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Fanfiction

Prophets quote Destiny - Fragen über Fragen

von serotina

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Der Zauberspruch, der das vorige Spiel an die Wahrheit gebunden hatte fehlte nun, als Hermione mit leiser, aber dennoch fester Stimme sagte:„ Ich habe noch nie etwas für Severus Snape empfunden.“ Und daraufhin das Glas zu ihren Lippen führte und trank.

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Wir zu einer Salzsäule erstarrt saß Ginny neben Hermione und schluckte. Draußen war die Welt bislang noch nicht untergegangen und demnach schloss sie, dass es schlimmere Beichten geben musste, als diese eine, dessen sie Beiwohnen durfte.

Nach ein paar Sekunden des Schocks hatte sich Ginny wieder gefangen und drückte sanft die Hand von Hermione.

Beide verbrachten schweigend die Nacht nebeneinander sitzend, bis sie auf der Schulter der jeweilig anderen eingenickt waren.

Als Hermione ihre Augen am nächsten morgen aufschlug, bemerkte sie schnell, dass ein Wunsch der letzten Nacht nicht in Erfüllung gegangen war, sie hatte keinen Filmriss von ihrem mäßigen Alkoholkonsum davongetragen und die letzten Ereignisse plätscherten in einem erschreckenden Tempo in ihr Bewusstsein.

Sie liebte Severus Snape.

Es existierte eine Prophezeiung über sie.

Sie hatte ihre Liebe zu Severus Ginny gestanden.

Oh Merlin. Sie schluckte schwer. Unsicher schaute sie zur Seite und entdeckte Ginny die eingemurmelt auf ihrem Teppich schlief. Flüsternd sprach sie einen Levicorpus und trug Ginny mit einem Fingerzeig auf ihr Bett und deckte sie zaghaft zu.

Danach stolperte sie in den nächsten Sessel und beobachtete die leichten Atemzüge ihrer besten Freundin. Sie wusste nicht, was sie getrieben hatte, als sie Ginny ihr Geheimnis anvertraut hatte. Wahrscheinlich schien es nur noch halb so beängstigend wie die Tatsache, dass es irgendeine Prophezeiung von ihr geben sollte.

Und Ginny würde ihr bestimmt dabei helfen, ihre Absurden Gedanken betreffend ihren Zaubertränkelehrer wieder zu vergessen.

Nun, da sie dieses Problem wieder tief in ihr
Unterbewusstsein gedrängt hatte, geriet die neueste Offenbarung wieder in ihr Blickfeld.

Eine Prophezeiung. Konnte sich Neville geirrt haben? Vielleicht sogar einfach nur verlesen? Gab es eine zweite Hermione Granger? Vielleicht war die Weissagung auch eher zweitrangiger Natur? Was wäre wenn nicht?

Die einzige Prophezeiung die Hermione kannte, war die von Harry und diese als unwichtig zu bezeichnen, wäre mehr als töricht. Aber vielleicht wären ja andere Prophezeiungen nicht so wichtig? Aber würde man sie dann in einen Raum im Zaubereiministerium einschließen?

Für Hermiones Geschmack schwirrten in ihrem Kopf gerade ein paar Fragen zu viel herum und viel zu viele beinhalteten Vermutungsäußernde Wörter. Sie würde wahrscheinlich auf keine ihrer Fragen je eine Antwort erhalten, da jede Prophezeiung von ihnen selbst, oder besser gesagt von den Todesser zerstört worden waren.

Verloren sie damit ihre Gültigkeit? Wohl kaum.

Doch wenn sie realistisch war, dann konnte sie schon davon ausgehen, dass ihre Prophezeiung nicht schlimmer oder machtvoller als die von Harry sein könnte. Denn schließlich war es seine Aufgabe die magische Welt zu retten.

Langsam beruhigten sich ihre Gedanken wieder und sie versuchte sich die ganze Angelegenheit schöner zu reden, als sie eigentlich war.

Wenn es wirklich eine Prophezeiung geben sollte, so sagte sie sich, dann würde sie eh in Erfüllung gehen, ob sie sich nun ihrer Bewusst war oder nicht.

Auch der logischsten Hexe, unterlaufen hie und da ein paar Denkfehler, vor allem, wenn es sich um das eigene Schicksal handelte. Denn eine Prophezeiung wurde in den meisten Fällen getätigt, damit sie sich erfüllte und nur weil sie sie nicht kannte und die Kopie zerstört worden war, gab es immer noch einen Menschen auf der Welt, dem diese zu Ohren gekommen war.

Unruhig stand Hermione auf und ging hinüber zum Spiegel. Unsicher betrachtete sie sich, als sie innerhalb von wenigen Stunden einen zweiten Pakt schloss. Prophezeiung hin oder her, sie würde ihr Leben so leben, wie sie es für richtig hielt. Das hatte sie schon immer getan und damit würde sie so schnell auch nicht aufhören, dafür war sie viel zu Stur veranlagt.

Als dieses für sie leidige Thema endlich in ihrem Kopf durchdiskutiert war, widmete sie sich wieder anderen Fragen, die ihr auch anfänglich Kopfschmerzen bereiteten.
Wie würden die anderen reagieren und was sollte sie Ron sagen, wenn er sie wegen letzter Nacht ansprach?

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Derweil im Jungenschlafsaal. Neville, Dean, Harry und Ron hatten die Nacht eher schlecht als recht geschlafen und saßen sich nun auf ihren Betten gegenüber.

Keiner sagte ein Wort.

Neville seufzte.

„Ich hätte es nie ansprechen dürfen.“sagte Neville schließlich.

„Doch, aber ein bisschen früher, wäre ratsamer gewesen.“ meinte Harry immer noch leicht verärgert. Auch Ron stimmte ihm mit einem Grunzen zu.

„Was meint ihr, wie es ihr damit geht?“ flüsterte Dean.

„So wie ich Hermione kenne, wird sie es sich schönreden. Wahrscheinlich sogar anhand meiner Prophezeiung und irgendwie hat sie ja auch recht, viel schlimmer kann ihre nicht sein.“ schloss Harry.

Die Jungen nickten ohne Harry dabei in die Augen zu sehen.

„Was sollen wir nun machen?“ fragte Neville.

„Gar nichts, wir werden das Thema einfach nicht mehr ansprechen und so tun als wäre nichts passiert. Hermione hasst es wie ein rohes Ei behandelt zu werden.“ sagte Harry und verließ stillschweigend den Schlafsaal und machte sich zu seiner Übungsstunde mit Dumbledore auf.

„Harry hat recht“ meinte Ron, als er die zweifelnden Blicke der anderen sah, „Hermione steht nicht gerne im Mittelpunkt und wenn sie von sich selbst zu uns kommt, dann werden wir ihr beistehen.“

Wieder nickten alle.

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Später am Tag wurde Severus zu Albus gerufen. Wenig begeistert betrat er das Zimmer, wohlwissend das Albus heute eine seiner Trainingsstunden mit Harry hatte und mit der leisen Befürchtung im Hinterkopf, das genau das der Grund für sein Treffen war.

„Severus. Setz dich mein Junge. Möchtest du einen Zitronenbonbon?“

Ein ärgerlichfragender Blick seitens Severus ließ Albus die Süßigkeitenschale wieder auf den Tisch stellen und nahm nun selbst ihm gegenüber Platz.

Severus hatte noch immer kein Wort gesagt.

„Severus.“

„Albus.“ leicht gelangweilt.

„Ich wollte dich fragen, dich bitten, ob du nicht noch einmal versuchen könntest Harry Okklumentik beizubringen?“

„Reichen deine Unterrichtsstunden nicht aus um ihm das Wissen zu vermitteln?“ zynisch.

„Es scheint so, als hätte er gerade in diesem Bereich äußerste Schwierigkeiten und du bist der begabteste Okklumentiker den ich kenne.“

„Du weißt, dass ich ihn schon einmal unterrichtet habe und das dies nichts gebracht hat, oder?“

„Ja, aber das lag wohl mehr an euren persönlichen Differenzen als an Harrys Fähigkeiten.“ schloss Albus mit ruhiger Stimme.

„Hast du wenigstens einmal in Betracht gezogen, dass seine Fähigkeiten für einen so sensiblen Bereich der Magie einfach nicht ausreichen?“

„Severus“ entrüstete sich Albus. „Du weißt selbst, was die Prophezeiung gesagt hat, demnach dürfte es ihm keine Schwierigkeiten bereiten, wenn er nur den richtigen Lehrer hat.“

„Albus, ich kenne keinen der besser für diesen Job geeignet wäre als du. Aber ich mache dir ein Angebot, wenn du wenigstens einmal in Betracht ziehen würdest, dass es auch jemand anderes sein könnte, außer Harry Potter, dann werde ich ihn unterrichten. Wenn nicht, dann entschuldige mich bitte jetzt, denn ich hab noch einige wichtigere Dinge vorzubereiten.“

Severus wartete ein paar Sekunden ab, bis er sich aus seinem Sessel erhob und kommentarlos das Büro verließ.
Er wusste, dass gerade Albus sich nicht belehren würde und er wusste nicht einmal selbst, warum es ihm aufeinmal wieder so wichtig geworden war Potters Fähigkeiten anzuzweifeln. Schließlich war er ja selbst zu dem Schluss gekommen, dass die magische Aura von ihm ausgestrahlt wurde.

Doch die heutige Offenbarung von Albus hatten seine längst vergessenen Zweifel wieder an die Oberfläche gespült, denn er musste zugeben, dass er damals auch dachte, dass Potter nur nicht in der Lage war Okklumentik zu beherrschen, weil sie beide nicht miteinander klar gekommen waren. Aber wenn sogar Albus scheiterte?

Mit einem Unguten Gefühl ging Severus zurück zu seinen Gemächern. Er nahm sich fest vor, dieser Auraangelegenheit ein für alle mal auf die Schliche zu kommen. Koste es was es wolle, er würde jeden Preis dafür bezahlen.

Wenigstens würde ihm diese Aufgabe von Hermione und seinen Gefühlen zu ihr ablenken.

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Wie hat euch das Kapitel gefallen? Ich freue mich immer über Kommis, Kritik, Fragen, Anregungen etc.^^

Ich suche übrigens für diese Story noch einen Beta-Reader, bei Interesse bitte melden. ^^

bis bald,
eure seri


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