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Fanfiction

Verlies Nummer 5587 - Vom Regen in die Traufe Teil 1

von serotina

Lautes Motorengeheule erklang um sie herum, als sie Seit an Seit, inmitten von London wieder das Tageslicht erblickten.

Hupende Autos rasten an ihnen vorbei und wirbelten feinen Staub auf, der Hermione in der Nase kitzelte. Ihre Hände lagen noch immer auf Severus Brust und plötzlich verstand sie, warum der sonst immer auf seine vollständige Robe bestehende Tränkemeister, dieser Tage nur mit einem schwarzen Hemd und dazupassender Hose bekleidet, durch die Gegend lief.

„Muggellondon?“ fragte Hermione dennoch in einem verblüfften Ton.

„Wo sonst könnte sich ein Zauberer besser verstecken, als unter einer Schar von Muggeln?“

Da war was dran.

Bevor sie doch noch von einem Auto erwischt wurden, zog Severus sie schnell in eine abgelegene Gasse. Es wäre auch zu tragisch gewesen, wenn sie beide durch so etwas wie ein Auto ihr Leben hätten lassen müssen, wenn sie vorher unzählige male dem dunklen Lord gegenübergestanden und diese Begegnungen jedes Mal überlebt hatten.

Seine Gedanken waren die perfekte Überleitung zu seiner nächsten Frage.

Was machen wir jetzt?

Zuallererst sollte er wohl klären ob das wir in seiner Überlegung noch aktuell war. Schließlich waren sie jetzt nicht mehr in einem Verlies eingesperrt und Hermione konnte überall hin gehen wo sie wollte.

„Wirst du zu deinen Freunden zurückkehren?“

„hmmm.“ Hermione hatte ihn verstanden, doch sie wusste nicht so recht wie sie ihm seine Entscheidung erklären konnte, ohne die Unterhaltung in Bereiche ausufern zu lassen, die definitiv nicht fürs schwimmen ohne Rettungsflügel geeignet waren. Wie zum Beispiel den Kuss den sie beide geteilt hatten und die daraus resultierenden Eingeständnisse, die durch die Aufregung um den Zauberstab von Morgana ein wenig undiskutiert geblieben waren.

Sie wollte und konnte ihn jetzt nicht einfach so den Rücken kehren, aber sie konnte ihn auch schlecht zu Harry und Ron mitnehmen, ohne Tote auf beiden Seiten vermeiden zu können.

Sie brauchte schon ein gutes Argument um diese neuen Entwicklungen den beiden näher zu bringen und sie befand, dass die Vernichtung des dunklen Lords eine sehr beschwichtigende Wirkung haben könnte.

„hmmm?“ die rechte Augenbraue von Severus wanderte leicht nach oben.

„Ich glaube wir sollten uns erst um Tom kümmern bevor ich zu Harry und Ron zurück gehe.“

Ihr Mund sprach nicht weiter, dafür sprachen ihre Augen bände und ihr Zeigefinger zeigte immer wieder zwischen sie beide hin und her, bis sie endlich den Mut gefasst hatte und weiter sprach.

„Alles andere wäre viel zu kompliziert.“

Irgendwie hatte es auch endlich bei Severus klick gemacht und er wusste worauf Hermione anspielte, da er auch so gut es ging die Erwähnung des Kusses noch vermeiden wollte, nickte er einfach und freute sich über die Tatsache, dass sie erstmal bei ihm blieb. Alles andere würde sich schon irgendwie klären.

Aber es war schon ein wenig ironisch, dass sein Privatleben auf einmal kompliziertere Züge annahm, als es wahrscheinlich die Vernichtung des dunklen Lords werden würde. Das Leben hatte einen komischen Humor, den er in manchen Situationen nicht wirklich verstand.

„Gut.“ Sagte er deswegen nur und das Thema ihres Verbleibs war nun geklärt.

Hermione war froh, dass sie vor ihrem Weggang mit Harry und Ron nie einen genauen Treffpunkt ausgemacht hatte, wann sie wieder zu ihnen stoßen würde. So musste sie sich wenigstens keine Gedanken drüber machen, dass ihre Freunde gerade vor Sorge um sie fast umkamen, wahrscheinlich saßen sie gerade friedlich in irgendeinem Wald und lauschten den neusten Nachrichten aus Rons Funkradio.

Gedankenverloren schaute Severus sich die Gasse etwas genauer an. Drei mit Bretter vernagelten Türen und eine Bank auf der ein Haufen von Druckfrischen Zeitungen abgelegt worden war, die ein Zeitungsbote wahrscheinlich aus Faulheit einfach hier abgelegt hatte.

Severus faltete gerade eine der Zeitungen auseinander, als sein Blick auf das Datum fiel, das in der oberen rechten Ecke aufgedruckt war und plötzlich kam ihm eine Idee.

„hmm, Hermione?”

“Ja?”

“Hättest du etwas dagegen wieder in ein freizügigeres Outfit zu schlüpfen?”

„Die letzten Tage als Bellatrix haben für mehr als ein Leben ausgereicht.“

„Du sollst dich auch nicht wieder in Bellatrix verwandeln, schließlich wäre es keine gute Idee, wenn ihr beide euch gegenübersteht und euch gegenseitig mit den Worten „Ich bin die echte!“ die haare ausreißt.“

„Wie gegenüberstehen? Severus?“

Unruhig stand er auf und suchte die Gasse nach einem geeigneten Objekt aus, er hätte wissen müssen, dass es nicht leicht sein würde, sie von seinem zugegebenermaßen etwas wahnwitzigen Plan zu überzeugen.

Endlich hatte er gefunden wonach er gesucht hatte und hob eine zertretene Coladose vom Boden auf. Mit einem Schlenker seines Zauberstabs hatte er diese in ein wunderschönes Objekt verwandelt, welches er sogleich Hermione zuwarf, die es verblüfft auffing.
Mit großen Augen starrte Hermione die wunderschöne weiße Maske an.

„Ein Maskenball?“

„Um genauer zu sein, der alljährliche Maskenball von Lucius Malfoy.“

„Nur damit ich das richtig verstehe, wir entfliehen den langen Krallen der Kobolde nur um vom Vorzimmer der Hölle in die Höhle des Löwens zu gehen?“

„Ja.“

Manchmal machte er sie verrückt mit seinen einsilbigen Antworten, die durch seine Bestimmtheit nicht den Hauch eines Einwandes ihrerseits zuließen.

Schmollend und mit zweifelndem Blick sah sie ihn an, was ihn dazu veranlasste, doch eine etwas längere Erklärung abzuliefern.

„Hermione, wenn wir, ich zitiere, Tom in den Arsch treten wollen, dann sollten wir uns auch in der Nähe des selbigen aufhalten, oder?“

Seine unbestreitbare Logik war noch viel schlimmer als seine einsilbigen Antworten.

Die Angst die sie verspürte, als sie daran dachte sich wieder ins Malfoy Manor zu begeben, an den Ort, wo sie vor ein paar Wochen von Bellatrix aufs äußerste gefolterte wurde, ließ sie leicht zittern. Bis ihr plötzlich eine Tatsache ins Auge fiel, die sie von ihrer kleinen Panikattacke ein wenig ablenkte.

Mit einem grinsen auf dem Gesicht wandte sie sich zu Severus.

„Du fragst mich also, ob ich mit dir zum diesem Ball gehe?“

„Ja.” Antwortete Severus nun etwas leicht misstrauisch.

„Ihr Slytherins seit wirklich alles andere als mutig. Anstatt mich einfach nach einem Date zu fragen, musst du gleich eine Heldentat wie die Vernichtung des Bösen und die Rettung der Welt vorschieben.“

Wortlos drehte Severus sich um und schritt langsam davon.

Frauen!

Männer, es macht soviel Spaß sie zu ärgern.


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Wie hat es euch gefallen?

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Sorena: danke^^, ich glaube wenn Severus das mit Albus wüsste, würde er ihn eigenhändig noch einmal umbringen und dieses mal kein schlechtes Gewissen dabei verspüren^^

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bis zum nächsten mal,
eure seri

. ..


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