harry noch ein Fünkchen Hoffnung in sich, dass sich irgendwann mal wieder jemand für ihn interessieren würde.


oOOoOOooOOoOOo

Mittlerweile war die halbvolle Flasche Feuerwhiskey leer und Hermione voll. Volltrunken saß Hermione auf Severus Sofa, den Deckel hatte sie immer noch nicht gefunden, was daran liegen könnte, dass sie nicht mehr weiter gesucht hatte und nun verbrachte sie die dahin tickenden Sekunden damit zuzusehen, wie in ihrem Kopf ihre Probleme herum wabberten wie Gespenster die in rosa Nebel badeten.

Wie in Zeitlupe kippte sie zur Seite und schlief ein.

oOOoOOooOOoOOo

Ein weiterer Gryffindor war in dieser Nacht nicht dort wo er eigentlich sein sollte und das machte ihm schwer zu schaffen. Fast schwerer als die Tatsache, dass er mit dem Feind anbändelte. Er hinterging seine Moral, seine Vorsätze, seine Freunde, die gute Seite und er hinterging diese nun schon fast jede Nacht.

Unverzeihlich war das, seiner Meinung nach und doch konnte er nichts dagegen tun. Seine Schritte lenkten ihn immer wieder in die verbotene Richtung, sein Gewissen wollte jedoch umdrehen.

Nun trug er, Neville Longbottom, diesen Kampf zwischen Gewissen und Sehnsucht aus und lief schon die halbe Nacht durch das Schloss. Immer wieder hin und her, immer wieder gewann das Gewissen oder die Sehnsucht die überhand.

Immer wieder stand er vor ihrer Tür und klopfte doch nicht.

Immer wieder stand er vor dem Porträt der fetten Dame und sagte doch nichts.

Er hatte, als er vor ein paar Stunden den Gemeinschaftsraum verließ, den selbstentworfenen Flyer von Harrys Selbsthilfegruppe erblickt und war nun wirklich willens dort beizutreten.

Doch das konnte er auch noch morgen tun und so klopfte er an ihre Tür.

oOOoOOooOOoOOo

Ein leises plopp und Severus landete etwas ungelenk auf der anderen Seite der Apparationsgrenze von Hogwarts. Etwas staksig lief er die Hügel hinauf zum Schloss.

Tom war heute in einer entsprechend guten Laune gewesen, dass daraus resultierend lange Treffen hatte Severus beinahe seine Grenzen als Spion aufgezeigt, da er die ganze Zeit an eine bestimmte Person denken musste und diese Person war nicht der dunkle Lord, was diesem sicherlich missfallen hätte, wenn er es mitgekriegt hätte.

Aber auch der dunkle Lord war nicht allwissend. Merlin sei Dank.

Erschöpft öffnete er seine Tür und wurde von einem starken Geruch nach Feuerwhiskey in Empfang genommen, so stark das seine linke Augenbraue die Reise zu seinem Haaransatz antrat. Die rechte folgte, als er eine schlafende Alkoholleiche auf seinem Sofa erblickte.

Die Frage, was Hermione in diesen Zustand versetzt hatte, war schnell geklärt, da die leere Flasche Feuerwhiskey neben ihr auf dem Boden stand.

Behutsam nahm er sie in seine Arme und trug sie in sein Schlafzimmer. Irgendwie erwärmte es sein Herz auf eine absurde Art und Weise, denn es hatte sich bis jetzt noch keiner aus Sorge um ihn der Gefahr einer Alkoholvergiftung ausgesetzt.

Lächelnd deckte er sie zu und strich ihr zärtlich die Haare aus dem Gesicht, als er sich neben sie legte und sie dicht an sich heranzog. Arm in Arm folgte er ihr in den Schlaf.

oOOoOOooOOoOOo

Eine laute Explosion erschütterte den zweiten Stock in der Nähe der Mädchentoilette.

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Wie hat es euch gefallen? Ich bedanke mich für die Kommentare und freue mich jedesmal wirklich über jedes einzelne und sie sind echt eine starke Motivationshilfe!!! *zwinker* *zwinker*

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NicoleSnape: ja mit dem Gedanken verschließen hatte unser Severus ja einige Probleme ...

nicktessfan: ja unsere geniale hermione^^ und die herumfliegende Ginny die ihre Eulenkekse haben will.

emily: hoffe dir hat dieses Kapitel genauso gut gefallen.

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bis zum nächsten mal,
eure seri

. ..


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