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Fanfiction

The Day After - 5

von einstein90

So schnell was neues. Danke HerminePotter1980 für deinen Kommentar. Und danke für deine Treue ;)

Ich hoffe das Kapitel gefällt euch. Ich würde mich über ein paar Kommentare sehr freuen.

Viel Spaß

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Fester Untergrund. Der Stand für einen kurzen Augenblick unsicher. Dunkelheit umspülte Hermine und Harry, kaum das sie auf der Straße apparierten. In etwas Abstand war der Weg erleuchtet. Anscheinend war die Laterne in ihrer unmittelbaren Nähe defekt. Und dennoch war ein leichter Glanz in ihren Augen zu erkennen. Die Hände lösten sich voneinander. Langsam. Zögernd.

„Wo sind wir?“

„Hast du dich nie gefragt, wo ich gelebt habe?“ antwortete Hermine ruhig.

„Hier? Du hast hier gewohnt?“ stellte Harry erstaunt fest.

„Ja.“

„Wo sind wir genau?“

„Es ist schon spät. Komm.“ Hermine wirkte äußerst konzentriert. Sie schien seine Frage nicht gehört zu haben. Sie blickte die Straße hoch und runter. Doch sie sah niemanden.
Stumm folgte er ihr. Durch ein Tor, an das sich links und rechts eine dichte, hochgewachsene Hecke anschloss, die das gesamte Grundstück umschloss. Das Tor selber war so breit, dass man mit einem Auto mühelos durchfahren konnte.
Harry schaute auf und erblickte den Wohnsitz seiner besten Freundin. Eine moderne Architektur. Viel Glas. Viele Ecken. Weißer Putz.
Harry war erstaunt. Mit großen Augen blickte er die Fassade auf und nieder. Das zweistöckige Gebäude wirkte sehr wohnlich. Er war sofort angetan von dem Haus.
Sie verließen den Pfad, der zu einer Garage führte und betraten einen kleinen gepflasterten Weg, der zur Eingangstür wies. Hermine nahm ihre Tasche zur Hand und kramte nach den Schlüsseln, die sie klimpernd herauszog. Das Schloss knackte und die Tür sprang auf.
Harry war aufgeregt. Und auch neugierig.
Die Tür fiel wieder ins Schloss. Hermine betätigte einen Schalter. Gut ein halbes Dutzend kleiner Lichter ging an. Kleine runde, die in der Decke versenkt waren. Schwarze Fliesen bedeckten den Boden. Sie schimmerten matt. Die Wände leuchteten weiß wie Arztkittel. Aber keine Möbel. Nur eine elegante Holztreppe, die ins obere Stockwerk führte.
Harry konnte nicht anders als auch die angrenzenden Räume im Erdgeschoss zu besichtigen. Küche, Bad, ein Wohnzimmer mit Kamin und angrenzender Terrasse. Sehr beeindurckend fand er, dass die Wand, die zum Garten zeigte, gänzlich aus Glas war. Tagsüber musste der Wohnraum angenehm hell gewesen sein. Doch auch hier fehlte jegliches Mobiliar. Das mussten ihre Eltern verkauft oder mit nach Australien genommen haben. Er ging zurück in den Flur, wo Hermine immer noch an der selben Stelle stand. Sie hatte sich nicht bewegt. Den Schlüssel in der rechten Hand, die Handtasche in der Linken. Ihre Miene war schwer zu deuten. Langsam ging er auf sie zu.

„Mine? Alles okay?“ Hermine schaute auf. Sie nickte, aber sofort kamen ihr die Tränen. Sie begann zu schluchzen. Handtasche und Schlüssel rauschten zu Boden. Letzteres mit lautem Klimpern. Sofort eilte Harry zu ihr und nahm sie in den Arm. Sie weinte. Unaufhaltsam. Tränen rannen ihre Wange hinab und tränkten sein Shirt. Fest drückte er sie an sich. Gab ihr Halt. Spendete Trost und Kraft. Seine Hand strich ihr behutsam durchs Haar.

Zusammen setzten sie sich auf die Treppe. Arm in Arm. Hermine hielt sich an ihm fest. Harry gab ihr die Zeit, die sie brauchte. Und diese nutzte sie dankbar.
Nach einigen Minuten hörte ihr Körper auf zu beben. Er neigte sich ihr zu und blickte in ihre feuchten, rot geschwollenen Augen. Er schenkte ihr ein sanftes Lächeln, das sie ebenso liebevoll erwiderte. Vorsichtig und langsam wischte er ihr die letzte Träne von der Wange.
„Du bist der beste Freund, den ich mir wünschen kann. Ich bin glücklich, dass ich dich kennen lernen durfte.“ gestand Hermine ihm.

„Vielleicht war es Zufall, vielleicht auch Schicksal. Ich weiß nur, dass ich um keinen Zauber der Welt auf deine Freundschaft verzichten kann. Und will.“
Hermines Lächeln wurde heller. Herzlicher. Trotz tief schwarzer Nacht ging in seinem Herzen die Sonne auf.
„Wollen wir jetzt schlafen gehen?“ fragte Hermine und richtete sich auf. Sie ergriff seine Hand und zog ihn die Treppe hinauf.

„Aber hier ist doch nichts mehr, wo man schlafen könnte.“ bemerkte Harry.

„Das ist soweit richtig. Nirgends sind Möbel. Bis auf mein Zimmer, welches ich mit einem Illusionszauber belegt und versteckt habe. Keiner außer mir weiß davon. Nicht mal meine Eltern.“

„Du bist die Größte.“ bemerkte er anerkennend.

„Danke. Nur für alle Fälle, weißt du.“

„So wie diesen hier.“

Hermine hielt vor einer Wand. Sie zog ihren Zauberstab und schwenkte ihn leicht. Und aus dem nichts erschien eine Tür in der Wand.

Hermines Zimmer war genau so, wie sie es verlassen hatte. Nur eine dicke Staubschicht hatte sich über alles gelegt. Eher beiläufig verbannte sie diesen mit einem Wink ins Nichts. Sofort bemerkte Harry die Ordnung. Alles hatte seinen Platz. Eine Wand war ganz und gar hinter unzähligen Büchern verschwunden. Es verwunderte ihn jedoch keineswegs, dass sie eine eigene kleine Bücherei besaß.

„Hier.“ sie warf ihm ein Handtuch zu, dass er reaktionsschnell auffing. „Wir müssen duschen.“
Harry's Augen weiteten sich. Wollte sie wirklich jetzt mit ihm duschen?

„Nein du Dödel. Nacheinander natürlich. Du bleibst schön hier.“ lachte sie amüsiert über seinen Gesichtsausdruck. Sie verschwand aus dem Zimmer. Dann hörte er nur noch ihre Schritte. Langsam und leise. Dann eine Tür. Und schließlich das rauschende Wasser in den Leitungen. Das Bad musste neben an sein. Er lehnte sein Ohr an die Wand.
Jede ihrer Bewegungen änderte das Klangspiel des prasselnden Wassers. Laut, wenn sie ihre Haare tränkte und sich große Tropfen bildeten. Leise, wenn es über ihren Körper glitt. Unweigerlich drängte sich ihm das Bild auf, wie Hermine nackt unter der Dusche stand. Ihm sogar einen aufreizender Blick zu warf.
Sein Herz raste. Als wenn man in einer Achterbahn auf dem höchsten Punkt angekommen wäre. Adrenalin in Erwartung dessen, was nun folgen würde.
Doch er hielt dort oben an. Er erschrak. Riss die geschlossenen Augen auf und stoppte seine Phantasie. Er entfernte sich mit schlechtem Gewissen von der Wand und setzte sich auf ihr Bett. Und das war äußerst bequem. Er drückte hier und da auf die Matratze um zu schauen, wie weich sie war.
Dann stöberte er durch ihr Zimmer. Zu ihrem Schreibtisch. Auf diesem standen einige Bilder. Ron, Hagrid, die Weasleys. Und zwei von Harry. Das Eine zeigte die drei Freunde. Hermine in der Mitte. Links und rechts Harry und Ron, die sie eng zu sich gezogen hatte. Es entstand Mitte des sechsten Schuljahres.
Wann das andere Bild entstand, dass konnte er nicht genau sagen. Aber jetzt wo er es sah, wunderte er sich, warum dieses Erlebnis bei ihm in Vergessenheit geraten war. Ein Tag am Großen See von Hogwarts.

Damals zog Ron es vor mit dem Besen zu fliegen, um als neuer Hüter den Mädchen zu imponieren. Hermine zog es hingegen zum Ufer des Sees. Es war ein Zufall, dass er ihr dort begegnete. Eigentlich hatte Snape wieder eine seiner Aufgaben für ihn, die er im Rahmen des Nachsitzens hatte erledigen sollen. Er sollte ihm eine Wurzel von irgendeinem Schilfgras bringen, obwohl sein ganzes Regal damit voll war. Aber Harry widersprach nicht. Also machte er sich auf die Suche. Und begegnete schließlich Hermine, die ihn um ein wenig Gesellschaft bat. Das konnte er ihr natürlich nicht ausschlagen.
Wenn er sich richtig erinnerte, fiel ihm nun auf, dass er die Wurzel für Snape gänzlich vergessen hatte, dieser ihn aber dafür nie bestraft hatte. War es vielleicht doch kein Zufall? Aber warum? Was hatte Snape davon?
Jedenfalls saß Harry bei Hermine und erzählte. Dies und das. Er lehnte mit dem Rücken am Baum. Sie saß im Schneidersitz daneben. Und dann hatte er irgendwas gesagt. Aber was? Hermine lachte gellend auf. Einen Moment des absoluten Glücks.
Harry grinste.
Genau diese Szene war in einem Bild festgehalten und stand bei ihr auf dem Schreibtisch.

Das Wasser ging aus. Wenige Augenblicke später huschten Tapse auf dem Flur. Gebannt starrte er auf die Tür.
Hermine fühlte sich von seinen Blicken durchbohrt. Es amüsierte sie zu beobachten, wie der Kopf ihres besten Freundes langsam rot wurde. Wie eine reife Tomate.
Harry spürte die in ihm aufsteigende Hitze. Hermine stand vor ihm. Nur in ein weißes Handtuch gewickelt, das knapp über ihrer Brust abschloss und bis zur Hälfte ihrer Oberschenkel reichte. Ihre langen Beine vereinnahmten ihn. Ihre süßen Füße. Ihr weiblicher Blick. Ganz und gar eine Frau, wie sie im Buche steht. Mit einem kleineren Handtuch trocknete sie sich genüsslich die Haare, die bezaubernd in noch feuchten Strähnen ihr sanftmütiges Gesicht umspielten.

„Das Bad ist frei.“ brach sie die Stille und zwinkerte.

„Was? Äh...ja.“ Harry schnappte sich das Handtuch und ging eilig ins Bad. Die Tür knallte etwas lauter als gewöhnlich. Hermine gluckste und konnte ein Lachen nur schwerlich unterdrücken.
'Süß' dachte sie sich. Sie ging zu ihrem Kleiderschrank und machte sich bettfertig. Dann warf sie einen kurzen Blick auf die Bilder, die auf dem Tisch standen. Daneben stand nun die Schatulle, die ihr bester Freund den ganzen Tag mit sich herum getragen hatte. Doch das prasselnde Wasser von neben an lenkte sie ab. Sie tippelte zu der Wand hinüber und lauschte. Einige Momente lang. Dann griff sie nach ihrer Handtasche und holte daraus ein paar Klamotten für ihn, die sie seit ihrer Horkruxjagd dabei hatte. Sie platzierte sie auf dem Bett und setzte sich an den Schreibtisch, nahm Pergament und eine Feder zur Hand.
Sie überlegte krampfhaft, wie sie den Weasleys mitteilen kann, dass es ihnen gut geht und sie sich keine Sorgen machen brauchen. Außerdem muss sie sich entschuldigen, dass sowohl Harry als auch sie nicht an den Trauerfeiern teilnehmen konnte. Insbesondere nicht an der von Fred. Sie wußte, dass das die Weasleys kränken wird. Außerdem die Reaktion von Ginny und Ron, wenn sie erfahren, dass die Beiden nach Australien reisen. Sie seufzte. Schreibt ein paar Zeilen und strich es dann wieder durch. Sechs oder sieben Versuche später wurde es ruhig im Bad. Harry schien fertig zu sein. Keine Minute später öffnete sich ihre Zimmertür und sein Kopf lugte hinein.

„Äh. Hermine.“

„Ja Harry. Klamotten liegen hier auf dem Bett.“ erwähnte sie beiläufig.

„Kannst du sie mir bitte heraus reichen.“ bat er sie.

„Nö. Hol sie dir.“ grinste sie ihn breit an.

Harry seufzte kurz. Doch schließlich trat er ein. Hermine tat so, als wenn sie weg sehen würde, konnte es sich aber nicht verkneifen, ihre Augen derart zu verdrehen, dass sie ihn sah. Er trat ans Bett heran und drehte ihr den Rücken zu. Mit der frischen Kleidung in der Hand wandte er sich zu ihr. Hermine starrte ihn nun ebenso gedankenverloren an, wie er zuvor sie.
Das Handtuch um die Hüfte gewickelt. Oberkörper frei. Hermine kam nicht ohnehin, ein wenig auf ihrer Unterlippe herum zu kauen. Harry räusperte sich. Und Hermine lief rot an. Dann trat er wieder hinaus auf den Flur, wo er schnell in die Sachen schlüpfte und wieder eintrat. Hermine war gerade dabei sich ins Bett zu legen.

„Und wo schlafe ich?“

„Na wo wohl?“ Sie klopfte neben sich auf die Decke. Sie spürte Harry's Unsicherheit. „Harry, wir sind keine Kinder mehr. Also hab dich nicht so!“ forderte sie ihn auf.
Zögernd ließ er sich auf dem Rand des Bettes nieder. Hermine richtete gerade ihre Decke. Beide lagen sie schließlich in der Horizontalen. Gemeinsam teilten sie sich Hermines Himmelbett, dass für beide ausreichend Platz bot. Jedoch versuchte Harry sich möglichst klein zu machen. Ihr Angebot, sich zu ihr unter die Decke zu gesellen, lehnte er, auch wenn nur widerwillig, ab.

„Gute Nacht Harry.“

„Gute Nacht Mine.“

Das Licht erlosch.


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