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Fanfiction

Verlies Nummer 5587 - Vom Regen in die Traufe Teil 2

von serotina

Die Sonne neigte sich langsam gen Horizont und warf lange Schatten hinter zwei Personen, die schleichend durch London wanderten. Severus war tief in Gedanken versunken, da er sich auf die Schnelle wenigstens einen halbwegs durchführbaren Plan für ihr nun folgendes Abenteuer zurecht legen wollte und gab somit auch Hermione Zeit über gewisse Dinge nachzudenken.

Ein paar Schritte hinter ihm laufend, gestattete sie sich die letzten zwei Wochen in ihrem Leben Revue passieren zu lassen um vielleicht wenigstens Ansatzweise zu begreifen, wie um Merlins Willen das alles so passieren konnte.

Irgendwie hatte alles seinen Anfang genommen, als sie vor knapp zwei Wochen aus dem Zelt geschlichen war um Harry bei seiner Wache ein bisschen Gesellschaft zu leisten. Doch komischerweise hatte sie ihn nicht an seinem vereinbarten Wachpunkt angetroffen und war kurze Zeit später durch den Wald gestreift um ihren verloren gegangen Freund zu finden.

Als sie Stimmen hörte, versteckte sie sich schnell in ein Gebüsch und beobachtete gebannt die Szene die sich nun vor ihren Augen abspielte. Ron war anscheinend wieder aufgetaucht und hatte Harry vor dem Ertrinken gerettet. Gerade wollte sie schon aus dem Gebüsch hervorspringen um ihren besten Freund freudig zu begrüßen, als sich Harry und Ron schon der Vernichtung des Horkruxe widmeten und eine erschreckende Szenerie vor all ihren Augen entstand.

Wie gebannt verfolgte Hermione wie ein Abbild von ihr, durch Rauch und Schimmer geformt, mit Harry anbändelte um damit Ron zum Aufgeben zu bewegen.

Genau in diesem Moment hätte sie aufspringen müssen um zu ihm hin zu eilen und ihm zu sagen, dass es nicht stimmte, dass diese trügerische Illusion nicht der Wahrheit entsprach und sie nur ihn lieben würde. Doch sie konnte sich nicht bewegen, sie konnte nicht zu ihrem besten Freund gehen und ihm helfen, da sie ihn nur anlügen würde, wenn sie es wirklich täte.

Dinge die ihr vorher nicht recht bewusst waren, bezogen nun auf einmal eine Stellung, der sie sich unwiderruflich beugte. So drehte sie sich einfach um und verschwand im Wald. Verwirrt. Verängstigt. Unsicher.

Sie hatte immer geahnt, dass Ron in sie verliebt war, sie hatte immer gemerkt, dass alle von ihnen beiden erwarteten irgendwann einmal zusammen zukommen. Gerade nach den Ereignissen im letzten Schuljahr.

Doch sie konnte es nicht.

Eine halbe Stunde später kamen die beiden zurück und trafen auf eine nun mehr sehr verärgerte Hermione. Sie wollte ihm nicht wehtun, aber sie wollte sich auch so gut es ging, von ihm distanzieren. Das war wahrscheinlich auch der Ausschlag gebende Punkt gewesen, warum sie damals, bei der wahnwitzigen Idee, dass sie alleine in das Verlies einbrechen sollte, nicht nein gesagt hatte.

Dann war sie auch wirklich in das Verlies eingebrochen, hatte mit ihrem Erzfeind, der sich eher als Freund als Feind rausstellte, Waffenstillstand vereinbart, der sich innerhalb von 24 Stunden zu einem Kuss gemausert hatte, den beide seitdem nicht mehr wirklich thematisiert hatten.

Und nun war sie mit ihrem neuen Verbündeten auf dem Weg um den mächtigsten Schwarzmagischen Zauberer ihrer Zeit einen Strich durch seine Milchmädchenrechnung zu machen.

Manchmal war das Leben doch recht seltsam.

Mit einem irritierten Blick schaute sie auf Severus Rückansicht und konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, als sie vorhin das Thema dezent in die Richtung des Kusses gelenkt hatte, hatte er ihr zumindest nicht widersprochen.

Doch darüber sollte sie wahrscheinlich erst nachdenken, wenn die eine Sache mit dem Magier und seinen Gefolgsleuten erledigt war und wenn sie die Begegnung mit Harry und Ron überstand ohne das es zu größeren Kollateralschäden kommen würde, wie zum Beispiel dem sofortigen Ableben von Severus.

oOo oOo oOo OoO oOo oOo oOo


Nun standen sie also vor Malfoy Manor, zugegebener Maßen standen sie eher im Gebüsch vor Malfoy Manor und versuchten irgendwie ihre nervösen Glieder davon zu überzeugen, dass ihr gefasster Plan nur wahnwitzig und nicht auch Selbstmordveranlagt war.

Hermione trug diesen Kampf mit sich sehr offensichtlich aus, Severus wirkte dabei wie die Ruhe selbst, jedenfalls äußerlich. Nur das Glimmen in seinen Augen ließ drauf schließen, dass er irgendwie auf seine unmittelbare Zukunft reagierte. Obwohl dieses Glimmen mehr dem Adrenalin zu verdanken war, als irgendwelchen absonderlichen Zukunftsängsten, dafür hing er zu wenig an seinem Leben um sich so eine Schwäche zu erlauben. Nur um Hermione machte er sich zugegebenermaßen etwas Sorgen. Am liebsten hätte er sie hier im Gebüsch warten lassen, doch wie er sie kannte, würde sie sich nicht damit zufriedengeben, die nächsten Stunden die Anzahl der Ahornblättern an den Bäumen zu zählen.

„Wir sollten langsam reingehen.“

„Ja.“

Fünf Minuten später standen sie immer noch am gleichen Fleck. Severus seufzte.

„Hermione, wir haben den Plan jetzt schon zwei mal durchgesprochen, mehr als Schief gehen kann es schließlich nicht.“

Will er mich beruhigen oder meine Nervosität steigern?


Zweifelnd schaute sie zu ihm nach oben. Beinahe hätte sie seinen Ich-hebe-eine-Augenbraue-weil-das-cool-aussieht-Blick imitiert. Nun war sie es die einen seufzenden Ton von sich gab.

„Und du meinst wirklich das mich dort keiner erkennt?“ Wieder schaute sie an sich herunter und musste schon zugeben, das Severus ganze Arbeit mit ihrem Kleid geleistet hatte. Der Mann der Zeit seines Lebens, mit den gleichem Gewand durch eben erwähntes Leben stiefelte, hätte sie weniger Geschmack zugetraut.

Ihr Kleid war, wie nicht anders zu erwarten schwarz, bodenlang, wobei ein Schlitz sich von ihrem rechten Träger bis zum Boden erstreckte und darunter ein spitzenbesetztes sehr kurzes Kleid zum Vorschein kam. Abgerundet wurde ihre Erscheinung, durch eine schwarze, mit federn besetzte Maske, die ihre Augen verdeckte. Ihr Haar war zu einem festen Knoten nach hinten gesteckt.

„Glaub mir, um dich zu erkennen, müssten die Leute erst einmal auf die Idee kommen, dass du einfach so auf einen Maskenball der Malfoys spazierst, in Begleitung deines verhassten ehemaligen Zaubertrankprofessors und du weißt, dass die meisten Leute auf der Feier, dir noch nie persönlich begegnet sind.“

Indem Punkt stimmte sie mit ihm überein, aber dennoch gab es mindestens 3 Personen in dem Raum, die sie nur all zu gut kannte und dies mussten natürlich auch noch die gefährlichsten sein.

Die Sekunden verstrichen, bis sich Hermione irgendwie zusammennahm und ihren Ängsten gegenübertreten wollte. Severus hatte ja irgendwie recht, schlimmer als die Vernichtung der magischen Gesellschaft konnte es ja nicht werden und es hatte ja noch nie jemand behauptet, dass die Rettung der Welt ein einfaches Unterfangen wäre.

Zögerlich griff sie seine Hand und beide traten aus dem Schatten heraus in den wärmenden Kerzenschein von vervielfachten Lampions, die durch den Vorgarten schwebten, wie unheilvolle Geister, die das Ende der Welt prophezeiten.

Wieder einmal lief sie etwas staksig auf ihren hochhackigen Schuhe über das raue Pflaster, wieder einmal verteufelte sie den Erfinder dieses Schuhwerks, wieder einmal nahm sie sich vor, bei der nächsten Gelegenheit Nein zu sagen.

Vorsichtig bewegten sie sich durch die gerade angekommene Menge an Hexen und Zauberer, die wie sie auf die offen stehenden Tore vom Manor zusteuerten. Severus Hand ruhte dabei die ganze Zeit schützend und zur Vorwärtsbewegung drängend auf ihrem Rücken und sandte von dort Konzentrationsschädliche Schwingungen in ihren Magen, der sich immer mehr und mehr mit Schmetterlingen füllte.

Das Anwesen der Malfoy war gerade für muggelstämmige Hexen wie Hermione, schwer mit einem Satz zu beschreiben. Dieses wurde noch dadurch verstärkt, dass sie die letzten Tage in einem kleinen schäbigen Verlies verbracht hatte.

Langsam näherten sie sich dem großen Tanzsaal, am Rande der Tanzfläche wollte Hermione schon stehen bleiben, doch anscheinend verfolgte Severus einen gänzlich anderen Plan, da er sie immer noch weiterschob und bald ihre Hand ergriff und sich ihr zuwandte.

„Ich dachte wir hätten etwas wichtigeres zutun, als zu tanzen.“ meinte Hermione in einem erstickten Tonfall zu ihm um sich irgendwie aus der Misere zu retten, da tanzen etwas war, worüber sie noch nicht einmal in Büchern gelesen hatte.

„Das dient nur zu unserer Tarnung, liebes.“ flüsterte er ihr ins Ohr. Genau in diesem Moment verabschiedete sich ihre Konzentration für einen Kurzurlaub auf den Malediven und war verschwunden.

Etwas tapsig versuchte Hermione wenigstens ihm nicht all zu oft auf die Füße zu treten und irgendwie ihre Fähigkeit sich zu konzentrieren zurückzuerlangen. Beide Vorhaben blieben Vergebens, was Severus nur mit einem sehr zufriedenen Grinsen registrierte.

Jedes mal wenn er Hermione herumwirbelte, hielt er in der Menge Ausschau nach einem gewissen Platinblonden Zauberer und seiner Gemahlin. Nach etwa fünf Drehungen hatte er sie genau am anderen Ende des Saales erspäht und lenkte währenddessen Hermione immer mehr Richtung Buffett. Weit weg von Lucius Malfoy.

Das endlos erscheinende Lied war irgendwann verklungen und Hermione fand sich keine Sekunden später, etwas schwindelig auf den Beinen, neben dem Buffet wieder.

„Bleib bitte einfach hier stehen, ich werde mich in der Zwischenzeit etwas umsehen und versuch bitte die paar Minuten am Leben zu bleiben.“

Pff, was denkt er sich, dass ich mich gleich dem nächst besten Todesser an den Hals schmeiße und meinen Wunsch auf ein verkürztes Leben äußere?


Bevor sie wieder anfangen würden zu streiten, entschloss sich Hermione auf seinen Kommentar einfach nur zu nicken und ihm dabei zu beobachteten, wie er mit einem zweifelnden Blick hinter einer Säule verschwand.

Nun hatte auch Hermione mehr Zeit sich mit ihrer unmittelbaren Umgebung etwas vertraut zu machen. Das Buffet sah recht lecker aus, doch dem Umstand ihrer Anwesenheit war es zu verdanken, dass sie momentan eher jegliche Art von Nahrung verweigerte.

Frustriert drehte sie dem Buffet den Rücken zu und beobachtete stattdessen nun die tanzende Menge. Ein bizarres Stimmengewirr halte durch den Saal, als mehrere Paare sehr ausgelassen tanzten.

Hermiones Nervosität vielleicht doch noch erkannt zu werden, nahm mit jeder Sekunde ab, da niemand von ihr Notiz zu nehmen schien.

Ein Seitenblick nach links und ihr Atem stockte. Keine geringere als Bellatrix Lestrange stand in etwa fünf Meter neben ihr in der Weltgeschichte herum und unterhielt sich feixend mit zwei anderen Frauen, die Hermione höchstwahrscheinlich noch nie in ihrem Leben gesehen hatte.

Bellatrix lange Haare schwangen in der Luft umher, als sie wegen irgendetwas leicht ihren Kopf schüttelte. Es war ein komisches Gefühl sie so zu sehen, nicht nur, weil sie langsam bezweifelte sich an Severus bitte halten zu können, sondern viel mehr, weil noch vor ein paar Stunden genau die gleichen Haare um ihre eigenen Schultern geschwungen waren.

Gruselig.

Unsicher was sie nun tun sollte, machte sie erst ein paar Schritte in die andere Richtung, bis ihr wieder die Frage einfiel, auf die Severus im Verlies keine rechte Antwort gewusst hatte.

Wusste Bellatrix von Morganas Zauberstab?
Ohne länger darüber nachzudenken, bewegte sie sich wieder ein paar Schritte vorwärts, in der scheinbaren Sicherheit sich wiegend, dass sie eine Maske trug, näherte sie sich immer mehr ihrem Ziel.

Kurz bevor sie die tratschende Gruppe erreicht hatte, wurde sie von irgendwem unsanft am Arm zurückgezogen. Diese Person beugte sich zu ihr herunter und flüsterte ihr verärgert ins Ohr: „Was meinte ich vorher, hinsichtlich deiner Selbstmörderischen Tendenzen?“

„Ich wollte ihr doch nur eine Frage stellen!“ zischte sie ihm entgegen.

Immer noch zog er sie mit sich, weil er im gleichen Moment auch Lucius sah, der ihn anscheinend in der Menge entdeckt hatte und sich nun schnellen Schrittes auf das ungewöhnliche Paar zu bewegte.

„Irgendwann wird dir deine Wissbegierigkeit noch dein Leben kosten. Du solltest wirklich lernen auch mit unbeantworteten Fragen, dein Leben weiterzuleben.“

„Wenn alle so wie du denken würden, dann würde es keine fortschrittlichen Menschen mehr geben.“

Severus Schritte beschleunigten sich, als er sie endlich aus dem Saal buxiert hatte und sie geradewegs in den nächsten Raum scheuchte. Mit einem Wink seines Zauberstabes legte er einen Schallschutzzauber über den Raum, sodass die Tür lautlos hinter ihnen ins Schloss fiel.

Keine Sekunde später betrat Lucius den Flur und ging geradewegs an der Tür vorbei, auf der Suche nach seinem liebenswerten Giftmischer und dessen geheimnisvollen Begleitung.

Severus und Hermione standen unterdessen in einer Besenkammer und funkelten sich wütend an.

„Eine Besenkammer?“ Und schon wieder landen wir in einem kleinen engen Raum ...

„Ich bezweifle stark, dass Lucius heute noch einen Putzfimmel entwickeln wird. Demnach befinden wir uns wohl am sichersten Ort im Malfoy Manor.“

Auch er war nicht sonderlich begeistert nun ihr festzusitzen, denn nun würde ihr wahnwitziger Plan nur noch eine Spur waghalsiger werden.

„Und außerdem gibt es noch eine kleine Planänderung. Tom veranstaltet im Keller eine kleine Privatparty. Ergo, er ist schon längst anwesend. “

Unsicher schaute Hermione nun zu Severus, jegliche Verstimmung war mitsamt ihrer normalen Hautfarbe aus ihrem Gesicht gewichen. Sie schluckte schwer.

Ihr Plan hatte nämlich vorgesehen, erst die Seelenteile von Tom zu suchen, finden und zu zerstören und danach sich ihm zu stellen, da er durch das plötzliche fehlen vom Großteil seiner Seele wahrscheinlich alarmiert zu Quelle der Zerstörung appariert wäre.

Nun war er in ihrer unmittelbaren Nähe.

„Und was nun?“ fragte Hermione mit erstickter Stimme.

Etwas zuversichtlicher musterte Severus das Oberlicht, dass diesen Raum mit dem Flur verband. Sie wird mich für völlig übergeschnappt halten, wenn ich ihr von meiner Idee erzähle, obwohl Idee ist schon zuviel des gutes, es als unsere einzige Alternative zu bezeichnen, trifft den Kern wohl besser.

„Wir tun einfach das gleiche, wie im Verlies.“

„Was?!“ Jetzt hat er wohl vollends den Verstand verloren. Als nächstes schlägt er noch vor Tom höchtpersönlich zu seiner Beerdigung einzuladen

„Ich spreche einen Accio und wir warten ab was passiert.“

„Und du glaubst, dass das funktioniert?“

Nein! „Ja.“

„Und du glaubst, dass es keinem auffallen wird, wenn ihr einfach so Toms Seele durch den Hausflur schwebt?“

Nein! „Es ist die einzige Alternative die wir haben und ich werde ein Unsichtbarkeitsspruch mit dem Accio verbinden.“

„Du weißt aber schon, das Dinge die Unsichtbar sind trotzdem noch existent sind und somit auch einfach jemanden an den Kopf fliegen können?“


Ja! „Ja.“

„Wie vor zwei Sekunden erwähnt, es ist unsere einzige Alternative und du musst bedenken, dass es nur noch zwei Gegenstände sind und irgendwie hab ich mal Gerüchteweise vernommen, dass es auf unserer Welt so etwas wie Glück geben soll.“

„Glück?“ Mit etwas Glück kommen wir ihr wieder in einem Stück raus und nicht verteilt in mehreren Mülltüten.

Wenn Hermione in den letzten Tagen etwas gelernt hatte, dann war es die Erkenntnis, dass Severus in den meisten Lebenslagen zu einer Sturheit fähig war, die sogar jedem Ziegenbock vor Neid erblassen lassen würde und irgendwie kam ihr auch keine Idee, wie sie seine Schnapsidee hätten umgehen können.

Mit einem unsicheren Nicken gab Hermione dann letztendlich doch noch die Zustimmung zu seinem Plan und Severus verlor keine weitere Zeit den Zauber zu sprechen, solange er sich noch selbst davon überzeugen konnte, dass er gerade nicht ihr Leben und das Leben der ganzen magischen Gesellschaft aufs Spiel setzte.

Die Luft wirbelte durch den Raum und entwich aus dem Oberlicht hinaus in den Flur. Nun mussten sie warten, wer zuerst ankam die Horkruxe oder Tom höchstpersönlich.

Lieber Merlin, ...


oOo oOo oOo OoO oOo oOo oOo

Mit ausladenen Bewegungen schwang Albus seinen Zauberstab durch die Luft, von weitem wie auch vom nahen wirkte er wie eine Dirigent in der wichtigsten Aufführung seines Lebens und irgendwie traf diese Beobachtung auch den wahren Kern der Realität.

Denn Albus lenkte die verschiedenen Seelenteile durch Malfoy Manor und versuchte dabei so gut es ging Kollateralschaden zu vermeiden.

„Huch!“

Eine Mingvase aus der fünften Dynastie Chinas fiel in einem Unachtsamen Moment Albus Zerstreutheit zum Opfer.

Eigentlich war das, was er gerade tat im Himmel strengstens verboten, da er die Menschen zwar beobachten durfte, nachdem er ein Haufen Papiere eingereicht hatte, doch er durfte nicht in ihr Leben eingreifen oder ihnen gar helfen.

Doch er hatte seinen Schutzengel mit einer Tüte Zitronendrops ins Zuckerkoma geschickt und sich somit einen halben Tag Freiheit verschafft.

Grinsend vollführte er mit Rowenas Diadem ein Looping.

oOo oOo oOo OoO oOo oOo oOo

Nach ein paar Minuten flog der erste Horkrux in Severus Hand und er musste sich wahrlich eines seiner Ich-habs-doch-gewusst-Grinsen verkneifen. Vorallem, da er selbst nicht an ein glimpfliches Ende seiner einzigen Alternative geglaubt hatte.

Hermione beobachtete weiterhin gebannt das Oberlicht als auch schon der zweite Horkrux seinen Weg zu ihnen fand.

Erleichtert lächelten sie sich an, als es plötzlich an ihrer Tür klopfte.

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vielen Dank an meine Beta-Readerin Jane^^*Schokokeksfamilienpackung rüberschieb* und vielen Dank für die Kommentare^^, nichts, aber auch wirklich gar nichts motiviert mehr als ein Leserkommentar^^

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Sorena: so nun war er da, der cameo von bella ... wahrscheinlich anders als ihr erwartet habt *hust* und Lucius sind sie ja noch, betonung liegt wahrscheinlich auf noch geradeso entkommen ...

spebs-shibs: hmm da Harry und Ron auch weiter gezogen sind, um den nächsten Horkrux zu suchen, wäre Hermione wahrscheinlich eh erst in ein paar Tagen wieder auf ihre Fährte gestoßen und ich hoffe der kleine Rückblick am Anfang des Kapitels, erklärt noch mehr warum sie nicht unbedingt große Lust hat, so schnell zurückzukehren und mal ehrlich wer geht schon zurück zu Harry und Ron, wenn man bei Sevi bleiben kann. Freundschaft hin oder her^^
hoffe dir hat das Kapitel gefallen, der Maskenball lief ja leider nur etwas so nebenbei ...

nicktessfan: ich hoffe für die beiden auch mal, dass das nen gutes Ende nimmt, vielleicht sollten wir alle mit ihrem Stoßgebet mit einstimmen ... Lieber Merlin, bitte ...

NicoleSnape: ohne scheiß, für dich hab ich mir extra noch nen kleid überlegt^^, die erste Fassung war nämlich schon fertig, als ich dann dein Kommentar gelesen hab, konnte ich einfach nicht anders als mir noch nen Outfit auszudenken, vielleicht gibts auch in der Richtung mal nen Fanart von mir.

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Wie hat euch das Kapitel gefallen? Kommis sind sehr erwünscht, sehr, sehr ^^ *dackelblick aufsetz* *schokokeksteller in Position schieb* *hust*

bis bald,
eure seri

.. .


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