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Fanfiction

Prophets quote Destiny - Der Wahrheit ausweichen du nicht kannst …

von serotina

Die drei Tage bis zum Maiball vergingen wie im Flug, sodass dann auch bald die Sonne hinter dem verbotenen Wald aufging und somit unwiderruflich den Festtag einläutete.

Severus einziger Trost an diesem Tag war, dass es ihm durch das Wochenende erspart bleiben würde, die hormongesteuerte Bande von Schülern auch noch unterrichten zu müssen. Dadurch ergab sich auch gleichzeitig ein weiterer, von ihm sehr geschätzter Vorteil, er musste demnach auch nicht unbedingt seine Gemächer verlassen. Nur zur anberaumten Lehrerversammlung und der Festivität selbst würde er dies dann gezwungener Maßen tun.

In diesem Fall rechnete er sich und seiner Laune eine größere Überlebenschance als zu Weihnachten aus. Dabei vergaß Severus mal wieder die große Dekorationsleidenschaft von Professor Flitwick, der es sogar geschafft hatte den Kerker über Nacht in einen Garten Eden zu verwandeln. Sehr zum missfallen des gesamten Slytherintrakts, denn niemand besaß dort ein sonderlich ausgeprägtes blumiges Gemüt.

In der großen Halle sah es fast am schlimmsten aus, denn sogar zwischen den verschiedenen Frühstücksköstlichkeiten türmten sich allerlei Blumengestecke die, von der Decke hängenden Blumengirlanden in ihrer Pracht noch überboten wurden.

Die Schüler kannten ja die Dekorationswut des Schulleiters nur all zu gut, aber das ging nun wirklich zu weit.

Nun war auch für Severus die Zeit gekommen, seine in den letzten Stunden doch sehr liebgewonnenen Gemächer zu verlassen. Nach dem er seine Tür unwillig geöffnet hatte und den Garten Eden betrat, dauerte es keine fünf Sekunden und seine Laune hatte den bisherigen Tiefstand um längen unterboten und keine fünf Minuten später befand sich keine einzige Blume mehr im Schloss.

Alle Schüler sendeten Stoßgebete zu Merlin ohne zu wissen, bei wem sie sich da eigentlich indirekt gerade bedankten.

Mit finsterer Miene schritt Severus Richtung Lehrerkonferenz.

oOo
°°°°°°°

Leicht vorn über gebeugt, kroch Hermione fast in den Text der vor ihr lag. Gebannt flogen ihre Augen über jede Zeile und sogen jeden einzelnen Buchstaben in seinem Zusammenhang auf. „Zahlenspielereien und dessen unwirklichen wirklichen Auswirkungen auf das Geschehen in der Zukunft.“ Prangte in großen Lettern auf der oberen Hälfte des Aufsatzes.

Das magische Arithmantikmagazin war vor ein paar Stunden durch persönliche Eulenpost zu ihrem Fenster zugestellt worden und seitdem hatte es Hermione von der ersten Seite an gefesselt. Eigentlich war sie gerade dabei gewesen sich für den bald beginnenden Ball zurechtzumachen.

Ihre Haare waren sogar schon halb hochgesteckt gewesen, doch jedes Mal wenn sie mit dem Text und seinen Ansichten nicht konform ging schüttelte sie ihren Kopf und Strähne um Strähne lösten sich aus dem leicht gebundenen Knoten und fielen ihr sanft um die Schulter.

Immer wieder strich sie entsprechende Stellen im Text mit einem magischen Textmarker an, währenddessen sie mit der anderen Hand unbewusst an ihrer Phiole herumspielte, die wegen ihrem aufgeknöpften Hemd , nicht unter ihren Roben verborgen war.

Seufzend strich sie diesmal einen ganzen Absatz an, der ihr so heuchlerisch vorkam, dass sie schon mit dem Gedanken spielte, doch noch einmal in die Bibliothek zu gehen um in dem entsprechenden Buch etwas nachzuschlagen. Verstohlen blickte sie zur Uhr.

Durch den Maiball, hatte der Direktor veranlasst, dass die Bibliothek an diesem Tag schon um fünf Uhr schließen würde. Nun war es zwanzig vor fünf. Wenn sie sich beeilen würde, dann konnte sie es noch schaffen und danach würde sie sich sofort für den Ball fertig machen, der schließlich schon um sieben Uhr beginnen sollte.

Bevor sie noch weiter hin und her überlegen konnte, hatte ihre Neugier eigentlich schon gewonnen und so verließ sie schnellen Schrittes ihr Schulsprecherinnenzimmer, betend dass sie auf ihrem Weg keinem Lehrer begegnen würde, da sie momentan die ein oder andere Schulregel missachtete, wie zum Beispiel, dass man auf den Schulfluren nicht rennen sollte.



oOo
°°°°°°°


Nachdem Severus sich geschlagene drei Stunden die Qualen und Nöte vom Lehrkörper anhören musste, durfte er nun endlich wieder zurück in seine Gemächer. Nur um ein paar Stunden später, etwas noch viel Schlimmeres über sich ergehen zu lassen. Nämlich die Qualen und Nöten der Schüler, die diese nur all zu gerne zu solchen Festivitäten in die Welt hinaus lamentierten.

Um wenigstens noch ein bisschen Ruhe zu haben, beeilte sich Severus und beschleunigte seine Schritte, wodurch er im Gehen beinahe schneller war, als manche Hexen und Zauberer die rannten.

Nun trug es sich zu, dass zwei Personen durch das Schloss liefen mit dem Wunsch ihr Ziel schnellst möglich zu erreichen. Unglücklicherweise teilten diese beiden nicht nur den Wunsch sondern auch gleichzeitig den Weg, so kam es, das die beiden, von 3765 Ecken die Hogwarts zu bieten hatte, sich anscheinend genau für ein und dieselbe Ecke entschieden hatten.

Ein ohrenbetäubender Knall erschütterte den Gang.

Durch den Aufprall landete Hermione auf Severus, der noch irgendwie versucht hatte, sie aufzufangen und gleichzeitig die Balance zu halten, doch er hatte ihr Tempo mit dem sie um die Ecke gerannt kam um einiges unterschätzt. Weniger Sekunden später zerbrach Hermiones kleine Glasphiole und dessen Inhalt breitete sich auf Severus Roben aus.

Den Geruch den Severus verströmte, hatte Hermione schon beim fallen wahrgenommen, als jetzt auch noch der Trank diesen Geruch um einiges verstärkte, konnte sie die Fakten nicht länger verdrängen.

Ungelenk kam sie irgendwie auf ihre Beine, drehte sich um und lief davon. Severus der durch ihre plötzliche Nähe oder den Zusammenstoß immer noch etwas unter Schock stand, konnte ihr nur noch nachsehen. Sein Herz stolperte vor sich hin, als er zu seinen Gemächern zurückging.

Ihm stand noch nicht einmal der Sinn danach Gryffindor Punkte abzuziehen. Er wollte nur noch überprüfen welche Flüssigkeit gerade seine Robe verunreinigt hatte und irgendwie ließ ihn das Gefühl nicht los, dass Hermiones Duft immer noch an ihm zu haften schien.

Mit ruhiger Hand sprach er den Diagnosezauber über seine Kleidung. Das Ergebnis traf ihn wie ein harter Schlag in die Magengrube. Nichts anderes als der starke Aromaliebestrank, der die wahre Liebe einer Person offenbarte, sickerte gerade durch den Stoff seiner schwarzen Robe.

Mit zittriger Hand ließ er seine Robe auf den Boden sinken. Seit dem er sie zum ersten Mal gesehen hatte, damals bei der Auswahlzeremonie, spürte er eine Art Verbindung zu ihr, eine Art natürliches Vertrauen. In den letzten paar Monaten hatte er bemerkt, dass sich zu diesem Vertrauen nun auch eine gewisse Anziehungskraft entwickelt hatte, die sogar so weit ging, dass es ihm regelrecht wehgetan hatte, als er sie vor ein paar Tagen mit Weasley Händchenhaltend durch die Schule gehen sah. Aber sollte dies wirklich wahre Liebe sein?

Sollte sein Leben wirklich so makaber sein, dass ihm die wahre Liebe offenbart wurde und nichts desto trotz verwehrt blieb?

Schweren Herzen beschloss er, die Wahrheit die ihm dieser Tag offenbart hatte, ganz tief in sich einzuschließen. Würde er sie nicht verdrängen, würde sie ihn irgendwann zerreißen.

Egal wie er sich sein zukünftiges Leben auch ausmalte, sie wäre in jedem möglichen Szenario immer besser ohne ihn dran. Sie hatte etwas Besseres als ihn verdient. Er würde nie frei sein, diese Hoffnung hatte er schon vor Jahren verloren.

oOo
°°°°°°°

Mit klopfenden Herzen schloss sie die Tür hinter sich und sank noch an Ort und Stelle auf den Boden. Den Kopf an die Tür gelehnt, rannen heiße Tränen ihre Wangen hinab.

Die Gänsehaut die immer wieder ihre Haut eroberte, wenn er in der Nähe war, kam nicht von einem kalten Luftzug.

Das Herzklopfen, wenn sie an ihn dachte, war kein beschleunigter Puls aus Angst.

Das stolpern ihres Herzens, wenn sie in seiner Nähe war, rührte nicht von verschiedenen Schockzuständen.

Fakten die sie über all die Monate immer wieder verdrängt hatte, brachen nun haltlos an die Oberfläche, wo sie dieses eine mal von ihrem Gehirn, wie eine leichte Mathematikaufgabe, wie eins und eins, zusammengezählt wurden und ein Ergebnis ergaben, dass sie nie wieder leugnen können würde.

Sie, Hermione Granger, liebte Severus Snape.

Das Schicksal musste einen komischen Humor besitzen. Anders konnte sie sich die Sache einfach nicht erklären, denn was bringt eine Liebe, die nie das Tageslicht erblicken würde?

Wie betäubt stand sie auf und ging zu ihrem Schrank um sich für den Ball fertig zu machen. Ihre Hände handelten nach einem vorgegebenen Automatismus als sie ihr rotes Trägerkleid über ihre Schultern streifte und ihre Haare wieder zu einem Knoten hochband und mit feinen Haarnadeln feststeckte.

Langsam trat sie zu ihrem Spiegel und betrachtete sich, betrachtete das Bild, dass jeder von ihr hatte, dass jeder von ihr erwartete und doch sah es in den tiefen ihres Herzen gänzlich anders aus.

Auf einmal kam ihr wieder Ginnys Idee in den Sinn, dass sie selbst auch den Zauberspruch ausprobieren sollte. Warum eigentlich nicht? Warum sollte sie nicht mal an einem Abend allen zeigen, wie es in ihr aussah? Warum sollte sie es nicht einmal riskieren? Warum sollte sie nicht wenigstens einen einzigen Abend ihre Liebe nach außen tragen?

Ihre Hand zitterte, als sie ihren Zauberstab ergriff und die magischen Worte murmelte. Sternstaub umhüllte sie und verwandelte sie nach und nach in das Bild, was sie in ihrem Herzen trug.

Ihre Haare fielen ihr nun in sanften Locken herab, ab und an gehalten von kleinen silbernen Perlen. Ihr rotes Kleid wandelte sich in einem satten starken Grünton, dünne silberne Kordeln umspannten ihr Gewand.

Ein zaghaftes Lächeln schickte sie ihrem Spiegelbild entgegen, ein trauriger Blick war die Antwort darauf.



oOo
°°°°°°°

Severus genehmigte sich nun schon das zweite Glas von dem gepanschten Punsch, als er immer wieder darüber nachdenken musste, was vor ungefähr einer Stunde in seinen Gemächern passiert war.

Denn als er sich gerade von seinem Regal abgewandt hatte, entsprangen auf einmal kleine Staubsterne seinem inneren, die sogleich dann auch davon schwebten. Die Prozedur kam ihm irgendwie bekannt vor, er kam bloß die ganze Zeit nicht darauf, wo er dies schon einmal gesehen oder davon gelesen hatte.

Umringt von schwatzenden Schülern, begann er durch die Menge in der großen Halle zu laufen und Ausschau nach Regelverstößen zu halten. Als er gerade an eine Mädchengruppe vorbeikam, wo Ginny Weasley umringt von ihren Freundinnen von ihrem Kleid schwärmte, schnappte er plötzlich die Worte manifestatio optatio vestitus auf und es machte Klick in seinen Gedankengängen.

Er wusste, dass er davon schon einmal gelesen hatte, aber dieser Zauber war zu schwer, dass ihn eine Ginerva Weasley richtig ausführen konnte, gleichzeitig erklärte dies auch noch lange nicht, seine komischen Beobachtungen, die unweigerlich darauf schließen ließen, dass jemand, den Zauber auch auf ihn angewandt hatte. Ginerva konnte er da schon einmal ausschließen, da er nicht gerade ein Liebhaber der Farbe rot war.

Doch wer in diesem Schloss war so mächtig diesen Zauber zu beherrschen?

Ein erstauntes Gemurmel zog Severus Aufmerksamkeit an und so drehte er sich wie alle anderen zum Eingang der großen Halle um. Was er dort sah, ließ seinen Atem stocken.

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Wie hat es euch gefallen? Danke für die Kommentare^^

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FüreinegerechtereWelt: danke^^ *schokokeks mit milch rüberschieb*

NicoleSnape: Hermione hatte wohl auch die Möglichkeit in dem Zauber für sie selbst entdeckt^^, mal sehen wie alle anderen darauf reagieren werden

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bis zum nächsten mal,
eure seri

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