
von Ree
@xLilyEvansx: Ich hoffe du nimmst mir nicht übels das Snape hier mal die hauptrolle hatte
Pixie Lott Like a Broken Arrow
Natürlich wusste Serverus wo sie war, er hatte ein unheimliches Gespühr dafür. Was wohl auch damit zutun hatte, dass er bis über beide Ohren in das wunderschöne, rothaarige Mädchen verliebt war. Nicht, dass er es ihr oder seinen Freunden gegenüber je zugegeben hätte. Aber es war so und daran, dass wusste er, würde sich auch nie etwas ändern. Nicht einmal jetzt wo sie Offizell mit Potter zusammen war. Ihm schenkte Serverus nur bedingungslosen Hass.
Es war bereits Dunkel draußen, als er auf den Gängen durch das Schloss schlich und dabeidie beiden unerträglichen Mädchen sah. Sie waren hübsch, dass stellte er nicht infrage. Besonders Jessica Bennett mit ihren schier endlosen blonden Haaren und langen Beinen. Auch die andere, Elizabeth Parker, war hübsch. Mit ihrem dunklen Teint und ihren schwarzen Strubbelhaaren hatte sie etwas elfengleiches. Doch sie waren es eigentlich nicht, die seine Aufmerksamkeit fesselte. Es war die Person die fehlte.
Wo war Lily?
Kurz entschlossen stellte er sich den Beiden in den Weg.
"Parker! Bennett! Wo ist Lily?"
Elizabeth schien verschreckt, doch Jessica stellte ihm sich mutig entgegen.
"Warum sollten wir gerade dir das verraten?" Schleuderte sie ihm mit riesigem Zorn entgegen. Doch sie schien beunruhigt.
"Weil ich mit ihr reden muss über unser nächstes Projekt in Zaubertränke. Dabei geht euch das nicht mal das Geringste an." Gab er lässig zurück.
Jessica schien verunsichert, gab aber schließlich klein bei.
"Weißt du, sie wollte denn Jungs hinterher."
In seinem Kopf drehte sich alles. Heute war Vollmond. Das wusste er, weil er den Tag so sehr hasste wie Potter höchstpersönlich. An einer Vollmondnacht hätte er, wäre Potter nicht gewesen, sein Leben verloren.
"WAS?" Schrie er.
Die beiden Mädchen zuckten zusammen.
"Was spielst du dich so auf! Sie ist mit James zus..."
Weiter kam sie nicht, denn er schleuderte ihr die Wahrheit ins Gesicht.
"Das interessiert mich gerade herzlich wenig! Wisst ihr nicht, das Lupin ein Werwolf ist?"
Dabei drehte er sich um und hoffte, dass es noch nicht zu spät war.
Er rannte wie er noch nie in seinem Leben gerannt war.
In seinem Inneren tobte ein Kampf den sich nicht mal Potter hätte träumen lassen.
Wenn sie Tod war gab es nichts mehr was ihn noch hielt.
Sie war so lange Zeit sein Halt gewesen. Doch er hatte sich anders entschieden, oder? Sie war ein Schlammblut und er wollte ein Todesser werden.
Doch er musste sie retten, sie hatte denn Tod nicht verdient! Alle anderen, ja, sie nicht!
Schlitternd kam er vor der Peitschenden Weide zum stehen. Und er sah sie. Sie war Totenblass und ihre Haare peitschten ihr ums Gesicht.
Doch sie schien ihn erkannt zuhaben.
"Lily!"Schrieer.
Und genau in diesem Moment traf sie ein Ast der Weide.
Es blieb keine Zeit. Ermusste hinter her. Doch da kamen Potter und Lupin. Lupins Geheul zerris die Luft und er machte sich Kampfbereit.
Doch Serverus war bereit. Er peitschte seinen Zauberstab und gleißendes Sonnenlicht blockierten beiden die Sicht.
Er drehte sich schnell genug um, um zu sehen, wie Lily unter einer riesigen Welle begraben wurde.
Er rannte zum See und sprang hinein ohne sich auszuziehen. Das kalte Wasser war beinahe unerträglich, doch er musste sie retten.
Er schwamm immer tiefer, aber er sah sie nicht.
Verzweifelt erhellte er das Wasserund endlich sah er sie. Und... War sie Tod? Ihre Augen waren geschlossen. Die Lippen hatte sie auf und das Wasser um sie herum war genauso rot wie ihr Haar.
Wieder schwenkte er seinen Zauberstab. Und sie waren beide am Ufer. In Sicherheit.
Als er sie zum Glück noch atmend in den Krankenflügel brachte, sagte er nichts von dem Werwolf. Er wusste das hätte sie nicht gewollt. Stattdessen ließ er Madame Pomfrey schwören es ihr nicht zu verraten dass er es war..
Ich musste tot sein.
Alles schien so leicht zu sein. Und es war Dunkel, nichts tat mir weh.
Und das Letzte, an das ich mich erinnerte war,dass ich vor Remus, der sich in einen Werwolf verwandelt hatte, weggelaufen bin und von der Peitschenden Weide getroffen worden war.
Ich wusste, ich war tot.
Aber das konnte nicht sein! Wenn man tot war hörte man alle, die man noch liebte, nicht weinen!
Schwer seufzend öffnete ich meine Augen. Es fühlte sich komplett falsch an!
Das Erste, was ich sah, waren verschwommene Farben. Blond, Schwarz und Braun.
Ich schaute angestrengter und plötzlich hörte ich sie.
"Sie ist wach!"
"Holt Madame Pomfrey!"
"Mir gehts gut!" Krächzste ich und hätte am liebsten vor Erschöpfung wieder geschlafen. Doch ich zwang mich nacheinander die Gesichter meiner Freunde anzuschauen.
Jess saß ganz dicht bei Sirius und Remus und Liz hatten sich bei den Händen genommen. Remus weinte. Ob Liz wohl wusste, was Remus war?
Zuletzt viel mir James auf. Auch er weinte.
"James." Flüsterte ich.
"Es tut mir so leid, Lily!" Sagte er sofort.
"Nein! Mir muss es leid tun." Kam es von Remus.
"Hört auf! Ich bin selbst schuld!" Sagte ich wütend.
"Ich... Remus, wissen siees?" stotterte ich.
Er nickte und Jessica schloss:
"Wir sehen aber kein Problem darin. Wir haben ihn so kennen gelernt. Und so wird es bleiben..Kannst du ihm verzeihen?"
Liz sah mich die ganze Zeit über nicht an.
"Natürlich kann ich! Und...Oh Gott...Elizabeth Parker, wage es ja nicht dir die Schuld daran zugeben!"
Jetzt sah sie mich an.
"Oh Gott! Lily! Es tut mir leid!"
"Jetzt halt mal die Luft an."
Weiter kam ich nicht, denn Dumbledore betrat den Krankenflügel und bat alle, außer Remus, hinaus zu gehen.
"Nun, Miss Evans! Mr Lupin!" begann er und lächelte, als ich Remus Hand nahm.
"Professor, dass ist allein meine Schuld! Remus kann nichts dafür und wenn sie ihn von der Schule werfen nur weil er ein Werwolf ist, werde ich mit ihm gehen!" Sagte ich schnell.
Dumbledore kicherte.
"Also wirklich Miss Evans! Ich war es doch selbst, der ihn trotz seiner Lykantropie hier aufnahm! Und ich will nicht sagen, dass es unverzeihlich ist, dass sie fast gestorben wären. Ich finde daran ist allein Remus Mangel an Vertrauen schuld."
Wir sahen ihn verdutzt an.
"Wenn es er ihnen und ihren Freundinnen, vor allem derreitzenden MissParker, die wie ich weiß, ihre Freundin ist, erzählt hätten, wäre Miss Evans wohl nicht in Versuchung gekommen ihrer Freundin zu beweisen, dasssie ihr Fremd gehen."
Remus sah mich mit großen Augen an.
Ich zuckte die Schultern.
"Es tut mir leid, Professor." Murmelte Remus.
"Ich bin eigentlich nur hier um ihnen zu sagen, dass jetzt schärfere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen wurden. Sobald es draußen Dunkel wird, wird solange sie hier an der Schule sind, ein spezieller Zauber auf die Fläche rund um die Weide gelegt. Sobald sich ihr Jemand nach Anbruch des Vollmondes nähert, wird er zurück geschickt."
Als ich endlich wieder alleine im Krankenflügel lag und mich meiner Erschöpfung geschlagen gab, träumte ich. Und ich träumte von James und von meinem namenlossen Retter..
Kommis?
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel