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Fanfiction

the kisses - Die verspäteten Folgen einer Schnappsidee Teil 2

von serotina

Doch seine Regungslosigkeit war nicht von all zu langer Dauer, keine Sekunde später stürzte er sich sogleich wieder auf Malfoy.

Genau in diesem Moment trat auch Severus aus der Besenkammer und wurde von dem lauten Stimmengewirr im Nebengang fast magisch angezogen. Mit schnellen Schritten trat er um die Ecke und erblickte eine eher verzweifelt aussehende Hermione und einen Draco der anscheinend nicht nur ihn selbst um Kopf und Kragen redete, sondern seinen Kopf gleich mit auf dem Silbertablett servierte.

Einer Kurzschlussreaktion folgend, sprach Severus einen Oblivate, der so stark war, dass das gesamte Schloss die letzte Minute in ihrer aller Leben einfach vergass. Nur sich und Draco ließ der Zauber unberührt, damit der Blonde endlich mal lernte, wann es hieß seine Klappe zu halten.
Ohne genau zu wissen warum er es tat, landete Rons Faust genau in Dracos Gesicht.

Harry und Hermione schauten zu ihrem Freund, der eigentlich gerade noch neben ihn gestanden hatte.
Auch die anderen Schlossbewohner waren entweder verwirrt oder bemerkten den manipulativen Zauber erst gar nicht.

Blaise schlief einfach weiter.

Noch nicht einmal Albus blieb von Severus verschont. Versonnen schenkte er gerade Minerva Holunderblütertee mit einer leichten Knoblauchnote ein. „Möchten sie noch ein Stück Zucker?“ fragte Albus sie mit einem wissenden Lächeln, ob ihrer Antwort.

„Ja, gerne.“ Als plötzlich ein eisiger Lufthauch durch sein Büro wehte.

„Möchten sie noch ein Stück Zucker?“

„Ja, gerne.“

Nach einigen Momenten tropfte der Tee auf den Tisch, da Albus durch seine spontane Vergesslichkeit, den Inhalt der Tasse etwas falsch eingeschätzt hatte.

Draco der noch im vollen Bewusstsein der letzten Minuten war, starrte seinen Professor verwirrt an.

„Mir scheint, dass ihre Freundin sie ja ausreichend in Kenntnis gesetzt hat.“ säuselte Severus so leise, dass nur Draco es hören konnte. Doch diese Worte trugen nur dazu bei seine Verwirrung zu verdoppeln und so suchte er schleunigst das weite.

Auch Ron versuchte so unbemerkt wie möglich aus der ganzen Situation wieder herauszukommen, doch da hatte er sich wohl zu früh gefreut.

„Mr. Weasley, da ich ihnen durch ihr vortreffliches Benehmen in der letzten Woche, sowie auch heute morgen, keine Punkte mehr abziehen kann, können sie sich gleich heute Abend bei Mr. Filch für eine Woche Strafarbeit melden.“

Mit rauschendem Umhang schritt Severus den Gang hinunter. Als er an Hermione vorbei schritt konnte er sich ein Kommentar nicht verkneifen.

„Und Sie Ms. Granger sollten wirklich gelernt haben, wie man sich richtig anzieht.“

* * *


Vor Wut kochend und fast überlaufend, stapfte Draco in sein Zimmer. Wie konnte dieses Wiesel nur wagen ihm, Draco Malfoy, Vertrauensschüler, ein verdammter Malfoy, ein blaues Auge zu verpassen?

Das konnte er schlecht einfach so auf sich sitzen lassen! Er wollte Rache und diese Rache würde er auch bekommen.

Wütend starrte er durch den Raum, den Gegenstand auswählend, der ihm die süßeste Rache von allen garantieren würde. Schlagsahne? Nein. Niespulver? Nein. Kleine Quietschorgel? Nein. Blaise verwunschene Truhe voller Spaß und Blutluststillenden Allzweckwaffen? Ja!
Wer hätte jemals ahnen können, dass Blaise kleines Psychopathenproblem sich gerade für ihn auszahlen würde.

Während Draco zu dem Bett ging, fiel ihm der dort immer noch friedlich schlafende Zimmergenosse ins Auge. Den Kopf von links nach rechts wiegend, befand Draco, dass Blaise anscheinend wirklich nur schlief und wenn er etwas in den letzten paar Jahren gelernt hatte, dann, dass man Blaise nie und nimmer in seinem Schönheitsschlaf wecken sollte. Nicht einmal dann, wenn die Welt untergehen zu drohte.

Leise griff Draco unter das Bett und zog eine immens schwere Kiste hervor. Die dicke Staubschicht auf der selbigen, verriet ihm zumindest, dass Blaise innerer Psychopath, anscheinend mehr von der Sorte Aufschneider, als akut gefährlich einzustufen war.
Doch auch ein Aufschneider hatte seine Paranoidenphasen, denn die Kiste war mit einem Passwortsteinbeißer versehen, der auch schon begierig auf Dracos Finger schaute.

Stirnrunzelnd ließ sich Draco auf dem Boden nieder und neigte seinen Kopf, während er immer wieder mit seinem Zeigefinger gegen seine Lippen tippte. Dracos antrainierte Denkerpose.

Nach einigen Minuten Gedanken hin und her wälzen entschied er sich für die Variante, einfach mal ins blaue hinein raten und schauen was passiert.

„Blutwurst.“

„Abrakadabra.“

„Merlins Unterhose.“

Als ihm plötzlich ein ganz genialer Einfall kam, fing er sogleich an hämisch zu lachen, „muhahahaha“ und staunte daraufhin nicht schlecht, als die Kiste vor ihm aufsprang und ihn in eine Welt voll spitzer Zacken und scharfen Klingen entführte. Er sollte das nächste mal versuchen in das Büro des Direktors einzubrechen, vielleicht ließen sich die Steinstatuen mit einem von seinen charmantesten Malfoylächeln bestechen?

Schnell griff er sich die von Blaise so gepriesene Eisensäge und stolperte aus dem Zimmer, um wenigstens noch pünktlich zur nächsten Zaubertrankstunde zu erscheinen.

* * *


Immer noch leicht verwirrt folgte Hermione dem Unterricht in Verwandlung, auch wenn ihre Gedanken, wie von alleine, wieder zurück in die Besenkammer schlichen und das ganze Geschehen vor ihren Augen wieder Revue passieren ließen. Eine Gänsehaut stahl sich auf Hermiones Arme und kroch langsam ihren Rücken hoch.

Sie sollte sich schleunigst wieder auf den Unterricht konzentrieren. Minerva McGonagall kam fast gleichzeitig zu der gleichen Schlussfolgerung.

„Miss Granger, sie sollten ihre Maus in einen kleinen Flugbesen verwandeln und nicht in einer imaginären Besenkammer einsperren! 10 Punkte Abzug für Gryffindor.“

Das war das erste mal in Hermiones Schulzeit, dass sie Punkte abgezogen bekommen hatte ohne zuvor einen Regelbruch begangen zu haben, der irgendetwas mit der Vernichtung des Dunklen Lords zu tun hatte. Die Röte die sich nun auf Hermione Wangen abzeichnete, hatte nichts mit ihrer Gänsehaut zu tun.

Beschämt schlug sie ihre Augen nieder und befreite die kleine tapsige Maus indem sie mit ihren kleinen Finger leicht die Minaturtürklinke herunterdrückte. Die kleine Tür schwang auf und entließ die verwirrte Maus, dessen Augen immer größer wurden, als sie sich nach und nach in einen kleinen Besen verwandelte.

* * *


Trotz des bizarren Vorwahls vor dem Verwandlungsunterricht und dem Zwischenfall mit der Maus fieberte Hermione der nächsten Zaubertrankstunde entgegen und schwebte beinahe in der Kerker. Dicht gefolgt von Ron-ich-baue-nur-noch-Mist-Weasley und Harry-steh-viel-zu-sehr-neben-mir-um-Mist-zu-bauen-Potter.

Mit einem vor sich hinhüpfenden Herzen erblickte Hermione Severus, der anscheinend vor der Tür auf seine neuen Folterinstrumente wartete.

Unbemerkt streifte ihre Hand seine Hand und mit einem idiotischen Grinsen auf den Lippen setzte sie sich auf ihren Lieblingsplatz in der ersten Reihe. Da Draco noch nicht da war, konnte sie in aller Ruhe das Objekt ihrer Begierde weiterhin beobachten.

So kam es auch, dass nur Hermione mitbekam wie plötzlich Draco Malfoy neben Severus erschien und anscheinend nicht den Klassenraum betreten durfte. Mit gespitzten Ohren verfolgte Hermione das Geschehen. Eine Eisensäge wechselte den Besitzer und Hermione vernahm noch die Worte, „da müssen sie sich hinten anstellen.“ von Severus, als dieser Draco auch schon in den Raum schubste.

Grummelig setzte sich der Prinz von Slytherin neben Hermione, der mit seinem blauen Auge viel von seiner arroganten Ausstrahlung einbüsste. Doch das war Draco momentan so wichtig, wie die Tatsache, dass Finnland keine Quidditschmanschaft besaß.

Am Ende des Tages würde er seine Freundin zu Rede stellen, anscheinend wusste sie mehr als er, was dass komische Verhalten seines Hauslehrers anging. Erst der Oblivate und nun wurde er auch noch daran gehindert, sich für sein blaues Auge zu rächen und was sollte dieser Kommentar, ,da müssen sie sich hinten anstellen‘? Und wenn er schon dabei war Ginny wie eine beliebige Zaubertränkezutat auszuquetschen, konnte er sie auch gleich fragen, was es mit dem komischen Verhalten ihrer besten Freundin auf sich hat, die jetzt schon seit geschlagenem Unterrichtsbeginn seinen Taufpaten anschaut, als wäre er ein überdimensional großes Stück Vanilletörtchen.

Wenn sie auf all seine Fragen antworten haben sollte, würde ihr vielleicht auch einfallen, wie er Blaise Eisensäge aus dem persönlichen Folterkeller vom Professor zurück stehlen könnte. Dieses wäre wahrscheinlich besser geschützt als Blaise Muggelspielzeugkiste.

Vielleicht hatte er ja Glück und sein bester Freund hatte soviel von dem Traumlosschlaftrank getrunken, dass er erst wieder aufwachen würde, wenn er die Eisensäge wieder beschaffen konnte.

„Mr. Malfoy hätten sie vielleicht die Güte mir zu erklären,
wo Mr. Zabini sich gerade aufhält und wie er darauf gekommen ist, sich die Frechheit zu erlauben, meinem Unterricht fernzubleiben?“ , unterbrach Severus Dracos Gedankengang.

Durch die plötzliche Unterbrechung beantwortete Draco die Frage, mit den ersten Wortfetzen die er noch in seinem Hirn finden konnte und sagte somit einfach die Wahrheit.

„Er schläft, Sir.“ Erst nachdem er den Gesichtsausdruck von Severus registriert hatte, wurden ihm seine eigenen Worte bewusst. Jetzt musste er wenigstens nicht mehr unbedingt die Eisensäge zurückerobern, da er damit Blaise nur ein Folterinstrument mehr zurück geben würde. Er hatte sich ja noch nie seinen eigenen Tod vorgestellt, aber selbst wenn er es getan hätte, zersägt in mehreren Teilen in unauffindbaren Tüten verteilt, wäre ihm bis jetzt als ziemlich unrealistisch in den Sinn gekommen. Bis jetzt.

„Mr. Zabini schläft? Es beruhigt mich ungemein, dass ein Schüler meines eigenen Hauses sich als so begabt in meinem Fach betrachtet, dass er es nicht mehr für nötig hält meinen Unterricht aufzusuchen. Wenn dies der Fall ist, sollte uns Mr. Zabini in der nächsten Unterrichtsstunde doch eine Kostprobe von seinem Talent zeigen, oder?“ fragte Severus süffisant die gesamte Klasse.

Die Gryffindors nickten einstimmig, währenddessen sich die Slytherins eher bedeckt hielten. Dracos rosige Gesichtsfarbe verschwand währenddessen auf nimmer wieder sehen, als dann auch noch Hermione einen eher mitleidigen Blick in seine Richtung warf, beschloss Draco es seinem besten Freund am nächsten morgen einfach gleich zu tun und ins schöne Land der Träume zu flüchten.

* * *


Der Tag neigte sich dem Ende und die Schüler strömten in die große Halle um den Tag mit Kartoffeln und Speck würdig zu beenden. Wieder hatte Hermione nur Augen für ihr Vanilletörtchen, was sie so gut es ging versuchte zu verstecken.

Ron bekam von alledem nichts mit, da er sich immer noch darin übte unsichtbar zu sein und das konnte er am besten damit bewerkstelligen, indem er sich einfach irgendwo versteckte.

Harry‘s Blick war nur auf seinen Teller gerichtet, damit er nicht zufällig in Cho‘s Richtung schaute.

Seamus befand sich immer noch auf der Krankenstation. Gerüchteweise wurde spekuliert, ob dies geschah, damit er sich vor sich selber schützen kann oder weil somit Hermione vor ihm beschützt wird.

Neville aß mit einem selbstzufriedenen Grinsen Schokoladenpudding.

Da Severus auch gerne wieder so selbstzufrieden Grinsen würde, verlies er schnell die große Halle mal nicht durch den Nebeneingang, sondern marschierte schnurstracks am Gryffindortisch vorbei und lies unbemerkt eine Nachricht in ihre Umhangtasche fliegen, manchmal gab es Momente in seinem Leben, wo er sich darüber freute ein Meisterspion zu sein.

* * *


Quälende fünf Minuten wartete Severus im Dunklen der Kerkergänge auf die tapsigen Schritte seiner Liebsten. Bevor sie ihn in eine Umarmung ziehen konnte, zog er sie gleich weiter den Flur hinab. Das was er mit ihr vorhatte, sollte er nicht in der Öffentlichkeit machen, Meisterspion hin oder her.

Bei seinen Gemächern angekommen, schaute Hermione verwirrt auf die dort aufgestellte Staffelei, deren Leinwand zur Wand gerichtet war. Der Spiegel der ihr ungemein unbekannt erschien spiegelte ein Abbild von Severus Tür, welches sich auf der Leinwand befand. Severus bedeutete ihr still zu sein, als er den fragenden Blick und das aufklappen ihres Mundes beobachtete.

Später würde er ihr alles erklären. Viel, viel später.

* * * * * *


Wie hat es euch gefallen?

Vielen lieben Dank an meine beta füreinegerechtereWelt *Schokokekse mit Milchfüllung rüberschieb* und vielen Dank für die Kommentare *immer wieder freu* *hüpf* *hüpf*

Jeasen: Die Besenkammer hat auch schon angefangen Unterstützungsbuttons für die beiden zu drucken, mal sehen vielleicht findet ja zufällig Rons eins davon^^

fanfanfan!!!: unfällig hat mir Albus ein paar von seinen Drops für dich gegeben^^, aber eigentlich nur damit er eine Ausrede hat um Severus wieder nach Hogesmeade zu schicken um einen neuen Jahresvorrat zu holen. Ich weiß es ging in den letzten Kapiteln ein bisschen unruhig zu, ich hoffe ich konnte mit diesem Kapitel wenigstens dezent wieder ruhe reinbringen^^.

NicoleSnape: ja Ron, was soll man dazu sagen .... hoffnungsloser Fall *hust* und Severus und Hermione, bzw. Severus hat ja in diesem Kapitel schon eine Lösung für sein Problem gefunden^^. Bahn frei für die Zweisamkeit ... oder etwa nicht??? Das nächste Kapitel heißt übrigens, *trommelwirbel* Alle Wege führen nach Rom oder in die Kerker ...

bis zum nächsten mal,
eure seri


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

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