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Fanfiction

Verlies Nummer 5587 - Nichts ist so schwer zu glauben wie die Wahrheit

von serotina

Ihre Ohrfeige holte ihn sofort wieder zurück in die Realität und er stellte erschrocken fest, dass er eben gerade viel zu weit gegangen war. Viel zu weit. Was hatte er sich nur dabei gedacht, gerade so etwas zu tun? Er war ihr ehemaliger Professor, sie seine Schülerin und es hatten nur noch ein paar Millimeter gefehlt und er hätte sie geküsst.

Den Gedanken, dass er lieber noch weiter gegangen wäre, als jetzt hier zu stehen und in ihre verschreckten Augen blicken zu müssen, verbot er sich. So was dürfte nie wieder passieren, nie wieder. Diese Aktion hatte ihm nur noch mehr Probleme beschert, wenn er vorhin noch dachte, dass es schwer werden würde, sie von seiner Unschuld zu überzeugen, dann war es jetzt ein Drahtseilakt ohne doppelten Boden.

Langsam hob er seinen Kopf und blickte in ihre Augen, die von verschreckt zu entschlossen und kampfbereit wechselten.

Vor wenigen Sekunden hatte Hermine noch gedacht, dass jetzt alles vorbei wäre, doch auch wenn sie von ihren Chancen immer noch nicht überzeugt war, so wollte sie nicht kampflos aufgeben. Sie wollte es ihm nicht leicht machen, einfach sein nächstes Opfer auf seiner langen Liste zu sein.

Am liebsten hätte sie ihre Ärmel hochgekrempelt und die Fäuste erhoben, doch trotz ihrem etwas vom Adrenalin benebelten Hirn, nahm sie ihren Zauberstab und war bereit ihn genau jetzt zu verwenden.

„ Expelliarmus!“ schrie sie durch den Raum.

Doch noch bevor der Zauber Severus getroffen hatte, hörte sie ihn ein hölzernes Klackern und schaute verwirrt auf seinen Zauberstab der einige Meter entfernt auf dem Steinboden lag.

Ihr Entwaffnunszauber ging ins leere.

Er blieb weiterhin stumm und starrte sie einfach nur an.

„ Hör endlich auf mit deinen Spielchen!“ spie sie ihm entgegen.

„ Ich spiele nicht, Hermine!“ Er war die Ruhe selbst, äußerlich.

„ Dann heb deinen Zauberstab auf und kämpfe!“

„ Warum sollte ich mit dir kämpfen?“

Hermine wollte nur noch ihre Arme über den Kopf verschränken und sich in irgendeiner dunklen Ecke zusammenrollen. Er spielte immer noch mit ihr und sie war gerade nicht in der Lage, damit klar zu kommen. Nicht nach dem letzten halben Jahr, nicht nachdem einen verhängnisvollen Tag in Hogwarts, wo sich jedes Leben in der Zaubererwelt gezwungener Maßen verändert hatte.

„ Du denkst doch nicht etwa, dass ich kampflos aufgeben werde?“

„ Nein, dass denke ich nicht.“

„ Hör auf!“ schrie sie ihn wieder an.

„ Nein ich höre nicht auf! Ich werde nicht mit dir kämpfen und ich werde dir auch nichts antun. Versteh das doch endlich mal!“

Am liebsten hätte er ihr einfach die drei Worte, ich bin gut verdammt noch mal, gut sechs Worte, an den Kopf geworfen, doch auf ihr Gelächter, dass daraufhin bestimmt erklungen wäre, konnte er gerade sehr gut verzichten.

„ Und das soll ich dir glauben? Das könnte genauso gut eines deiner immergleichen Spielchen sein und ich werde nicht schon wieder darauf reinfallen.“

„ Ich spiele keine Spielchen!“ Bei jedem Wort wurde er lauter und lauter. Jetzt war auch die äußere Ruhe dahin.

„ Ach nein? Und was war das eben gerade? Severus Snape du bist ein Slytherin durch und durch!“

Mit wenigen Schritten war er wieder bei ihr.

„ Ich gebe es zu, ich bin ganz und gar ein Slytherin! Doch ihr habt schon seit eurer Schulzeit den einen Fehler gemacht, Slytherin mit Todesser gleich zu setzen.“

Wieder stieß er sich von der Kommode ab und wieder einmal ließ er eine verwirrte Hermine zurück.

Sie konnte nicht glauben, dass er das eben wirklich gesagt hatte. Denn auch wenn er es nicht direkt gesagt hatte, so hatte er ihr doch zu verstehen gegeben, dass er kein Todesser sei. Doch noch nicht einmal er konnte so was ernst meinen. Vor allem nicht er.

Irgendwann hatte sie ihre Sprache wieder gefunden.

„ Du machst dich nur noch lächerlicher, als nächstes erzählst du mir noch, dass du Dumbledore auf seinen Befehl hin ermordet hast.“

Sie hatte den Nagel auf den Kopf getroffen, doch leider sprach der blanke Hohn aus ihr und er wusste, dass sie spätestens jetzt über ihn lachen würde, doch hatte er eigentlich eine andere Wahl als ja zu sagen.

„ Ja!“

Er sollte Recht behalten, denn sie fing sofort an haltlos zu lachen. Kein freudiges lachen, es ging mehr in die Richtung Verzweiflung und Hysterie.

Er wartete ab, bis sie wieder im Stande war, zuzuhören, irgendwann musste sie ihm glauben, dass hoffte er zumindest.

„ Severus Snape, du bist nichts weiter als ein mieser, gemeiner, hinterhältiger, arroganter Hochstapler, der es geschafft hat, die ganze ….“

„ Zaubererwelt zu täuschen und gleichzeitig zu verraten und mit dem Mord an Dumbledore auch noch soweit zu schwächen, dass Voldemort leichtes Spiel haben wird unser ganzer Leben zu zerstören!“ beendete er ihren Satz.

Unglauben spiegelte sich in ihrer Mimik wieder, da sie selbst genau wusste, dass er eben keine Legimentik angewandt hatte und doch ….

„ Woher weißt du?“

„ Ich habe diesen Satz schon einmal von dir gehört.“

Eine unheimliche Stille breitete sich aus, bis Severus weiter sprach.

„ Damals als du dich im Wald mit Harry über mich unterhalten hast. In dem Wald, wo ihr das Schwert von Godric Gryffindor gefunden habt. In dem Wald wo ich das Schwert hingebracht habe … …. damit ihr es findet.“

Tränen traten ihr in die Augen und sie drehte sich schnell um, denn das letzte was sie wollte war, dass er ihre Schwäche sah. Jetzt stützte sie sich mit den Armen auf die Kommode und wollte am liebsten ihre Stirn gegen die kalten Steine halten. In ihrem Kopf ging es drunter und drüber, zwiegespalten. Zerrissen von dem Wunsch ihm glauben zu können und der Angst, dass es nichts weiter als eine riesige Lüge war. Sie konnte sich nicht entscheiden.

Wie gerne würde sie ihm trauen, denn dann wäre ihr Weltbild wenigstens wieder etwas mehr im Gleichgewicht. Sie hätte nicht Jahrelang einem Verräter vertraut, Dumbledore wurde nicht in dem Sinne ermordet, sie würde jetzt nicht mit einem gefährlichen Todesser in einem Verlies feststecken. Sie hatte nicht all die Jahre … . Ja, sie wollte ihm nur zu gerne glauben, doch sie konnte nicht.

Severus wollte eigentlich mit dem weiter sprechen warten bis sie sich wieder umgedreht hatte, doch irgendwie spürte er, dass sie gerade dabei war, eine Entscheidung zu treffen und so redete er einfach weiter.

„ Am Anfang des Schuljahres musste ich einen unbrechbaren Schwur leisten und Albus wusste die ganze Zeit, dass dieser am Ende auch einzulösen war. Denn er schätzte meine Position als Spion wichtiger ein, als sein Leben, welches durch den Ring von Salazar Slytherin sowieso nur noch am seidenen Faden hing. Nicht nur seine Hand war in Mitleidenschaft gezogen worden, es hatte seinen Körper befallen und sich immer weiter vorgearbeitet. Du musst wissen, dass der Ring der erste von allen Horukruxen war und somit der stärkste.“

Hermine zeigte keinerlei Reaktion, er war sich nicht einmal sicher, ob sie überhaupt zuhörte.

„ Er hatte mir befohlen ihn wenn die Zeit gekommen wäre, zu … töten. Und das hab ich dann auch getan. Ja ich habe Albus Dumbledore umgebracht und dafür gibt es keine Entschuldigung, dafür wird es nie eine Entschuldigung geben. Doch das bedeutet nicht, dass ich dem dunklen Lord ergeben bin. Ich war es mal, ja, aber diese Zeiten sind schon lange vorbei. Danach wurde ich zum neuen Direktor und in dieser Zeit habe ich versucht, euch wie nur irgend möglich auf der Suche nach den Horukruxen zu helfen. Ich habe euch das Schwert gebracht und nun steh ich genau ihr um den Becher zu holen. Ich stehe auf eurer Seite. Hermine.“

„ Du bist feige!“ Hermine hatte sich immer noch nicht umgedreht und die Worte kamen ihr wie gebrochen über die Lippen.

„ Da sind wir uns doch mal in einem Punkt einig.“

Sie konnte nicht anders, aber sie musste auf seine Erwiderung hin, einfach lächeln. Langsam drehte sie sich um und schaute ihm in die Augen. Ja, sie glaubte ihm. Ein bisschen, teilweise, beinahe ganz und gar………..

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Jane_Higgins: ja ja unser kleiner severus hat schon eine anziehende Wirkung, die sich wahrscheinlich kaum einer entziehen könnte^^

Sorena: ja ich weiß ich bin fies, aber um diese Tatsache ein wenig abzumildern ... tatata war hier schon das nächste Kapitel ... mit einem nicht ganz so gemeinem Cliffhänger.

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Danke für die Reviews, sie motivieren einen echt extrem *Seitenblick an die Schwarzleser schick* *schokokekse an Jane_Higgins und Sorena verteil*^^

bis zum nächsten Kapitel
eure seri,
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