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Fanfiction

Prophets quote Destiny - Ungemütliche Begegnung mit der menschlichen Ignoranz ...

von serotina

Über die Hälfte der Sommerferien waren schon verstrichen und Severus hatte es immer noch nicht gewagt, den Weg zum Schulleiter zu gehen und ihn über seine neueste Entdeckung ins rechte Bild zu rücken.

Seit diesem einen verhängnisvollen Tag, an dem er die Grenzen mehr als nur überschritten hatte, lag das besagte Buch, was Sie aus dem Vakuum befördert hatte, auf seinem Schreibtisch. Wie ein Mahnmahl, eine quälende Erinnerung an seine Pflichten und doch war er noch nicht gegangen. Er hatte es all die Tage immer wieder vor sich hergeschoben, hatte in seinem Geist immer wieder das bevorstehende Gespräch durchgesprochen, dass immer wieder mit dem gleichen Ergebnis endete.

Dumbledore würde ihm nicht glauben.

Doch blieb ihm eigentlich eine Wahl? Er wusste, dass es keine Alternative gab. Dumbledore musste die Wahrheit erfahren, damit er endlich auch danach handeln konnte.

Seufzend füllte Severus die letzten Tropfen seines Drachenblutelixiers in den dampfenden Kessel vor ihm. Die Zeit rann ihm unaufhörlich durch seine Finger. Bald würde sie wieder hier in diesem Schloss sein. Bald würde er sie wieder sehen und zwangsläufig mit seiner Grenzüberschreitung konfrontiert werden, warum konnte er auch nicht besser auf seine Wortwahl achten? Wie konnte er nur so unachtsam gewesen sein? Schnell verbot er sich, dem Kuss, den er immer noch so deutlich auf seinen Lippen spürte, nachzuspüren.

Er hatte mit seinem Pakt gebrochen, aber vielleicht war es noch nicht zu spät, vielleicht würde sie den Kuss auf den Zauber schieben, vielleicht hatte sie nicht bemerkt mit welcher Verzweiflung er sie zurück geküsst hatte.

Ein Schnauben seinerseits drang an die Oberfläche.

Irgendwie war sein Leben vollkommen aus den Fugen geraten und irgendwie hatte es immer mit Hermione zu tun.

Heute war wieder ein Ordenstreffen angesetzt, doch da auch der Dunkle Lord ein Treffen einberufen hatte, konnte er zumindest, dass unausweichliche Aufeinandertreffen mit Hermione noch ein wenig hinauszögern.

* * *


Gegen Mitternacht hatte Severus die Appariergrenze von Hogwarts erreicht und stolperte fast über den kleinen Zaun, der ihn von der scheinbaren Sicherheit Hogwarts noch trennte. Mit zügigen Schritten, den protestierenden Schmerz in seinen Beinen ignorierend, stieg er den Hügel hinauf zum Schlossportal.

Weitere Treppen folgten auf seinem Weg zum Ziel, bis er endlich an dem steinernen Wasserspeier zum stehen kam. Seine blutverschmierte Hand versteckte er in den Tiefen seines Umhangs als er das Büro von Dumbledore betrat.

Dumbledore, scheinbar auch gerade erst wiedergekehrt, legte mit einem freundlichen, ja fast zuversichtlichen Lächeln seinen sternbesetzten Reiseumhang ab und bot Severus stillschweigend einem Platz am Kamin an, bevor er sich selbst in den gegenüberliegenden Sessel sinken ließ.

Die Zitronendropsschale blieb unerwähnt auf seinem Schreibtisch stehen.

Erwartungsvoll blickte Dumbledore ihn über seine halbmondförmige Brille an, das flackernde Feuer aus dem Kamin verstärkte nun mehr den geheimnisvollen Charakter dieser heimlichen Zusammenkunft, als sich Severus auch schon räusperte und anfing die Geschehnisse der Nacht in kurzen und knappen Sätzen zusammenzufassen.

„Lucius konnte wieder einmal seine Stellung im Ministerium festigen, da er nie mit dem Überfall im letzten Jahr in Zusammenhang gebracht worden ist, vertrauen sie ihm mit jeder Galleone von seiner Seite her, immer mehr und mehr. Es scheint, als wären sie immer noch hinter irgendetwas im Ministerium her. Was es ist konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.

Der Dunkle Lord scheint langsam das Fehlen des Slytherinrings bemerkt zu haben, da er auch dieses Mal einige Todesser mit der Suche nach dem Ring beauftragt hat. Konntest du ihn in der Zwischenzeit schon zerstören?“

Etwas unwillig schüttelte Dumbledore nach einiger Zeit mit seinem Kopf. Er hatte in den letzten Monaten vielfach versucht, das schwarzmagische Objekt, einen Teil von Tom‘s Seele zu zerstören, doch der Ring hatte noch nicht einmal einen Kratzer davongetragen.

Die Mission, seine und Harrys Mission, Toms Seelenteile, die Horkruxe, zu finden, gestaltete sich immer schwieriger, da er bis jetzt keinen Anhaltspunkt hatte, wo er die Nächsten finden sollte, geschweige denn, wie er sie zerstören könnte.

„Auch gab es wieder ein paar Angriffe auf Muggelfamilien, vorzugsweise werden die Familien angegriffen, die Hexen und Zauberer hervorgebracht haben.“ ,führte Severus seinen Bericht fort, „Wir sollten vielleicht die Familien von einigen Ordensmitgliedern in Sicherheit bringen, da diese wahrscheinlich auf seiner List ganz oben stehen werden.“

„In dieser Richtung wurden schon Vorkehrungen getroffen.“ , erwiderte Dumbledore.

Überrascht zog Severus eine Augenbraue in die Höhe, die Dumbledore dazu verleitete, doch mehr ins Detail zu gehen. „Wie ich beschämenderweise zugegeben muss, ist diese Aktion nicht auf den Orden zurückzuführen, sondern auf die Eigeninitiative von den Mitgliedern selbst.“ Mit diesen Worten war das Thema für Dumbledore genug beleuchtet und Severus versuchte nicht weiter nachzufragen, obwohl diese schwammige Andeutung ihn sehr neugierig machte.

„Gab es sonst noch etwas Erwähnenswertes?“ , fragte Dumbledore, mit einem Unterton der deutlich machte, dass Severus ein wichtiges Detail noch nicht erzählt hatte.

„Nein.“

Als einige Momente verstrichen waren, straffte Severus seine Schultern und redete weiter, „Wenn du wissen wolltest, ob ich deinen Auftrag ausgeführt habe und die falschen Informationen, die du mir gegeben hast, weitergeleitet hab, dann, ja ich hab dem Dunklen Lord die Informationen preisgegeben.“

Severus sah nur aus den Augenwinkel wie Dumbledore zufrieden nickte und den nächsten Satz aussprach, als wäre es eine Nichtigkeit in der Zaubereigeschichte, „Es war bloß keine Falschinformation.“

Unsicher ob er sich nicht verhört hatte, wendete sich Severus vom züngelnden Kaminfeuer ab um dem Mann, der gerade diese Ungeheuerlichkeit von sich gegeben hatte, in die kühlen blauen Augen zu schauen.

„Was meinst du damit?“ , fragte Severus, versuchend den aufkeimenden Ärger nicht in seiner Stimme zu offenbaren.

„Severus, du weißt, dass deine Position beim Dunklen Lord sehr wichtig für unsere Seite ist und demnach ist es auch wichtig diese Position ab und an zu stärken, damit er dir immer wichtigere Informationen anvertraut.“ Stillschweigend dachten beide an die verbliebenen Horkruxe, wobei es allein Severus missfiel auf welche Art und Weise sein Mentor vorging.

„Aber ich dachte der Schutz von Potter liegt über der Vernichtung der Horkruxe und dein Plan wird sich als nichts anderes als ein Himmelfahrtskommando entpuppen.“, zischte Severus.

„Nicht ganz, für die Sicherheit ist, dank einer genialen Gryffindor, ausreichend gesorgt worden.“

Severus schwante Übles bei dieser Erklärung.

„Was hast du getan, Albus?“

„Ich habe nichts getan, Ms. Granger ist auf die entzückende Idee gekommen, dass verschiedene Ordensmitglieder Vielsafttrank einnehmen und wir anstatt einen Harry, gleich sieben Harry‘s in den Fuchsbau begleiten.“

Dieses Horrorszenario übertraf seine eigene katastrophale Vorstellung bei Weitem.

„Wer?“, flüsterte Severus, zu Merlin betend, dass sie sich wenigstens aus der ganzen Sache rausgehalten hätte.

„Fleur Weasley, Fred und George Weasley, Mundungus
Fletscher, Ron Weasley und Hermione Granger.“

War ja klar.

Hatte er sich vorher die ganze Zeit davor gedrückt die Wahrheit auch nur im kleinen Detail anzusprechen, so zwangen ihn jetzt die Umstände, all seine Karten auf den Tisch zu legen. Doch eine Hoffnung hatte er noch, eine Frage konnte er noch stellen.

„Sie wissen aber, dass ich den Dunklen Lord informiert habe, oder?“

„Nein.“

„Das kannst du nicht tun!“

„Ich habe es längst getan.“

„Dann mach es wieder rückgängig!“, fauchte Severus, dem im gleichen Moment auffiel, das er mit diesem Anfang seiner Offenbarung nur Spott nach sich ziehen würde.

Langsam schloss er die Augen und atmete ein paar mal tief durch. Nachdem dies nicht geholfen hatte, gab er sich geschlagen.

„Das kannst du nicht machen.“ Fast flehentlich kam die Worte über Severus Lippen.

„Der Plan ist gut, sogar sehr gut, für Harry besteht somit die geringste Gefahr.“

„Und die anderen müssen in deinem Plan als Bauernopfer herhalten?“ Am Ende wusste Severus noch nicht einmal mehr, ob dies eine Frage oder eine Feststellung seinerseits war.

Dumbledore schwieg.

„Das kannst du nicht tun.“ , wiederholte sich Severus.

„Nenn mir auch nur einen Grund, oder einen besseren Weg, den gefassten Plan noch einmal zu überdenken.“ Dumbledores ruhige Stimme brachte Severus an den Rand der Verzweiflung.

„Weil eines deiner Bauernopfer vielleicht viel wichtiger ist, als der König den du vor dem Schach Matt bewahren willst.“ Resignierend schaute Severus in Dumbledores Augen.

„Wovon redest du nun wieder, Severus?“ Scheinbare Ungläubigkeit legte sich in Dumbledores Blick.

„Ich rede von meinem berechtigten Zweifel der Prophezeiung betreffend.“

„Du glaubst doch wohl nicht etwa, dass Miss Fleur Delacour oder ein Ronald Weasley sich nach all den Jahren ihres unscheinbaren Daseins als der Erretter der Zaubererwelt entpuppen?“, gluckste Dumbledore.

„Nein, aber eine Miss Granger vielleicht schon und ich habe Beweise!“

Kaum sichtbar geriet das Grinsen auf Dumbledores Gesicht ein wenig ins Wanken, als Severus ihm diese Wörter scheinbar um die Ohren knallte.

„Was für Beweise sollen das sein?“

„Sie hat mit einem ungesagten Zauberspruch den causafides gebrochen. Vielleicht sollte ich dabei noch erwähnen, dass ihr Zauberstab dabei in meiner Obhut war.“

Jetzt war es raus und einen Herzschlag später schien sich auch Dumbledore wieder gefangen zu haben, denn nun strahlte ihm wieder das ruhige, alles unter Kontrolle habende Lächeln von ihm entgegen. Wie er es hasste.

„Das beweist, dass sie eine äußerst fähige Hexe ist und ich glaube du brauchst dir um Miss Granger keine Sorgen zu machen, wenn sie es schafft einen so fortgeschrittenen Zauber auszuführen.“

Da war sie, die Ignoranz auf die er gewartet hatte, doch dieses mal war sie auch noch durchmischt mit einer Arroganz, die Severus anscheinend zum Scheitern verurteilt hatte.

„Du willst also, dass ich einfach zuschaue, wie eine Frau in ihr Unglück rennt, dass ich herbeigeführt habe? Schon wieder?“

„Du kennst deine Verpflichtungen und ich hoffe sie haben bei dir immer noch die höchste Priorität, denn unser Plan darf nicht scheitern! Und das weißt du genau! Was könntest du auch tun, willst du vielleicht die Patrouille begleiten?“ , fragte Albus.

„Ja, warum nicht?“ , antwortete Severus ihm gereizt, er konnte es immer noch nicht glauben, dass er scheinbar wieder in die gleiche Falle wie vor 17 Jahren getappt war.

„Deine Tarnung würde dadurch auffliegen und das werde ich unter keinen Umständen zulassen.“ Doch auch Dumbledore spürte langsam, auf welchem glatten Eis er sich befand und versuchte einzulenken. „Aber wenn du willst, dann können wir ein spezielles Training für Miss Granger in Betracht ziehen, denn solche Fähigkeiten können in unserem Kampf nur vom Vorteil sein, gleichzeitig ist es auch an der Zeit Harry die Wahrheit über die zweite Prophezeiung zu offenbaren.“

Die ihn gar nicht betrifft, Albus.

Schweigend verließ Severus das Büro. Er würde nicht zulassen, dass sich die Geschichte noch einmal wiederholte. Er würde nicht zulassen, dass Dumbledore, die Schuld wieder auf seinen Schultern abladen würde. Genausowenig wie er es auch nur eine Sekunde länger hinnahm, dass Dumbledore sich der Prophezeiung in den Weg stellte, wenn er es nicht sehen wollte, so würde er zumindest alles daran setzen Hermione zu beschützen.

Auch wenn er die Patrouille als Ordensmitglied nicht begleiten konnte, so konnte er es als Todesser umso mehr. Wütend über die blinde Ignoranz des Schulleiters, warf er den nächstbesten Gegenstand in seinem Büro an die Wand.

* * * * * *


vielen lieben Dank an meine Beta eule20, diesmal gibts eine extra Schokipackung wegen der ganzen Fehler ... ich gelobe Besserung!!! und vielen Dank für die Kommentare hab mich mal wieder sehr sehr gefreut und freue mich natürlich auch schon auf die Zukünftigen *zwinker* *zwinker*

Martina386:danke^^

Draco*Ginny:danke^^ ja die Kapitel waren am Anfang wirklich ein bisschen kurz, aber jetzt hab ich das Gefühl, dass sie immer länger und länger werden^^.

Fanfanfan!!!: Tankstelle erreicht^^, danke!!! und hab ich schon erwähnt das ich es liebe Menschen zu accio'en^^, das macht so einen Spaß!


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