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Fanfiction

Prophets quote Destiny - Selbstauferlegte Grenzen Teil 2

von serotina

Langsam zählte Hermione die vergangen Stunden nach ihrem Rausschmiss aus dem Kerker herunter. 22 Stunden waren seitdem vergangen. 22 Stunden die sich länger hingezogen hatten, als ein Kilo von einem Troll gekauter Kaugummi es tun könnte.

Frustriert lehnte sie ihren Kopf gegen die kalten Steine der dunklen Kerkerwände, als sie ihrem inneren Herzschlag lauschte, der anscheinend gerade in einem Wettrennen gefangen war, denn je mehr sich der dünne Zeiger ihrer Uhr der Acht näherte umso schneller schlug ihr Herz gegen ihre Rippen.

Der Tag war eine reine Farce gewesen, diese absurde Normalität, die jeder Schloßbewohner an den Tag legte, ließ sie an ihren eigenen Erinnerungen zweifeln. War der gestrige Tag wirklich geschehen oder hatte sie das alles nur geträumt? Ihr Zusammentreffen mit dem Schulleiter, die Offenbarung der Prophezeiung und die Unterredung mit ihrem Professor verschwammen immer mehr im untrüglichen Licht des Zweifels.

Denn die Welt drehte sich weiter als wäre nichts Außergewöhnliches geschehen.

Ginny ging in ihrer Tätigkeit als Vertrauensschülerin richtig auf und Fred und George konnten nur von Glück reden, dass sie nicht mehr in Hogwarts waren.

Draco drangsalierte Schüler soweit, dass es für einen Schulsprecher noch akzeptabel war.

Harry ging mit einem neuen Mut und aufrichtiger Hoffnung in den Schulalltag, dass Hermione beinahe übel bei dem Gedanken wurde, dass seine neue Zuversicht auf einem wackligen Kartenhaus erbaut war, dass schon sehr bald Gefahr lief in sich zusammenzufallen.

Und Ron, Ron aß den lieben langen Tag, als würde morgen die Welt untergehen.

Und was machte sie, sie versteckte sich in den Kerkern und flüchtete vor ihren eigenen Gefühlen. Seit Stunden hatte sie sich nun schon eine Rede zurechtgelegt, die immer nach dem gleichen Muster verlief und nach mühevoller Arbeit auf einen Satz zusammengeschrumpft war, der nach ihrer Meinung, dass ganze Chaos formvollendet auf den Punkt brachte.

„Ich habe keine übernatürlichen Fähigkeiten.“ murmelte Hermione vor sich hin. Wenn das nur das einzige gewesen wäre, was Hermione zum Grübeln gebracht hätte, wäre sie wahrscheinlich nie in seinen Kerker aufgetaucht. Doch egal wie die Prophezeiung sie auch aus der Bahn geworfen hatte, so hatte sie dennoch die Zeit gefunden in der Bibliothek in eine ganz andere Richtung zu recherchieren und hatte nach einigen Stunden die gesuchten Informationen über den Armontentiatrank gefunden. Und wie sollte es auch anders sein, Molly Weasley hatte Recht mit ihrer verträumten Ansicht, was die Fähigkeiten des Trankes betraf. Ergo nicht nur sie liebte Severus, er liebte sie genauso. Auch wenn das schon fast unmöglich war, machte ihr Herz bei diesem Gedanken einen kleinen Hüpfer zwischen seinem endlos wirkenden Sprintversuch.

Doch würde dies irgendwas verändern? Unweigerlich verstrichen die Minuten und als der Zeiger kurz vor Acht stand, bewegte sich Hermione den Gang hinunter zu seinem Büro.

* * *


Immer wieder schaute Severus auf seine Uhr, in ein paar Minuten würde Hermione bei ihm erscheinen und irgendwie auch auf die Gefahr hin, dass er sich langsam aber sicher wiederholte, befand er immer noch, dass gerade er nicht der richtige war, sie zu trainieren. Wie sollte er Distanz bewahren können, wenn sie ständig in seiner Nähe war?

Zudem musste er sich auch noch auf ihre Fragen gefasst machen, die heute, jetzt wo sie den ersten Schock überwunden hatte, bestimmt ungebremst auf ihn niederprasseln würden. Da sie nun mehr viele Stunden Zeit gehabt hatte, hatte sie seine Theorie bestimmt schon zig mal widerlegt und würde ihm beweisen wollen, dass er und nicht Dumbledore sich irrte.

Seine trüben Gedanken verdrängend schaute er auf die Uhr und nahm sofort eine Welle der Angst wahr, die sich genau vor seiner Tür befand.

Er war definitiv nicht der richtige für diese Aufgabe, doch leider war er der einzige Kandidat. In all den Jahren wo er gedacht hatte, dass das Leben grausam sein könnte, hatte er sich wohl geirrt, denn seit den letzten Tage zeigte sich immer mehr die grausame Fratze des Schicksals.

* * *


„Ich besitze keine übernatürlichen Kräfte!“ wiederholte sie noch einmal als sie vor seiner Tür stand und ihre Hand sich seiner Holztür näherte, als diese bei ihrer ersten zaghaften Berührung, wie Staub in sich zusammenfiel.

Severus der gerade dabei war ein Buch in sein Regal zurückzustellen, schaute erstaunt auf die Stelle, wo sich vor einer Sekunde noch seine Tür befunden hatte und hob eine Augenbraue, als er Hermione erblickte, die anscheinend nur vorgehabt hatte bei ihm anzuklopfen.

„Wie ich sehe sollten sie schnellstens lernen ihre Kräfte unter Kontrolle zu bringen, sonst war Hogwarts einmal der sicherste Ort in ganzGroßbritannien.“ sagte Severus leicht amüsiert.

Hatte sie sich gerade selbst einen Strich durch die Rechnung gemacht? Anscheinend.

Etwas unbeholfen trat sie über die Türschwelle und blieb unsicher vor seinem Schreibtisch stehen.

Severus deutete auf die Sessel die neben dem Kamin standen, nachdem er seine doch sehr geschätzte Privatsphäre wieder hergestellt hatte.

„Setzen sie sich.“ wiederholte er seine Aufforderung noch einmal wörtlich, da Hermione immer noch nicht den Mut gefasst hatte sich hinzusetzen.

All ihre zurechtgelegten Argumente waren mitsamt der Tür ins Nichts verpufft und somit blieben nur noch all die Fragen und ihre Verzweiflung übrig. Um ihre Verwirrung nicht zu deutlich zu zeigen, hob sie die Hände vor ihr Gesicht und massierte sich ihre Schläfen, nur um sich irgendwie abzulenken.

Severus wartete ab, bis sie ihre erste Frage stellen würde oder wieder anfing zu weinen, so wie es momentan aussah lag auch die Kombination von beidem durchaus im Bereich des möglichen.

„Ich kann das nicht!“ murmelte Hermione mehr zu sich selbst.

„Was können sie nicht?“ ruhig setzte sich Severus in den gegenüberstehenden Sessel.

„Wollen sie wirklich eine detaillierte Erklärung von der kleinen Miss Know it all? Dann muss ich sie diesmal wohl enttäuschen, denn ich weiß es nicht besser zu beschreiben.“ sagte Hermione frustriert ohne ihn richtig anzuschauen.

„Versuchen sie es.“ ,er wunderte sich wirklich woher er die Geduld nahm, anscheinend dachte Hermione das gleiche, da sie verwundert ihren Kopf hob und endlich anfing, ihren Gedanken freien Lauf zu lassen, egal ob er sie hören wollen würde oder nicht.

„Ich kann diese Aufgabe, die anscheinend mich erwählt hat, nicht erfüllen. Wie könnte ich auch, wenn ich selbst jetzt vor Angst fast zusammenbreche? Sie müssen sich geirrt haben, es muss jemand anderes sein.“

„Das ist so nicht ganz richtig, gerade ihnen hätte ich zugetraut zu differenzieren. Die Grenze ihrer magischen Fähigkeiten, Merlin weiß wo die liegen mag, ist eine gänzlich andere Sache als die ihres Selbstvertrauen und ihrer eigenen Stärke selbst. Ihre Angst ist verständlich, erinnern sie sich doch einmal an Potter, wie er sich damals gefürchtet hat, als er das mit seiner Prophezeiung erfahren hatte. Die Angst ist natürlich und verständlich, in einer Zeit wo starke Zauberer, ihre Fähigkeiten eher für die Zerstörung als für die Seite des Lichts einsetzen.“

„Von wem stammt diese Prophezeiung überhaupt?“ fragte Hermione etwas trotzig, nicht dass das irgendetwas ändern würde.

„Von Trelawney.“

Wäre die ganze Situation nicht schon absurd genug gewesen, hätte Hermione nun all zu gerne einen Lachanfall bekommen, doch ihr war alles andere als zum Lachen zumute. Sich unwohl fühlend stand Hermione auf und fing an durch sein Büro zu laufen.

„Deswegen die ganze Aufregung ... wegen einer Prophezeiung, die von einer Heuchlerin stammt.“ wild mit den Armen fuchtelnd, „Mein Schicksal, dem ich mich beugen soll, kam von ihr?“ fast hätte Hermione ihm die letzten Worte ins Gesicht geschrien.

„Hermione, es war eine wirkliche Vorhersehung, dass können sie mir glauben, sie hat es schließlich schon einmal getan, damals bei Potters Prophezeiung, die sich auch bewahrheitet hat und die Prophezeiungen werden nicht von den Sehern gemacht, im engeren Sinne zitieren sie nur das Schicksal, damit es sich auch erfüllen kann.“

Bei seinen Worten war Severus nun ebenfalls aufgestanden und schritt langsam auf sie zu, denn anscheinend hatte seine Erklärung ihr noch nicht gereicht.

„Das ist es also? Irgendjemand legt etwas fest nach dem wir uns zu richten haben, einfach so? Das ist alles, mehr nicht? Wir haben keine Wahl? Werden noch nicht einmal gefragt, ob wir Lust haben mitzuspielen? Und ich soll mich damit einfach so abfinden?“ schrie Hermione ihm fast kraftlos entgegen, ihr Hand knallte auf seinen Schreibtisch und ließ ganz nebenbei das kleine Tintenfässchen neben ihr explodieren. Feine Tintentropfen befleckten ihre Kleidung und ihr Gesicht. Doch das alles nahm sie kaum wahr. Ihr Blick war immer noch auf Severus gerichtet, der sich ihr langsam näherte, als wäre sie eine höchst explosive Bombe.

„Sie sollen sich nicht damit abfinden. Die Magie ist ein Teil von ihnen, die fast darum bettelt akzeptiert zu werden. Keiner hat je behauptet, dass es leicht sein wird und ja es hat uns keiner je gefragt, ob wir in diesem Spiel mitspielen wollen. Doch dass ist nicht das was sie aufregt. Sie werden von der Angst getrieben zu versagen, doch glauben sie mir, es wird die Zeit kommen, wo sie ihre selbstauferlegten Grenzen überschreiten werden.“ sanft strich er mit einem Finger einen Tintenfleck von ihrer Wange.

„Sie bekommen dreckige Finger.“

„Und sie heben immer noch die offensichtlichen Dinge hervor, also kann die Welt so sehr gar nicht aus den Fugen geraten sein.“ sagte Severus, als er mit seiner Hand einen weiteren Tintenfleck berührte. Ich bin definitiv der falsche für diesen Job!, bestätigte sich Severus wieder selbst.

„Anscheinend schon, schließlich hab ich in den letzten Stunden ihren eigentlich nicht vorhandenen Humor entdeckt und nach der grundsätzlich herrschenden Meinung, müsste die Welt eigentlich schon längst untergegangen sein.“

Severus schmunzelte über ihre Worte während er mit seinen Finger immer noch ihre Wange berührte und langsam hinab zu ihrem Kinn strich. Mit einer einzigen Bewegung könnte er ihr Kinn anheben und ihren Mund mit seinen Lippen verschließen. Nur eine Bewegung, sein Herz schlug heftig gegen seine Rippen.

Schon allein mit seinem Schmunzeln, könnte Severus Lockhard seine Auszeichnungen für das charmanteste Lächeln von der Hexenwoche abspenstig machen, dachte Hermione als sie wie gebannt in seine Augen schaute, bevor ihr Blick weiter zu seinem Mund wanderte und ihr Herzschlag sich ganz von alleine verdoppelte.

All die Gedanken an die Prophezeiung waren wie weggewischt, als Severus sich ein wenig zu Hermione hinunterbeugte, bevor er sich abrupt umdrehte und so viel Abstand wie möglich zwischen ihnen brachte.

Durch sein plötzliches Handeln verwirrt, konnte Hermione nicht verhindern, dass ihre nächste Frage ihr einfach so aus dem Mund rutschte.

„Warum gehst du immer wieder weg?“ flüsterte sie zu seiner Rückansicht.

Diesmal hätte er am liebsten irgendetwas explodieren lassen, nur um seine gesamte Gefühlswelt, die sich ihm beinahe schon penetrant aufdrängte, irgendwo zu entladen.

„Zumindest lässt sich diese Frage recht simpel beantworten.“ Er hatte sich immer noch nicht zu ihr umgedreht. „Es wäre nicht richtig.“

„Was ist in dieser Welt schon richtig?“ fragte sie ihn auffordernd, als er sich immer noch nicht umgedreht hatte, redete Hermione einfach weiter. „Ist es etwa Richtig das Voldemort unschuldige Menschen umbringt? Ist es richtig, dass wir jeden Tag unser Leben aufs Spiel setzen nur um etwas Licht in diese verkorkste Welt zu bringen?“

Nun drehte sich Severus wieder um.

„Nur weil andere Dinge auch falsch sind, wird diese Sache nicht automatisch richtig!“ schrie Severus sie beinahe an, bevor er sich wieder zusammenriss und seine Arme vor seinem Körper verschränkte. Sie war ihm schon viel zu nahe gekommen, viel zu nah. Schon wieder.

„Wie ich schon gesagt habe, werde ich in dieser Angelegenheit keine Grenzen überschreiten.“
„Warst du nicht derjenige der noch vor ein paar Minuten gesagt hatte, ich sollte meine Grenzen einfach überschreiten, langsam wirst selbst du für deine sonst logischen Verhältnisse unglaubwürdig.“

„Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun, um das Dunkle zu besiegen müssen wir uns alle unseren Rollen fügen und unser Bestes geben und deswegen sollten wir uns auch wieder auf die wichtigen Dinge an diesem Abend konzentrieren!“ sagte er und setzte sich hinter seinen Schreibtisch und deutete mit der ausgestreckten Hand auf den Stuhl, der genau neben Hermione stand.

Zwischen ihren Gefühlen für ihn und der immer noch vorherrschenden Verzweiflung ihres Schicksals betreffend, hin und her gezogen, entschied sie sich seine Entscheidung zu akzeptieren und erstmal ein Problem zu lösen.

„Also schön, wie kann ich meine Magie kontrollieren?“ fragte Hermione.

Erleichtert, dass sie sich auf den Themenwechsel eingelassen hatte, beruhigte sich sein innerer Aufruhr wieder und er fing an ihr den Sachverhalt in seiner normal kontrollierten Stimme zu erklären.

„Zuallererst musst du deine Magie als ein Teil von dir akzeptieren und dann kommen wir wohl zu dem schwierigsten Teil. Was in deinen Adern pulsiert, ist nichts anderes als reine Magie, eigentlich genau das gleiche wie bei allen anderen Hexen und Zauberern, mit dem einzigen Unterschied, dass dein Magielevel um einiges höher ist. Wenn du das erstmal akzeptiert hast, kannst du die Magie allein durch Konzentration kontrollieren, doch damit kannst du die Kraft noch nicht benutzen. Was hast du bis jetzt mit deiner Magie gezaubert?“ fragte er Hermione um es ihr so verständlicher zu machen.

„Zum einen habe ich das Buch zu mir gezaubert und dann noch einige Dinge explodieren lassen.“ sagte Hermione während sie noch versuchte seinen Gedankengang nachzuvollziehen.

„Das ist nicht ganz richtig, das Buch hast du wie jeder andere auch mit einem Accio herbeigerufen, das ist nicht weiter besonders. Deine Kraft hat sich in dem Moment gezeigt, als du den causafides gebrochen hast und wenn ich mich nicht täusche, hast du damals keinen Zauber gesprochen, der so etwas zur Folge gehabt hätte, oder?“ fragte Severus.

„Das hätte ich auch gar nicht machen können, schließlich wusste ich nicht, dass du einen Vakuumzauber gesprochen hattest. Was ...“

Doch Severus unterbrach sie, „Und dein hochexplosives Temperament offenbart sich auch nicht durch einen Zauberspruch. Im Grunde genommen bedeutet dies bloß, dass du lernen musst deine Kraft mit deinen angelernten Fähigkeiten als Hexe zu verbinden, wie du es zum Beispiel getan hast, als du den Accio auf mich gesprochen hattest, wenn dies auch eher ein ungewollter Zufall gewesen war.“

Bei seinen letzten Worten konnte Hermione nicht verhindern, dass ihr die Röte in die Wangen stieg. Es war ja schon klar gewesen, dass er längst wusste, was sie getan hatte, aber es so aus seinem Mund zu hören, war etwas ganz anderes.

„Ja.“ antwortete sie knapp.

„Eine Sache sollten wir dabei allerdings nicht außer Acht lassen, gerade gewaltige Magie zu wirken, hat für jeden, ob Hexe oder Zauberer einen gewissen Nachteil.“ sagte Severus.

„Die Erschöpfung, oder?“ fragte Hermione.

„Richtig, wenn du deine Fähigkeiten trainierst, dann wird auch dein Durchhaltevermögen gestärkt, nichts desto trotz befindest du dich immer in unmittelbarer Gefahr deine Lebensenergie dabei aufs Spiel zu setzen.“

„Im Klartext heißt das wohl, wenn ich das Glück hatte den Krieg lebendig zu überstehen, könnte ich noch im Nachhinein an meiner Erschöpfung sterben?“

„Soweit wird es nicht kommen, dass verspreche ich dir.“ wich Severus ihrer Frage aus.

Hermione schluckte.

Mit einem Seitenblick auf seine Uhr bemerkte Severus, dass es kurz vor der Sperrstunde war. „Ich glaube wir sollten für heute Schluss machen, alles weitere werden wir in den nächsten Stunden klären.“

Hermione nickte, als ihr eine Frage in den Sinn kam, über die sie noch gar nicht nachgedacht hatte. „Was soll ich den anderen erzählen, wo ich immer hingehe?“

Anscheinend hatte Severus nur auf diese Frage gewartet, da er zielstrebig in seinem Vorratsraum verschwand und ein paar Sekunden später mit einer kleinen bläulichen Flasche wieder auftauchte.

„Das schüttest du in der nächsten Unterrichtsstunde in deinen Zaubertrankkessel und der Rest wird sich von selbst erledigen.“

„Ich soll was? Du unterrichtest doch gar keine Zaubertränke mehr und ich brauch bestimmt keine Hilfsmittel um mir eine Strafarbeit bei dir einzuhandeln.“

„Ich erleb es ja nicht oft, dass du irgendwo falsch liegst, aber ich könnte mich wirklich daran gewöhnen. Erstens übernehme ich nächste Woche den Zaubertrankunterricht von Prof. Slughorn, weil diese wegen
Vorbereitungsangelegenheiten wegen seinem weiß Merlin wievielten Jahreszusammentreffen seiner Schützlinge verhindert sein wird und zweitens musst du bedenken, dass du Schulsprecherin bist und somit jeder persönliche Angriff und Verweigerung gegen einen Lehrkörper deinem Ruf schaden würden und glaube mir, du könntest noch nicht einmal absichtlich einen Trank versauen.“

Hermione starrte ihn mit aufgeklappten Mund an.

„Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man vermuten, dass dir die ganze Sache Spaß macht.“

„Slytherin!“ antwortete Severus knapp und schob sie auf den Flur hinaus, nicht ohne ihr vorher noch das kleine Fläschchen in die Hand gedrückt zu haben.

Auch wenn ein Teil ihres Plans, ihm und sich klarzumachen, dass sie alles andere war als die ersehnte Macht in der Prophezeiung, nicht aufgegangen war, so hatte sie wenigstens auf eine ihrer Fragen eine Antwort bekommen. Das auch er sie liebte und sich dessen offensichtlich bewusst war, änderte alles.

* * * * * *


So nun sind wir sozusagen an dem ersten wichtigen Punkt bei Prophets quote Destiny angekommen. Ich hoffe euch werden die nun bald eintreffenden Veränderungen gefallen und noch viel mehr hoffe ich, dass euch die FF bis jetzt gefallen hat^^. Meinung, Kritik alles ist erwünscht, wenn ihr was los werden wollt. Ganz lieben Dank an alle die bis jetzt ein Review hinterlassen haben, ohne eure Kommentare, wäre die Geschichte wahrscheinlich noch nicht so weit erzählt, es gibt wirklich nichts motivierenderes und vielen vielen Dank an meine Beta eule20 *du bist klasse*

eule20: Das nächste Kapitel heißt Grenzüberschreitungen und es wird nicht Hermione sein, die da ihre Grenzen überschreitet *hust* *grins* *sorry für die vielen Fehler diesmal*

NicoleSnape: und es wird noch viel viel mehr elektrisierender^^ *hust*

*Einen extra schokoladigen Schokoladenkuchen für alle* bis zum nächsten Kapitel Grenzüberschreitungen.

eure seri


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